Revolutionärer 1. Mai in Berlin / Mobi C.lip

Mobi Dick 26.04.2009 18:07
Zur Mobilisierung zum Revolutionären 1. Mai hier ein Clip für 2009 auf Youtube:  http://www.youtube.com/watch?v=L_rZXsjEvig
Auf Youtube ist ein Clip zur Revolutionären 1. Mai Demo erschienen, welches den Bogen spannt von den Hayetmarket Riots in Chicago vor 120 Jahren, 120 Jahre Plakate der diversen Mai-Veranstaltungen hin zum Revolutionären 1. Mai 2009 in Kreuzberg.

Hier der Link:  http://www.youtube.com/watch?v=L_rZXsjEvig
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Ergänzungen

Guter und selbstironischer Trailer

Roland Ionas Bialke 26.04.2009 - 19:05
Gut, dass der Mobilisierungs-Trailer mit "Rowdy" Roddy Piper selbstironisch gestaltet ist. Von starrer Tradition wegzukommen ist tatsächlich ein Problem das sich gegen Emanzipation richtet.

 http://de.wikipedia.org/wiki/Roddy_Piper
 http://de.wikipedia.org/wiki/Sie_leben

GDP rechnet mit heftigen Krawallen am 1. Mai

Tag der Abrechnung 26.04.2009 - 19:12
Die Gewerkschaft der Polizei rechnet mit schweren Auschreitungen auf den 1. Mai Demos. Der Bundeswirtschaftsminister kritisiert heftig die IG Bau, weil sie den 1. Mai zum "Tag der Abrechnung" machen will und Investmentbanker angreife.

 http://de.news.yahoo.com/1/20090426/tbs-guttenberg-rgt-gewerkschaften-in-dis-3cc71f2.html

Schäuble fordert Ende der Debatte um soziale Unruhen

 http://de.news.yahoo.com/2/20090426/tbs-schaeuble-fuer-ende-der-debatte-um-s-f41e315.html

"eingschleuste Zylinderkräfte"

copwatch 27.04.2009 - 00:26
Hallo "das Übliche",
das ist ja schon ein fast unüblich deutliches Outing als Polizeibeamter. "Eingeschleuste Zylinderkräfte" waren keine hedonistischen Yuppies, die schon früh wußten, daß manch Rioter als Kreativunternehmer endet. Weit gefehlt.

Dies ist ein älterer Begriff aus der Polizeifunksprache. Zylinder= zivil. Heute ist die Abkürzung "PMS" (polit. motivierte Staßenkriminalität) die Bezeichnung für die demo-relevanteste Zivieinheit Berlins , auch der Funkname "Otter" (die 100 ist die operative Leitung)der MEKler ist relativ geläufig. Diese begleiten und infiltrieren Demos, wie es auch für diesen ersten Mai vom Polizeipräsidenten angekündigt wurde. Nicht selten werden dabei die Gesetze überdehnt, sprich: es kommt zu gewalttätigen Übergriffen.

Wenn der Verfasser dieses kleinen Gedichts tatsächlich Polizist ist... logisch liegt dann nahe, daß er sich mit Yuppies und Egoisten eher identifiziert als mit dem Proletariat.

P.S.: Falls Eitelkeit (das Selbstouting kommt ja wohl nur daher...) und Zynismus doch mal in einem nachdenklicheren Moment beiseite gelegt werden können: Die Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer PolizistInnen ist vor kurzem wiederbelebt worden.

Der zweite Song im Clip

Info 27.04.2009 - 16:06
Der zweite Song ist von "Strassen Antifas Singen Schlager" aus Hamburg, Titel: Riot.

Ist ein Solisampler der Antifa Hamburg, und kann dort sicherlich auch irgendwie bestellt werden:
 http://www.ox-fanzine.de/web/rev/65235/reviews.207.html
 http://antifacafehamburg.blogsport.de/2008/10/14/2510-strassen-antifas-singen-schlager/

Cops wollen rechte Marken tragen

kritische anticops 27.04.2009 - 18:09
Die BUllen die sich am 1. mai austoben wollen, beschweren sich darüber, dass sie keine RECHTEN Nazi-Klamotten Marken tragen dürfen.

Wes Geistes Kind der Durchschnitt dieser Bullen sind, sieht mensch schon daran. Gerne werden die sicherlich ihre NPD und die SS-Veteranen in Köpenick schützen.

"Corpsgeist" nennt sich dass. Liegt daran das die paar-und-zwanziger Einheiten doch nicht aufgelöst wurden, sondern halt in die technischen abteilungen der bullen aufgeteilt wurden, wo sie dann für rechtes gesinnungsgut sorgen.


Keine Kennzeichnung von Polizisten
27. April 2009 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Der letzte 1. Mai ohne „gekennzeichnete Polizistinnen und Polizisten”? „Wir kennen Dich, Du Bullenschlampe, und wir kennen das Bullenschwein auch, Dein Kind kennen wir!” Mit diesen Worten wurde die Ehefrau eines Bereitschaftspolizisten Mitte der 1980er Jahre nachts telefonisch bedroht. Ihr Ehemann wurde zusammen mit Kollegen auf Plakaten in Kreuzberg und Schöneberg „ausgehängt”.
„Eine durchaus aktuelle Bedrohungslage von Polizistinnen und Polizisten und ihren Familien” mahnte der GdP-Landesbezirksvorsitzende Eberhard Schönberg eine Woche vor den zu erwartenden Einsätzen der Polizei am 30. April anlässlich der „Feierlichkeiten” zur Walpurgisnacht und am 1. Mai.

„Die Sicherheitslage ist angespannt”, so der Berliner GdP-Vorsitzende weiter. „Das zeigen die Schlagzeilen der letzten Tage in den Medien:

* Hetze gegen Polizisten
* Autonome rufen zur Gewalt gegen Polizeibeamte auf
* Für den 1. Mai stehen die Zeichen auf Gewalt
* Ihr Ziel ist es, Polizisten zu verletzen
* Gewaltaufrufe gegen die Polizei
* Brennende Autos.”

Er wies darauf hin, dass nirgendwo in Deutschland Polizisten schlechter bezahlt werden als in Berlin und „das ist eine Folge der mangelnden Wertschätzung der Arbeit der Polizei durch den Senat, die SPD-Fraktion und die Fraktion DIE LINKE.

Sie sind darüber hinaus nicht bereit, den Polizeipräsidenten zu bremsen, der trotz der Bedrohungslage die Zwangskennzeichnung von Polizistinnen und Polizisten durchsetzen und seine Dienstanweisung zum Tragen ‚rechter’ Kleidung nicht zurücknehmen will.”

Schönberg fordert den Senat und den Polizeipräsidenten zum Umdenken auf. „Setzen sie die Einsatzfähigkeit der Polizei nicht aufs Spiel! Die Menschen brauchen ihre Polizei. Jeden Tag, irgendwo in Berlin. Die Zwangskennzeichnung und die Dienstanweisung zum Tragen ‚rechter’ Kleidung sind ein kollektives Misstrauensvotum gegen die Polizei. Die Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger ist eindeutig: Sie müssen Polizistinnen und Polizisten misstrauen, auch politisch sind sie nicht zuverlässig.”

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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GUT ! APPLAUS ! — revolutionary

Freu mich darauf — ioiojoio

kontraproduktiv — clipkritik

Infos aus der Provinz — Gegen Repression

@copwatch — nazikiller