Neuer Treff für Nazis im LK Miltenberg

antifa 20.02.2009 11:24 Themen: Antifa
Bereits auf dem Weg vom Bahnhof zur Kneipe sind zahllose NS-Propaganda-Aufkleber verklebt. In der Kneipe selbst legt offenbar der Aschaffenburger Nazi Oli Merget als DJ "Big O" Musik auf. Dieser versuchte bereits 2005 eine Nazikneipe in Aschaffenburg zu etablieren, ihm wurde jedoch aufgrund des großen Protestes die Konzession entzogen. Desweiteren tummeln sich zahlreiche Nazis aus der gesammten Region regelmäßig in der Kneipe.
Im Herbst 2008 öffnete in Elsenfeld (Landkreis Miltenberg) die Kneipe "Dominatus Rockbar".
Der Wirt ist Daniel Keller, Pächterin ist jedoch seine Mutter Ellen Ulshöfer. Die Kneipe liegt direkt am Bahnhof Elsenfeld/Obernburg. In dem Gebäudekomplex ist ausserdem eine Pizzeria und eine Weinstube untergebracht. Die Website ist unpolitisch gestaltet, auch der Wirt war lokalen Antifaschisten bisher unbekannt.
Doch die auf der Website veröffentlichten Fotos machen eines klar: eine harmlose Rockkneipe ist die "Dominatus Rockbar" nicht. Bereits auf dem Weg vom Bahnhof zur Kneipe sind zahllose NS-Propaganda-Aufkleber verklebt. In der Kneipe selbst legt offenbar der Aschaffenburger Nazi Oli Merget als DJ "Big O" Musik auf. Dieser versuchte bereits 2005 eine Nazikneipe in Aschaffenburg zu etablieren, ihm wurde jedoch aufgrund des großen Protestes die Konzession entzogen. Desweiteren tummeln sich zahlreiche weitere Nazis aus der gesammten Region regelmäßig in der Kneipe.
Der Wirt posiert mir Gästen in "Lunikoff"-Pullover, "Blood & Honour" - Motive werden zur schau gestellt, bei manchen Textilien wurden Motivaufdrucke vor der Veröffentlichung der Fotos geschwärzt. Nach eigenen Angaben liest Daniel Keller gerne die rassistischen "Turner-Tagebücher". Auch die Black-Metall-Szene scheint sich dort wohl zu fühlen.
Die Kneipe veranstaltet regelmäßige "Events" wie z.B. ein Kicker-Tunier, Halloween-Party, BH-Wettöffnen etc.
Vom Konzept her stoßen die Macher der Kneipe in eine Marktlücke, zwischen Aschaffenburg und Miltenberg gibt es keine vergleichbare Rock-Kneipe, so dass sich auch viele "normale" Jugendliche dort treffen. Doch vor allem für die am Untermain stark vertretene Neonazi-Subkultur hat sich nun ein neuer Treffpunkt etabliert. Neben dem Tattoo-Shop in Mömlingen sowie dem Label & Versandhandel "Last Resort" in Bessenbach kompletiert die Kneipe in Elsenfeld nun das Freizeitangebot für Nazis. Es gibt ausserdem Hinweise darauf, dass Nazis im Obernburger Boxclub unter einem ehemaligen NPD-Funktionär trainieren.
Es wird Zeit diesem Treiben endlich Einhalt zu gebieten!

Alle Bilder sind der Website der "Dominatus Rockbar" entnommen und dort (noch) einsehbar.
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Ergänzungen

weiterer Artikel

saskie 20.02.2009 - 16:49
hier ist auch noch von dem rechercheteam ein kleiner ähnlicher artikel.
 http://paudz.blogsport.de/2009/02/20/96/

mehr zum boxclub

hui 21.02.2009 - 01:42
Der Trainer des Obernburger Box Clubs ist Uwe Schiya, in den 90ern für die DLVH und NPD aktiv gewesen. Dort trainiert auch Alexander Vetter, Blood & Honour Aktivist aus Mömlingen (LK Mil). Er organisierte 2003 ein Nazikonzert mit 300 Besuchern in Mömlingen.
Vetter ist auch ganz dick mit Marco Träger, Inhaber des Tattoo-Shops "Low Life Rebel", in: ratet mal wo...

Ein Auszug aus einem Artikel im Main-Echo über den Boxclub:

[...]Durchwachsenes Jahr Wie Schyia berichete, blicken die Obernburger Boxer auf ein sportlich durchwachsenes Jahr zurück: "Siege und Niederlagen hielten sich die Waage." Nach Abschluss einer Meisterprüfung kann Alexander Vetter wieder eingesetzt werden. Einige andere Sportler standen dem Verein wegen Studiums und Wehrdienstes im Saisonverlauf nicht zur Verfügung.[...]

Wer leute auf den Fotos kennt und lustige Anekdoten zu berichten weis, wie hier in den Kommentaren angedeutet, kann ja ne email an paudz oder auszeitnews schicken:  paudz@riseup.net  auszeit-news@web.de

Rocker & Nazis

Lulu 21.02.2009 - 13:07
Ausserdem sind einige Nazis, wie Tino Bauer aus Mömlingen, Anwärter bei den Outlaws in Miltenberg!!

.

. 22.02.2009 - 15:35
Liebe “Anti”FA,
es wäre nicht nötig gewesen, heimlich an
unserem
Klingelschild zu gucken wie der Wirt der
Gaststätte mit
Nachnamen heißt. Eine Frage an der Theke und
schon
hättet Ihr es gewusst. Auf diese Art und
Weise wäre
auch nicht mein Nachbar “Keller” auf Eure
“schöne”
Seite geraten.

Man kann ja über vieles reden, über einiges
aber auch
nicht.

Wir werden auch in Zukunft nicht und schon
gar nicht
wegen Euch an der Tür den Personalausweis,
eine
Abstammungsurkunde, ein polizeiliches
Führungszeugnis
oder ein Parteibuch verlangen.
Wir bedienen hier gerne den Rocker, den
Skinhead, den
Punk, Türken, Afrikaner, Palästinenser,
Juden, Moslems
und Buddhisten. Ihr nehmt Euch von unserer
Seite ein
paar Fotos auf denen man die Leute sieht die
ja
angeblich unseren Laden Tag für Tag
bevölkern, andere
Fotos gibt es bei uns nicht!? Warum nicht mal
ein
Langhaariger und warum nicht mal einen
Türken, oder
gibt es diese Fotos nicht?
Ihr schreibt :
1. auch die Black-Metall-Szene scheint sich
dort wohl
zu fühlen.
2. so dass sich auch viele
"normale"
Jugendliche dort treffen.
3. die Website ist unpolitisch gestaltet.
4. auch der Wirt war lokalen Antifaschisten
bisher
unbekannt.
Merkt Ihr was oder seid Ihr komplett
schmerzfreì?

Wer in unser Lokal kommt, wird freundlich
bedient und
von keinem anderen Besucher in welcher Form
auch immer
belästigt. Das sind die Regeln, die es
einzuhalten
gilt, nicht Eure! Wer anders ist als Ihr ist
ein
Faschist, denn wer nicht für Euch ist, ist…
und wird am
Antifaschistischen Schutzwall erschossen!?

Wenn die Herren Antifaschisten nur halb so
“Anti” wie
“faschistisch” wären, würden sie feststellen,
dass in
unserem Lokal keine Politik vorkommt und es
bei uns
bunter zugeht als in ihrer schwarz/weiß Welt.
Egal wer
bei uns Musik auflegt, legt für das ganze
Lokal auf und
nicht nach seiner politischen Einstellung.
Bei uns hört
man Rock, Oi!, Deutschrock, Punk, Ska und
vieles mehr.
Wenn Ihr durchaus mal den “kleinen Trompeter”
aus dem
blauen Liederbuch hören wollt, bringt eine
Aufnahme
mit, auch das ist sicher machbar.
Ihr schreibt auch:
“Bereits auf dem Weg vom Bahnhof zur Kneipe
sind
zahllose NS-Propaganda-Aufkleber verklebt.“
Ihr lieben Leute, auf dem Weg zum Bahnhofsklo
kann man
auch den einen oder anderen „Antifa“
Aufkleber finden,
wollt Ihr uns damit sagen, dass Ihr Euch dort
trefft!?
Das würde die ein oder andere Scheiße
erklären die von
Euch kommt.

Wir sind auf Fotos zu sehen, die Ihr auf Eure
Seite
stellt und wir sind namentlich bekannt, weil
man uns
einfach nach unserem Namen fragen kann, wie
ist das
denn bei Euch!? Aus dem dunklen irgendwelche
Thesen
aufstellen ohne Rücksicht auf Folgen aber
kein Name und
kein Foto. Wenn dann Nachts ein wenig Wände
beschmieren
oder verkleidet und in der Menge, sehr
heldenhaft.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Zeige die folgenden 18 Kommentare an

Unser Big Ollie — MAD

Was für ein Haufen... — Nazihasser

fehler — besserwisser

haha — antifa

mhm — jaja

na dann — A.E.N.

super — herllich

elsenfeld? — muss ausgefüllt werden

haha — deutsches würstchen

@Nazi-Wirt — A.E.N.

@nazi wirt: daniel becker — marco träger hämoriden

oh man — ?