HH: 7.3. Demo zum internationalen Frauentag
Am 7. März fand anlässlich des internationalen Frauenkampftags eine Demonstration statt. 600 Personen, überwiegend Frauen gingen unter dem Motto "Frauen international im Widerstand gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Krieg" auf die Straße.
Die Aktionen Rund um den 8. März in Hamburg hatten in diesem Jahr – trotz wenig Aufmerksamkeit von Szene und Medien – erfreulichen Zulauf. Nachdem in den letzten Jahren die TeilnehmerInnenzahlen kontinuierlich gesunken waren, wurde in diesem Jahr mit einem neuen Bündnis eine Wiederbelebung versucht.
Um 14 Uhr sammelten sich die Teilnehmenden langsam an der S-Bahn Station Sternschanze um von dort über St. Pauli nach Altona zu ziehen. Neben den Redebeiträgen führten Schienenersatzverkehr und ein abgefahrener Spiegel zu Verzögerungen, weshalb sich der Zug erst gegen 15.30 in Bewegung setzte. Es entwickelte sich schnell eine bunte, fröhliche Demonstration mit einem FrauenLesbenTrans- Block an der Spitze und einem All-Gender-Block im hinteren Bereich. Die Polizei obgleich wiedereinmal penetrant Anwesend hielt sich mit Bereitschaftsbullen zurück, weshalb während der ganzen Demonstration der direkte Austausch mit den PassantInnen (durch Flugblätter, aber auch interessierte Nachfragen) gesucht werden konnte.
Unterschiedliche Gruppen füllten die Demonstration mit Inhalt. Hinter dem Fronttranspi mit Demomotto lief eine Delegation der Frauenhäuser, die auf Sandwich-Schildern Gewalt gegen Frauen anprangerten. Der ganze Demonstrationszug war geprägt durch die große Anzahl migrantischer Frauen. Vor allem kurdische, türkische und afghanische Frauenorganisationen forderten in den Abzug von Besatzerarmeen aus ihren Ländern und setzten ein Zeichen der internationalen Solidarität gegen Krieg und Rassismus. Dementsprechend war eine der bestimmenden Parolen der Demonstration „Hoch die internationale Solidarität“, doch dabei blieb es nicht. Besonders vom Fronttranspi des All-Gender-Blocks auf dem „Das erste Opfer des Kriegs ist die Emanzipation – gegen Militarismus und Patriachat“ zu lesen stand liefen so unterschiedliche Slogans wie „Gegen Macker und Sexisten – Fight the Power Fight the System“, „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn – Für die Emanzipation“, „Um Europa keine Mauern...“ aber auch „Wir sind unserm Motto Treu: Queer, Pervers und Arbeitsscheu“ durch die Demo. Zu Beginn der Versammlung verteilte selbstausfüllbare Sprechblasen- Schilder wurden von unterschiedlichen Menschen z.B. dafür genutzt um auf der Demonstration queere Positionen sichtbar zu machen.
Je näher der Zug dem Abschlussort kam, bröckelten die TeilnehmerInnen langsam ab. Trotzdem fand die Demonstration inmitten der wuselnden Altonaer- Einkaufsstraße mit einigen Redebeiträgen noch einen kommunikativen Abschluss.
----------------
|Weitere Infos:|
----------------
Aufruf (pdf):
http://www.avanti-projekt.de/p_antikap/pdf/HH_090308.pdf
Thesenpapier und Einladung zum ersten Bündnistreffen von Avanti:
http://www.avanti-projekt.de/p_antikap/HH_090308_thesen.htm
Um 14 Uhr sammelten sich die Teilnehmenden langsam an der S-Bahn Station Sternschanze um von dort über St. Pauli nach Altona zu ziehen. Neben den Redebeiträgen führten Schienenersatzverkehr und ein abgefahrener Spiegel zu Verzögerungen, weshalb sich der Zug erst gegen 15.30 in Bewegung setzte. Es entwickelte sich schnell eine bunte, fröhliche Demonstration mit einem FrauenLesbenTrans- Block an der Spitze und einem All-Gender-Block im hinteren Bereich. Die Polizei obgleich wiedereinmal penetrant Anwesend hielt sich mit Bereitschaftsbullen zurück, weshalb während der ganzen Demonstration der direkte Austausch mit den PassantInnen (durch Flugblätter, aber auch interessierte Nachfragen) gesucht werden konnte.
Unterschiedliche Gruppen füllten die Demonstration mit Inhalt. Hinter dem Fronttranspi mit Demomotto lief eine Delegation der Frauenhäuser, die auf Sandwich-Schildern Gewalt gegen Frauen anprangerten. Der ganze Demonstrationszug war geprägt durch die große Anzahl migrantischer Frauen. Vor allem kurdische, türkische und afghanische Frauenorganisationen forderten in den Abzug von Besatzerarmeen aus ihren Ländern und setzten ein Zeichen der internationalen Solidarität gegen Krieg und Rassismus. Dementsprechend war eine der bestimmenden Parolen der Demonstration „Hoch die internationale Solidarität“, doch dabei blieb es nicht. Besonders vom Fronttranspi des All-Gender-Blocks auf dem „Das erste Opfer des Kriegs ist die Emanzipation – gegen Militarismus und Patriachat“ zu lesen stand liefen so unterschiedliche Slogans wie „Gegen Macker und Sexisten – Fight the Power Fight the System“, „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn – Für die Emanzipation“, „Um Europa keine Mauern...“ aber auch „Wir sind unserm Motto Treu: Queer, Pervers und Arbeitsscheu“ durch die Demo. Zu Beginn der Versammlung verteilte selbstausfüllbare Sprechblasen- Schilder wurden von unterschiedlichen Menschen z.B. dafür genutzt um auf der Demonstration queere Positionen sichtbar zu machen.
Je näher der Zug dem Abschlussort kam, bröckelten die TeilnehmerInnen langsam ab. Trotzdem fand die Demonstration inmitten der wuselnden Altonaer- Einkaufsstraße mit einigen Redebeiträgen noch einen kommunikativen Abschluss.
----------------
|Weitere Infos:|
----------------
Aufruf (pdf):
http://www.avanti-projekt.de/p_antikap/pdf/HH_090308.pdf Thesenpapier und Einladung zum ersten Bündnistreffen von Avanti:
http://www.avanti-projekt.de/p_antikap/HH_090308_thesen.htm
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
hmmm
Ich fand es sehr schön wie die Leute sich friedlich zu einander verhalten haben, auch als es kurzzeitig zu Tumulten wegen angeblicher türkischer Faschos in einem Wettbüro an der Demoroute gab. Gut wie da einige die Initative ergriffen haben und die anderen beruhigt haben, so dass niemand aufgrund eines reinen Verdachtmomentes zu schaden gekommen ist.
Dachten auch das bei der Zwischenkundgebung in Altona die Demo schon zu Ende sei und sind deshalb abgehauen. Nächstes mal vllt. ein bisschen kürzer und dann auch durch die Hamburger Innenstadt, damit die Hamburger auch ein bisschen mehr von der Demo mitbekommen.
Ansonsten schöne Demo.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Auch Inter-textualität kennt keine Komplizin — riotqueer
600 watt — günther kasten frosch
weniger leute — und zu lange route
Vorne mit F... — matschi
avanti avanti — hamburgerin
kennt man doch — ....
ist ja auch — ...
8. März 1979 im Iran — C.P.
indy vielleicht nicht der richtige Ort — Puh !