Stundenlanger Kessel am Hauptbahnhof Stolberg
Beschreibung und Augenzeugenbericht über den Polizeilichen Kessel am Hauptbahnhof in Stolberg am 4.April 2009, am Rande der Blockadeaktionen gegen den "Trauermarsch" der Nazis.
Nachdem wir am Hauptbahnhof angekommen waren und erfolgreich den Ankunftsort der Nazis blockieren konnten, setzte die Polizei nach und nach immer brutalere Gewalt gegen friedliche Demonstranten ein.
Über Zahlen der Teilnehmer auf unserer Seite weiss ich nichts.
Die Polizei fing an einzelne Demonstranten aus der Menge zu holen und löste die Blockade auf.
Mit Hundestaffeln wurden die Demonstranten eingeschüchtert.
Der Vorfall von Freitagabend, als Demonstranten von Polizeihunden gebissen wurden, zeigt, dass auf Menschlichkeit der Polizei kein Verlass ist.
Nur wenige mutlose und keineswegs lobenswerte entfernten sich sofort von der Menge und blieben so verschont. - Diese sollten mal über ihre Moral und den Einsatzwillen nachdenken.
Alle verbliebenen Demonstranten wurden 100 Meter getrieben und dort von der Polizei eingekesselt.
Nach mehr als einer Stunde kam eine Durchsage der Polizei, dass Kinder, Jugendliche, Behinderte und Schwangere sich melden sollten, um aus dem Kessel heraus zukommen.
Alle die sich meldeten wurden allerdings in einen anderen Kessel gesteckt und dort erstmal von allen Informationen und Rechten abgeschnitten.
Vom angekündigten trat nichts in Kraft.
Aufregung gab es nur hin und wieder, als Nazis aus Zügen ausstiegen und 100 Meter entfernt ihr hässlichen Fahnen schwenkten.
Nach etwa 2einhalb Stunden begann die Polizei dann damit Namen der Teilnehmer aufzurufen, diese wurden dann ohne Hemmungen kontrolliert und teilweise fotografiert und gefilmt.
Dieser Vorgang stoppte allerdings wieder nach wenigen Minuten und begann dann erst nach etlichen Minuten wieder.
Die Personen im "Erwachsenenkessel" wurden, meiner Kenntnis nach, nicht behandelt und mussten noch Stunden länger warten.
Nachdem die Prozedur der Polizei beendet war, bekam mensch einen Platzverweis für die Innenstadt aus gesprochen - bzw. alle, die ausserhalb Stolbergs wohnhaft sind, einen für ganz Stolberg.
Mit dem Zug ging es dann in die jeweiligen Wohnorte zurück.
Über den Erwachsenenkessel ist soviel zu sagen, dass sich immer noch die meisten Personen im Kessel befinden und erst nach nach und nach aufgerufen werden um die Prozedur der Kontrolle und allem dazugehörigen der Polizeilichen Schikane über sich ergehen zu lassen.
Ob ein Platzverweis ausgesprochen wird oder eine Ingewahrsamnahme stattfindet ist zu diesem Zeitpunnkt noch ungewiss.
Über Zahlen der Teilnehmer auf unserer Seite weiss ich nichts.
Die Polizei fing an einzelne Demonstranten aus der Menge zu holen und löste die Blockade auf.
Mit Hundestaffeln wurden die Demonstranten eingeschüchtert.
Der Vorfall von Freitagabend, als Demonstranten von Polizeihunden gebissen wurden, zeigt, dass auf Menschlichkeit der Polizei kein Verlass ist.
Nur wenige mutlose und keineswegs lobenswerte entfernten sich sofort von der Menge und blieben so verschont. - Diese sollten mal über ihre Moral und den Einsatzwillen nachdenken.
Alle verbliebenen Demonstranten wurden 100 Meter getrieben und dort von der Polizei eingekesselt.
Nach mehr als einer Stunde kam eine Durchsage der Polizei, dass Kinder, Jugendliche, Behinderte und Schwangere sich melden sollten, um aus dem Kessel heraus zukommen.
Alle die sich meldeten wurden allerdings in einen anderen Kessel gesteckt und dort erstmal von allen Informationen und Rechten abgeschnitten.
Vom angekündigten trat nichts in Kraft.
Aufregung gab es nur hin und wieder, als Nazis aus Zügen ausstiegen und 100 Meter entfernt ihr hässlichen Fahnen schwenkten.
Nach etwa 2einhalb Stunden begann die Polizei dann damit Namen der Teilnehmer aufzurufen, diese wurden dann ohne Hemmungen kontrolliert und teilweise fotografiert und gefilmt.
Dieser Vorgang stoppte allerdings wieder nach wenigen Minuten und begann dann erst nach etlichen Minuten wieder.
Die Personen im "Erwachsenenkessel" wurden, meiner Kenntnis nach, nicht behandelt und mussten noch Stunden länger warten.
Nachdem die Prozedur der Polizei beendet war, bekam mensch einen Platzverweis für die Innenstadt aus gesprochen - bzw. alle, die ausserhalb Stolbergs wohnhaft sind, einen für ganz Stolberg.
Mit dem Zug ging es dann in die jeweiligen Wohnorte zurück.
Über den Erwachsenenkessel ist soviel zu sagen, dass sich immer noch die meisten Personen im Kessel befinden und erst nach nach und nach aufgerufen werden um die Prozedur der Kontrolle und allem dazugehörigen der Polizeilichen Schikane über sich ergehen zu lassen.
Ob ein Platzverweis ausgesprochen wird oder eine Ingewahrsamnahme stattfindet ist zu diesem Zeitpunnkt noch ungewiss.
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Ergänzungen
Erwachsenenkessel wieder frei?
Über Zahlen wird spekuliert, allerdings sollen immer noch einige im Kessel befindlich sein.
Insgesamt sollen laut "Aachener Nachrichten" 200 Personen im Kessel gewesen sein.
Der Grund der Kesselung sollen unerlaubte Gegenstände gewesen sein.
Dieses entspricht bekanntlich nicht der Wahrheit, zumal die Veranstaltung frühzeitig vom Anmelder aufgelöst wurde.
Der wahre Grund für den Kessel war, dass Polizeiboss Oelze den Bahnsteig für die Faschisten frei haben wollte.
Eschweiler im Vorfeld
Kessel
Habe mitbekommen, dass ein Mädel (U18) festgenommen worden ist, weil sie Tränengas dabei hatte. Auch wurde ein älterer Mann, der mit einer Kamera die Polizisten fotografierte, bei auflösen der Blockade recht früh mitgenommen (hab ihn im Kessel nicht mehr gesehen).
Festnahmen
Mal einige Ergänzungen
Auf unserer Seite waren Anfangs vielleicht 200 Leute, später weniger.
Die Blockade wurde aufgelöst, wobei die Blockierenden eher geschleift als getrieben wurden. Dabei schien die Polizei auf Deeskalation zu setzen, indem sie die Räumung bevorzugt von Polizistinnen machen ließ. Die Polizisten wurden offenbar hauptsächlich für gröbere Arbeiten wie Schläge eingesetzt. Ob es verletzte gab, habe ich nicht mitbekommen, es gab jedenfalls einen Blutfleck auf dem Platz auf dem man "eingelagert" wurde. Eine Demonstrantin wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert, wobei es aus der Entfernung eher nach einem Schwächeanfall oder Schock aussah.
Zunächst wurde der Kessel konventionell mit runterherumstehenden Beamt_innen durchgeführt, später wurde einfach mit Wannen blockiert.
Wohin die Leute, die gingen, verschwanden, kann ich nicht einschätzen. Die beschriebenen Schickanen klingen allerdings eher übertrieben.
Wer den Kessel verlassen wollte, musste die Personalien abgeben und wurde abgetastet. Nachdem allerdings klar wurde, dass die Nazis auf dem Rückweg waren, wurden die Platzverweise nicht mehr auf Formulare, sondern nur noch auf Zettel geschrieben und auch niemand mehr durchsucht. Ausgenommen hiervon sind diejenigen, welche wegen schlimmen Straftaten wie "Vermummen" gesucht wurden. Diese wurden abtransportiert und erst später entlassen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
freund und helfer? — afanonym
VOLLIDIOT! — Krümel
Kessel die was weiß ich. — AFA
Ergänzung — Calavera
Mutlose? — Spawn