HH: Kampagnenstart gegen ESCADA-Aktionär
Als 'Warm-Up' für den Start der "Sub-Kampagne" gegen die Hamburger Holdinggesellschaft Maxingvest, den Hauptaktionär des Münchner pelzverkaufenden Luxusmodekonzerns ESCADA, wurden heute rund 600 Aufrufe für die Demo am kommenden Dienstag an die unmittelbaren Nachbarn der Maingvest-Zentrale verteilt. Am 28.4. findet vor der Konzern-Zentrale am Überseering 18 in Hamburg ab 14 Uhr eine Kundgebung inkl. Demozug statt.
Maxingvest ist fast keinem/r ein Begriff, jedoch besitzt der Konzern zu 100% die Firma Tchibo (Kaffee-Rösterei sowie Vertrieb von saisonalen Produkten in sog. Tchibo-Shops) und hält ca. 50% der Anteile an Beiersdorf (Marken u.a. Tese-Film, Nivea etc.) sowie 30% der Aktien des angeschlagenen Modekonzerns ESCADA. Damit ist Maxingvest Hauptaktionär der ESCADA AG und damit direkter Nutzniesser des Pelzhandels! Maxingvest hat enormen Einfluss im Unternehmen, so realisierten sie nach ihrem Einstieg einen Vorstandswechsel: Neuer Vorstandsvorsitzender ist Bruno Sälzer, ehem. Hugo Boss, der mit den Maxingvest Eigentümern befreundet ist und auch im Aufsichtsrat des Maxingvest-Konzerns sitzt. Die Besitzer von Maxingvest sind die beiden Hamburger Multimillionäre (nach dem Wirtschaftszusammenbruch dürfte auch ihr Kapital deutlich geschrumpft sein) Wolfgang und Michael Herz.
ESCADA ist seit ca. 2 Jahren Ziel einer globalen Anti-Pelz-Kampagne, in deren Rahmen bisher geschätzt mehr als 500 Aktionen stattfanden; allein in Hamburg über 100 Demos in der Innenstadt vor den Filialen des Unternehmens[1]. Der Konzern besitzt ebenso die Firmen Apriori, BiBA, Cavita und Laurèl. Ebenso fanden Aktionen des zivilen Ungehorsams (Ankettaktionen, Go-Ins), direkte Aktionen der ALF (Buttersäure in ESCADA-Zentrale geschüttet, Schaufenster eingeschmissen), Telephon- und Emailaktionstage sowie Reden auf der Jahreshauptversamlung statt. Proteste fanden insg. bisher in mehr als 25 Ländern statt!
Mit dem Einstieg in ESCADA hat sich Maxingvest ebenfalls in die Kampagne eingekauft, sodass nun die Proteste auch gegen den Hauptaktionär und größten Profiteur des Unternehmens ESCADA ausgeweitet werden. "Es ist eine logische Schlussfolgerung, dass diejenigen, die Anteile an ESCADA im großen Stil besitzen und somit vom Gewinn des Unternehmens am Pelzhandel profitieren, auch Ziel unserer Proteste werden", so Helge Winter, Tierbefreiungsaktivist aus Hamburg. "Wir werden mit einer Demo am Dienstag, zeitgleich zur Jahreshaupversammlung von ESCADA in München, beginnen und dann am Thema dran bleiben, bis ESCADA pelzfrei ist. Den Verantwortlichen bei Maxingvest muss klar werden, dass sie jetzt neben dem ESCADA-Vorstand die Hauptverantwortung für die massenhafte Ermordung sogenannter Pelztiere tragen. Und mit dieser Verantwortung werden wir sie konfrontieren! Wir lassen die Tiere nicht im Stich und kämpfen für ihre Befreiung, wir kämpfen gegen die Pelzindustrie und somit auch gegen Maxingvest!"
Informationen zur Demo am kommenden Dienstag finden sich unter hamburg.antispe.org/archives/78
[1] Demos in Hamburg finden jeden Freitag und Samstag statt, bis das Unternehmen aus dem Pelzhandel aussteigt. Mehr Infos: hamburg.antispe.org/termine
Folgendes Flugblatt wurde in der Nachbarschaft des Unternehmens Maxingvest verteilt:
Tchibo profitiert von Gewalt an Tieren!
“Tiermörder in Ihrer Nachbarschaft”
Aktionstag gegen die MAXINGVEST AG (Tchibo)
Dienstag, 28.4. 2009 - 14 Uhr - Überseering 18 - Hamburg
„Was hat Tchibo mit Pelzen zu tun?"
Die Hamburger Firma Maxingvest besitzt ca. 30% der Anteile am pelzverkaufenden Münchner Luxusmodekonzern ESCADA sowie 100% der Tchiboaktien (d.h. Tchibo ist Maxingvest). ESCADA ist seit gut zwei Jahren das Hauptziel internationaler Anti-Pelz-Proteste. Am 28.4. findet die Aktionärsvollversammlung der ESCADA AG statt. Da sich der Firmensitz des Hauptaktionärs Maxingvest AG direkt in ihrer Nachbarschaft (Überseering 18) befindet, wird es dort an diesem Tag parallel zu den Protesten in München einen Aktionstag geben!
Die Besitzer der Firma Maxingvest, die Hamburger Multimillionäre Wolfgang und Michael Herz, haben als Hauptaktionäre den größten Einfluss auf ESCADAs Entscheidungsprozesse. Doch sie ziehen es offensichtlich vor, vom Mord an sog. "Pelztieren", der von ESCADA in Auftrag gegeben wird, zu profitieren. Wir fordern aus diesem Grund die Firma Maxingvest auf, ihre ethische und gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnzunehmen und sich für eine pelzfreie Politik im Unternehmen ESCADA einzusetzen.
Vermutlich haben Sie nie daran gedacht, dass das Unternehmen Tchibo in das gewalttätige Geschäft der Pelzindustrie verwickelt sein könnte. Doch hinter der unscheinbaren Fassade verstecken sich Menschen, die für den Profit über Leichen gehen und Tiere einsperren, ermorden und häuten lassen! Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Unternehmen sind komplex. Angesicht der Leichtfertigkeit, mit der sich Unternehmen wie Maxingvest in andere Firmen einkaufen, ist es um so wichtiger, deutlich zu machen, dass sie damit auch die Verantwortung für die Unternehmenspolitik 'kaufen'!
ESCADA ist als pelzverkaufender Luxusmodekonzern maßgeblich für das Überleben der Pelzindustrie mitverantwortlich und hat eine Vorbildfunktion für die gesamte Branche. Die Pelzindustrie ermordet jährlich weltweit über 50.000.000 tierliche Individuen und ESCADA nimmt diese systematische und hochgradig organisierte Gewalt gegen Tiere wissentlich in Kauf, um aus den toten Körpern der Tiere Profit zu schlagen! In den letzten Jahren sind etliche große Modehausketten aus dem Pelzhandel ausgestiegen und es wird uns auch gelingen, ESCADA zum Ausstieg aus dem Pelzhandel zu bewegen. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wie engagiert die Proteste stattfinden!
Aus diesem Grund wird am 28.4. ein Aktionstag gegen den Pelzverkauf bei ESCADA und dessen Nutzniesser Maxingvest/Tchibo stattfinden. Auch in Zukunft werden Proteste gegen Maxingvest/Tchibo organisiert, bis das Unternehmen seine Aktien verkauft oder ESCADA zu einer pelzfreien Politik überzeugen kann. Wenn Sie es als AnwohnerInnen nicht tolerieren wollen, dass Tiermörder in ihrer Nachbarschaft ihr Handwerk verrichten, protestieren Sie gegen ESCADA und Maxingvest:
Maxingvest ag
Überseering 18
22297 Hamburg
Tel.: 040-6387 0
Fax : 040-6387 2600
ESCADA AG
Einsteinring 14-18
85609 Aschheim
Deutschland (Germany)
Tel: + 49 (0) 89-9944-0
Fax: + 49 (0) 89-9944-1111
Mail:
info@de.escada.com
Weitere Informationen zur Kampagne gegen ESCADA: www.antifur-campaign.org
ESCADA ist seit ca. 2 Jahren Ziel einer globalen Anti-Pelz-Kampagne, in deren Rahmen bisher geschätzt mehr als 500 Aktionen stattfanden; allein in Hamburg über 100 Demos in der Innenstadt vor den Filialen des Unternehmens[1]. Der Konzern besitzt ebenso die Firmen Apriori, BiBA, Cavita und Laurèl. Ebenso fanden Aktionen des zivilen Ungehorsams (Ankettaktionen, Go-Ins), direkte Aktionen der ALF (Buttersäure in ESCADA-Zentrale geschüttet, Schaufenster eingeschmissen), Telephon- und Emailaktionstage sowie Reden auf der Jahreshauptversamlung statt. Proteste fanden insg. bisher in mehr als 25 Ländern statt!
Mit dem Einstieg in ESCADA hat sich Maxingvest ebenfalls in die Kampagne eingekauft, sodass nun die Proteste auch gegen den Hauptaktionär und größten Profiteur des Unternehmens ESCADA ausgeweitet werden. "Es ist eine logische Schlussfolgerung, dass diejenigen, die Anteile an ESCADA im großen Stil besitzen und somit vom Gewinn des Unternehmens am Pelzhandel profitieren, auch Ziel unserer Proteste werden", so Helge Winter, Tierbefreiungsaktivist aus Hamburg. "Wir werden mit einer Demo am Dienstag, zeitgleich zur Jahreshaupversammlung von ESCADA in München, beginnen und dann am Thema dran bleiben, bis ESCADA pelzfrei ist. Den Verantwortlichen bei Maxingvest muss klar werden, dass sie jetzt neben dem ESCADA-Vorstand die Hauptverantwortung für die massenhafte Ermordung sogenannter Pelztiere tragen. Und mit dieser Verantwortung werden wir sie konfrontieren! Wir lassen die Tiere nicht im Stich und kämpfen für ihre Befreiung, wir kämpfen gegen die Pelzindustrie und somit auch gegen Maxingvest!"
Informationen zur Demo am kommenden Dienstag finden sich unter hamburg.antispe.org/archives/78
[1] Demos in Hamburg finden jeden Freitag und Samstag statt, bis das Unternehmen aus dem Pelzhandel aussteigt. Mehr Infos: hamburg.antispe.org/termine
Folgendes Flugblatt wurde in der Nachbarschaft des Unternehmens Maxingvest verteilt:
Tchibo profitiert von Gewalt an Tieren!
“Tiermörder in Ihrer Nachbarschaft”
Aktionstag gegen die MAXINGVEST AG (Tchibo)
Dienstag, 28.4. 2009 - 14 Uhr - Überseering 18 - Hamburg
„Was hat Tchibo mit Pelzen zu tun?"
Die Hamburger Firma Maxingvest besitzt ca. 30% der Anteile am pelzverkaufenden Münchner Luxusmodekonzern ESCADA sowie 100% der Tchiboaktien (d.h. Tchibo ist Maxingvest). ESCADA ist seit gut zwei Jahren das Hauptziel internationaler Anti-Pelz-Proteste. Am 28.4. findet die Aktionärsvollversammlung der ESCADA AG statt. Da sich der Firmensitz des Hauptaktionärs Maxingvest AG direkt in ihrer Nachbarschaft (Überseering 18) befindet, wird es dort an diesem Tag parallel zu den Protesten in München einen Aktionstag geben!
Die Besitzer der Firma Maxingvest, die Hamburger Multimillionäre Wolfgang und Michael Herz, haben als Hauptaktionäre den größten Einfluss auf ESCADAs Entscheidungsprozesse. Doch sie ziehen es offensichtlich vor, vom Mord an sog. "Pelztieren", der von ESCADA in Auftrag gegeben wird, zu profitieren. Wir fordern aus diesem Grund die Firma Maxingvest auf, ihre ethische und gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnzunehmen und sich für eine pelzfreie Politik im Unternehmen ESCADA einzusetzen.
Vermutlich haben Sie nie daran gedacht, dass das Unternehmen Tchibo in das gewalttätige Geschäft der Pelzindustrie verwickelt sein könnte. Doch hinter der unscheinbaren Fassade verstecken sich Menschen, die für den Profit über Leichen gehen und Tiere einsperren, ermorden und häuten lassen! Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Unternehmen sind komplex. Angesicht der Leichtfertigkeit, mit der sich Unternehmen wie Maxingvest in andere Firmen einkaufen, ist es um so wichtiger, deutlich zu machen, dass sie damit auch die Verantwortung für die Unternehmenspolitik 'kaufen'!
ESCADA ist als pelzverkaufender Luxusmodekonzern maßgeblich für das Überleben der Pelzindustrie mitverantwortlich und hat eine Vorbildfunktion für die gesamte Branche. Die Pelzindustrie ermordet jährlich weltweit über 50.000.000 tierliche Individuen und ESCADA nimmt diese systematische und hochgradig organisierte Gewalt gegen Tiere wissentlich in Kauf, um aus den toten Körpern der Tiere Profit zu schlagen! In den letzten Jahren sind etliche große Modehausketten aus dem Pelzhandel ausgestiegen und es wird uns auch gelingen, ESCADA zum Ausstieg aus dem Pelzhandel zu bewegen. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wie engagiert die Proteste stattfinden!
Aus diesem Grund wird am 28.4. ein Aktionstag gegen den Pelzverkauf bei ESCADA und dessen Nutzniesser Maxingvest/Tchibo stattfinden. Auch in Zukunft werden Proteste gegen Maxingvest/Tchibo organisiert, bis das Unternehmen seine Aktien verkauft oder ESCADA zu einer pelzfreien Politik überzeugen kann. Wenn Sie es als AnwohnerInnen nicht tolerieren wollen, dass Tiermörder in ihrer Nachbarschaft ihr Handwerk verrichten, protestieren Sie gegen ESCADA und Maxingvest:
Maxingvest ag
Überseering 18
22297 Hamburg
Tel.: 040-6387 0
Fax : 040-6387 2600
ESCADA AG
Einsteinring 14-18
85609 Aschheim
Deutschland (Germany)
Tel: + 49 (0) 89-9944-0
Fax: + 49 (0) 89-9944-1111
Mail:
info@de.escada.com Weitere Informationen zur Kampagne gegen ESCADA: www.antifur-campaign.org
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Ergänzungen
Uhrzeit
1. Was steht im Text? "Parallel zur Jahreshauptversammlung der ESCADA AG" Also schonmal der Wochentag erklärt, vermutlich hätten alle Demonstranten lieber am Samstag die Aktion gemacht, aber einige Menschen sind halt nicht nur Wochenend-Aktivisten (die wenigstens der LeserInnen hier arbeiten doch tatsächlich, die wenigen, die es betrifft: Schade, aber ging nicht anders...)
2. Proletariat - Genau das ist das Stichwort, WARUM die demo um 14 Uhr beginnen muss! Die Demo ist am Überseering, schonmal da gewesen? Offenbar nicht, denn: Da sind nur Büros und multinationale Konzernzentralen, d.h. da ist nach 17/18 Uhr keine Sau mehr. Ausserdem ist die Demo ja an das Management und die MitarbeiterInnen von Maxingvest addressiert, also MUSS die Demo am Nachmittag zur Arbeitszeit stattfinden! Noch früher wäre ja nur noch schlimmer gewesen.
Als wäre - und da wird eure Kritik echt dreist! - die Entscheidung, die Demo Dienstags 14 Uhr zu machen, irgendwie gegen werkstätige Leute gerichtet... Oh man, die Linke kümmert sich nen Dreck um ArbeiterInnen (bis auf einige Ausnahmen ist sie in Dland doch hoffnungslos bürgerlich) aber bei so nem Anlass krakelen alle "denkt an die ArbeiterInnen!!!"
-_-
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
uhrzeit — mensch
Die Uhrzeit... — Egal
pelz — .
@menschen mit uhrzeitkritik — "arbeiter"
Uhrzeit-Gedöns — ...