Klimakarawane startklar
Klimaaktivist_innen wollen zwischen dem 4. und 11.Juli von Hamburg aus in einer aktionistischen, spektrenübergreifenden Fahrradkarawane zum Klimacamp nach Kopenhagen radeln. Noch werden Mitfahrer_innen gesucht. Eine Vorbereiterin erklärt das Projekt, berichtet über den Planungsprozess und die Wichtigkeit einer emanzipatorischen Klimabewegung,
Am 4.Juli wird in Hamburg unter dem Motto „cycling for change!“ eine Fahrradkarawane starten, die nach Stops in Bad Oldesloe, Lübeck, Neustadt, Fehmarn, Falster und Roskilde schließlich auf dem Klimacamp09 nahe Kopenhagen enden wird. Die Karawane ist vom Klima- und Antirassismuscamp inspiriert worden, das letzten August in Hamburg stattfand, um gegen die Abschiebepolitik der Stadt und den Bau des Kohlekraftwerks Moorburg zu protestieren.
„Wir wollen an die erfolgreichen Proteste des letzten Jahres anknüpfen, obwohl es diesmal kein eigenes Klimacamp in unmittelbarer Nähe geben wird. Die Thematik Moorburg ist für uns immer noch wichtig, viele wurden dadurch erst auf das Thema Klima aufmerksam. Deswegen werden wir auch am 4.7. mit einer Aktion gegen Vattenfall, den Betreiber von Moorburg starten. Ab 11 Uhr wird es in der Mönckebergstrasse vor dem Vattenfall-Kundenzentrum eine Kundgebung mit Brunch und Aktionen geben, nach der wir gemeinsam losfahren werden.“ erklärt Ina aus der Vorbereitungsgruppe.
Zur Frage, warum das Ziel der Karawane gerade Kopenhagen ist, erläutert die spektrenübergreifende Gruppe auf ihrem Blog www.cyclingforchange.blogsport.de :
„Im Dezember diesen Jahres wird in Kopenhagen der Klimagipfel der vereinten Nationen, COP15, stattfinden. Dort werden sich die Mächtigen der Welt als Klimaschützer_innen inszenieren, während unter dem Strich weiterhin „business as usual“ gefahren werden soll. [...] Im Endeffekt hat kein Klimaschutz stattgefunden (geschweige denn soziale Fortschritte), aber die Öffentlichkeit ist beruhigt, da ja anscheinend etwas getan wird.
Deswegen ist Kopenhagen genau der richtige Ort, um für eine emanzipatorische, progressive Klimapolitik zu campen und zu kämpfen.“
Die Karawane soll im Sinne der Organisator_innen von allen Teilnehmenden gemeinsam getragen werden, wobei sich programmatisch inhaltliche Veranstaltungen zur Verknüpfung von Klima, Antirassismus und Krise mit politischen Aktionen abwechseln, zum Beispiel ist in Lübeck Protest gegen die dort stationierte Grenzschutztruppe Frontex geplant. Auf dem internationalen Camp in Kopenhagen wird dann hauptsächlich über Widerstand gegen den COP15 geredet werden. „Eine internationalistische Perspektive auf die Thematik ist zwingend notwendig, insbesondere mit Blick auf die prekäre Situation des globalen Südens, der am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist.“ so Ina Krug.
„Noch ist es möglich, mitzukommen! Wir freuen uns über jeden und jede, die mitfährt, um mit Forderungen wie Klimagerechtigkeit, globaler Bewegungsfreiheit und einer dezentralen, erneuerbaren und selbstverwalten Energieversorgung ein Gegengewicht zur vorherrschenden, marktorientierten Klimapolitik zu schaffen.“ erklärt die Gruppe auf ihrer Internetpräsenz.
Die Planung der Fahrradkarawane hat lange gedauert und viel Nerven gekostet, auch weil teilweise anscheinend viel Arbeit auf sehr wenigen Schultern lastete. Doch jetzt scheint alles zu laufen: „Wir sind eigentlich startklar!“ erklärt Ina.
„Wir wollen an die erfolgreichen Proteste des letzten Jahres anknüpfen, obwohl es diesmal kein eigenes Klimacamp in unmittelbarer Nähe geben wird. Die Thematik Moorburg ist für uns immer noch wichtig, viele wurden dadurch erst auf das Thema Klima aufmerksam. Deswegen werden wir auch am 4.7. mit einer Aktion gegen Vattenfall, den Betreiber von Moorburg starten. Ab 11 Uhr wird es in der Mönckebergstrasse vor dem Vattenfall-Kundenzentrum eine Kundgebung mit Brunch und Aktionen geben, nach der wir gemeinsam losfahren werden.“ erklärt Ina aus der Vorbereitungsgruppe.
Zur Frage, warum das Ziel der Karawane gerade Kopenhagen ist, erläutert die spektrenübergreifende Gruppe auf ihrem Blog www.cyclingforchange.blogsport.de :
„Im Dezember diesen Jahres wird in Kopenhagen der Klimagipfel der vereinten Nationen, COP15, stattfinden. Dort werden sich die Mächtigen der Welt als Klimaschützer_innen inszenieren, während unter dem Strich weiterhin „business as usual“ gefahren werden soll. [...] Im Endeffekt hat kein Klimaschutz stattgefunden (geschweige denn soziale Fortschritte), aber die Öffentlichkeit ist beruhigt, da ja anscheinend etwas getan wird.
Deswegen ist Kopenhagen genau der richtige Ort, um für eine emanzipatorische, progressive Klimapolitik zu campen und zu kämpfen.“
Die Karawane soll im Sinne der Organisator_innen von allen Teilnehmenden gemeinsam getragen werden, wobei sich programmatisch inhaltliche Veranstaltungen zur Verknüpfung von Klima, Antirassismus und Krise mit politischen Aktionen abwechseln, zum Beispiel ist in Lübeck Protest gegen die dort stationierte Grenzschutztruppe Frontex geplant. Auf dem internationalen Camp in Kopenhagen wird dann hauptsächlich über Widerstand gegen den COP15 geredet werden. „Eine internationalistische Perspektive auf die Thematik ist zwingend notwendig, insbesondere mit Blick auf die prekäre Situation des globalen Südens, der am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist.“ so Ina Krug.
„Noch ist es möglich, mitzukommen! Wir freuen uns über jeden und jede, die mitfährt, um mit Forderungen wie Klimagerechtigkeit, globaler Bewegungsfreiheit und einer dezentralen, erneuerbaren und selbstverwalten Energieversorgung ein Gegengewicht zur vorherrschenden, marktorientierten Klimapolitik zu schaffen.“ erklärt die Gruppe auf ihrer Internetpräsenz.
Die Planung der Fahrradkarawane hat lange gedauert und viel Nerven gekostet, auch weil teilweise anscheinend viel Arbeit auf sehr wenigen Schultern lastete. Doch jetzt scheint alles zu laufen: „Wir sind eigentlich startklar!“ erklärt Ina.
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
frage — h2
blabla — kommunist
bla — bla
@h2 — (muss ausgefüllt werden)
Zwischenstopp auf dem Schanzenfest? — Conny