Repression gegen Squat Tempelhof Unterstützer

Icke 23.06.2009 18:31 Themen: Freiräume Repression
Am 20.6. gab es in Berlin den versuch dem ehem. Flughafen Tempelhof zu beestzen woran sich ca. 4000 Menschen beteiligten. Der Erfolg der Aktion wurde jedoch durch die Berliner Polizei verhindert zu teil durch extreme Gewalteinwirkungen gegen Demonstranten.

Diese Repression gegen Aktivisten ist jedoch noch nicht abgeschlossen wie ein Beispiel von heutigen Tage zeigt...
Am 20.6. gab es in Berlin den versuch dem ehem. Flughafen Tempelhof zu beestzen woran sich ca. 4000 Menschen beteiligten. Der Erfolg der Aktion wurde jedoch durch die Berliner Polizei verhindert zu teil durch extreme Gewalteinwirkungen gegen Demonstranten.

Diese Repression gegen Aktivisten ist jedoch noch nicht abgeschlossen wie ein Beispiel von heutigen Tage zeigt...

...16:00 U-Bahnhof Leopoldplatz. Ein vermeindlicher Aktivist der Initiative Squat Tempelhof wird von Beamten der 22. Ehu (Einsatzhundertschaft) mit Namen angesprochen und darum gebeten den Beamten zu folgen. Was nun folgt ist das übliche Spiel: Hände an die Wand, Beine auseinander und ein Beamter sichert den vermeindlichen Aktivisten. Während dessen finden Taschenkontrollen statt und der gesamte Inhalt des Rucksacks wird auf dem Gehweg entleert anschließend natürlich eine Personalienaufnahme. Passanten die sich spontant mit dem Aktivisten solidarisieren werden mit Kommentaren wie: "Hauen, Sie ab das geht Sie hier nichts an, sonst passiert was!" verjagt. Auf Nachfrage wird dem Aktivisten mitgeteilt, dass er Ihnen bereits mehrfach aufgefallen sei und sie bei Ihn nach einen Bolzenschneider oder anderen Dingen z.b. Flyer oder Plakaten suchen die im Zusammenhang mit den Geschehnissen am 20.6. begangen zu haben. Als Grundlage für ihr Vorgehen sagen die Beamten nur, dass er durch das tragen des Tempelhof-Soli T-shirt potentiell als Täter in Betracht kommt und er ohnehin schon hinreichend bei der Polizei bekannt sein.

Falls Ihr auch eines dieser schönen T-Shirts in der Öffentlichkeit tragt und kontrolliert werdet veröffentlicht dies unbedingt um einer gezielten Einschüchterungs- und Vereinzelungstaktik der Polizei entgegen zu treten.

Ihre Repression gegen unsere Solidarität!

Staatlicher Repression militant entgegentreten - Knäste zu Baulücken - Freiheit für alle politischen Gefangenen!
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Ergänzungen

Sowas ähnliches ist mir auch passiert

Roland Ionas Bialke 23.06.2009 - 19:42
Mir ist während der Actionweeks etwas ähnliches passiert. Das waren BFZler der selben Berliner Einsatzhundertschaft - Also mit der Rückennummer 221.

repressionshilfe

... 24.06.2009 - 00:49
bitte meldet euch in repressionsfällen wba-antirepression[ät]riseup.net
ihr werdet nicht allein gelassen. wichtig ist die dokumentation auch solcher repressionsfälle...
squat-tempelhof...jetzt erst recht!!!!

Hier ein Video :

Frostschutzmittel 24.06.2009 - 13:56

bullen-kontrolle am alex und jannowitzbrücke

fx 24.06.2009 - 16:35
am alex vorm kongresszentrum und an der jannowitzbrücke standen vorhin (und stehen vermutlich immernoch) jeweils gruppen von 5-10 bullen (teilweise auch mit motorrädern, vermutlich um flüchtende zu verfolgen) und kontrollieren "verdächtig aussehende", wobei es sich definitiv nicht um eine fahrrad-kontrolle handelt, die vermutung liegt daher nahe, dass es auch hierbei um tempelhof bzw. die action weeks geht. seid vorsichtig, wenn ihr da lang müsst, oder wählt eine andere strecke.

Weitere Festnahme

Bullenberichtleser 25.06.2009 - 16:42
Eingabe: 17.06.2009 - 14:10 Uhr
Festnahme nach Sachbeschädigung am Flughafenzaun
Tempelhof-Schöneberg

# 1730

Wegen Sachbeschädigung am Zaun des Areals rund um den Flughafen Tempelhof haben Beamte der Polizeidirektion 5 heute früh einen Mann festgenommen.
Gegen 0 Uhr 55 bemerkten Polizisten an der Oder- Ecke Herrfurthstraße einen Mann, der sich mit einem Seitenschneider am dortigen Begrenzungszaun zu schaffen machte. Er durchtrennte an zwei Stellen den Drahtzaun. Weiterhin löste der Mann einen Bauzaun, der den Flughafenzaun und ein daneben liegendes Nachbargrundstück zum Wasserwerk sicherte, aus seiner Verankerung. Nach seiner Festnahme wurde der 31-Jährige erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 5 Kommentare

wo gibts die shirts?

--_-- 23.06.2009 - 19:43
kann mensch die irgendwo bestellen?

Wie armselig ist das denn?

Börliner 23.06.2009 - 19:50
Aber in einem Land, in welchem Menschen auf Grund ihrer Hautfarbe an Bahnhöfen kontrolliert werden, Stopp-Schilder Straftaten verhindern und Internet-PolitikerInnen des jahres noch nicht einmal wissen, was ein (Zitat!) "Brauser" ist, wundert mich gar nichts mehr...

Ach, der...

... 22.en ... 23.06.2009 - 21:25
... ist langweilig, seit die ActionDays vorbei sind? Na, dem kann geholfen werden:
Womöglich sollten alle, die ein solches Shirt ihr eigen nennen, selbiges von nun an so oft wie möglich tragen? Buttons gabs doch auch, wenn ich mich recht entsinne, und auf dem Straßenfest wurden ebenfalls Shirts zum Thema Tempelhof-Besetzung angeboten.
Es sollten sich also durchaus einige Menschen finden lassen, die die 22. in ihrem Sisyphos-Vorhaben unterstützen, und ihnen von nun an eine Menge Arbeit verschaffen.
Peinlich könnte es selbstverständlich für die Herren in grün werden, wenn zufällig beim leeren des Rucksacks der ein oder andere Ausdruck eines Prügel-Szenen-Fotos von Samstag mit auf der Straße liegt, und sie sich so selber bloß stellen.

Interessant wäre vor allem die rechtliche Begründung, da §111 des StGB auf das Shirt definitiv nicht zutraf, und nun, nachdem der 20.6. vorbei ist wohl noch weniger Sinn macht - anderenfalls hätte ich gern eine logische Erklärung, wie ich rückwirkend zu Straftaten aufrufen kann!?


Lasst uns den unterbeschäftigten Damen und Herren zeigen, wie albern ihr Verhalten ist, indem wir ihnen den (Eulen-)Spiegel vorhalten. Juristisch gibts da wohl kaum ein Problem, es geht doch "nur" um Repression...

Wofür...

SchallundRauch 24.06.2009 - 15:33
...sollte die Polizei auf einmal Begründungen brauchen? "Verdachtsunabhängige Personenkontrollen" sind doch quasi überall möglich.

differenzieren

Jol 04.07.2009 - 01:13
Repressalien gegen friedliche Demonstranten sind nicht in Ordnung. Squattern und sonstigen Nappeln darf aber ruhig ab und an der Arsch versohlt werden. Das gilt natürlich auch für Hausbesetzer und Auto-Flambierer. ist also alles OK.