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Es ist nicht das Ziel von Indymedia ein umfassendes Infoportal mit Kopien möglichst vieler vermeintlich wichtiger und lesenswerter Texte anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihre eigenen Inhalte bieten. Die strategische Zweitveröffentlichung von Texten gehört nicht zu den Zielen dieses Projektes.
Bitte lest zu diesem Thema auch die Crossposting FAQ.
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Gorleben-BI bietet CSU Nachhilfeunterricht an
Gorleben-Gegner bieten der CSU Nachhilfeunterricht an
Gerade erst flogen die Pläne auf, dass in Gorleben ein nukleares Endlager in
Teilen bereits ohne atomrechtliches Genehmigungsverfahren errichtet wird, da
erschütterte Bayern die Nachricht, dass Tschechien zwei Standorte für ein
Atommüllendlager in Grenznähe zu Bayern ausgewählt hat.
Gerade erst flogen die Pläne auf, dass in Gorleben ein nukleares Endlager in
Teilen bereits ohne atomrechtliches Genehmigungsverfahren errichtet wird, da
erschütterte Bayern die Nachricht, dass Tschechien zwei Standorte für ein
Atommüllendlager in Grenznähe zu Bayern ausgewählt hat.
Der bayerische Umweltminister Markus Söder äußerte sich kritisch über die
Pläne der tschechischen Regierung, in der Nähe zur bayerischen Grenze ein Atommüll-
Endlager errichten zu wollen. "Wir haben größte Sorge und werden die
Untersuchungen in Tschechien sehr genau verfolgen", sagte Söder dem
Bayerischen Rundfunk. Die für die Lagerung radioaktiver Abfälle zuständige
tschechische Behörde hatte mitgeteilt, bis 2015 zwei mögliche Standorte für ein
atomares Endlager auszuwählen. Eine erste geologische Analyse sei
abgeschlossen. Die Untersuchungen hätten gezeigt, dass die
Truppenübungsplätze von Boletice bei Cesky Krumlov in Südböhmen und
Hardiste in der Nähe von Karlsbad in Westböhmen geeignete geologische
Voraussetzungen für ein solches Lager bieten könnten. Beide Gebiete liegen
nur etwa 40 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt.
"Diese Sorge können wir gut nachvollziehen", sagte ein Sprecher der Gorleben-
Gegner und erinnerte daran, dass auch Gorleben einmal wegen seiner
Grenznähe - damals zur DDR - als Standort für ein nukleares Entsorgungszentrum
ausgewählt wurde. Die CSU in Niederbayern kündigt "entschiedenen
Widerstand" an. CSU-Bezirkschef Manfred Weber nannte es gar "inakzeptabel,
dass ein Atommüll-Endlager mitten in einer der schönsten Naturregionen
Europas" entstehen solle.
"Wir hingegen haben in den 30 Jahren Widerstand gegen Gorleben erfahren,
dass derartige Argumente nichts fruchten. Wer sich gegen Atommülldeponien
engagiert, muss ebenso engagiert gegen Atomkraft kämpfen", rät die BI
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Die Gegner eines Atommülllagers an der
tschechisch-bayrischen Grenze sollten sich nicht mit Appellen an den
Bundesumweltminister aufhalten, sondern am 5. September in Berlin für eine
kraftvolle Kundgebung gegen Atomkraft beitragen. Die BI fordert den
bayrischen Umweltminister Markus Söder darüber hinaus zu einem
Streitgespräch auf, wenn ihr Info-Bus auf der Sommertour im Juli Nürnberg
ansteuert.
Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20
29439 Lüchow
Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
buero@bi-luechow-dannenberg.de
Pläne der tschechischen Regierung, in der Nähe zur bayerischen Grenze ein Atommüll-
Endlager errichten zu wollen. "Wir haben größte Sorge und werden die
Untersuchungen in Tschechien sehr genau verfolgen", sagte Söder dem
Bayerischen Rundfunk. Die für die Lagerung radioaktiver Abfälle zuständige
tschechische Behörde hatte mitgeteilt, bis 2015 zwei mögliche Standorte für ein
atomares Endlager auszuwählen. Eine erste geologische Analyse sei
abgeschlossen. Die Untersuchungen hätten gezeigt, dass die
Truppenübungsplätze von Boletice bei Cesky Krumlov in Südböhmen und
Hardiste in der Nähe von Karlsbad in Westböhmen geeignete geologische
Voraussetzungen für ein solches Lager bieten könnten. Beide Gebiete liegen
nur etwa 40 Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt.
"Diese Sorge können wir gut nachvollziehen", sagte ein Sprecher der Gorleben-
Gegner und erinnerte daran, dass auch Gorleben einmal wegen seiner
Grenznähe - damals zur DDR - als Standort für ein nukleares Entsorgungszentrum
ausgewählt wurde. Die CSU in Niederbayern kündigt "entschiedenen
Widerstand" an. CSU-Bezirkschef Manfred Weber nannte es gar "inakzeptabel,
dass ein Atommüll-Endlager mitten in einer der schönsten Naturregionen
Europas" entstehen solle.
"Wir hingegen haben in den 30 Jahren Widerstand gegen Gorleben erfahren,
dass derartige Argumente nichts fruchten. Wer sich gegen Atommülldeponien
engagiert, muss ebenso engagiert gegen Atomkraft kämpfen", rät die BI
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Die Gegner eines Atommülllagers an der
tschechisch-bayrischen Grenze sollten sich nicht mit Appellen an den
Bundesumweltminister aufhalten, sondern am 5. September in Berlin für eine
kraftvolle Kundgebung gegen Atomkraft beitragen. Die BI fordert den
bayrischen Umweltminister Markus Söder darüber hinaus zu einem
Streitgespräch auf, wenn ihr Info-Bus auf der Sommertour im Juli Nürnberg
ansteuert.
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Ergänzungen