Friedensaktivisten erobern Panzer
Auf dem diesjährigen „Soldatentag“ im ostwestfälischen Augustdorf hinderten Aktivisten der Friedensbewegung die Bundeswehr daran sich nach belieben darzustellen. Die Antimilitaristen kletterten auf einen Panzer und breiteten ein Transparent mit dem Tucholsky-Zitat „Soldaten sind Mörder“ aus.
Sichtlich überrascht waren am Samstag die SoldatInnen in der nach dem Wehrmachts-Generalfeldmarschall Rommel benannten Kaserne in Augustdorf. Zwei Friedenaktivisten erklommen einen zur Schau gestellten Panzer, entfalteten ein Transparent und warfen Flugblätter in die BesucherInnenmasse: „Deutsche Waffen – deutsches Geld – morden mit in aller Welt“, riefen die friedlichen Aktivisten. Ganze fünf Minuten brauchten die olivgrünen Bediensteten um die Widersacher des Bundeswehr-Spektakels ruhig zu stellen.
Die Armee hat gleich mehrere Gründe den „Augustdorfer Soldatentag“ der Bundeswehr-Panzerbrigade 21 jährlich durchzuführen: so fehlt es der Bundeswehr beispielsweise an Nachwuchs. Daher konnten sich junge Menschen auch in diesem Jahr bei WehrdienstberaterInnen über eine militärische Laufbahn in der Bundeswehr informieren und in Panzern und anderen militärischen Geräten probesitzen. Dabei wird gezielt die bei jungen Menschen sehr ausgeprägte Begeisterung für Technik ausgenutzt,die Jugendlichen werden regelrecht geködert. Dass die Panzer, Gewehre, etc. dazu dienen, Menschen zu töten wird nicht thematisiert. Stattdessen werden Teddybären in Tarnuniform und ferngesteuerte Spielzeugpanzer verkauft. Der zweite wichtige Grund für die Bundeswehr diesen „Tag der offenen (Kasernen-)Tür“ durchzuführen ist die mangelnde Popularität in der Zivilbevölkerung. Gerade die Panzerbrigade 21, die schon am völkerrechtswidrigen
Jugoslawien-Krieg und noch heute im umstrittenen Afghanistan-Krieg kämpft, hat massive Image-Probleme. Laut Umfragen lehnt die Bevölkerungsmehrheit diesen Einsatz der Bundeswehr ab. Umso wichtiger ist es für die Armee, sich positiv zur Schau zu stellen. Nicht
zuletzt ist auch die Gewöhnung der Bevölkerung an den Anblick militärischer Fahrzeuge und SoldatInnen ein Grund für die Durchführung des „Soldatentags“. Kriegsminister Franz Josef
Jung strebt schon seit langem den – heute verfassungswidrigen - Einsatz der Bundeswehr im Inland an. Das könnte dann so ähnlich aussehen, wie bei der in Augustdorf durchgeführten Vorführung „Beherrschung von Menschenmassen“, bei der ein Panzer gegen eine
Demonstration aufgefahren wurde. Den Aktivisten blieb das noch erspart, Sie wurden nach der fünf Minuten andauernden Aktion „nur“ mit schmerzenden Griffen und der Androhung, eine Nacht im „Bunker“ verbringen zu müssen, vom Panzer gezerrt und des Geländes
verwiesen. Die Bundeswehr zeigt sich offen – außer für Kritik.
Die Armee hat gleich mehrere Gründe den „Augustdorfer Soldatentag“ der Bundeswehr-Panzerbrigade 21 jährlich durchzuführen: so fehlt es der Bundeswehr beispielsweise an Nachwuchs. Daher konnten sich junge Menschen auch in diesem Jahr bei WehrdienstberaterInnen über eine militärische Laufbahn in der Bundeswehr informieren und in Panzern und anderen militärischen Geräten probesitzen. Dabei wird gezielt die bei jungen Menschen sehr ausgeprägte Begeisterung für Technik ausgenutzt,die Jugendlichen werden regelrecht geködert. Dass die Panzer, Gewehre, etc. dazu dienen, Menschen zu töten wird nicht thematisiert. Stattdessen werden Teddybären in Tarnuniform und ferngesteuerte Spielzeugpanzer verkauft. Der zweite wichtige Grund für die Bundeswehr diesen „Tag der offenen (Kasernen-)Tür“ durchzuführen ist die mangelnde Popularität in der Zivilbevölkerung. Gerade die Panzerbrigade 21, die schon am völkerrechtswidrigen
Jugoslawien-Krieg und noch heute im umstrittenen Afghanistan-Krieg kämpft, hat massive Image-Probleme. Laut Umfragen lehnt die Bevölkerungsmehrheit diesen Einsatz der Bundeswehr ab. Umso wichtiger ist es für die Armee, sich positiv zur Schau zu stellen. Nicht
zuletzt ist auch die Gewöhnung der Bevölkerung an den Anblick militärischer Fahrzeuge und SoldatInnen ein Grund für die Durchführung des „Soldatentags“. Kriegsminister Franz Josef
Jung strebt schon seit langem den – heute verfassungswidrigen - Einsatz der Bundeswehr im Inland an. Das könnte dann so ähnlich aussehen, wie bei der in Augustdorf durchgeführten Vorführung „Beherrschung von Menschenmassen“, bei der ein Panzer gegen eine
Demonstration aufgefahren wurde. Den Aktivisten blieb das noch erspart, Sie wurden nach der fünf Minuten andauernden Aktion „nur“ mit schmerzenden Griffen und der Androhung, eine Nacht im „Bunker“ verbringen zu müssen, vom Panzer gezerrt und des Geländes
verwiesen. Die Bundeswehr zeigt sich offen – außer für Kritik.
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Ergänzungen
weitere Termine auf www.kehrt-marsch.de
29.5. Gelöbnix in Rheine(Westf.)
Dagegen wollen wir demonstrieren: Auftakt der Demonstration: Rheine 17 Uhr Hauptbahnhof
weitere infos:
Werbeartikel in der Landeszeitung
Celler Trialog und Sommerbiwak vermiesen!
Bereits am 4.Juli wird es eine Demo in Celle geben 14 Uhr Heeseplatz.
Während der Woche sind zahlreiche Aktivitäten geplant.
Weitere Infos gibts unter
Außerdem veranstaltet die 1. Panzerdivision einmal jährlich zum Zweck der Akzeptanzsteigerung ein "Sommerbiwak" Gartenfest mit rund 6.500 geladenen Gästen.
Das diesjährige Sommerbiwak findet am 28. August statt, es wird einen Aktionstag dagegen geben.
weitere Infos gibts unter
Protest
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
fein — aber
@aber — aber aber
Soldaten SIND Mörder! — noch mehr aber
Soldaten sind keine Mörder — jb