Einige Gedanken zum Tod von Michael Jackson
Es muss Gründe haben, wenn der bekannte fortschrittliche US-Bürgerrechtler Jesse Jackson so vehement Aufklärung und eine erneute Autopsie am Leichnam von Michael Jackson verlangte, wie er es unmittelbar nach der Bekanntgabe dessen Todes getan hat.
Im „Spiegel“ ist zu lesen: „Jackson bereitete sich zuletzt in Los Angeles auf ein großes Comeback vor: Für den 13. Juli war in London das erste von insgesamt 50 Konzerten geplant. Die O2-Arena, eine riesige Sport- und Konzerthalle in der britischen Hauptstadt, war ausverkauft. Für die Konzerte im früheren Millennium Dome probte Jackson bereits stundenlang mit Tänzern.“ (1)
Somit schien Michael Jackson alles andere als sterbenskrank und eigentlich topfit zu sein, als er nach Behandlungen durch seinen keineswegs langjährigen Leibarzt Conrad Murray tödlich kollabierte.
Warum nun standen Millionen „Michael-Jackson-Fans“ in aller Welt auf und zeigten sich dermaßen tief betroffen? Warum so viele Menschen? Alles manipulierte Kinder der Konsumgesellschaft namens Imperialismus? Hier mal der wohl derzeit populärste Text für diese Fans in deutscher Übersetzung. Der Song heißt „Heal the world“ („Heile die Welt“):
„Denke über die Generationen nach und darüber, zu sagen, dass wir für unsere Kinder und Kindeskinder die Welt verbessern wollen. So dass sie wissen, dass sie in einer besseren Welt leben; und darüber nachdenken, ob sie sie verbessern können.“ (2)
Diese Botschaft scheint offenbar bei sehr vielen Menschen angekommen zu sein. Geht es da nur um „ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Liebe“, wie bei der bundesdeutschen „volkstümlichen Musik“? Oder thematisiert Michael Jackson das Weltverbessern, um damit Menschen zu gesellschaftlichem Engagement zu mobilisieren und damit dem individuellen Egoismus sowie der weitverbreiteten Passivität und Entsolidarisierung in der Masse der Bevölkerung der USA entgegenzutreten?
Michael Jackson und Jesse Jackson waren enge Freunde, der Muslim und der christliche Priester, die fast täglich telefonisch oder wie auch immer zusammen beteten und damit auf ihre Art ein humanitäres Zeichen gegen die vom US-Imperialismus und israelischen Zionismus betriebene Verhetzung der Anhängerschaften der Religionen setzten. Michael Jackson reiste oft nach Afrika und förderte in Afrika und in den USA viele karitative Kinderhilfsprojekte, ohne dies groß zu vermarkten. (3) Er wurde der Pädophilie angeklagt, aber nicht schlüssig überführt. Es blieb da der Nachgeschmack, daß habgierige Erwachsene Kinder manipulierten, um sich Teile von Michael Jacksons Vermögen durch diese aufgebauschten Gerichtsprozesse anzueignen.
Michael Jackson gehörte zu den größten Unterstützern von Jesse Jackson, dem Hoffnungsträger der nach Emanzipation strebenden farbigen US-Amerikaner. Und wir Kommunisten sind uns sicherlich darin einig, daß ein US-Präsident Jesse Jackson Guantanamo Bay sofort an Kuba zurückgeben würde und dem militärisch-industriellen Komplex und Finanzkapital der USA ein dermaßener Dorn im Auge wäre, daß er allerspätestens im Moment eines sich abzeichnenden Präsidentenwahlsieges Opfer eines Attentats „natürlich eines Geisteskranken“ in jenem keinesfalls gewaltfreien Land der CIA geworden wäre.
Folglich sollten wir auch darüber nachdenken, daß mit Barack Obama jenen vielen farbigen US-Amerikanern nun eine pro-imperialistische Galionsfigur ihrer Hautfarbe „maßgeschneidert“ präsentiert worden ist, deren Getue nun wirklich nur billige Show ist.
Ich muss da irgendwie an unser „Bundesengelchen“ denken, die aus Sicht der Ossis ja eben auch „irgendwie Ossi“ ist. Gysi sagte mal, daß „die deutsche Einheit dann vollendet“ wäre, „wenn ein Ostdeutscher Ministerpräsident eines Bundeslandes im Westen ist“. Die CDU ließ dies wahr werden und präsentierte uns unser „Bundesengelchen“ mit Herkunft DDR.
Was doch irgendwie dasselbe Strickmuster ist, oder? Und so billig die Show um und von Obama auch ist, kraft gigantischer Massenmedien übt sie noch immer eine unübersehbare psychologische Massenbeeinflussung in den führenden imperialistischen Ländern aus. Und Jesse Jackson? Öffentlich weitestgehend kaltgestellt. Wir wissen, wem dies nützt.
Was aber, wenn da ein Michael Jackson demnächst in das Rampenlicht auf 50 ausverkauften Großkonzerten tritt und mal laut vor aller Welt fragt, was denn nun dieser „Yes we can“ - Brüller bisher so für die Weltverbesserung wirklich gekonnt hat? Fakt ist, daß nicht nur Jesse Jackson nun eine enorme Unterstützung fehlt.
Last not least gehört noch jemand in diesen Freundeskreis fortschrittlich zu nennender prominenter Persönlichkeiten rund um Michael Jackson: Der mittlerweile 58 Jahre alte Yusuf Islam alias Cat Stevens, welcher maßgeblich dafür sorgte, daß Michael Jackson zum Islam konvertierte. Er wollte nie wieder singen und lebte jahrzehntelang zurückgezogen, trat aber angesichts des kreuzzugartigen Krieges des US-Imperialismus und seiner „christllich-abendländischen“ Vasallen immer öfter und immer öffentlicher für Frieden und die Beendigung der imperialistischen Massaker in Gaza, Irak und Afghanistan ein: „Die Menschen schätzen es, daß ich meine Musik wieder für einen wirklich guten Grund mache: um Frieden zu schaffen und Menschen glücklich zu machen.“ (4)
Nach über 30 Jahren steht dieser Sänger nun wieder auf der Bühne in London und in Dubai. Und diesem Mann kann niemand nachsagen, er würde nun zu „Sex, Drugs and Rock'n Roll“ rückkehren oder rückkehren wollen. Auch wenn es den Herrschaften nur zu sehr passt, daß aus rebellierenden Künstlern angepasste und steuerbare drogenabhängige Haufen aus Fleisch und Knochen werden, die immer top sein wollen und mit der Mode gehen.
Mein Fazit hinsichtlich Michael Jackson: Dieses Show-Produkt entwickelte sich auf seine Art sehr deutlich in eine politische Richtung, die den Hintermännern und Drahtziehern von Barack Obama nur sehr lästig werden kann. Leider wissen wir zuwenig über die konkrete Ausgestaltung seiner geplanten Tournee und dort zu erwartende politisch relevante Botschaften von ihm, um besser zu erhärten, daß es nennenswert großes politisches Interesse am Verhindern weiterer großer öffentlicher Auftritte von Michael Jackson gab. Wir halten jedoch unsere Augen naturgemäß offen und stellen stets die Frage, wem es nützt, wenn ein unnatürliches Ableben eines Massen begeisternden Michael Jackson sich ereignet.
Auch wenn er noch so naiv in seinem Ruf nach Frieden und Humanismus, in seiner Kinderliebe und Naturverbundenheit, in seiner Afrikasolidarität war. Die meisten Menschen werden nun mal leider nicht als Kämpfer geboren oder zu welchen erzogen, sondern lassen erst das Maß der Zumutbarkeiten überquellen, um dann in Bewegung zu geraten. Michael Jackson war offenbar auf dem Wege, immer mehr zu einer Kämpfernatur zu werden und in seinen Botschaften nicht nur Träume wie Opium zu vermitteln, sondern die Massen zu mobilisieren, um für ihre ureigenen Klasseninteressen aufzustehen und gemeinsam was für das Überleben der Menschheit und den Erhalt des Planeten zu tun. So mein Eindruck.
Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Verwendete Quellen:
(1) http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,632864,00.html
(2) http://www.magistrix.de/lyrics/Michael%20Jackson/Heal-The-World-Uebersetzung-11286.html
(3) http://www.msnbc.msn.com/id/8006456/
(4) http://www.msnbc.msn.com/id/18357635/
Somit schien Michael Jackson alles andere als sterbenskrank und eigentlich topfit zu sein, als er nach Behandlungen durch seinen keineswegs langjährigen Leibarzt Conrad Murray tödlich kollabierte.
Warum nun standen Millionen „Michael-Jackson-Fans“ in aller Welt auf und zeigten sich dermaßen tief betroffen? Warum so viele Menschen? Alles manipulierte Kinder der Konsumgesellschaft namens Imperialismus? Hier mal der wohl derzeit populärste Text für diese Fans in deutscher Übersetzung. Der Song heißt „Heal the world“ („Heile die Welt“):
„Denke über die Generationen nach und darüber, zu sagen, dass wir für unsere Kinder und Kindeskinder die Welt verbessern wollen. So dass sie wissen, dass sie in einer besseren Welt leben; und darüber nachdenken, ob sie sie verbessern können.“ (2)
Diese Botschaft scheint offenbar bei sehr vielen Menschen angekommen zu sein. Geht es da nur um „ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude, ein bisschen Liebe“, wie bei der bundesdeutschen „volkstümlichen Musik“? Oder thematisiert Michael Jackson das Weltverbessern, um damit Menschen zu gesellschaftlichem Engagement zu mobilisieren und damit dem individuellen Egoismus sowie der weitverbreiteten Passivität und Entsolidarisierung in der Masse der Bevölkerung der USA entgegenzutreten?
Michael Jackson und Jesse Jackson waren enge Freunde, der Muslim und der christliche Priester, die fast täglich telefonisch oder wie auch immer zusammen beteten und damit auf ihre Art ein humanitäres Zeichen gegen die vom US-Imperialismus und israelischen Zionismus betriebene Verhetzung der Anhängerschaften der Religionen setzten. Michael Jackson reiste oft nach Afrika und förderte in Afrika und in den USA viele karitative Kinderhilfsprojekte, ohne dies groß zu vermarkten. (3) Er wurde der Pädophilie angeklagt, aber nicht schlüssig überführt. Es blieb da der Nachgeschmack, daß habgierige Erwachsene Kinder manipulierten, um sich Teile von Michael Jacksons Vermögen durch diese aufgebauschten Gerichtsprozesse anzueignen.
Michael Jackson gehörte zu den größten Unterstützern von Jesse Jackson, dem Hoffnungsträger der nach Emanzipation strebenden farbigen US-Amerikaner. Und wir Kommunisten sind uns sicherlich darin einig, daß ein US-Präsident Jesse Jackson Guantanamo Bay sofort an Kuba zurückgeben würde und dem militärisch-industriellen Komplex und Finanzkapital der USA ein dermaßener Dorn im Auge wäre, daß er allerspätestens im Moment eines sich abzeichnenden Präsidentenwahlsieges Opfer eines Attentats „natürlich eines Geisteskranken“ in jenem keinesfalls gewaltfreien Land der CIA geworden wäre.
Folglich sollten wir auch darüber nachdenken, daß mit Barack Obama jenen vielen farbigen US-Amerikanern nun eine pro-imperialistische Galionsfigur ihrer Hautfarbe „maßgeschneidert“ präsentiert worden ist, deren Getue nun wirklich nur billige Show ist.
Ich muss da irgendwie an unser „Bundesengelchen“ denken, die aus Sicht der Ossis ja eben auch „irgendwie Ossi“ ist. Gysi sagte mal, daß „die deutsche Einheit dann vollendet“ wäre, „wenn ein Ostdeutscher Ministerpräsident eines Bundeslandes im Westen ist“. Die CDU ließ dies wahr werden und präsentierte uns unser „Bundesengelchen“ mit Herkunft DDR.
Was doch irgendwie dasselbe Strickmuster ist, oder? Und so billig die Show um und von Obama auch ist, kraft gigantischer Massenmedien übt sie noch immer eine unübersehbare psychologische Massenbeeinflussung in den führenden imperialistischen Ländern aus. Und Jesse Jackson? Öffentlich weitestgehend kaltgestellt. Wir wissen, wem dies nützt.
Was aber, wenn da ein Michael Jackson demnächst in das Rampenlicht auf 50 ausverkauften Großkonzerten tritt und mal laut vor aller Welt fragt, was denn nun dieser „Yes we can“ - Brüller bisher so für die Weltverbesserung wirklich gekonnt hat? Fakt ist, daß nicht nur Jesse Jackson nun eine enorme Unterstützung fehlt.
Last not least gehört noch jemand in diesen Freundeskreis fortschrittlich zu nennender prominenter Persönlichkeiten rund um Michael Jackson: Der mittlerweile 58 Jahre alte Yusuf Islam alias Cat Stevens, welcher maßgeblich dafür sorgte, daß Michael Jackson zum Islam konvertierte. Er wollte nie wieder singen und lebte jahrzehntelang zurückgezogen, trat aber angesichts des kreuzzugartigen Krieges des US-Imperialismus und seiner „christllich-abendländischen“ Vasallen immer öfter und immer öffentlicher für Frieden und die Beendigung der imperialistischen Massaker in Gaza, Irak und Afghanistan ein: „Die Menschen schätzen es, daß ich meine Musik wieder für einen wirklich guten Grund mache: um Frieden zu schaffen und Menschen glücklich zu machen.“ (4)
Nach über 30 Jahren steht dieser Sänger nun wieder auf der Bühne in London und in Dubai. Und diesem Mann kann niemand nachsagen, er würde nun zu „Sex, Drugs and Rock'n Roll“ rückkehren oder rückkehren wollen. Auch wenn es den Herrschaften nur zu sehr passt, daß aus rebellierenden Künstlern angepasste und steuerbare drogenabhängige Haufen aus Fleisch und Knochen werden, die immer top sein wollen und mit der Mode gehen.
Mein Fazit hinsichtlich Michael Jackson: Dieses Show-Produkt entwickelte sich auf seine Art sehr deutlich in eine politische Richtung, die den Hintermännern und Drahtziehern von Barack Obama nur sehr lästig werden kann. Leider wissen wir zuwenig über die konkrete Ausgestaltung seiner geplanten Tournee und dort zu erwartende politisch relevante Botschaften von ihm, um besser zu erhärten, daß es nennenswert großes politisches Interesse am Verhindern weiterer großer öffentlicher Auftritte von Michael Jackson gab. Wir halten jedoch unsere Augen naturgemäß offen und stellen stets die Frage, wem es nützt, wenn ein unnatürliches Ableben eines Massen begeisternden Michael Jackson sich ereignet.
Auch wenn er noch so naiv in seinem Ruf nach Frieden und Humanismus, in seiner Kinderliebe und Naturverbundenheit, in seiner Afrikasolidarität war. Die meisten Menschen werden nun mal leider nicht als Kämpfer geboren oder zu welchen erzogen, sondern lassen erst das Maß der Zumutbarkeiten überquellen, um dann in Bewegung zu geraten. Michael Jackson war offenbar auf dem Wege, immer mehr zu einer Kämpfernatur zu werden und in seinen Botschaften nicht nur Träume wie Opium zu vermitteln, sondern die Massen zu mobilisieren, um für ihre ureigenen Klasseninteressen aufzustehen und gemeinsam was für das Überleben der Menschheit und den Erhalt des Planeten zu tun. So mein Eindruck.
Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Verwendete Quellen:
(1) http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,632864,00.html
(2) http://www.magistrix.de/lyrics/Michael%20Jackson/Heal-The-World-Uebersetzung-11286.html
(3) http://www.msnbc.msn.com/id/8006456/
(4) http://www.msnbc.msn.com/id/18357635/
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em — ...
Jetzt gehts sogar hier schon los — AKAL
hurra! — mj
KEIN ZUFALL - DAS WAR MORD — Jackson-Terrorist
Warum dieser Artikel hier richtig ist — EinE SpalteRin
@ Jackson-Terrorist — auch so einer
@em... — ich
helge dazu — 00schneider
Die Freimaurer warens. — Maurergeselle
@ EinE SpalteRin: IMMER schön in CAPSLOCK... — ...
äh — ulf