Krümmel:Proteste bei Vattenfalls Bürgerdialog
Atomkraftgegner haben heute abend vor dem Atomkraftwerk Krümmel gegen das angekündigte Wiederanfahren des Meiler protestiert. Betreiber Vattenfall hatte zu einem ´Bürgerdialog´ geladen, zu dem aber nur geladene Gäste Eintritt hatten.
Nur wer auf der Gästeliste stand, durfte am ´Bürgerdialog´ teilhaben, bei dem Vattenfall über den Stand der Reparaturarbeiten und den Zusammenhang zwischen Kinderkrebsstudie (KiKK) und Reaktor berichten wollte. Und das seien ausschließlich ´Funktionsträger´ aus derr Region, Bürgermeister, Verwaltungsangestellte, Politiker von atomkraftfreundlichen Parteien und Landrat - aber keine Kritiker. Sicherheitsleute und Polizei schirmten den Eingang zum Kundenzentrum des AKW, in dem die Veranstaltung stattfand, ab.
Vor dem Tor sammelten sich zwei dutzend Atomkraftgegner und forderten den Reaktor stillzulegen: ´In der Region gibt es eine nachweislich erhöhte Leukämierate bei Kinder, die weltweit höchste sogar, und auf der Veranstaltung soll vom Mitautor der KiKK-Studie und Atomkraftbefürworter Dr. Kaatsch aus Mainz dem Reaktor ein Persilschein ausgestellt werden´, glauben die AKW-Gegner von contrAtom. Vattenfall versucht offensichtlich die Fakten zu verschleiern: Die Ergebisse der KiKK-Studie sind alles andere als eine Entlastung der Atomanlagen. ´Was Vattenfall hier versucht ist ein Tritt in das Gesicht aller betroffenen Kinder, Eltern und Anwohner´, so contrAtom weiter.
Zur Verkündung des erwarteten Antrages zum Wiederanfahren Krümmels, das seit Ende Juni 2007 nach dem spektakulären Transformatorbrand abgeschaltet ist, kam es am Nachmittag nicht. Nach Aussagen von Kraftwerksmitarbeitern würde der Antrag aber in Kürze eingereicht werden. Dann muss die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde in Kiel prüfen und abschließend grünes Licht geben: Dann darf der Meiler wieder ans Netz. Das kann laut Atomaufsicht ´wenige Tage´ aber auch Wochen oder gar Monate dauern - abhängig von der Qualität des Kraftwerkes und Unterlagen, die Vattenfall einreicht.
Für den Fall, das der Antrag auf Wiederanfahren genehmigt wird, kündigen Atomkraftgegner eine große Protestaktion an: der ´Leukämiereaktor´ soll am Freitag vor dem Neustart mit einer Aktion des zivilen Ungehorsams blockiert werden. ´Wir rufen zur ´Krümmel-Blockade´ weil wir fordern, das Kraftwerk nie wieder in Betrieb zu nehmen´, so die Motivation der Atomkraftgegner. Über 600 Menschen haben bereits ihre Teilnahme an Protesten anhand einer Erklärung im Internet angekündigt.
weitere Bilder:
http://www.contratom.de/news/newsanzeige.php?newsid=14593
Alle Infos: www.contratom.de/kruemmel
Vor dem Tor sammelten sich zwei dutzend Atomkraftgegner und forderten den Reaktor stillzulegen: ´In der Region gibt es eine nachweislich erhöhte Leukämierate bei Kinder, die weltweit höchste sogar, und auf der Veranstaltung soll vom Mitautor der KiKK-Studie und Atomkraftbefürworter Dr. Kaatsch aus Mainz dem Reaktor ein Persilschein ausgestellt werden´, glauben die AKW-Gegner von contrAtom. Vattenfall versucht offensichtlich die Fakten zu verschleiern: Die Ergebisse der KiKK-Studie sind alles andere als eine Entlastung der Atomanlagen. ´Was Vattenfall hier versucht ist ein Tritt in das Gesicht aller betroffenen Kinder, Eltern und Anwohner´, so contrAtom weiter.
Zur Verkündung des erwarteten Antrages zum Wiederanfahren Krümmels, das seit Ende Juni 2007 nach dem spektakulären Transformatorbrand abgeschaltet ist, kam es am Nachmittag nicht. Nach Aussagen von Kraftwerksmitarbeitern würde der Antrag aber in Kürze eingereicht werden. Dann muss die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde in Kiel prüfen und abschließend grünes Licht geben: Dann darf der Meiler wieder ans Netz. Das kann laut Atomaufsicht ´wenige Tage´ aber auch Wochen oder gar Monate dauern - abhängig von der Qualität des Kraftwerkes und Unterlagen, die Vattenfall einreicht.
Für den Fall, das der Antrag auf Wiederanfahren genehmigt wird, kündigen Atomkraftgegner eine große Protestaktion an: der ´Leukämiereaktor´ soll am Freitag vor dem Neustart mit einer Aktion des zivilen Ungehorsams blockiert werden. ´Wir rufen zur ´Krümmel-Blockade´ weil wir fordern, das Kraftwerk nie wieder in Betrieb zu nehmen´, so die Motivation der Atomkraftgegner. Über 600 Menschen haben bereits ihre Teilnahme an Protesten anhand einer Erklärung im Internet angekündigt.
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Ergänzungen
Mailaktion: Krümmel bleibt aus!
Vattenfall startet PR-Offensive
mehr: www.twitter.com/contratom
Film zur Aktion
graswurzel.tv
Greenpeace vor niedersächsischem Landtag
Interview:
50 Jahre Atomvertrag
Also, warum sollte man den Vertrag denn nun canceln?
Interview:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
??? JUNI 2009 ??? — Mr X