Nazikundgebung München-Stachus 29.06.09
Bericht über Proteste gegen Nazikundgebung der NPD-Oberbayern und Freie Nationalisten auf dem Stachus München vergangenen Montag
Am vergangenen Sonntag wurde sehr kurzfristig publik, dass die NPD-Oberbayern gemeinsam mit den Freien Nationalisten München um Roland Wuttke und Phillip Hasselbach am darauffolgenden Montag eine Kundgebung mit dem Motto: "Bundeswehr raus aus Afghanistan - Gedenken an die gefallenen deutschen Soldaten" in der Münchner Innenstadt abhalten wollen.
Wie so oft war als Fascho-Treffpunkt 18 Uhr Hauptbahnhof, Ausgang Arnulfstraße, Rauchereck angegeben.
Um kurz nach 18 Uhr gab es EINE SPONTANE ANTIFASCHISTISCHE AKTION, indem ein (provisorisches) TRANSPI, gut sichtbar für alle Besucher des HAUPTBAHNHOFS, AN DER GALERIE ANGEBRACHT WURDE. (Foto siehe unten)
Das Transpi hing wohl eine gute Zeit lang, ohne dass Ordnungshüter Notiz davon nahmen,
dafür aber wohl viele Bürger.
Auf dem Stachus angekommen, stellten wir fest, dass das Fascho-Pack nicht wie gewöhnlich schon in ihrem Gitter-Käfig ausharrte, sondern sich in doch größerer Zahl frei auf dem Stachus bewegte um Flyer zu verteilen.
Dies löste ein sehr mulmiges Gefühl aus, vorallem wenn die einfach so neben einem stehen und einem die Hände gebunden sind. Somit wurde begonnen so laut es ging die umstehenden Bürger darauf aufmerksam zu machen, was da gerade für eine Scheiße vor sich geht.
Die netten Herren der Polizei verboten den Antifaschisten_innen dann auch noch Trillerpfeifen und Tröten. (Was sonst kein Problem darstellte, wohl weil am Marienplatz sich meistens um einiges mehr Leute einfinden um ihren Protest nach außen zu tragen)
Gegen 18:45 Uhr begannen die 30 Arschgeigen sich in den Käfig zu bewegen, und die Antifaschisten_innen versuchten so gut es ging, die Sicht auf die Arschgeigen zu versperren und mit ihrer Stimme zu übertönen.
Im Großen und Ganzen waren wir sehr lautstark, auch wenn nur ca. 50-60 Personen. Es gab Transpis und Flugblätter und mehrere Bürger gesellten sich zu uns um ihre Abneigung kundzutun.
Leider gab es auch 1-2 andere Bürger die hysterisch, zitternd auf uns einbrüllten und was von "lasst sie doch sprechen" faselten....Das ganze war äußerst nervend und es entstand eine lauthalse Diskussion, die dazu führte, dass sich Nazi-Kader Hasselbach seelenruhig zu uns und dem brüllenden Mann gesellte um ihm seine Propaganda anzudrehen. Polizisten eilten herbei und schauten zu, der Nazifotograf schoss Fotos wie wild.
Leider hat es ganze 10 min. gedauert bis Hasselbach und sein Anti-Antifa-Fotograf von den Antifaschisten_innen wieder zurück in den Käfig geschubst wurden.
Gegen 20 Uhr war der ganze Kack dann endlich vorbei und die Arschgeigen durften sich wieder süchtelnd-zitternd ihre Zigarretten anstecken. Nachdem sie wie immer von den Herren im Strampelanzug zur U-Bahn/S-Bahn geleitet wurden, blieb ein einsames Auto mit Roland Wuttke + Nazizosse im Käfig zurück und musste die kommenden 10-15 min. viel Spot und Spucke einstecken.
Abschließend kann gesagt werden:
So gut wie jede Woche einmal, machmal auch gleich zweimal, werden wir mit der menschenverachtenden Propaganda und Hetze des Packs öffentlich konfrontiert.
Klar, dass vielen Antifaschiste_innen in München langsam die Puste ausgeht und ständig nur den Arschgeigen hinterherzurennen, sie in ihrem Käfig auszubuhen und wieder unbefridigt nach Hause zu gehen, ist und sollte nicht unser Lebensinhalt werden.
Doch dürfen wir dem Arschgeigen-Pack nicht die Straßen überlassen!!!
WHOSE STREETS? - OUR STREETS!!!
KEIN FUßBREIT DEN FASCHISTEN !!!!
Leute, seit mal wieder kreativer, macht was, nehmt nicht einfach alles so hin!!!
Da geht noch einiges!!!
Eure aka_muc
Wie so oft war als Fascho-Treffpunkt 18 Uhr Hauptbahnhof, Ausgang Arnulfstraße, Rauchereck angegeben.
Um kurz nach 18 Uhr gab es EINE SPONTANE ANTIFASCHISTISCHE AKTION, indem ein (provisorisches) TRANSPI, gut sichtbar für alle Besucher des HAUPTBAHNHOFS, AN DER GALERIE ANGEBRACHT WURDE. (Foto siehe unten)
Das Transpi hing wohl eine gute Zeit lang, ohne dass Ordnungshüter Notiz davon nahmen,
dafür aber wohl viele Bürger.
Auf dem Stachus angekommen, stellten wir fest, dass das Fascho-Pack nicht wie gewöhnlich schon in ihrem Gitter-Käfig ausharrte, sondern sich in doch größerer Zahl frei auf dem Stachus bewegte um Flyer zu verteilen.
Dies löste ein sehr mulmiges Gefühl aus, vorallem wenn die einfach so neben einem stehen und einem die Hände gebunden sind. Somit wurde begonnen so laut es ging die umstehenden Bürger darauf aufmerksam zu machen, was da gerade für eine Scheiße vor sich geht.
Die netten Herren der Polizei verboten den Antifaschisten_innen dann auch noch Trillerpfeifen und Tröten. (Was sonst kein Problem darstellte, wohl weil am Marienplatz sich meistens um einiges mehr Leute einfinden um ihren Protest nach außen zu tragen)
Gegen 18:45 Uhr begannen die 30 Arschgeigen sich in den Käfig zu bewegen, und die Antifaschisten_innen versuchten so gut es ging, die Sicht auf die Arschgeigen zu versperren und mit ihrer Stimme zu übertönen.
Im Großen und Ganzen waren wir sehr lautstark, auch wenn nur ca. 50-60 Personen. Es gab Transpis und Flugblätter und mehrere Bürger gesellten sich zu uns um ihre Abneigung kundzutun.
Leider gab es auch 1-2 andere Bürger die hysterisch, zitternd auf uns einbrüllten und was von "lasst sie doch sprechen" faselten....Das ganze war äußerst nervend und es entstand eine lauthalse Diskussion, die dazu führte, dass sich Nazi-Kader Hasselbach seelenruhig zu uns und dem brüllenden Mann gesellte um ihm seine Propaganda anzudrehen. Polizisten eilten herbei und schauten zu, der Nazifotograf schoss Fotos wie wild.
Leider hat es ganze 10 min. gedauert bis Hasselbach und sein Anti-Antifa-Fotograf von den Antifaschisten_innen wieder zurück in den Käfig geschubst wurden.
Gegen 20 Uhr war der ganze Kack dann endlich vorbei und die Arschgeigen durften sich wieder süchtelnd-zitternd ihre Zigarretten anstecken. Nachdem sie wie immer von den Herren im Strampelanzug zur U-Bahn/S-Bahn geleitet wurden, blieb ein einsames Auto mit Roland Wuttke + Nazizosse im Käfig zurück und musste die kommenden 10-15 min. viel Spot und Spucke einstecken.
Abschließend kann gesagt werden:
So gut wie jede Woche einmal, machmal auch gleich zweimal, werden wir mit der menschenverachtenden Propaganda und Hetze des Packs öffentlich konfrontiert.
Klar, dass vielen Antifaschiste_innen in München langsam die Puste ausgeht und ständig nur den Arschgeigen hinterherzurennen, sie in ihrem Käfig auszubuhen und wieder unbefridigt nach Hause zu gehen, ist und sollte nicht unser Lebensinhalt werden.
Doch dürfen wir dem Arschgeigen-Pack nicht die Straßen überlassen!!!
WHOSE STREETS? - OUR STREETS!!!
KEIN FUßBREIT DEN FASCHISTEN !!!!
Leute, seit mal wieder kreativer, macht was, nehmt nicht einfach alles so hin!!!
Da geht noch einiges!!!
Eure aka_muc
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Ergänzungen
münchen
aber ein größerer termin der nazis steht schon: am 14.11. wollen sie wie letztes jahr einen heldengedenkmarsch durch münchen durchführen. -->in münchen wird es zeit für eine bundesweite, starke antifaschistische mobilisierung, damit hier endlich mal ein zeichen gesetzt wird!!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Munich sucks!
@Süden
München Nazistadt?!?
Wenn ich mir die Fotos ansehe, steht da doch nur ein jämmmerlicher Nazihaufen, also warum wurde euch denn bitte "mulmig", als die Faschos sich unter euch mischten? DAs darf ja wohl nciht war sein, das ihr die einfach gewähren lasst und ihre Zettel in Ruhe verteilen lasst!!!
oh mann
@ one solution
emensen (hoffe das schreibt man so) polizei schutz eins aufs maul zu hauen
mit ein bisschen mehr leuten ging da noch viel mehr in muc des is schon klar
aber wen wir kaum unterstützung aus welcher stadt auch immer bekommen
da sollen doch mal so 50 leute kommen und sich hier mit uns austoben ..
hier geht so einiges ..
hahaha
angegeben!
Kinderkacke
Die Zahl der Antifas die sich noch für diese bestens geschützten, wöchentlichen Käfig-Minikundgebungen am best-(kamera)überwachtesten Platz der Bullen-Stadt München interessieren, ist doch nicht repräsentativ.
Das hat nichts mit "Schwanz einziehen" (wie peinlich bist du denn?) zu tun.
also das ist ja wie in ludwigshafen am rhein!
rote grüsse aus heidelberg
kein fussbreit den faschisten!!!!
...
was....
Also sorry...
Dieses Angezicke ist leicht destruktiv und auch schon ein bisschen beleidigend.
Dieser Artikel sollte nur aufzeigen, dass noch einiges geht, und dass an diesem Tag auch was gegangen ist, vorallem dafür dass mensch es erst 5 std. vorher erfahren hatte, dass es überhaupt stattfindet....
Bloß weil die Faschos in ihrem Doppel-reihen-Käfig oder von USKlern bewacht unter 1 Millionen Kameras nicht aufs Maul bekommen haben, rastet ihr hier aus...
Wir wollten nur animieren .... und es ist sehr wohl was gegangen..wenn auch nur provisorisch.
Aber wenigstens ein bisschen...Menschenskinder...
Und ich hoffe es geht in Zukunft natürlich noch viel viel mehr...
Und Leute regnets nicht vom Himmel...leider...
Und anstatt hier große Reden zu schwingen, kommt doch mal vorbei....
Wäre schön, wenn hier auch mal wieder Leute von Außerhalb kommen würden...
Dann möcht ich mal sehen wie ihr das alles so wunderbar regelt in dieser Kack-Stadt (dass es eine ist, ist und bleibt unbestritten....)
kein nazi aufmarsch in münchen !!!
Wer sich noch an den 15.11.2008 erinnert, wird sich hierfür wohl interessieren (ich hoffe, der rest auch):
?Nazis planen am 14. November 2009 erneut einen sogennanten ?Heldengedenkmarsch?. Der Aufmarsch steht unter dem Motto ?Ruhm und Ehre dem deutschen Soldaten?.
Vorabtreffpunkt der Nazis ist ab 12 Uhr am Hauptbahnhof/Ausgang Arnulfstr. Die Auftaktkundgebung soll am Goetheplatz um 13 Uhr beginnen.
Bei diesem so genannten Heldengedenken geht es darum, Wehrmachts -und SS-Soldaten als Helden zu verklären und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen. Dies werden wir nicht hinnehmen!
Weitere Infos folgen in kürze....