Nun auch Offiziell: NPD am 1. Mai in Berlin
Nun ist es bestätigt: Die NPD wird am 1. Mai 2009 durch Berlin marschieren. Damit existiert neben Ulm und Hannover ein dritter zentraler Aufmarschort, in welchem die radikale Rechte versucht, den traditionellen Arbeiterkampftag umzudeuten und für sich zu nutzen. Doch die Rechnung geht nicht auf...
///Wie jetzt?!?..
Schon seit Mitte Januar wird in Berliner Antifa-Kreisen gemunkelt, die NPD werde dieses Jahr, das erste Mal seit ihrem desaströsen Scheitern 2004 wieder an einem 1. Mai in Berlin aufmarschieren. Damals konnte der rechte Aufmarsch zwar nicht gänzlich verhindert werden, 4500 AntifaschistInnen blockierten jedoch über Stunden die vorgesehene Demoroute entlang der Frankfurter Allee. Am Rande des Aufmarschs kam es zu schweren Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen Antifas und Neonazis.
///"Polizei erinnert sich mit Sorge an eine Demonstration der Rechtsextremen im Jahr 2004." (Berliner Morgenpost, 24.02.09)
Ein Polizeisprecher bestätigte am Dienstag, dass eine Anmeldung zu einer Veranstaltung der rechtsextremen Partei vorliegt. Die Demonstration steht nach Informationen der Berliner Morgenpost unter dem Motto "Kampf und Arbeit unentwegt" und reiht sich damit nahtlos in die in den letzten Jahren von der NPD verfolgte Strategie ein, den traditionellen Tag der Arbeit als völkisch-nationalen Kampftag umzudeuten und somit ihr vermeintlich kapitalismuskritisches Profil gerade im Hinblick auf die Bindung der Freien Kräfte und "Autonomen Nationalisten" an die Partei anlässlich des "Superwahljahrs 2009" zu schärfen. Das Verhältniss zwischen Freien Kräften und Berliner NPD ist jedoch nicht gerade unbelastet, es wird sich zeigen, inwiefern sich dies nach Bekanntwerden der geplanten NPD-Demo am 1. Mai ändern und entwickeln wird. Das im Vergleich zu Hannover und Ulm, wo am 1. Mai auch NPD-Demos stattfinden werden, recht grobschlächtig klingende Motto und die aufgrund des besonderen berliner Verhältnisses von außerparlamentarischen Neonazis zur NPD zu erwartende radikale Ausrichtung der 1.-Mai-Demonstration offenbart eine neue Gefahr: Im Falle einer erfolgreichen Demonstration könnte sich in Zusammenhang mit gegenseitigen Zugeständnissen das Verhältniss von Freien Kräften und NPD tatsächlich entspannen, was eine optimierte Ausgangslage für die Berliner NPD hinsichtlich der Bundestagswahlen bedeuten würde.
Noch steht nicht endgültig fest, wo der Aufmarsch genau stattfinden soll. Die Berliner Morgenpost geht von Köpenick aus, jedoch ist auch der Prenzlauer Berg, Friedrichshain bzw Pankow im Gespräch. Die Polizei erwartet bis zu 1000 Teilnehmer, eine genaue Prognose ist aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, da es abzuwarten bleibt, inwiefern Freie Kräfte und "Autonome Nationalisten" den Aufmarsch unterstützen werden. Von einer Unterstützung der Berliner rechten Szene kann zwar ausgegangen werden, es ist aber noch nicht ersichtlich wie sich die radikale Rechte aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sich am 1. Mai verhalten werden.
///Nicht ohne uns..
Dass die NPD-Demonstration am 1. Mai in Berlin verhindert werden muss, ist aufgrund diverser Gründe offensichtlich. Um dies vorzubereiten, besteht mittlerweile ein breites Antifa-Bündnis, das die Aktionen gegen den Aufmarsch vorbereitet und koordiniert. Autonome Berliner Antifa-Politik ist in letzter Zeit wieder koordinierter, offensiver und unberechenbarer geworden; Anzeichen dafür sind unter anderem die massiven Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 06.12.08 in Berlin-Karlshorst und am 14.02.09 in Dresden, für welchen es ein eigenes Berliner Bündnis gab, das große Teile der "NoPasaran"-Organisation übernahm. Generell hat der Berliner (Speziell: Kreuzberger) 1. Mai nach der relativen Ruhe der Jahre 2005 und 2006 in den letzten beiden Jahren wieder an Intensität und Dringlichkeit gewonnen. An der traditionell-autonomen Revolutionären 1. Mai Demonstration, die dieses Jahr in enger Absprache mit den Antinazi-Aktionen wieder stattfinden wird, nahmen im letzten Jahr mehr als 10.000 Menschen teil; nachdem der Frontblock den Berliner Polizeipräsidenten Glietsch attackierte, entwickelte sich ein Krawall, der entgegen den Berichten in der bürgerlichen Presse im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich unübersichtlicher und massiver war. Dieses Jahr besteht nun also die Möglichkeit dem Berliner 1. Mai die Unberechenbarkeit vergangener Jahre zurückzugeben, indem erst der neofaschistische Aufmarsch verhindert und anschließend gegen Kapitalismus, Staat und Nation gekämpft wird. Die sowohl inhaltliche als auch praktische Verknüpfung der Aktionen gegen den Naziaufmarsch einerseits und der 18h-Demonstration andererseits werden für einen erfolgreichen 1. Mai zentral wichtig sein.
///////////Mehr Demnächst..
///////////Antifa heißt Angriff.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1041011/NPD_plant_Demonstration_am_1_Mai.html
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/010504berlin.html
Schon seit Mitte Januar wird in Berliner Antifa-Kreisen gemunkelt, die NPD werde dieses Jahr, das erste Mal seit ihrem desaströsen Scheitern 2004 wieder an einem 1. Mai in Berlin aufmarschieren. Damals konnte der rechte Aufmarsch zwar nicht gänzlich verhindert werden, 4500 AntifaschistInnen blockierten jedoch über Stunden die vorgesehene Demoroute entlang der Frankfurter Allee. Am Rande des Aufmarschs kam es zu schweren Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen Antifas und Neonazis.
///"Polizei erinnert sich mit Sorge an eine Demonstration der Rechtsextremen im Jahr 2004." (Berliner Morgenpost, 24.02.09)
Ein Polizeisprecher bestätigte am Dienstag, dass eine Anmeldung zu einer Veranstaltung der rechtsextremen Partei vorliegt. Die Demonstration steht nach Informationen der Berliner Morgenpost unter dem Motto "Kampf und Arbeit unentwegt" und reiht sich damit nahtlos in die in den letzten Jahren von der NPD verfolgte Strategie ein, den traditionellen Tag der Arbeit als völkisch-nationalen Kampftag umzudeuten und somit ihr vermeintlich kapitalismuskritisches Profil gerade im Hinblick auf die Bindung der Freien Kräfte und "Autonomen Nationalisten" an die Partei anlässlich des "Superwahljahrs 2009" zu schärfen. Das Verhältniss zwischen Freien Kräften und Berliner NPD ist jedoch nicht gerade unbelastet, es wird sich zeigen, inwiefern sich dies nach Bekanntwerden der geplanten NPD-Demo am 1. Mai ändern und entwickeln wird. Das im Vergleich zu Hannover und Ulm, wo am 1. Mai auch NPD-Demos stattfinden werden, recht grobschlächtig klingende Motto und die aufgrund des besonderen berliner Verhältnisses von außerparlamentarischen Neonazis zur NPD zu erwartende radikale Ausrichtung der 1.-Mai-Demonstration offenbart eine neue Gefahr: Im Falle einer erfolgreichen Demonstration könnte sich in Zusammenhang mit gegenseitigen Zugeständnissen das Verhältniss von Freien Kräften und NPD tatsächlich entspannen, was eine optimierte Ausgangslage für die Berliner NPD hinsichtlich der Bundestagswahlen bedeuten würde.
Noch steht nicht endgültig fest, wo der Aufmarsch genau stattfinden soll. Die Berliner Morgenpost geht von Köpenick aus, jedoch ist auch der Prenzlauer Berg, Friedrichshain bzw Pankow im Gespräch. Die Polizei erwartet bis zu 1000 Teilnehmer, eine genaue Prognose ist aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich, da es abzuwarten bleibt, inwiefern Freie Kräfte und "Autonome Nationalisten" den Aufmarsch unterstützen werden. Von einer Unterstützung der Berliner rechten Szene kann zwar ausgegangen werden, es ist aber noch nicht ersichtlich wie sich die radikale Rechte aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sich am 1. Mai verhalten werden.
///Nicht ohne uns..
Dass die NPD-Demonstration am 1. Mai in Berlin verhindert werden muss, ist aufgrund diverser Gründe offensichtlich. Um dies vorzubereiten, besteht mittlerweile ein breites Antifa-Bündnis, das die Aktionen gegen den Aufmarsch vorbereitet und koordiniert. Autonome Berliner Antifa-Politik ist in letzter Zeit wieder koordinierter, offensiver und unberechenbarer geworden; Anzeichen dafür sind unter anderem die massiven Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 06.12.08 in Berlin-Karlshorst und am 14.02.09 in Dresden, für welchen es ein eigenes Berliner Bündnis gab, das große Teile der "NoPasaran"-Organisation übernahm. Generell hat der Berliner (Speziell: Kreuzberger) 1. Mai nach der relativen Ruhe der Jahre 2005 und 2006 in den letzten beiden Jahren wieder an Intensität und Dringlichkeit gewonnen. An der traditionell-autonomen Revolutionären 1. Mai Demonstration, die dieses Jahr in enger Absprache mit den Antinazi-Aktionen wieder stattfinden wird, nahmen im letzten Jahr mehr als 10.000 Menschen teil; nachdem der Frontblock den Berliner Polizeipräsidenten Glietsch attackierte, entwickelte sich ein Krawall, der entgegen den Berichten in der bürgerlichen Presse im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich unübersichtlicher und massiver war. Dieses Jahr besteht nun also die Möglichkeit dem Berliner 1. Mai die Unberechenbarkeit vergangener Jahre zurückzugeben, indem erst der neofaschistische Aufmarsch verhindert und anschließend gegen Kapitalismus, Staat und Nation gekämpft wird. Die sowohl inhaltliche als auch praktische Verknüpfung der Aktionen gegen den Naziaufmarsch einerseits und der 18h-Demonstration andererseits werden für einen erfolgreichen 1. Mai zentral wichtig sein.
///////////Mehr Demnächst..
///////////Antifa heißt Angriff.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1041011/NPD_plant_Demonstration_am_1_Mai.html
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/010504berlin.html
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Anmerkung
Das die NPD in Berlin in Köpenick vor der Parteizentrale und nicht wie die meisten der Neonazis [ANs,Freien Kräfte usw] in Hannover demonstriert, spricht nicht gerade für einen Versuch das gesamte neonazistische Spektrum zu erreichen. Der NW Berlin, die JN Potsdam und die Freien Kräfte Potsdam [und viele andere aus der Umgebung] mobilisieren übrigens auch nach Hannover. Vermutlich wird es in Berlin "nur" eine NPD-Demo mit Parteiführung und Mitgliedern werden, weshalb es stark zu bezweifeln ist, dass sie 600-1000 Personen auf die Straße kriegen [wie es in der Morgenpost steht], vor allem bei dem was gerade in der Berliner NPD los ist. ["Porno-Affäre", Drohungen usw]
Artikel in der Morgenpost-Online vom 23.02:
Schlammschlacht um Gesine Hennrich:
Trotzdem ist es wichtig den Naziaufmarsch und alle anderen an diesem Tag, zu verhindern!
PS: Nazipost von Berserker bitte löschen.
solidarische Grüße
@berliner afa
??!
Im Gegenteil, durch den Naziaufmarsch werden massig Leute nach Berlin mobilisiert, die dann nach getaner Arbeit (Der Naziaufmarsch wird ja Vormittag/Mittag sein) in Köpenick nach Kreuzberg zur 18h-Demo und dem nachmittäglich/abendlichen Riot fahren.
1.Mai
Ulm: überwiegend "parteigebundene" Faschos aus dem Süden und einige "Freie Kräfte" aus der Region... wenn die Demo genehmigt wird (Status zur Zeit noch auf verboten!) wohl auch schätzungsweise ähnlich wie letztes Jahr Nürnberg (ca. 1000 Nazis)
Berlin: ebenfalls "parteigebundene" und einige "Freie Kräfte" aus der Region... wohl auch ab 500 aufwärts
Dazu werden wohl noch ein paar kleinere Aufmärsche stattfinden... Pfalz wohl auch wieder dabei...
Sollte doch für jede/n was dabei sein... ;-)
No Nazis!
Verbot einer NPD-Demo in Ulm ?
Begründung: Die öffentliche Sicherheit und Ordnung sei gefährdet, weil gleichzeitig eine DGB-Kundgebung zum Tag der Arbeit stattfindet. Gegen die Entscheidung der Verwaltung sind die JN gerichtlich vorgegangen.
In der Verhandlung soll geklärt werden, ob es am 1. Mai in Ulm Platz für eine Demonstration der NPD gibt.
Naziaufmarsch in Dessau verhindern am 07.03.
07. März 2009
Dessau…
Im Jahr 2009 angekommen versuchen Rechtsextremisten der „Freien Nationalisten Dessau und Anhalt – Bitterfeld“ auch in Dessau-Roßlau die Bombardierung der Stadt am 07. März 1945 im Terminkalender der Neonaziszene zu etablieren. Fakten- und realitätsresistent thematisieren Neonazis bundesweit die kriegsnotwendigen Angriffe deutscher Städte und erklären sie zu alliierten Angriffskriegen oder wahlweise zum „Bombenholocaust“. Die Schuld an industriell organisiertem Massenmord wird dabei von Neonazis relativiert, um sich selbst mit ihren ideologischen „Volksgenossen“, infolge der militärischen Zerschlagung Nazideutschlands, als Opfer von Schicksal und Unrecht präsentieren zu können. Außer Acht wird dabei gelassen, dass der Krieg, der von deutschem Boden ausging, lediglich zum Verursacher zurückkehrte.
…am 07. März und anderen Tagen!!!
In der Vergangenheit gelang es nur unzureichend breiten, engagierten Protest gegen Neonazis auf die Straße zu tragen – deshalb zählen wir auf Dich!!! Mit der Hoffnung, aus der Vergangenheit Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, ermutigen wir alle, sich dem Aufmarsch entgegenzustellen. Mehrfach gelang es in den zurückliegenden Monaten – auch in Sachsen-Anhalt – durch entschlossenen Protest, Aufmärsche der extrem rechten Szene zu behindern oder gar zum Rückzug zu zwingen. Aus Salzwedel [Dezember 2008] und Magdeburg [Januar 2009] lernend, halten wir ein kreatives Blockadekonzept auf allen Ebenen für ein bevorzugtes Mittel, den Neonazimob am 07. März 2009 gerade auch in Dessau-Roßlau in die Schranken zu weisen. Neonazis im gesellschaftlichem Leben zurück zu drängen, sollte Ziel einer/s Jeden mit humanem, tolerantem Weltbild sein.
…unter [www.dessau-blockiert.tk] informieren wir Euch, über Hintergründe, Entwicklungen und Möglichkeiten, am Samstag, den 07. März 2009 in Dessau-Roßlau kreativ zu werden.
Polizei findet Wehrmachtswaffe bei Rieger
Weiterlesen:
aktuell
1. Mai 2009, Berlin-Köpenick
Große Maiveranstaltung der NPD
Bühnenprogramm mit Politik und Kultur
Kinderprogramm
zahlreiche Verkaufs- und Präsentationsstände
Demonstration durch Köpenick
Beginn: 11.00 Uhr Mandrellaplatz (an der NPD-Parteizentrale)
Weitere Infos folgen
--eben von der npd-berlin.de seite kopiert
7.3. OSNABRÜCK: NAZI-AUFMARSCH VERHINDERN!!
Kommt also alle am 7.März nach Osnabrück - für die größte Gegendemo, die diese Stadt je gesehen hat.
@ mensch
Hier eine Text des ABM dazu:
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Terminhinweise — Aktivistin
Terminhinweis — Aktivistin
hm — Leipziger
Berlin/Hannover/Ulm — Mensch
@Leipziger — Dresdner
jaja^^ es war doch klar XD — berliner afa
HAN / ULM / BER — (muss ausgefüllt werden)
1. Mai - Nazi Frei! — 1.Mai.Nazifrei
— antifaschist!
hannover — Mensch
Tag der Arbeit? Nie wieder.. — krass!
Umzudrehen? — Hallo
Bedacht kämpfen — Autonome Antifa
unentwegt? — Rumpelstilzchen
NPD-Verbot: Schönbohm kritisiert Körting — http://www.rbb-online.de
Braun Brauner Schönbohm — X
alle jahre wieder im westen — Medienkollektiv Niederrhein
Nachdenken Berliner Aktivisten — Quan
Fragen — Mensch