Fotos: Fight Industrial Farming in Alt-Tellin
"Hier Gülle – dort Hunger"
Mit einer symbolischen Besetzung des geplanten Baugeländes von Europas größter Ferkel-Produktionsanlage beteiligten sich 100 AktivistInnen am internationalen Aktionstag von "La Via Campesina". Weltweit gab es am 17. April etwa genau so viel Aktionen gegen industrielle Produktion und für den Erhalt kleinbäuerlicher Landwirtschaft.
Eine Fotoseite unter
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/170409alt_tellin.html
Mit einer symbolischen Besetzung des geplanten Baugeländes von Europas größter Ferkel-Produktionsanlage beteiligten sich 100 AktivistInnen am internationalen Aktionstag von "La Via Campesina". Weltweit gab es am 17. April etwa genau so viel Aktionen gegen industrielle Produktion und für den Erhalt kleinbäuerlicher Landwirtschaft.
Eine Fotoseite unter
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/170409alt_tellin.html
Hierzulande richteten sich die Proteste vor allem gegen Massentierhaltung und Gentechnik.
Eine enorme Schweinezuchtanlage mit sechs Hektar überdachter Fläche soll in Alt-Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) entstehen, in der jedes Jahr 250 000 Ferkel von 10 000 Muttersäuen "produziert" werden. Das bedeutet 700 Geburten pro Tag und genauso viel Tiere, die täglich zum Schlachthof gefahren werden. Pro Jahr sollen 60 000 m3 Gülle auf Feldern in den umliegenden Gemeinden ausgebracht und durch riesige Pipelines abtransportiert werden. Ausserdem sind vier Biogasanlagen in der nahen Umgebung geplant. Aufgerufen zu der Besetzung hatte das Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft
Noch stehen auf dem Gelände die Ruinen einer alten Schweinemastanlage aus DDR-Zeiten, die für das Wochenende entmüllt und verschönert wurde. Am Samstag gab es außerdem einen Sternmarsch, organisiert von der lokalen Bürgerinitiative "Leben am Tollensetal". Die BesetzerInnen zogen, unterstützt durch die Samba-Action-Band-Berlin, in einem Demozug nach Alt-Tellin. Nach einer kurzen Kundgebung ging es weiter zu einem Dorffest mit Kaffee und Kuchen. 200 Menschen waren aus der Region und auch von außerhalb angereist, um gegen die Ferkelproduktionsanlage zu protestieren. Thematisiert wurden die Produktionsbedingungen von Gen-Soja in Südamerika (als Futtermittel für die intensive Fleischproduktion in Europa), die Umwelt- und Klimafolgen globaler, industrieller Landwirtschaft, Tierrechtsaspekte und die Auswirkungen auf die Lebensbedingungen und den Tourismus vor Ort. Weitere Informationen unter
http://de.indymedia.org/2009/04/247622.shtml
Der Großunternehmer, der diese riesige Ferkel-Produktionsanlage bauen will, heißt Herr Straathof und kommt aus den Niederlanden. Gegen ihn protestierten am selben Tag auch AktivistInnen in den Niederlanden gegen die Vergrößerung einer seiner Mastanlagen. Aktion in Erichem unter
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/170409aktion_gegen_tierfabrik.html
Eine enorme Schweinezuchtanlage mit sechs Hektar überdachter Fläche soll in Alt-Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) entstehen, in der jedes Jahr 250 000 Ferkel von 10 000 Muttersäuen "produziert" werden. Das bedeutet 700 Geburten pro Tag und genauso viel Tiere, die täglich zum Schlachthof gefahren werden. Pro Jahr sollen 60 000 m3 Gülle auf Feldern in den umliegenden Gemeinden ausgebracht und durch riesige Pipelines abtransportiert werden. Ausserdem sind vier Biogasanlagen in der nahen Umgebung geplant. Aufgerufen zu der Besetzung hatte das Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft
Noch stehen auf dem Gelände die Ruinen einer alten Schweinemastanlage aus DDR-Zeiten, die für das Wochenende entmüllt und verschönert wurde. Am Samstag gab es außerdem einen Sternmarsch, organisiert von der lokalen Bürgerinitiative "Leben am Tollensetal". Die BesetzerInnen zogen, unterstützt durch die Samba-Action-Band-Berlin, in einem Demozug nach Alt-Tellin. Nach einer kurzen Kundgebung ging es weiter zu einem Dorffest mit Kaffee und Kuchen. 200 Menschen waren aus der Region und auch von außerhalb angereist, um gegen die Ferkelproduktionsanlage zu protestieren. Thematisiert wurden die Produktionsbedingungen von Gen-Soja in Südamerika (als Futtermittel für die intensive Fleischproduktion in Europa), die Umwelt- und Klimafolgen globaler, industrieller Landwirtschaft, Tierrechtsaspekte und die Auswirkungen auf die Lebensbedingungen und den Tourismus vor Ort. Weitere Informationen unter
http://de.indymedia.org/2009/04/247622.shtml Der Großunternehmer, der diese riesige Ferkel-Produktionsanlage bauen will, heißt Herr Straathof und kommt aus den Niederlanden. Gegen ihn protestierten am selben Tag auch AktivistInnen in den Niederlanden gegen die Vergrößerung einer seiner Mastanlagen. Aktion in Erichem unter
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/170409aktion_gegen_tierfabrik.html
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