HH: Historischer Vorstoss gegen ZwangsOPs
Politisch aktive Zwitter und solidarische Nicht-Zwitter schauen gebannt nach Hamburg. Im dortigen Parlament wird zur Zeit Geschichte geschrieben – im wahrsten Sinn des Wortes!
Als Reaktion auf eine Erkundigung der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Zwitter-CEDAW-Schattenbericht begannen Abgeordete unbequeme Fragen zu stellen, Tendenz steigend. Der bisher letzte dieser Vorstösse erreichte eine neue Qualität, die noch in vielen anderen Parlamenten Schule machen dürfte.
Als Reaktion auf eine Erkundigung der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Zwitter-CEDAW-Schattenbericht begannen Abgeordete unbequeme Fragen zu stellen, Tendenz steigend. Der bisher letzte dieser Vorstösse erreichte eine neue Qualität, die noch in vielen anderen Parlamenten Schule machen dürfte.
Ende letzten Jahres reichte die SPD bei der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg gleich drei Kleinen Anfragen zur Situation Intersexueller in Deutschland ein.
Nach einer Sitzung mit zwei Hamburger zwischengeschlechtlichen Delegierten des Dachverbands Intersexuelle Menschen e.V. wurde darauf für den 28. April 2009 eine Expertenanhörung vor dem Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen.
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http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/01/05/Hamburg:-3-Kleine-Anfragen-Anhorung
Im neuen Jahr wurde nun durch DIE LINKE eine für Zwitter geradezu historische Anfrage eingereicht – und das gleich in zweifacher Beziehung: Es ist die erste Grosse Anfrage in Deutschland zur Situation intersexueller Menschen, und zum zweiten insbesondere auch ihres Inhaltes wegen:
Noch nie zuvor war ein politischer Vorstoß derart konsequent auf die Menschenrechtsproblematik und auf die realen Bedürfnisse der realexistierenden Zwitter ausgerichtet. Noch nie zuvor hatten deutschen Parlamentarier derart unmissverständlich auf die massiven Menschenrechtsverletzungen und deren Konsequenzen hingewiesen, und auch historisch aufgezeigt, warum Zwitter heute noch zwangsoperiert werden.
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http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/01/21/Hamburg%3A-Grosse-Zwitter-Anfrage-eingereicht
Die Antwort des Senats wird auf Mitte Februar erwartet. Diese und auch andere Hamburger Vorstöße sind maßgeblich durch die Beteiligung von Zwischengeschlechtlichen entstanden und beeinflusst worden, nicht zuletzt aus den Reihen von Intersexuelle Menschen e.V. und XY-Frauen.
Proteste vor der UNO in Genf 25.1.-2.2.2009
Und es geht gleich weiter: Eine Delegation von Intersexuelle Menschen e.V. steht vom 25.1.-2.2.2009 in Genf vor dem UN-Ausschuss, um einen Schattenbericht zu präsentieren und auf die Menschenrechtsverletzungen an Zwittern hinzuweisen, auch mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Unter den Delegierten auch einige der erwähnten Hamburger Unentwegten. Im Gepäck nun eine zusätzliche Portion Zuversicht!
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http://intersex.schattenbericht.org
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http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/01/17/UNO-Genf%3A-offentlichkeitswirksame-Aktionen-fur-43-CEDAW-Session
Zwitter in Bewegung – die Zwitterbewegung ist da!
Nach einer Sitzung mit zwei Hamburger zwischengeschlechtlichen Delegierten des Dachverbands Intersexuelle Menschen e.V. wurde darauf für den 28. April 2009 eine Expertenanhörung vor dem Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz der Hamburgischen Bürgerschaft beschlossen.
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http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/01/05/Hamburg:-3-Kleine-Anfragen-Anhorung Im neuen Jahr wurde nun durch DIE LINKE eine für Zwitter geradezu historische Anfrage eingereicht – und das gleich in zweifacher Beziehung: Es ist die erste Grosse Anfrage in Deutschland zur Situation intersexueller Menschen, und zum zweiten insbesondere auch ihres Inhaltes wegen:
Noch nie zuvor war ein politischer Vorstoß derart konsequent auf die Menschenrechtsproblematik und auf die realen Bedürfnisse der realexistierenden Zwitter ausgerichtet. Noch nie zuvor hatten deutschen Parlamentarier derart unmissverständlich auf die massiven Menschenrechtsverletzungen und deren Konsequenzen hingewiesen, und auch historisch aufgezeigt, warum Zwitter heute noch zwangsoperiert werden.
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http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/01/21/Hamburg%3A-Grosse-Zwitter-Anfrage-eingereicht Die Antwort des Senats wird auf Mitte Februar erwartet. Diese und auch andere Hamburger Vorstöße sind maßgeblich durch die Beteiligung von Zwischengeschlechtlichen entstanden und beeinflusst worden, nicht zuletzt aus den Reihen von Intersexuelle Menschen e.V. und XY-Frauen.
Proteste vor der UNO in Genf 25.1.-2.2.2009
Und es geht gleich weiter: Eine Delegation von Intersexuelle Menschen e.V. steht vom 25.1.-2.2.2009 in Genf vor dem UN-Ausschuss, um einen Schattenbericht zu präsentieren und auf die Menschenrechtsverletzungen an Zwittern hinzuweisen, auch mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Unter den Delegierten auch einige der erwähnten Hamburger Unentwegten. Im Gepäck nun eine zusätzliche Portion Zuversicht!
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http://intersex.schattenbericht.org >>
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/01/17/UNO-Genf%3A-offentlichkeitswirksame-Aktionen-fur-43-CEDAW-Session Zwitter in Bewegung – die Zwitterbewegung ist da!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
(anti-)parlamentarismus
auch wenn mir schon klar ist, dass parlamentarische anfragen etc. allein nur begrenzt wirken bzw. rasch beiseite gewischt und schubladisiert werden.
wie überall brauchts zusätzlich auch druck in den medien, druck vor gericht, und nicht zuletzt auch druck in der öffentlichkeit bzw. auf der strasse, um den ganzen weg zu schaffen. ohne noch wesentlich mehr druck als bisher werden sich die medizyner wie auch die regierenden politikerInnen nicht wirklich bewegen, keine frage, aber m.e. war der start soweit gar nicht mal schlecht ...
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Dichotomie der MAcht um Identitäten — riotqueer
nichts inhaltliches — E.
Dazu fehlt mir Thor sonstwas in der Hose — riotqueer
hoerma — du clown
@riotqueer — E.
Intersektionalität — riotqueer