gefälschte Ausgabe der ZEIT wird verteilt
Heute wird eine gefälschte Sonderausgabe der Wochenzeitung "DIE ZEIT" in über 90 Städten in Deutschland, mit einer Auflage von 150.000 Stk. verteilt. Die Ausgabe ist täuschend echt und auf dem ersten Blick nicht vom original zu unterscheiden.
Aktivistinnen und Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac verteilen am heutigen Samstag in mehr als 90 Städten eine
gefälschte Ausgabe der bekannten Wochenzeitung DIE ZEIT.
Der Clou:
Statt der Meldungen von gestern verkündet das täuschend echt gestaltete Plagiat die Nachrichten der Zukunft. "Am Ende des Tunnels"
lautet die Schlagzeile auf dem Titelblatt, als Erscheinungsdatum ist der 1. Mai 2010 angeben. "Die Berichte über die globale Wirtschafts-, Finanz- Hunger- und Klimakrise lassen viele Menschen hilflos zurück.
Wir haben deshalb die Zeit weitergedreht und die Nachrichten verfasst, die wir morgen lesen wollen - nicht über ein fernes Paradies, sondern über konkrete Verbesserungen, die denkbar und erstreitbar sind", sagte die Attac-Aktivistin und ZEIT-Redakteurin Jutta Sundermann. "Auf diese Weise wollen wir die Vorstellungskraft der Leserinnen und Leser erweitern und ihnen Mut machen, sich politisch zu engagieren." Etwa 150.000 Exemplare der gefälschten Zeitung wollen die Attac-Aktivisten bundesweit unter die Menschen bringen.
Weitere Artikel haben das Ende der NATO zum Thema, berichten von Schuldenerlassen für arme Länder, einer dezentralen Konferenz der
Weltgesellschaft gegen Hunger und den positiven Auswirkungen der Bildungsproteste. Die letzte Seite blickt zurück auf die Demonstrationen am 28. März 2009 in Berlin und Frankfurt am Main: Die Proteste unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise" markierten bundesweit den Aufbruch der Zivilgesellschaft. ZEIT-Redakteur Fabian Scheidler: "Kurzum: In unserer Ausgabe der ZEIT zeichnen wir das Bild einer Welt, wie sie denkbar wäre, wenn die Vorschläge der globalisierungskritischen Bewegung umgesetzt werden würden."
ONLINE AUSGABE: www.die-zeit.net
gefälschte Ausgabe der bekannten Wochenzeitung DIE ZEIT.
Der Clou:
Statt der Meldungen von gestern verkündet das täuschend echt gestaltete Plagiat die Nachrichten der Zukunft. "Am Ende des Tunnels"
lautet die Schlagzeile auf dem Titelblatt, als Erscheinungsdatum ist der 1. Mai 2010 angeben. "Die Berichte über die globale Wirtschafts-, Finanz- Hunger- und Klimakrise lassen viele Menschen hilflos zurück.
Wir haben deshalb die Zeit weitergedreht und die Nachrichten verfasst, die wir morgen lesen wollen - nicht über ein fernes Paradies, sondern über konkrete Verbesserungen, die denkbar und erstreitbar sind", sagte die Attac-Aktivistin und ZEIT-Redakteurin Jutta Sundermann. "Auf diese Weise wollen wir die Vorstellungskraft der Leserinnen und Leser erweitern und ihnen Mut machen, sich politisch zu engagieren." Etwa 150.000 Exemplare der gefälschten Zeitung wollen die Attac-Aktivisten bundesweit unter die Menschen bringen.
Weitere Artikel haben das Ende der NATO zum Thema, berichten von Schuldenerlassen für arme Länder, einer dezentralen Konferenz der
Weltgesellschaft gegen Hunger und den positiven Auswirkungen der Bildungsproteste. Die letzte Seite blickt zurück auf die Demonstrationen am 28. März 2009 in Berlin und Frankfurt am Main: Die Proteste unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise" markierten bundesweit den Aufbruch der Zivilgesellschaft. ZEIT-Redakteur Fabian Scheidler: "Kurzum: In unserer Ausgabe der ZEIT zeichnen wir das Bild einer Welt, wie sie denkbar wäre, wenn die Vorschläge der globalisierungskritischen Bewegung umgesetzt werden würden."
ONLINE AUSGABE: www.die-zeit.net
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Da braut sich was zusammen
Berlin:
Aufruf zum Antikapitalistischen Block:
Alternativer Aufruf:
Frankfurt:
Antikapitalistischen/Antimilitaristischen Block: 12 Uhr Hauptbahnhof - Kaiserstr./Elbestr.
Alternative:
sozialrevolutionären und antinationalen Block: 12 Uhr in Bockenheim (Senckenberganlage und Beethoven-Platz)
www.die-zeit.net nicht mehr erreichbar
Server down
Die Seiten gibts noch im google cache. der lädt sie komischerweise aber auch nur als textversion. Leider habe ich noch kein pdf von der Zeitung gefunden, sonst könnte das hier ja mal abgelegt werden.
google cache:
google cache text only:
pdf links:
Bild war dabei
Mehr Infos:
PDF Datei "Die Zeit"
Das wird teuer....
Habe heute in Duisburg eine gekriegt und mein erster Gedanke war: Das wird teuer werden.
Ich denke, da kommen massig juristische Konsequenzen!
Die Tagesschau berichtet:
Der Wirtschaftsjournalist Lucas Zeise beschreibt in "Ende einer Ära" die Veränderung der deutschen Bankenlandschaft nach einem Untergang zahlreicher Privatinstitute, der Kabarettist Matthias Deutschmann ein von der Bevölkerung herbeigeführtes Ende des "Kasinokapitalismus". Weitere Artikel berichten über das imaginäre Ende der NATO, von Schuldenerlassen für arme Länder und einer dezentralen Konferenz der Weltgesellschaft gegen Hunger. Unter die-zeit.net ist zudem eine Attac-Website online, die der Originalseite zeit.de bis ins Detail nachempfunden ist.(...)
Ganzen Artikel lesen:
Nicht unbedingt aus den USA geklaut...
Das ganze nennt sich Kommunikationsguerilla und wird auf Wikipedia ausführlich beschrieben:
Keine Strafe
Auch die Zeit äußert sich...
Auch in Deutschland nicht einzigartig
Auch in Deutschland nicht unbekannt
Die Verfasser der Fake-Ausgabe blieben unentdeckt.
siehe UWZ-Archiv:
Darin auch eine eingescannte Seite der Ausgabe.
falsche Adressaten
Die Devise lautet: "Macht aus bloßen Proleten Proletarier"!
Teils müssen dies die Lohnabhängigen selbst tun, teils aber sollte aber auch von Außen nachgeholfen werden. Und nun ganz konkret: Welches Plagiat käme da in Betracht? Es ist dies die BLÖD-Zeitung. Diese wird nun mal von den Hauptausgebeuteten gelesen, daher sollte diese auf spezielle Weise genutzt werden. Ziel muß es schließlich sein, Jene zu erreichen, die objektiv gesehen, ein Hauptinteresse an der Überwindung dieses Systems haben, was bei Intellektuellen, die z.T. wenigstens, mehr oder minder vom real existierenden Kapitalismus profitieren, nun mal nicht der Fall ist. Wer also schwer ausgebeutet wird, viel schuftet und wenig verdient, dem sind entsprechende Plagiate daher zugänglich zu machen. Hinzu kommt noch das Gesetz der großen Zahl. Werden gefälschte BILD-Z. in Umlauf gebracht, dann werden diese an Kollegen nach beendetem Lesen weitergereicht, was als zusätzliches Plus hinzukommt.(Massenverbreitung)
Dass nun attac, selbst aus der intellektuellen kleinbürgerlichen "Zunft" kommend, die Werktätigen gewissermaßen übersah, wundert mich nicht. Tauben fliegen nun mal hin zu Tauben!
Doch diesen Schuh muß man sich ja nicht unbedingt anziehen. (Irbis)
Gabs auch schon in der Schweiz
Attac zu sich selbst: Ideen "nicht umsetzbar"
Eigentlich eine schöne Aktion der Kommunikationsguerilla, Marke "Fake". Leider allerdings nicht vollständig, denn so eine Label-Organisation kann einfach nicht handeln, ohne für sich selbst Werbung zu machen. Schließlich geht es immer auch um Spenden und Mitglieder. Das aber war nicht anders zu erwarten - die echte Kommunikationsguerilla kann offenbar nur von denen gelingen, die eine eigene Kollektividentität verstecken können, weil wie die nicht brauchen oder, besser, auch gar nicht haben.
Aber immerhin, ließe sich sagen, wenn da nicht der Inhalt wäre. Der nämlich ist eine Mischung aus Staatsglauben und Neokeynesianismus. "Wir haben kein Paradies an die Wand gemalt", wird Attac-Funktionärin Jutta Sundermann zwei Tage später verkünden (Interview in: Junge Welt, 23.3.2009, S. 2) - aber das ist noch harmlos. Obwohl die Aktionsform dafür geradezu prädestiniert wäre, findet sich kaum etwas Utopisches im Blatt. Das meiste könnten auch SPDlerInnen im Wahlkampf so formulieren - oder steht ohnehin in der TAZ, die den größten Teil der Auflage verteilt. Doch noch absurder: Im besagten Interview bezeichnet das Attac-Koordinierungskreismitglied die ohnehin schwächlichen Entwürfe als "nicht umsetzbar". Zitat: "Es wäre sicher auch vermessen zu glauben, daß eine solche Politik bis zum 1. Mai 2010 umsetzbar ist."
Da passt, die Junge Welt weiterzublättern und auf Seite 8 auf den Kommentar von Daniel Behruzi zu stoßen. Der schreibt zur Lage beim Autokonzern Opel (den die Linke ja unbedingt retten will): "Wie anders als durchstaatliche Lenkung kann die Umstellung bei Opel und anderen Autokonzernen auf gesellschaftlich sinnvolle Produkte bewerkstelligt werden?" Etwas anderes als den Retter Staat können sich Linken offenbar gar nicht vorstellen. Wer gibt nochmal die Aufträge für Polizeiautos, Panzer und anderes Bundeswehrgerät an solche Konzerne?
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Jeep — Icke
aus den USA geklaut. — ideenklau
@ideenklau — ----
@---- — internet
@internet — ----
Schicke Sache - Gabs schon lange nicht mehr — Peter Piper
dont feed the troll — m
arrgg — arrgg
@m — SchallundRauch
@ SchallundRauch — m
@m — SchallundRauch