Ulm: Vier Bundeswehrfahrzeuge zerstört
In der Nacht zum 29. Juni haben Unbekannte auf dem Gelände eines Autohauses in Ulm vier Bundeswehrfahrzeuge angezündet. Die Autos müssen verschrottet werden.
Drei Bundeswehr-Geländewagen und ein Bundeswehr-Transporter gingen in den frühen Morgenstunden des 29. Juni in Flammen auf. Bis die Feuerwehr anrückte, war es bereits zu spät. Drei Fahrzeuge brannten völlig aus, das vierte Auto wurde schwer beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei mindestens 150.000 Euro.
Die Polizei suchte vergeblich nach den Tätern. Sie ist darauf bedacht, dieser antimilitaristischen Aktion keine größere Öffentlichkeit zukommen zu lassen, um Nachahmungen zu verhindern. In den vergangenen Monaten sind wiederholt Fahrzeuge der Bundeswehr und der Bundeswehr-Logistik durch Brandsätze sabotiert worden. Erinnert sei nur an den spektakulärsten Fall in Dresden, dem insgesamt 42 Militärfahrzeuge zum Opfer fielen.
Antimilitaristische Aktionen gegen die Bundeswehr in der Bundesrepublik wachsen stetig an, seit sich das deutsche Militär mehr und mehr an Auslandseinsätzen beteiligt. Die Sabotage von Kriegsgerät sei eine angemesse Protestform in diesen Zeiten, erklärte eine Aktivistin der hessischen Friedensbewegung gegenüber Indymedia. Der Bundestag beschließt - gegen den mehrheitlichen Willen in der Bevölkerung - die weitere Ausweitung von Kriegseinsätzen. Am heutigen Donnerstag geht es um den Einsatz von Awacs-Jets, die in Geilenkirchen bei Aachen stationiert sind. Die parlamentarische Mehrheit für diesen NATO-Einsatz ist sicher.
In der Friedensbewegung macht anlässlich der Brandanschläge auf Bundeswehrfahrzeuge die Parole die Runde: "Was in Deutschland brennt, kann in Afghanistan keinen Schaden mehr anrichten."
Die Polizei suchte vergeblich nach den Tätern. Sie ist darauf bedacht, dieser antimilitaristischen Aktion keine größere Öffentlichkeit zukommen zu lassen, um Nachahmungen zu verhindern. In den vergangenen Monaten sind wiederholt Fahrzeuge der Bundeswehr und der Bundeswehr-Logistik durch Brandsätze sabotiert worden. Erinnert sei nur an den spektakulärsten Fall in Dresden, dem insgesamt 42 Militärfahrzeuge zum Opfer fielen.
Antimilitaristische Aktionen gegen die Bundeswehr in der Bundesrepublik wachsen stetig an, seit sich das deutsche Militär mehr und mehr an Auslandseinsätzen beteiligt. Die Sabotage von Kriegsgerät sei eine angemesse Protestform in diesen Zeiten, erklärte eine Aktivistin der hessischen Friedensbewegung gegenüber Indymedia. Der Bundestag beschließt - gegen den mehrheitlichen Willen in der Bevölkerung - die weitere Ausweitung von Kriegseinsätzen. Am heutigen Donnerstag geht es um den Einsatz von Awacs-Jets, die in Geilenkirchen bei Aachen stationiert sind. Die parlamentarische Mehrheit für diesen NATO-Einsatz ist sicher.
In der Friedensbewegung macht anlässlich der Brandanschläge auf Bundeswehrfahrzeuge die Parole die Runde: "Was in Deutschland brennt, kann in Afghanistan keinen Schaden mehr anrichten."
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
eines Autohauses in Ulm?
@RO
Gegen Bundeswehreinsätze
Wenn Medien davon sprechen, dass die Anschläge auf Bundeswehrfahrzeuge in der BRD den Anschlägen auf die Bundeswehr in Afghanistan ähneln, freut mich das.
Mehr Infos über Aktionen der antimilitaristischen Bewegung:
Polizeimitteilung
Von Brandstiftung geht die Kriminalpolizei Ulm nach dem Brand von vier Fahrzeugen aus.
Gegen 2.55 Uhr meldeten sich in der Nacht zum Montag mehrere Anrufer bei der Ulmer Polizei, nachdem sie das Feuer auf dem umzäunten Gelände eines Autohauses an der Straße „Obere Bleiche“ entdeckt hatten. Polizei und Feuerwehr eilten zum Brandort, an dem sie drei Geländewagen und einen Kombi der Bundeswehr in Flammen vorfanden. Nicht mehr zu verhindern war aber, dass drei Fahrzeuge ausbrannten und eines massiv beschädigt wurde. Nach einer ersten Schätzung summieren sich die Schäden auf mindestens 150.000 Euro.
Die Ulmer Polizei fahndete in der Nacht mit zahlreichen Streifen erfolglos nach dem oder den Tätern. Hinweise auf das Tatmotiv gibt es nicht. Ein Zeuge berichtete den Beamten von einer männlichen Person, die von den brennenden Fahrzeugen weggerannt sei. Sie ist schlank, circa 170 bis 180 cm groß und hat kurze Haare. Nach dem Unbekannten sucht nun auch eine Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei Ulm, die diesen Fall bearbeitet. Dabei setzen die Fahnder neben der Spurensicherung auch auf die Unterstützung aus der Bevölkerung.
Das Autohaus ist eine Kfz-Reparatur-Werkstatt
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Bundeswehr angreifen! — Thadeus
@Thadeus — Karl
@thadeus — tagmata
Irrsinn... — Raul
Burn baby burn — ohne Ende
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sad — sda
@sda — unwichtig
bgf — asd
@asd — ???
Und zahlen müssen wir alle!!! — kein Krawallbruder!!!
frew — asd