Gesine auf Landpartie
von 31 die auszogen, um Oranienburg das Lachen zu lehren.
Anlässlich des Antirassismustags war es. Die engagierten Menschen von Oranienburg hatten zum 10. Mal dazu aufgerufen, gegen Rassismus auf die Straße zu gehen. Da meldeten, bis dato unbekannte, „Freien Kräfte Oranienburg“ einen Aufzug unter dem Motto „Kein Platz für linke Chaoten in Oranienburg“ an. 100 bis 400 Kameraden sollten kommen. Das sorgte für allgemeine Irritation. Nachdem sich 2007 der Sturm Oranienburg offiziell aufgelöst hatte, gab es eigentlich keine Nazistrukturen, die unabhängig von NPD und JN in Oranienburg agierten. Der Anmelder – gänzlich unbekannt. Wilde Spekulationen machen die Runde. Von HDJ- und NJ- Umfeld ist die Rede. Gar von der Widerbelebung des Märkischen Heimatschutzes.
Anlässlich des Antirassismustags war es. Die engagierten Menschen von Oranienburg hatten zum 10. Mal dazu aufgerufen, gegen Rassismus auf die Straße zu gehen. Da meldeten, bis dato unbekannte, „Freien Kräfte Oranienburg“ einen Aufzug unter dem Motto „Kein Platz für linke Chaoten in Oranienburg“ an. 100 bis 400 Kameraden sollten kommen. Das sorgte für allgemeine Irritation. Nachdem sich 2007 der Sturm Oranienburg offiziell aufgelöst hatte, gab es eigentlich keine Nazistrukturen, die unabhängig von NPD und JN in Oranienburg agierten. Der Anmelder – gänzlich unbekannt. Wilde Spekulationen machen die Runde. Von HDJ- und NJ- Umfeld ist die Rede. Gar von der Widerbelebung des Märkischen Heimatschutzes.
Am 22. März dann Klarheit, die zum erleichterten schmunzeln und für die Beobachter zu schallendem Gelächter wird.
Gesine Hennrich – Ex-NPD-Cheffin von Marzahn-Hellersdorf und ihr Haufen von Plattenbau-Deppen rückt an. Der Fall Gesine Hennrich sorgt derzeit unter der Nazibrut für erheblichen Aufruhr. Die ehemalige NPD-Chefin von Marzahn-Hellersdorf verließ mit ihrem Kreisverband (man redet von über 80%) die NPD. Von pornografischen Fotos im Internet ist die Rede und vom Versuch der NPD „ihren Unrat“ los zu werden. Der Austritt von Heinrich und Co. soll der Berliner NPD einen Mitgliederschwund von 20% eingebracht haben. In diesem Zusammenhag steht auch die Gründung des die Gründung des „Freien
Nationalen Bündnis e.V.“ aus dem sächsischen Vogtland. der FNB e.V. wurde von den EX-NPDlern und Kreistagsabgeordneten Nicole Fortak und Olaf Martin. gegründet. Dieser, als Dachverband gedachter Verein, soll als Auffangbecken für NPD-Abweichler und Aussteiger dienen.
Doch zurück nach Oranienburg. Gesine Heinrich und ihre Freien Kräfte rückten an. Alles in allem: 31Personen, mehr wurden es nicht. Und es kam für sie noch schlimmer. Schon nach ein paar müden Kilometer durch das Neverland von O´Burg, hatten zwei KameradInnen die Faxen dicke. Sie drehten ab. Nun waren es nur noch 29, die durch unbewohnte und menschenleere Straßen von Oranienburg latschten. Die wenigen, die Sie antrafen, verstanden gar nichts. Wie auch. Der Depp am Mikro brüllte, im wahrsten Sinn des Wortes, unverständliches Zeug. Seine Stimme überschlug sich, die Lautsprecherboxen drohen zu zerspringen. Immer wieder dröhnte die gleicht Hassmusik, aggressiv, destruktiv, abstoßend.
Nach der halben Runde hatte auch ich genug: Was für Deppen.
--------
Nachtrag: Die Nazimeute trug Fahnen mit der Aufschrift: Frontbann24.
Eine kurze Recherche im Internet förderte dies zu Tage:
"...
Frontbann
http://de.wikipedia.org/wiki/Frontbann
Frontbann-Abzeichen, getragen bis 1934, auf dem Hakenkreuz hinter dem Stahlhelm der Wahlspruch „Wir wollen frei werden“
Der Frontbann war eine Auffangorganisation für verschiedene, nach dem fehlgeschlagenen Hitlerputsch verbotene, rechtsextreme Wehrverbände in der Weimarer Republik, hauptsächlich jedoch für die SA, die vom November 1923 bis zu ihrer Neugründung im Februar 1925 unter Franz Pfeffer von Salomon verboten war. Der Frontbann wurde von Ernst Röhm im April 1924 gegründet. Im September des Jahres soll er bereits über 30.000 Mitglieder verfügt haben.
Organisatorisches Zentrum des Frontbanns war das Oberkommando in
München, wo zunächst Röhm und ab Mai 1925 Wolf-Heinrich von Helldorf die Organisation leitete. Tatsächlich blieben die Mitgliederorganisationen aber vielfach selbständig. Zu den angeschlossenen Organisationen gehörten neben der Sturmabteilung auch das Freikorps Oberland, das Freikorps Roßbach, der Wehrwolf sowie Altreichsflagge, Reichsadler, Deutschvölkischer Offiziersbund, Bildungsverein Luitpoldhain, Völkischer Wehrring Nürnberg und Frontkämpferbund Ostpreußen.
Neben ideologischer Agitation für die „Erhaltung des Wehrgedankens“
und die „innere Säuberung Deutschlands“ von „Verbrechern und Landesverrätern“ stellte sie sich auch konkret politisch bei der Reichspräsidentenwahl 1925 auf die Seite von Erich Ludendorff.
Ende 1924 wurde in Bayern ein Verfahren wegen Geheimbündelei gegen die
Leitung des Frontbanns eingeleitet, das aber im September 1925 wegen einer Amnestie eingestellt wurde. Das Verfahren hatte jedoch zur Folge, dass die Gruppen- und Bezirkskommandos des Frontbanns von der Münchener Zentrale abgetrennt wurden.
Im April 1925 entstand im Frontbann ein Richtungsstreit zwischen dem
völkisch-nationalsozialistischen Lager um Ludendorff und den
Wehrverbänden wie Stahlhelm, Bund Wiking und Olympia. Im Oktober des
Jahres wurden zudem einige Führer des Frontbann-Nords wegen
Geheimbündelei verhaftet.
Mit der Neugründung der NSDAP im Februar 1925 wurde der Verband
bedeutungslos. Die Masse der Mitglieder strömte zurück zur NSDAP und zur SA. Reste gingen auch zum Tannenbergbund.
..."
und als mögliche Erklärung, warum 24:
- "... Der Berliner Frontbann war nach Stadtteilen organisiert ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Oskar_Hauenstein
- vor der Stadtbezirksreform hatte Berlin 24 Stadtbezirke.
Gesine Hennrich – Ex-NPD-Cheffin von Marzahn-Hellersdorf und ihr Haufen von Plattenbau-Deppen rückt an. Der Fall Gesine Hennrich sorgt derzeit unter der Nazibrut für erheblichen Aufruhr. Die ehemalige NPD-Chefin von Marzahn-Hellersdorf verließ mit ihrem Kreisverband (man redet von über 80%) die NPD. Von pornografischen Fotos im Internet ist die Rede und vom Versuch der NPD „ihren Unrat“ los zu werden. Der Austritt von Heinrich und Co. soll der Berliner NPD einen Mitgliederschwund von 20% eingebracht haben. In diesem Zusammenhag steht auch die Gründung des die Gründung des „Freien
Nationalen Bündnis e.V.“ aus dem sächsischen Vogtland. der FNB e.V. wurde von den EX-NPDlern und Kreistagsabgeordneten Nicole Fortak und Olaf Martin. gegründet. Dieser, als Dachverband gedachter Verein, soll als Auffangbecken für NPD-Abweichler und Aussteiger dienen.
Doch zurück nach Oranienburg. Gesine Heinrich und ihre Freien Kräfte rückten an. Alles in allem: 31Personen, mehr wurden es nicht. Und es kam für sie noch schlimmer. Schon nach ein paar müden Kilometer durch das Neverland von O´Burg, hatten zwei KameradInnen die Faxen dicke. Sie drehten ab. Nun waren es nur noch 29, die durch unbewohnte und menschenleere Straßen von Oranienburg latschten. Die wenigen, die Sie antrafen, verstanden gar nichts. Wie auch. Der Depp am Mikro brüllte, im wahrsten Sinn des Wortes, unverständliches Zeug. Seine Stimme überschlug sich, die Lautsprecherboxen drohen zu zerspringen. Immer wieder dröhnte die gleicht Hassmusik, aggressiv, destruktiv, abstoßend.
Nach der halben Runde hatte auch ich genug: Was für Deppen.
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Nachtrag: Die Nazimeute trug Fahnen mit der Aufschrift: Frontbann24.
Eine kurze Recherche im Internet förderte dies zu Tage:
"...
Frontbann
http://de.wikipedia.org/wiki/Frontbann Frontbann-Abzeichen, getragen bis 1934, auf dem Hakenkreuz hinter dem Stahlhelm der Wahlspruch „Wir wollen frei werden“
Der Frontbann war eine Auffangorganisation für verschiedene, nach dem fehlgeschlagenen Hitlerputsch verbotene, rechtsextreme Wehrverbände in der Weimarer Republik, hauptsächlich jedoch für die SA, die vom November 1923 bis zu ihrer Neugründung im Februar 1925 unter Franz Pfeffer von Salomon verboten war. Der Frontbann wurde von Ernst Röhm im April 1924 gegründet. Im September des Jahres soll er bereits über 30.000 Mitglieder verfügt haben.
Organisatorisches Zentrum des Frontbanns war das Oberkommando in
München, wo zunächst Röhm und ab Mai 1925 Wolf-Heinrich von Helldorf die Organisation leitete. Tatsächlich blieben die Mitgliederorganisationen aber vielfach selbständig. Zu den angeschlossenen Organisationen gehörten neben der Sturmabteilung auch das Freikorps Oberland, das Freikorps Roßbach, der Wehrwolf sowie Altreichsflagge, Reichsadler, Deutschvölkischer Offiziersbund, Bildungsverein Luitpoldhain, Völkischer Wehrring Nürnberg und Frontkämpferbund Ostpreußen.
Neben ideologischer Agitation für die „Erhaltung des Wehrgedankens“
und die „innere Säuberung Deutschlands“ von „Verbrechern und Landesverrätern“ stellte sie sich auch konkret politisch bei der Reichspräsidentenwahl 1925 auf die Seite von Erich Ludendorff.
Ende 1924 wurde in Bayern ein Verfahren wegen Geheimbündelei gegen die
Leitung des Frontbanns eingeleitet, das aber im September 1925 wegen einer Amnestie eingestellt wurde. Das Verfahren hatte jedoch zur Folge, dass die Gruppen- und Bezirkskommandos des Frontbanns von der Münchener Zentrale abgetrennt wurden.
Im April 1925 entstand im Frontbann ein Richtungsstreit zwischen dem
völkisch-nationalsozialistischen Lager um Ludendorff und den
Wehrverbänden wie Stahlhelm, Bund Wiking und Olympia. Im Oktober des
Jahres wurden zudem einige Führer des Frontbann-Nords wegen
Geheimbündelei verhaftet.
Mit der Neugründung der NSDAP im Februar 1925 wurde der Verband
bedeutungslos. Die Masse der Mitglieder strömte zurück zur NSDAP und zur SA. Reste gingen auch zum Tannenbergbund.
..."
und als mögliche Erklärung, warum 24:
- "... Der Berliner Frontbann war nach Stadtteilen organisiert ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Oskar_Hauenstein - vor der Stadtbezirksreform hatte Berlin 24 Stadtbezirke.
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Bericht... — Zero
Ach Gesine, — geh doch in den Zauberwald!
Schulabschlüsse — Cantona
Die Revolution kommt? — b.lustigt
Bisschen zu weit ausm Fenster lehnen? — Fenster
Laßt euch nicht täuschen — Beobachter