Protest gegen Zirkusbesuch in Kiel
Nicht lange nach dem Besuch des Zirkus Granada kündigte sich der nächste Zirkus in Kiel an. Zirkus Voyage, er gastiert bis zum 1. Juni in Kiel, auf dem Wilhelmsplatz. Mit einer Tierschau, die europas größte sein soll, so der Zirkus. Er hält Elefanten, Giraffen, Löwen, ein Nilpferd, Pferde, ein Nashorn und andere nichtmenschliche Individuen gefangen.
Also versammelten sich einige TierbefreierInnen am 26.5.09 vor dem Zirkus. Mit Flyern und einem Transparent wurden die BesucherInnen und die PassantenInnen auf das Leid und die Ausbeutung von nichtmenschlichen Individuen im Zirkus aufmerksam gemacht. Etwa eine Stunde lang verteilten die AktivistenInnen Flyer.
Als die Vorstellung begann entschlossen sich die TierbefreierInnen den Zirkus zu umgehen, um sich diesen und die Käfige anzuschauen. Nach kurzer Zeit bestätigte sich die Tatsache, dass sich die nichtmenschlichen Individuen in ihren „Behausungen“ nicht wohl fühlten. Einer der drei Elefanten versuchte mit seinem Rüssel und den seinen Stoßzähnen die Umzeunung des Gatters umzuwerfen. Zirkusmitarbeiter, ganz im Stress, versuchten den Elefanten dazu zu bewegen aufzuhören, doch er machte weiter. Schließlich wurde der Elefant aus dem Gatter geführt und in den nicht einzusehenden Unterstand gebracht. Kläglich standen auch die anderen Individuen mit ein paar Ästen in ihren Gattern auf Beton. Auch die Löwen waren in einem Käfigwagen untergebracht, der zum Teil verschlossen war und nicht viel Platz zu bieten schien.
Artgerecht ist nur die Freiheit!
Als die Vorstellung begann entschlossen sich die TierbefreierInnen den Zirkus zu umgehen, um sich diesen und die Käfige anzuschauen. Nach kurzer Zeit bestätigte sich die Tatsache, dass sich die nichtmenschlichen Individuen in ihren „Behausungen“ nicht wohl fühlten. Einer der drei Elefanten versuchte mit seinem Rüssel und den seinen Stoßzähnen die Umzeunung des Gatters umzuwerfen. Zirkusmitarbeiter, ganz im Stress, versuchten den Elefanten dazu zu bewegen aufzuhören, doch er machte weiter. Schließlich wurde der Elefant aus dem Gatter geführt und in den nicht einzusehenden Unterstand gebracht. Kläglich standen auch die anderen Individuen mit ein paar Ästen in ihren Gattern auf Beton. Auch die Löwen waren in einem Käfigwagen untergebracht, der zum Teil verschlossen war und nicht viel Platz zu bieten schien.
Artgerecht ist nur die Freiheit!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
GANZ
Nicht-menschliche Individuen...
The Revolution has not to be vegan.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
hippiepack
Unsinn
Köstliche Realsatire
Häää???
Vegan u so...
-
zudem ist ein ausgewachsenes schwein in der lage leid zu empfinden, wie es ein 3-jährigen kind auch kann und essen wir kinder???
also ist der begriff von nicht-menschlichen individunen meiner meinung nach richtig gewählt
schubladendenken!
wer hat dir das bitte verraten?
du bist wohl auch so ein schwachkopf der denkt, dass die menschen die krone der schöpfung wären.
Lebensrecht für ALLE Tiere
sowohl menschliche, als auch nicht menschliche Tiere!
Wenn mensch keine Ahnung hat....
Es ist ja unglaublich, was hier alles für ein Scheiß gepostet wird - und sich dann noch dabei groß tun.
Veganismus/Tierrechte/Antispeziesismus hat nichts mit Abwertung des Menschen zu tun und alle, die das behaupten, haben entweder sehr, sehr wenig Ahnung oder sehr, sehr viele böse Hindergedanken (sowas in der Art von Anti-Veganismus-Hetze). Wieso wird der Mensch abgewertet, wenn der Grundsatz lautet: "Gleiche bzw. ähnliche Interessen verdienen gleiche Berücksichtigung"? Dann kommt mensch ja immer gut weg, schließlich werden seine_ihre Bedürfnisse immer angemessen berücksichtigt, genau wie die andere Tiere auch. Die Formel gibt ja sogar zu, dass verschiedene Tiere verschiedene Interessen haben und diese Ungleichheit wird nicht unterschlagen!
""AntispeziezistInnen" sind in der Regel sehr jung und kommen in den 20ern zur Vernunft. Jeder hat das Recht, zwischendurch auch mal Quatsch zu erzählen. Unsere Aufmerksamkeit ist nur geboten, wenn offen menschliches Leid durch Gleichstellung mit Tieren verharmlost wird."
Naja, wenn es Dein Gewissen beruhigt, kannst Du Dir solchen Quatsch natürlich gerne einreden, aber Du solltest mit Deinen Hirngespinsten nicht andere davon abhalten, sich über dieses Thema etwas umfassender zu informieren. Menschliches Leid wird von Tierrechtler_innen niemals verhamlost, genau so wenig wie allegmein tierliches - und genau das ist wahrscheinlich Dein Problem. Wie können diese egoistischen Menschen nur über die beschränkten Grenzen ihrer Art heraus denken und auch für andere Gerechtigkeit und Leidfreiheit einfordern! Warum ist menschliches Leid in Deinem kleinen Universum so viel bedeutsamer als das Leid anderer Tiere? Das hat überhaupt nichts mit Intelligenz zu tun, genau so wenig wie es mit Rasse oder Geschlecht zu tun hat (vgl. Rassismus, Sexismus).
Nebenbei wollte ich mal bemerken, dass es in etwa so viel Sinn macht, sich bei Antiveganer_innen über Veganismus zu informieren, wie es Sinn macht, sich bei Nazis über Kommunismus oder bei Polizist_innen über die politischen Hintergründe Linksautonomer zu informieren.
Wenn Du Dich nicht um andere autonome, fühlende Lebewesen scherst, bitte, dann werte aber nicht die Arbeit derer ab, die das tun. Wir Menschen sind eben nicht die einzige und auch nicht die einzigartigste Spezies auf dem Planeten, auch wenn sich viele von uns so benehmen.
Liebe Kieler Antispe: Weiter so! Sklaverei und Gefangenschaft ist niemals ARTGERECHTfertigt! Liebste vegane Grüße, VeganEmpathy
P.S. an Indy: Bitte endlich einen eigenen TR-Bereich schaffen, vielleicht steigt dann auch das Niveau der Kommentare...
Von Fleischtheken und Antizirkusdemos
Teilweise geb ich Dir natürlich recht - auch wenn ich Deine Vortragsweise reichlich peinlich finde. Das Problem ist aber, dass sich Schlachtungen kaum verhindern lassen, maximal verzögern (ob nun durch direkte Aktionen oder Diskussionen mit Schlachter_innen, die sich auf sowas kaum einlassen werden). Die Fleischindustrie kann nicht dadurch aufgehoben werden, dass Du an der Fleischtheke rumpöbelst oder Vegan-Flyer auf die Theke legst.
Zirkusse, Zoos und Pelzgeschäfte werden deswegen am meisten in Angriff genommen, weil es da noch am ehesten zu erwarten ist, dass die träge Masse sich dazu umstimmen lässt, in Zukunft solche fragwürdigen Orte zu umgehen. Von der Fleischtheke, dem Milchregal bei Aldi und den (zum Kochen und Backen eh absolut überflüssigen) Eiern lassen sich die Leute schon nicht mehr so leicht wegdrängen, da diese ein "Bedürfnis" erfüllen sollen, das sie jeden Tag, sogar mehrmals spüren. Und es stimmt natürlich nicht, dass Antispe-Gruppen gar nichts in der Richtung tun würden, denn das "Hauptlabel" der meisten Antispe-Gruppen ist ja gerade, Veganismus vorzuleben, zu vertreten, darüber zu informieren usw. usf.
Veganismus ist ja gerade die Basis, auf der aufbauend Menschen sich gegen die verschiedensten Formen der Tierausbeutung engagieren können. Es gibt zwar auch Menschen, die Leichen und Menstruationsprodukte fressen und sich danach für Tierrechte einsetzen wollen, aber solche Menschen sind auch nicht wirklich ernst zu nehmen. Das fällt dann meist sogar dem Durchschnittsoli und der Durchschnittsemma auf, dass das irgendwie nicht zusammenpasst - gegen Pelz demonstrieren und Lederschuhe tragen oder gegen Zoos demonstrieren aber zu Hause ne Hobby-Meerschweinchenzucht haben.
Problem bei Aktionen gegen Fleisch, finde ich persönlich, ist auch, dass die Leute dann wieder so den Eindruck bekommen, dass Vegetarismus ja das Ziel ist und das völlig ausreicht. Aber so soll es nicht sein. Deswegen finde ich Angriffe auf die Milch- und Eierindustrie viel wichtiger (und zwar nicht nach dem Schema "Bitte bitte kauft doch keine oder zumindest weniger Käfigeier" oô) - Was übrigens auch gerade von einem Tierrechtsnetzwerk geplant wird. So merken die Menschen, dass nur auf Fleisch zu verzichten, Rinder und Hühner nicht vor der Schlachtung rettet und ihnen ganz gewiss auch keine anderen Qualen, bedingt durch Fortpflanzungszwang und Gefangenschaft, kommerzielle Nutzung, Qualzüchtung auf Leistung usw. usf. erspart bleiben.
One Solution - vegan Revolution
@ vegan empathy
Dein Argument, Veganismus, also verzicht auf tierische Produkte, sei eine Form von Kampf gegen Schlachten: Dann wäre ja das Nichtbesuchen des zirkus auch schon Aktion daegegen, zumindest eine, die sich mit Veganismus vergleichen liesse. und außerdem, ist die Tatsache, dass sie täglich geschlachtet werden und eben nicht "nur" in Gefangenschaft leben, nicht ein Grund mehr, sie retten zu wollen?
Kommt mal runter...
Spricht da vielleicht aus manchen meiner Fleischfresser-KollegInnen das latent schlechte Gewissen, gar die Wut darüber, permanent gegen die eigenen Überzeugungen zu handeln (/zu essen)?
Natürlich darf es nicht soweit kommen, dass Fleischerei Plotzke plötzlich mit den Vernichtungslagern der Nazis gleichgesetzt wird, aber mal ehrlich, im Grunde genommen sind Antispes harmlos und möchten doch nur, so wie alle anderen hier auch, zu einer besseren Welt beitragen.
hoppla!
genau! also was soll der vegan scheiß? wir wissen es nicht, also wird weiter gemordet, basta!
nee, mal im ernst: gehts noch? :D
@ asdgvbv und "..."
Sry, hat ich vorhin übersehen, deswegen jetzt was dazu: Nur weil DU es ökologisch betrachtest, heißt das nicht, dass es bei anderen so ist bzw. so sein sollte. Noch dazu scheinst Du Dich selbst was die Ökologie betrifft wenig auszukennen, denn wie gesagt, Vegetarismus funktioniert nicht ohne das Zusammenspiel von Milch- und Fleischindustrie und eben gerade die Milchindustrie sorgt für die größte Umweltzerstörung. Wenn Du mir nicht glaubst, kannst Du ja gern unter:
Dass Du die Behauptung aufstellst, Veganismus sei nicht emanzipatorisch, zeigt ja nur, wie wenig Du Dich damit befasst hast. Mensch beachte nur die Parallelen zum Antisexismus/Feminismus und schon stellt sich heraus, dass er sehr wohl emanzipatorische Aspekte vorzuweisen hat.
Nun aber zur meiner eigentlichen Antwort auf:
"mag ja sein dass du meine vortragswesie peinlich findest, aber zu dem Punkt, dass hier eindeutig bei einer gesellschaftlich am Rand stehenden Gruppe aktionen durchgeführt werden, haste nix gesagt. Aktionen gegen die Pelzindustrie find ich ja auch mehr als gut, und gegen Zoos teilweise auch berechtigt (teilweise allerdings auch echt lächerlich, schonmal drüber nachgedacht, dass viele zootiere in "Freiheit" in unser heutigen Welt gar nich überleben könnten??)
Dein Argument, Veganismus, also verzicht auf tierische Produkte, sei eine Form von Kampf gegen Schlachten: Dann wäre ja das Nichtbesuchen des zirkus auch schon Aktion daegegen, zumindest eine, die sich mit Veganismus vergleichen liesse. und außerdem, ist die Tatsache, dass sie täglich geschlachtet werden und eben nicht "nur" in Gefangenschaft leben, nicht ein Grund mehr, sie retten zu wollen?"
Ich weiß nicht was das Problem sein soll, dass Zirkusleute "gesellschaftlich am Rande stehen" - Wenn sie eben den Tieren nix Gutes tun, darf doch wohl darauf hingewiesen werden, oder etwa nicht?
Zum Thema Zoo: Natürlich gibt es Arten, die in Freiheit heutzutage nicht mehr leben könnten, aber nur weil WIR ihren Lebensraum zerstört haben, weil WIR ihre Nahrungsquellen ausgelöscht, vertrieben, vergiftet haben und weil WIR uns da ansiedeln, wo sie einst lebten. Du meinst, weil es für sie keinen Platz mehr auf dieser Welt gibt, ist es doch besser, sie in Gefängnisse zu sperren, in denen sie unglücklich sind und wo sie nur den Zweck erfüllen Menschen zu unterhalten und kommerziell genutzt zu werden? Das ist in etwa so sinnig wie das Argument vieler Omnis, dass die armen, armen Schweine ja aussterben würden, wenn wir sie nicht mehr essen würden, weil sie dann nicht mehr gezüchtet würden. - Solche Reden haben wohl eher einen ganz klar egoistischen Hintergrund und nichts mit Mitleid mit Schweinen zu tun: ICH will Schwein fressen, ICH will exotische Tiere anglotzen oder auch ICH will mit Schweinen oder Zootieren Kohle machen.
Also Veganismus ist nicht allein der Verzicht auf tierliche Produkte, da steht schon eine Philosophie dahinter... aber egal. Jedenfalls: Ist ja logisch, dass, wenn viele Menschen vegan leben, weniger Tiere für Fleisch/Milch/Eier gezüchtet und geschlachtet werden und wenn alle Menschen vegan leben gar keine Tiere mehr für Milch/Fleisch/Eier gezüchtet und geschlachtet werden. (Oder hab ich Dich nur falsch verstanden?) Somit ist die Verbreitung des Veganismus und natürlich das Selbst-Veganleben die wichtigste "Aktion" gegen die Tierindustrie vorzugehen. Beim Nicht-Zoobesuch und Nicht-Pelzkauf verhält es sich genau so.
Natürlich kann ich Hunderttausende Leute nach so und so viel Zeit dazu bringen, Petitionen gegen die und die Firma oder die und die Anlage zu unterschreiben, aber das bringt mir ja nichts, wenn diese Leute dann eben bei anderen ausbeuterischen Firmen und Anlagen kaufen.
Mit dem letzten Satz willst Du wohl darauf hinaus, dass Aktionen gegen Schlachthöfe usw. wichtiger sind als Aktionen gegen Zoos und Zirkusse? Das sehe ich auch so, zwar nicht unbedingt wegen des Schlachtens - in Zirkussen und vor allem in Zoos und FÜR Zoos und Zikusse kommen auch sehr viele Tiere um und werden absichtlich ermordet... - sondern hauptsächlich deswegen, weil die Zahl der "Nutz"tiere die der Zoo- und Zirkustiere bei weitem, weitem übersteigt und weil das ein Punkt ist, wo wirklich jeder Mensch mithelfen kann, indem er_sie seinen täglichen Konsum umstellt.
von mir
Man kann sein Hund dressieren,