Nordhausen-NPD!? Mittendrin, statt nur dabei!
Heute, am 01.Juli 2007, fand in Nordhausen die erste Stadtratssitzung nach den Kommunalwahlen, vom 07. Juni, statt. Der Stadtrat konstituierte sich neu und neu ist, dass die NPD mit einem Mandat vertreten ist.
1.800 Stimmen wurden am 7. Juni in der Stadt Nordhausen für die NPD abgegeben. Bei einer Wahlbeteiligung von 48,4%, der 36 937 Wahlberechtigten erreichte die NPD 3,5% und somit ein Mandat für den Stadtrat. Im Landkreis Nordhausen gingen 3660 Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 52,2% der 76 969 Wahlberechtigten, auf das Konto der NPD und erhielt somit 3,2% bzw. zwei Mandate für den Kreistag. (1)
Der Kreisverband gab heute bekannt, dass der für beide Listen an eins gesetzte Marco Kreutzer das Mandat für den Stadtrat annimmt, aber sein Mandat für den Kreistag abgibt. Dadurch rutscht Roy Elbert (stell. KV-Vorsitzender) von zwei auf eins und Ralf Friedrich (1. Beisitzer im KV) von drei auf zwei. Somit werden Roy Elbert und Ralf Friedrich im Kreistag anzutreffen sein. (2)
Heute war erst einmal Stadtrat, der erste in ganz Thüringen. Nordhausen ist somit die erste Stadt in Thüringen, nach den Kommunalwahlen, die einen NPD’ler auf das Grundgesetz der BRD und auf die Thüringer Verfassung hat schwören lassen. Mit einem Handschlag der Oberbürgermeisterin Fr. Rinke (SPD) legte Marco Kreutzer seinen Schwur ab.
Doch, das war nicht der erste Handschlag auf dieser Sitzung. Noch vor Beginn der Sitzung reichten Inge Klaan, Karin Busch, Tilly Pape (alle drei CDU) und der Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) Herrn Kreutzer zur Begrüßung die Hand. Ob sie nicht wussten wem sie die Hand gaben kann bezweifelt werden, wies doch ein Schild auf dem Tisch eindeutig auf ihn als NPD’ler hin.
Doch nicht nur hier scheint eine fehlende Distanz vorhanden zu sein. So findet sich Marco K., aus den Besucherreihen betrachtet, rechts der CDU (wo er ja auch hingehört) und links der Bündnis 90 / Die Grünen wieder, mittendrin im Rund der Stadtratsabgeordneten.
Wirkte Marco K. zu Beginn der Sitzung, trotz seiner mitgebrachten Unterstützung, noch etwas nervös und unsicher, so legte sich das nach und nach, nicht zuletzt durch die Begrüßungen, seinen Platz im Stadtratsrund und das Gespräch mit G. Hartmann (Bündnis 90 / Die Grünen).
Der Stadtrat geht jetzt in die Sommerpause und trifft dann am 16.September erneut zusammen, um dann frisch und guten Willens seine Pflicht zu erfüllen. Erfreulich war noch die Verlesung einer Erklärung aller Fraktionen im Stadtrat und des Ältestenrats, worin eine Zusammenarbeit mit der NPD abgelehnt wurde. Die Erklärung ist zu begrüßen, doch sollten Worten auch Taten folgen. Wir stehen mit unseren Beobachtungen erst am Anfang und blicken gespannt auf die erste Sitzung im Kreistag. Wo wird dort die NPD ihren Platz finden und wie wird dort mit ihr umgegangen? Wir werden die Sitzungen und den Umgang mit der NPD beobachten und über das Auftreten und Verhalten berichten.
1 – Zahlen beruhen auf www.wahlen.thueringen.de/WahlSeite.asp
2 – NPD-PM vom 01.Juli 2009 “Vernünftige Entscheidung”
Der Kreisverband gab heute bekannt, dass der für beide Listen an eins gesetzte Marco Kreutzer das Mandat für den Stadtrat annimmt, aber sein Mandat für den Kreistag abgibt. Dadurch rutscht Roy Elbert (stell. KV-Vorsitzender) von zwei auf eins und Ralf Friedrich (1. Beisitzer im KV) von drei auf zwei. Somit werden Roy Elbert und Ralf Friedrich im Kreistag anzutreffen sein. (2)
Heute war erst einmal Stadtrat, der erste in ganz Thüringen. Nordhausen ist somit die erste Stadt in Thüringen, nach den Kommunalwahlen, die einen NPD’ler auf das Grundgesetz der BRD und auf die Thüringer Verfassung hat schwören lassen. Mit einem Handschlag der Oberbürgermeisterin Fr. Rinke (SPD) legte Marco Kreutzer seinen Schwur ab.
Doch, das war nicht der erste Handschlag auf dieser Sitzung. Noch vor Beginn der Sitzung reichten Inge Klaan, Karin Busch, Tilly Pape (alle drei CDU) und der Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) Herrn Kreutzer zur Begrüßung die Hand. Ob sie nicht wussten wem sie die Hand gaben kann bezweifelt werden, wies doch ein Schild auf dem Tisch eindeutig auf ihn als NPD’ler hin.
Doch nicht nur hier scheint eine fehlende Distanz vorhanden zu sein. So findet sich Marco K., aus den Besucherreihen betrachtet, rechts der CDU (wo er ja auch hingehört) und links der Bündnis 90 / Die Grünen wieder, mittendrin im Rund der Stadtratsabgeordneten.
Wirkte Marco K. zu Beginn der Sitzung, trotz seiner mitgebrachten Unterstützung, noch etwas nervös und unsicher, so legte sich das nach und nach, nicht zuletzt durch die Begrüßungen, seinen Platz im Stadtratsrund und das Gespräch mit G. Hartmann (Bündnis 90 / Die Grünen).
Der Stadtrat geht jetzt in die Sommerpause und trifft dann am 16.September erneut zusammen, um dann frisch und guten Willens seine Pflicht zu erfüllen. Erfreulich war noch die Verlesung einer Erklärung aller Fraktionen im Stadtrat und des Ältestenrats, worin eine Zusammenarbeit mit der NPD abgelehnt wurde. Die Erklärung ist zu begrüßen, doch sollten Worten auch Taten folgen. Wir stehen mit unseren Beobachtungen erst am Anfang und blicken gespannt auf die erste Sitzung im Kreistag. Wo wird dort die NPD ihren Platz finden und wie wird dort mit ihr umgegangen? Wir werden die Sitzungen und den Umgang mit der NPD beobachten und über das Auftreten und Verhalten berichten.
1 – Zahlen beruhen auf www.wahlen.thueringen.de/WahlSeite.asp
2 – NPD-PM vom 01.Juli 2009 “Vernünftige Entscheidung”
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Ergänzungen
Stimmt die Rechnung
Problematisch ist die Verurteilung der "demokratischen Parteien", weil sie den obligatorischen Handschlag pflegen. Einesteils geht es so nicht. Anderenteils würde man den Hanseln und ihren Anhängern soviel Zündstoff geben, dass damit das notwendige politische Alltagsgeschäft mit möglicherweise noch weitreichenderen Konsequenzen erheblich leiden würde. Außerdem gab es in der Politikwissenschaft mal die - praxiserprobte - Überlegung, dass der politische Gegner besser durch Integration als durch Ausgrenzung zu bekämpfen ist. Ob das immer und gerade gegen Nazis funktioniert, ist fraglich, aber dieser ewige Beißreflex hier kotzt einen maßlos an. Wenn es so ist wie anderswo, danndisqualifizieren sich die Deppen eh selbst bis zur nächsten Wahl...
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Für ein Verbot NEOFASCHISTISCHER PATEIEN
Lob
Nazipost löschen btw.
Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verb
Bedrohung
Immer wieder sind Mitglieder der NPD an Überfällen und Attentaten beteiligt.
Rüdiger Klaasen (ehemaliger Kreisvorsitzender der NPD-Hagenow) wurde 1994 wegen versuchten Mordes zu 3 ½ Jahren Gefängnis verurteilt nachdem er zusammen mit dem Landesvorsitzenden Heinrich Förster 1992 zu einem Angriff auf ein Asylbewerberheim angestiftet hatte. Manfred Roeder, der 1997 Bundestagskandidat für die NPD war, wurde 1982 zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte die “Deutsche Aktionsgruppe” gegründet, die für einen Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim verantwortlich ist, bei dem zwei vietnamesische Flüchtlinge getötet wurden.
usw.
DEMOKRATISCHE VERBRECHER!!
DEMOKRATIE gleich VERBRECHEN
* Frank Schwerdt (Abschnitt NPD)
Frank Schwerdt ( 1944 in Berlin ) ist stellvertretender Bundesvorsitzender der NPD … Verurteilungen wegen Volksverhetzung und ähnlicher …
* Ralf Wohlleben (Abschnitt Verurteilungen)
thumb | 180px | Der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende von Thüringen Ralf Wohlleben … Pressesprecher der NPD … Verurteilungen: Am 16. …
* Stefan Köster (Abschnitt Verurteilungen)
thumb | Stefan Köster beim NPD-Bundesparteitag 2006 Stefan Köster ( 11. Dezember … 2006 Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern . …
* Claus Cremer (Abschnitt Verurteilungen)
Claus Cremer ( 9. Januar 1979 ) aus Bochum -Wattenscheid ist ein Politiker der rechtsextremen NPD und … Verurteilungen : Cremer wurde am 19. …
* Hayo Klettenhofer (Abschnitt Verurteilungen)
2005 der NPD beigetreten und seit April 2005 Beisitzer des Bezirksverbandes Oberbayern der NPD. … Verurteilungen : Bei einer Veranstaltung am 2. …
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* Grabert/Hohenrain-Verlag (Abschnitt Indizierungen, Verurteilungen)
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Jugendorganisation der NPD , wo er schnell zum Schülersprecher in Bonn aufstieg. … Verurteilungen und Verbote: Im Jahr 1978 wurde er wegen der …
* Sascha Jörg Schüler (Abschnitt Gerichtsverfahren und Verurteilungen)
Gerichtsverfahren und Verurteilungen … April 2004, bei der etwa 20 Mitglieder der NPD Verden/Rotenburg (Wümme) und der "Kameradschaft …
* Rigolf Hennig (Abschnitt Gerichtsverfahren und Verurteilungen)
in Augsburg ) ist ein rechtsextremer deutscher Publizist und Politiker der NPD . … Gerichtsverfahren und Verurteilungen : 1997 leitete die …
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CDU und SPD ist sich sicher das die NPD nicht verboten werden kann, denn wer sich demokratisch nennt muss es auch sein, "es sind keine Verfassungsfeindlichen tendenzen zu erkennen!" Zitat CDU!!!!!
Da muss die Frage gestellt werden: Bauen sich da etwa Demokraten eine schlagkräftige Schattenarmee auf?
Hmm...
Wir stehen doch wohl genau vor demselben Problem. CDU, SPD, die Grünen und die Linke leisten sich eine NPD. Aber wenn diese Partei 20% bekommt was dann? wer will sie dann noch verbieten? Denke mal drüber nach die Gefahr ist jetzt schon extrem groß, denn die Menschen die dieser Partei angehören sind physische sowie psychische Gewalttäter die in der Politik, sollte man glauben, nichts zu suchen haben.