Stuttgart: Gemeinsam gegen Sexismus, Rassismu
Heute fand in Stuttgart eine Kundgebung und eine Demonstration anlässlich des Internationalen Frauenkampftages unter dem Motto "Gemeinsam gegen Sexismus, Rassismus und Patriarchat. Für eine befreite Gesellschaft" statt.
Diese Initiative ging vom "Bündnis für den Internationalen Frauenkampftag" aus und wurde von kurdischen, türkischen und deutschen linken Gruppen getragen.
Diese Initiative ging vom "Bündnis für den Internationalen Frauenkampftag" aus und wurde von kurdischen, türkischen und deutschen linken Gruppen getragen.
Heute fand in Stuttgart eine Kundgebung und eine Demonstration anlässlich des Internationalen Frauenkampftages unter dem Motto "Gemeinsam gegen Sexismus, Rassismus und Patriarchat. Für eine befreite Gesellschaft" statt. Diese Initiative ging vom "Bündnis für den Internationalen Frauenkampftag" aus und wurde von kurdischen, türkischen und deutschen linken Gruppen getragen.
Bereits ab 11 Uhr versammelten sich auf dem Stuttgarter Schlossplatz zahlreiche Personen, um an den Infotischen und dem vielfältigen Kulturprogramm mit Straßentheater, kurdischer Musik und Tanzgruppen teilzunehmen.
Viele Passanten blieben stehen, diskutierten an den Infotischen, lauschten den musikalischen Klängen oder schmunzelten auch mal wenn sie gewisse eigene Verhaltensweisen in den Redebeiträgen oder in dem aufgeführten Straßentheater wiederfanden.
Um 14:00 Uhr hatten sich bereits mehr als 300 Menschen auf dem Stuttgarter Schlossplatz versammelt, um gemeinsam für die Rechte und Freiheiten von Frauen zu demonstrieren. Die Situation der Frauen und ihrer doppelten Unterdrückung innerhalb der Gesellschaft wurde im Laufe der Demonstration in zahlreichen Redebeiträgen auf unterschiedlichsten Ebenen thematisiert: Sowohl die Benachteiligung der Frauen am Arbeitsmarkt, die rückständige und spalterische Trennung von Frauen und Männer in das ihrem Geschlecht zugewiesenen Rollenverhalten, Schönheitsideale, die Aktualität des Frauenkampfes, als auch seinen direkten Bezug zum Klassenkampf, sowie die Situation der Frauen in der Türkei und in Kurdistan wurden angesprochen.
Neben der Notwendigkeit des gemeinsamen Kampfes von Frauen und Männern, die ebenso unter der patriarchalen Unterdrückung zu leiden haben, ging es nicht nur darum zurückzublicken oder die aktuelle Situation zu analysieren. Vielmehr ging es darum mutig und entschlossen nach vorne zu blicken.
Die Demonstration ging direkt durch die Stuttgarter Innenstadt und war vielfältig und kämpferisch. Mit Parolen wie "Gegen Macker und Sexisten, fight the power, fight the system", "Kampf dem Sexismus überall, bringt das Patriarchat zu Fall", "Kadin erkek elele, sosyalist devrime" (Frau und Mann, Hand in Hand für die soziale Revolution) wurde eine selbstbestimmte, befreite und klassenlose Gesellschaft eingefordert. An belebten Plätzen wurden kurze Texte durchgesagt und Flugblätter verteilt.
Nach gut einer Stunde ging es dann Richtung Abschlusskundgebungsplatz.
Die Polizei jedoch hatte nicht dafür gesorgt, dass die genehmigte Route abgesperrt war und schleuste die Demonstration durch eine Hintergasse, abgetrennt von jeglichem öffentlichen Gehör bis zu einer unbelebten Seitenstrasse. Die Passanten, die durch die Musik und die abschließenden Redebeiträge auf die Kundgebung aufmerksam wurden, wurden von der Polizei abgehalten bis zu den RednerInnen durchzukommen, da sich die Bullen vor dem Lautsprecherwagen aufgestellt hatten. Aus Protest gegen diese Schikanen und als Ausdruck des gemeinsamen Kampfes für die eigenen Rechte nahmen sich daraufhin die Demonstranten die Strasse zurück und führten eine laute Spontandemonstration durch die Stuttgarter Königstrasse durch. An dieser nahmen etwa 50 Personen teil und forderten die Abschaffung von Rassismus, Kapitalismus und Patriarchat. Es gab keine Festnahmen.
Insgesamt kann mensch sagen, dass mit dieser Demonstration ein erster Schritt getan ist, um den 8. März auch in Stuttgart wieder zu etablieren als Tag der symbolisch für alle Frauen und Männer steht die in ihrem Leben für eine gleichberechtigte, emanzipierte Gesellschaft gekämpft haben und weiterhin kämpfen.
Kampf dem Sexismus und der Homophobie!
Kampf dem Patriarchat!
Kapitalismus abschaffen!
Hoch die Internationale Solidarität!
Bereits ab 11 Uhr versammelten sich auf dem Stuttgarter Schlossplatz zahlreiche Personen, um an den Infotischen und dem vielfältigen Kulturprogramm mit Straßentheater, kurdischer Musik und Tanzgruppen teilzunehmen.
Viele Passanten blieben stehen, diskutierten an den Infotischen, lauschten den musikalischen Klängen oder schmunzelten auch mal wenn sie gewisse eigene Verhaltensweisen in den Redebeiträgen oder in dem aufgeführten Straßentheater wiederfanden.
Um 14:00 Uhr hatten sich bereits mehr als 300 Menschen auf dem Stuttgarter Schlossplatz versammelt, um gemeinsam für die Rechte und Freiheiten von Frauen zu demonstrieren. Die Situation der Frauen und ihrer doppelten Unterdrückung innerhalb der Gesellschaft wurde im Laufe der Demonstration in zahlreichen Redebeiträgen auf unterschiedlichsten Ebenen thematisiert: Sowohl die Benachteiligung der Frauen am Arbeitsmarkt, die rückständige und spalterische Trennung von Frauen und Männer in das ihrem Geschlecht zugewiesenen Rollenverhalten, Schönheitsideale, die Aktualität des Frauenkampfes, als auch seinen direkten Bezug zum Klassenkampf, sowie die Situation der Frauen in der Türkei und in Kurdistan wurden angesprochen.
Neben der Notwendigkeit des gemeinsamen Kampfes von Frauen und Männern, die ebenso unter der patriarchalen Unterdrückung zu leiden haben, ging es nicht nur darum zurückzublicken oder die aktuelle Situation zu analysieren. Vielmehr ging es darum mutig und entschlossen nach vorne zu blicken.
Die Demonstration ging direkt durch die Stuttgarter Innenstadt und war vielfältig und kämpferisch. Mit Parolen wie "Gegen Macker und Sexisten, fight the power, fight the system", "Kampf dem Sexismus überall, bringt das Patriarchat zu Fall", "Kadin erkek elele, sosyalist devrime" (Frau und Mann, Hand in Hand für die soziale Revolution) wurde eine selbstbestimmte, befreite und klassenlose Gesellschaft eingefordert. An belebten Plätzen wurden kurze Texte durchgesagt und Flugblätter verteilt.
Nach gut einer Stunde ging es dann Richtung Abschlusskundgebungsplatz.
Die Polizei jedoch hatte nicht dafür gesorgt, dass die genehmigte Route abgesperrt war und schleuste die Demonstration durch eine Hintergasse, abgetrennt von jeglichem öffentlichen Gehör bis zu einer unbelebten Seitenstrasse. Die Passanten, die durch die Musik und die abschließenden Redebeiträge auf die Kundgebung aufmerksam wurden, wurden von der Polizei abgehalten bis zu den RednerInnen durchzukommen, da sich die Bullen vor dem Lautsprecherwagen aufgestellt hatten. Aus Protest gegen diese Schikanen und als Ausdruck des gemeinsamen Kampfes für die eigenen Rechte nahmen sich daraufhin die Demonstranten die Strasse zurück und führten eine laute Spontandemonstration durch die Stuttgarter Königstrasse durch. An dieser nahmen etwa 50 Personen teil und forderten die Abschaffung von Rassismus, Kapitalismus und Patriarchat. Es gab keine Festnahmen.
Insgesamt kann mensch sagen, dass mit dieser Demonstration ein erster Schritt getan ist, um den 8. März auch in Stuttgart wieder zu etablieren als Tag der symbolisch für alle Frauen und Männer steht die in ihrem Leben für eine gleichberechtigte, emanzipierte Gesellschaft gekämpft haben und weiterhin kämpfen.
Kampf dem Sexismus und der Homophobie!
Kampf dem Patriarchat!
Kapitalismus abschaffen!
Hoch die Internationale Solidarität!
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Ergänzungen
Nettes Bündnis
8. März 2009 - Frauenkampftag
Breaking News
MERSİN –Tausenden Frauen, die von der Kundgebung zum 8. März vor dem DTP Kreisbüro zurückkehrten wurden von Spezialeinheiten der Polizei angegriffen.
Als Antwort formierten sich die Frauen erneut zu einer Demonstration. Die Polizei griff die Demonstrantinnen mit Wasserwerfern und Gasgranaten an. Die Menschenmenge, die der Polizei mit Molotow Cocktails und Steinen antwortete, verteilte sich in den umliegenden Straßen.
Quelle:
Stalinisten...und andere!
1. Gibt es sicherlich einige Gruppierungen die am Bündnis beteiligt sind an denen inhaltliche Kritik zu üben ist.
2. Ist die Frage ob die Differenzen so unüberwindbar sind dass man auf eine gemeinsame Mobilisierung verzichten muss um seinen eigenen Standpunkt zu schützen.
3. Wurde den Bürgern etwas anderes als ein dahinstapfender Haufen schwarzer Kappus präsentiert was in anbetracht der aktuellen Demonstrationspraxis (auch bundesweit) als ziemlich fortschrittlich bewertet werden kann.
4. Bündnisarbeit mit Migrantenorganisationen findet immernoch viel zu wenig statt. Auch wenn die Standpunkte dieser Gruppierungen mit Vorsicht zu genießen und durchaus auch zu kritisieren sind wird ohne gegenseitigen Austausch keine Veränderung stattfinden.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Heute in Kiel — !
sieht etwas männerdominiert aus — minna
... — Antifaschist aus Ulm
@ Antifaschist aus Ulm — mutti
Weltfrauentag - Bilderfolge — http://www.tagesschau.de
@ Nettes Bündnis — unwichtig
konstruktiv? — anarchist
Saarbrücken: Polizei Rechtsradikale fest — http://www.sol.de
die blöden anarchisten^^ — blöder anarchist