Gruselkabinett trauert auf Dresdner Friedhof
Am Freitag wurde das Gedenken der gräberputzenden Völkerfreunde (Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge) und der evangelischen Kirchengemeinde auf dem Johannisfriedhof von Antifaschist_innen lautstark gestört.
Am Freitag den 13.02.09 störten Antifaschist_innen eine Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge und der Evangelischen Kirche auf dem Johannisfriedhof. Während des „herzzerreißenden“ Redebeitrages von dresdner Schüler_innen, welche Augenzeug_innenberichte der Bombennacht vorlasen, kritisierten die Antifaschist_innen lautstark und mithilfe eines Transparentes diese Veranstaltung. Ziel war es der einseitigen Perspektive des Opfergedenkens etwas entgegenzusetzen. Bei den in der Veranstaltung gedachten Dresdner_innen handelte es sich eben auch um Täter_innen . Die Antifaschist_innen legten statt dessen den Fokus auf die NS-Gegner_innen und Opfern des NS-Regimes.
Die einseitige Sicht, dass die Bombardierung nur Opfer und Leid brachten ist verkürzt. Die dresdner Bevölkerung wird ohne jüdische, kommunistische und andere NS-Gegner_innen gedacht. Für diese bedeutete die Bombardierung auch Hoffnung auf Befreiung. Bestimmte Perspektiven – insbesondere der von NS-Opfern und NS-Gegner_innen – werden marginalisiert und vertuscht. Die Unsichtbarmachung dieser Perspektiven ist fester Bestandteil deutscher Geschichtsschreibung nach 1945. Zum Beispiel finden jüdische oder kommuinstische Perspektiven keine Beachtung im mehrheitsdeutschen Trauern. Während die Bombardierung Dresdens tausende Dresnder_innen emotional bewegt, wird beispielsweise der Tag der Befreiung vom NS kaum bis gar nicht gedacht.
Ein solch geschichtsrevisionistisches Gedenken findet Anklang bei tausenden Nazis. Durch dieses bürgerliche dresdner Rumgeopfere bleibt die viel zitierte Abgrenzung von den Nazis bloß ein rhetorischer Akt.
So verwundert es nicht, dass am 14.Februar mehr als 7000 trauende Nazis aus ganz Europa durch die Stadt liefen: Dresdner_innen ihr seid selber Schuld, braun bleibt braun!
Die einseitige Sicht, dass die Bombardierung nur Opfer und Leid brachten ist verkürzt. Die dresdner Bevölkerung wird ohne jüdische, kommunistische und andere NS-Gegner_innen gedacht. Für diese bedeutete die Bombardierung auch Hoffnung auf Befreiung. Bestimmte Perspektiven – insbesondere der von NS-Opfern und NS-Gegner_innen – werden marginalisiert und vertuscht. Die Unsichtbarmachung dieser Perspektiven ist fester Bestandteil deutscher Geschichtsschreibung nach 1945. Zum Beispiel finden jüdische oder kommuinstische Perspektiven keine Beachtung im mehrheitsdeutschen Trauern. Während die Bombardierung Dresdens tausende Dresnder_innen emotional bewegt, wird beispielsweise der Tag der Befreiung vom NS kaum bis gar nicht gedacht.
Ein solch geschichtsrevisionistisches Gedenken findet Anklang bei tausenden Nazis. Durch dieses bürgerliche dresdner Rumgeopfere bleibt die viel zitierte Abgrenzung von den Nazis bloß ein rhetorischer Akt.
So verwundert es nicht, dass am 14.Februar mehr als 7000 trauende Nazis aus ganz Europa durch die Stadt liefen: Dresdner_innen ihr seid selber Schuld, braun bleibt braun!
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Ergänzungen
Was war den da los?
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
"kommunistischer NS-Gegner wird nicht gedacht — Graf Pankow
@ Graf Pankow — SystemOpfer
Bomben auf Dresden, Irak, Gaza — a