Atommülllager in Morsleben
Vorbereitung auf die Aus-ein-ander-setzung mit den Stilllegungsplänen für die Atommüllkippe in Morsleben des Atomstaats
Nach langjährigen Ankündigungen, hat das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt (MLU) Sachsen-Anhalt als Genehmigungsbehörde für die geplanten Stilllegung des so genannten Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM), in diesem Sommer vor, einen Teil der Unterlagen die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Betreiber des ERAM eingereicht hat, auszulegen, um die Öffentlichkeit an dem Verfahren zu beteiligen. Dann kann Mensch für kurze Zeit, zwei Monate, sich vielleicht ein Bild davon machen, wie das Vorhaben aussehen soll, und kann in dieser Zeit Einwendungen einreichen.
Einwendungen gegen die Atommüllkippe in Morsleben bestehen schon seit 1971, der ersten Lagerung von Atommüll im Salzstock unter Morsleben. Schon damals war bekannt, dass es Wasserzuflüsse in dem ehemaligen Kali- und Steinsalz- Bergwerk gibt und eine Einsturzgefahr für die Grube besteht. Heute lagern in der Atommüllkippe ca. 37.000m³ Atommüll.
Von diesen 37.000m³ Atommüll in Morsleben kommen ca. 14.450m³ aus der DDR-zeit und der größere Teil aus den alten Bundesländern nach 1990. Der Einigungsvertrag machte es möglich, dass eine Atommüllkippe, die wohl nie nach Bundesrecht genehmigt worden wäre, die billigste Entsorgung für die Verursacher wird.
Stilllegung kann nur bedeuten, Bergung des Atommülls aus der Atommüllkippe in Morsleben und das sofortige Abschalten aller Atomanlagen Weltweit, sagt Kirsten Neubig vom Kunstprojekt „steine für morsLeben“
Am 31. Mai 2009 um 14:00 Uhr wird zum wiederholten Mal zu einem Sonntagsspaziergang mit aktuellem Informationsaustausch über die Atommüllkippe in Morsleben und den Stilllegungsplänen des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) eingeladen.
Jeden 5. Sonntag im Monat um 14:00 Uhr gibt es einen Sonntagsspaziergang in Morsleben.
Infos im Netz:
Kunstprojekt: www.steine-fuer-morsleben.kulturserver.de
Morsleben-Netzwerk: www.morsleben-stillegung.de
Betreiber der Atomüllkippe: www.bfs.de
Einwendungen gegen die Atommüllkippe in Morsleben bestehen schon seit 1971, der ersten Lagerung von Atommüll im Salzstock unter Morsleben. Schon damals war bekannt, dass es Wasserzuflüsse in dem ehemaligen Kali- und Steinsalz- Bergwerk gibt und eine Einsturzgefahr für die Grube besteht. Heute lagern in der Atommüllkippe ca. 37.000m³ Atommüll.
Von diesen 37.000m³ Atommüll in Morsleben kommen ca. 14.450m³ aus der DDR-zeit und der größere Teil aus den alten Bundesländern nach 1990. Der Einigungsvertrag machte es möglich, dass eine Atommüllkippe, die wohl nie nach Bundesrecht genehmigt worden wäre, die billigste Entsorgung für die Verursacher wird.
Stilllegung kann nur bedeuten, Bergung des Atommülls aus der Atommüllkippe in Morsleben und das sofortige Abschalten aller Atomanlagen Weltweit, sagt Kirsten Neubig vom Kunstprojekt „steine für morsLeben“
Am 31. Mai 2009 um 14:00 Uhr wird zum wiederholten Mal zu einem Sonntagsspaziergang mit aktuellem Informationsaustausch über die Atommüllkippe in Morsleben und den Stilllegungsplänen des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) eingeladen.
Jeden 5. Sonntag im Monat um 14:00 Uhr gibt es einen Sonntagsspaziergang in Morsleben.
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Kunstprojekt: www.steine-fuer-morsleben.kulturserver.de
Morsleben-Netzwerk: www.morsleben-stillegung.de
Betreiber der Atomüllkippe: www.bfs.de
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Ergänzungen