Al-Quds Krankenhaus in Gaza evakuiert
In der Nacht zum 16.1.09, mußte das Al-Quds Krankenhaus in Gaza Stadt evakuiert werden, nachdem auch das zentrale Gebäude des Krankenhauses nach wiederholtem Bombardement Feuer fing.
Liveinterview mit einer internationalen Aktivistin vor Ort:
http://www.youtube.com/watch?v=kh3FsU2gDCg
Liveinterview mit einer internationalen Aktivistin vor Ort:
http://www.youtube.com/watch?v=kh3FsU2gDCg
Patienten und Flüchtlinge evakuieren das brennende Al-Quds Krankenhaus
Gestern Nacht, am 15.1.09, mußte das Al-Quds Krankenhaus evakuiert werden, nachdem auch das zentrale Gebäude des Krankenhauses nach wiederholtem Bombardement Feuer fing. Am späten Nachmittag waren bereits leichter verletzte Patienten und andere im Krankenhaus Schutzsuchende aus dem Krankenhaus gebracht worden, in der Nacht mussten dann auch die Schwerverletzten und Ärzte zum Al-Shifa Krankenhaus evakuiert werden.
Das Al-Quds Krankenhaus war seid 1.30 Uhr der Nacht zum 15. Januar durch die israelische Armee umzingelt und wurde mehrfach von Bomben getroffen, das Lagerhaus stand bereits den ganzen Tag in Flammen. Nach mehreren direkten Treffern im zentralen Gebäude breitete sich das Feuer zu schnell aus, um von den Menschen im Krankenhaus mit Wasser in Töpfen und Schüsseln unter Kontrolle gebracht zu werden. Die belagernden israelischen Streitkräfte hinderten die palästinensische Feuerwehr daran, zum Krankenhaus zu gelangen um das Feuer zu bekämpfen.
Die australische Menschenrechtsaktivistin Sharon Lock war im Shifa Krankenhaus, als die letzten Evakuierten dorthin gebracht wurden:
„Das Krankenhaus ist völlig überfüllt. Nachdem etwa 600 Menschen im Al-Quds Krankenhaus Zuflucht gesucht hatten, mussten sie dann wieder gehen. Sie dachten, sie hätten einen sicheren Ort gefunden, aber es gibt hier keinen sicheren Ort.“
Der spanische Menschenrechtsaktivist Alberto Arce, der sich ebenfalls im Al-Shifa Krankenhaus aufhält berichtet:
“Die Situation hier ist chaotisch, es sind so viele Menschen hier. Ein Arzt muss vier Patienten gleichzeitig operieren. Menschen warten auf den Fluren behandelt. Mehr Menschen sind draußen und können nicht rein kommen.“
Früher am Tag hatten israelische Scharfschützen auf Familien geschossen, die versuchten, sich im Krankenhaus in Sicherheit zu bringen, nachdem viele der Häuser in der Umgebung in Brand geraten waren und die israelische Armee Massenverhaftungen an allen Männern unter 40 vornahm. Ein neun-jähriges Mädchen liegt jetzt mit schweren Verletzungen im Shifa Krankenhaus, nachdem sie ins Gesicht und in den Bauch geschossen wurde, zusammen mit ihrem Vater, der ebenfalls ins Bein geschossen wurde, als sie versuchten, das Al-Quds Krankenhaus zu erreichen. Nachdem ISM die Vorfälle veröffentlichte und eine internationalen Kampagne zum Schutz der Zivilisten um das Krankenhaus startete, waren die palästinensischen Sanitäter des Krankenhauses und die internationale Aktivistin vor Ort in der Lage, viele flüchtende Familien aus der Umgebung ohne weiteren Beschuss in das Krankenhaus zu begleiten. Dort konnten sie wegen der Überfüllung und des sich ausbreitenden Feuers jedoch nicht bleiben. Das Rote Kreuz vermittelte schließlich die Evakuierung aller nicht schwer verletzten zu einer UN-Schule – zu Fuß und mit zwei Ambulanzen für die nicht gehfähigen. Allerdings war auch dort weder Sicherheit zu finden, noch hat die Schule ausreichend Infrastruktur für die Mengen an Flüchtlingen, nicht einmal Trinkwasser.
Sharon Lock kehrte heute früh zum Krankenhaus zurück, das noch immer teilweise brennt. Es ist unklar, ob es noch als Rettungsstation genutzt werden kann, und ob die dort noch vorhandenen Medikamente etc. noch zu retten sind. Es gibt keine Nachrichten darüber, was mit den verhafteten Männern des Viertels geschehen ist.
Live Interview mit Sharon:
http://www.youtube.com/watch?v=kh3FsU2gDCg
Sharon's Blogg:
http://talestotell.wordpress.com
International Solidarity Movement: www.palsolidarity.org und
http://www.ism-germany.net/
Gestern Nacht, am 15.1.09, mußte das Al-Quds Krankenhaus evakuiert werden, nachdem auch das zentrale Gebäude des Krankenhauses nach wiederholtem Bombardement Feuer fing. Am späten Nachmittag waren bereits leichter verletzte Patienten und andere im Krankenhaus Schutzsuchende aus dem Krankenhaus gebracht worden, in der Nacht mussten dann auch die Schwerverletzten und Ärzte zum Al-Shifa Krankenhaus evakuiert werden.
Das Al-Quds Krankenhaus war seid 1.30 Uhr der Nacht zum 15. Januar durch die israelische Armee umzingelt und wurde mehrfach von Bomben getroffen, das Lagerhaus stand bereits den ganzen Tag in Flammen. Nach mehreren direkten Treffern im zentralen Gebäude breitete sich das Feuer zu schnell aus, um von den Menschen im Krankenhaus mit Wasser in Töpfen und Schüsseln unter Kontrolle gebracht zu werden. Die belagernden israelischen Streitkräfte hinderten die palästinensische Feuerwehr daran, zum Krankenhaus zu gelangen um das Feuer zu bekämpfen.
Die australische Menschenrechtsaktivistin Sharon Lock war im Shifa Krankenhaus, als die letzten Evakuierten dorthin gebracht wurden:
„Das Krankenhaus ist völlig überfüllt. Nachdem etwa 600 Menschen im Al-Quds Krankenhaus Zuflucht gesucht hatten, mussten sie dann wieder gehen. Sie dachten, sie hätten einen sicheren Ort gefunden, aber es gibt hier keinen sicheren Ort.“
Der spanische Menschenrechtsaktivist Alberto Arce, der sich ebenfalls im Al-Shifa Krankenhaus aufhält berichtet:
“Die Situation hier ist chaotisch, es sind so viele Menschen hier. Ein Arzt muss vier Patienten gleichzeitig operieren. Menschen warten auf den Fluren behandelt. Mehr Menschen sind draußen und können nicht rein kommen.“
Früher am Tag hatten israelische Scharfschützen auf Familien geschossen, die versuchten, sich im Krankenhaus in Sicherheit zu bringen, nachdem viele der Häuser in der Umgebung in Brand geraten waren und die israelische Armee Massenverhaftungen an allen Männern unter 40 vornahm. Ein neun-jähriges Mädchen liegt jetzt mit schweren Verletzungen im Shifa Krankenhaus, nachdem sie ins Gesicht und in den Bauch geschossen wurde, zusammen mit ihrem Vater, der ebenfalls ins Bein geschossen wurde, als sie versuchten, das Al-Quds Krankenhaus zu erreichen. Nachdem ISM die Vorfälle veröffentlichte und eine internationalen Kampagne zum Schutz der Zivilisten um das Krankenhaus startete, waren die palästinensischen Sanitäter des Krankenhauses und die internationale Aktivistin vor Ort in der Lage, viele flüchtende Familien aus der Umgebung ohne weiteren Beschuss in das Krankenhaus zu begleiten. Dort konnten sie wegen der Überfüllung und des sich ausbreitenden Feuers jedoch nicht bleiben. Das Rote Kreuz vermittelte schließlich die Evakuierung aller nicht schwer verletzten zu einer UN-Schule – zu Fuß und mit zwei Ambulanzen für die nicht gehfähigen. Allerdings war auch dort weder Sicherheit zu finden, noch hat die Schule ausreichend Infrastruktur für die Mengen an Flüchtlingen, nicht einmal Trinkwasser.
Sharon Lock kehrte heute früh zum Krankenhaus zurück, das noch immer teilweise brennt. Es ist unklar, ob es noch als Rettungsstation genutzt werden kann, und ob die dort noch vorhandenen Medikamente etc. noch zu retten sind. Es gibt keine Nachrichten darüber, was mit den verhafteten Männern des Viertels geschehen ist.
Live Interview mit Sharon:
http://www.youtube.com/watch?v=kh3FsU2gDCg Sharon's Blogg:
http://talestotell.wordpress.com International Solidarity Movement: www.palsolidarity.org und
http://www.ism-germany.net/
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
zwei Aufrufe fuer die Demo morgen
Schwerste Kriegsverbrechen in Gaza
EIN vielstimmiger Widerstand dagegen
Am kommenden Samstag gibt es eine linke, antirassistische Demo – wir, PalästinenserInnen, KurdenInnen, IsraelInnen TürkenInnen, Eingeborene und andere, die sich in Neukölln und Kreuzberg anschließen – erheben unsere vielen Stimme gegen das Morden im Nahen Osten
Der palästinensische Dichter Machmoud Darwish hat einmal gesagt: „Ich bestehe auf meinem Recht, auf meinen Rechten zu bestehen.“
Mahmoud Darwish, der im vergangenen Jahr gestorben ist, muss nicht mehr mit ansehen, was wir in diesen Tagen in Gaza mitansehen müssen.
Zu allen Zeiten sind die Unterdrückten, die darauf beharren, auch Rechte zu haben, auch Menschen zu sein, dafür bestraft worden. Auch die Palästinenser wurden immer dafür bestraft, dass sie auf ihren Rechten beharrten. Jetzt werden die Menschen in Gaza deshalb ermordet.
Das Morden muss ein Ende haben, die Rechte der Palästinenser, der Kurden, der Iraker, der Afghanen müssen anerkannt werden! Krieg und Besatzung sind barbarisch, unmenschlich, illegal.
Wir bestehen auf unseren Rechten - das ist immer der Inhalt, das Motiv, die Grundlage des palästinensischen Widerstands gegen Besatzung und Entrechtung gewesen. Deshalb sind wir auf der Seite der Palästinenser.
Auch wir aus den privilegierten Zonen der Welt sind betroffen von Militarismus, Sicherheitswahn, Rassismus, die in Europa zunehmen, weil ein diffuser „Feind“ angeblich bekämpft werden muss.
Tatsächlich ist die Freiheit der Völker und ihre Solidarität eine Bedrohung für die, in deren Interesse es ist, daß sie abhängig und unfrei bleiben – denn so kann man sich ihren Reichtum an Öl und anderen Ressourcen aneignen.
Der Kampf der Palästinenser für ihre Freiheit ist zentraler Bezugspunkt für die weltweiten Bewegungen gegen die Kriege und Besatzungen der neoliberalen Globalisierung. Es ist unser gemeinsamer Kampf.
Auch jetzt, während Gaza bombardiert wird, stehen wir an der Seite der Menschen, die schutzlos einer der mächtigsten Armeen der Welt ausgesetzt sind. Sie macht Jagd auf Frauen, Männer, Kinder, die durch eine monatelange Belagerung bereits ausgehungert sind und nirgendwo hin fliehen können. Krankenhäuser, Schulen, UN-Einrichtungen werden bombardiert. Dabei kommen international geächtete Waffen zum Einsatz. Neuartige, grausame Geschosse werden expertimentell erprobt.
Die Menschenrechte, das Internationale Recht, das Humanitäre Völkerrecht sind außer Kraft gesetzt durch diesen erbarmungslosen Krieg einer Armee gegen eine Zivilbevölkerung.
Blicken wir nach Gaza, können wir daraus nur eine Lehre ziehen: Die Unterdrückung, unter der die Völker im Zeitalter der Kolonialisation gelitten haben, der qualvolle Kampf der Sklaven in Nordamerika, die Apartheid in Südafrika, die mörderischen Kriege und Völkermorde des 20. Jahrhunderts – die Barbarei, die angeblich der Vergangenheit angehörte, ist nicht überwunden. Nur gemeinsam können wir sie besiegen. Die Solidarität ist unsere gemeinsame Kultur.
Wir rufen euch auf, sich der Demo anzuschließen und gegen die Kriegsverbrechen in Gaza, die der deutsche Staat unterstützt, zu protestieren.
Samstag 17.01.2009 16 Uhr
Ab Rathaus Neukölln (U7), Richtung Kottbusser-Tor
Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.
Freiheit für Palästina und Kurdistan!
פשעי מלחמה – לא בשמנו!
בעזה נמשך המבצע הצבאי, אשר במהלכו מבצעת מדינת ישראל אין ספור פשעי-מלחמה למען "ביטחוננו". הרצועה עומדת על סיפו של משבר אנושי. זהו אסון נוסף לתושבות-עזה, ולא יביא שקט לאזרחיות ישראל. אנו מתנגדות להרג שיטתי של אזרחים ויודעות שלא ישרור ביטחון בארצנו כל עוד יימשך כיבוש העם הפלסטיני ולא יוכרו זכויותיו.
לא מספיק לומר "איזה מזל שאני לא שם", או "יאללה, אני עם החור הזה גמרתי". חובתנו כישראליות לבטא את המחאה שלנו נגד הפשעים שנעשים בשמנו בקול רם וברור, בברלין כבתל-אביב, ובידינו הזכות לעשות זאת עם אחרים. ביום שבת הקרוב נתאסף יחדיו – כורדיות, פלסטיניות, גרמניות, טורקיות וישראליות – ונרים קול משותף נגד הדיכוי וההרג ברחבי המזרח התיכון ולמען שיתוף-פעולה של תושבות האזור כנגד מחרחרי המלחמה באשר הם.
אנו קוראות גם לכל חברותינו הגרמניות להצטרף להפגנה ולהראות את התנגדותן לפשעי המלחמה אשר נעשים בתמיכתה של המדינה הגרמנית. אנו זקוקים לסולידריות שלכן במאבק שלנו למען חברה צודקת ושוויונית בישראל ופלסטין.
בואו נראה שהרצון לחופש ולשלום חזק יותר מגבולות הלאום
.
שבת, ה-17.1, שעה 16:00, ניפגש ברטהאוס נויקלן (U7), ונצעד לקוטבוסר-טור
.
סולידריות עם עזה ושדרות, וכל קורבנות המלחמה במזרח-התיכון.
חופש לפלסטין ולכורדיסטאן.
ישראליות נגד מלחמה – ברלין.
לפרטים: זהר zohar_mil @ yahoo.co.uk
*מנוסח בלשון נקבה, אך מיועד לכל המגדרים.
Kriegsverbrechen – nicht in unserem Namen!
IIm Gaza-Streifen zieht sich die militärische Operation voran, in deren Verlauf der Staat Israel unzahlbare Kriegsverbrechen begangen hat, unter dem Vorwand, es sei für unsere Sicherheit. Gaza steht vor einer humanitären Krise – eine weitere Katastrophe für die BewohnerInnen Gazas, die auf keinen Fall Ruhe für die israelischen BürgerInnen heißt. Wir stellen uns gegen das systematische Töten von ZivilistInnen, und wissen dass es keine Sicherheit geben wird, solange die Besatzung der PalästinenserInnen und die Aberkennung ihrer Rechte weitergehen.
Es genügt nicht zu sagen „was für ein Glück dass ich nicht da bin“ oder „Scheissegal, ich will mit dieser bescheuerten Region nichts mehr zu tun“. Es ist unsere Pflicht, unseren Protest gegen die in unseren Namen begangenen Verbrechen in einer klaren Stimme auszudrücken, in Berlin wie in Tel Aviv. Und wir haben auch das Privileg, das mit anderen zusammen auszuführen.
Am kommenden Samstag werden wir uns sammeln – PalästinenserInnen, KurdenInnen, IsraelerInnen, TürkenInnen, Deutsche und alle anderen – um unsere gemeinsame Stimme gegen die Unterdrückung und Tötung im Nahen-Osten zu erheben, und für eine Zusammenarbeit aller AnwohnerInnen der Region gegen die Kriegsvertreiber, wo auch immer sie sind.
Wir rufen alle unsere FreundInnen auf, sich dieser Demo anzuschliessen und ihrem Widerstand gegen die Kriegsverbrechen, die der deutsche Staat unterstützt, Ausdruck zu verleihen. Wir brauchen eure Solidarität mit unserem Kampf für eine gerechte und gleichberechtigte Gesellschaft in Israel und Palästina.
Lass uns beweisen, dass der Wille nach Freiheit und Frieden stärker als nationale Grenzen ist.
Samstag, der 17.1, um 16 uhr, von Rathaus Neukölln (U7) Richtung Kottbusser-Tor.
Solidarität mit Gaza und Sderot, und mit all den Kriegsopfern im Nahen-Osten.
Freiheit für Palästina und Kurdistan.
Für weitere Information: zohar_mil @ yahoo.co.uk
IsraelerInnen gegen den Krieg – Berlin.
Siehe auch
Antideutsche und Antiimps sind dasselbe
"Meine Lieblingsethnie ist gut und dein ist böse, hier der Beweis:"
"Neeeiiin, Deine ist vieeel blöder, hier der Beweis:"
"Stimmt ja gaaar nicht, deine sind doch schwul!"
"Neihein, deine sind viieel schwuler!"
"Du Nahzi"
"Selber Nahzi"
"Warum löschen uns denn jetzt die Mods? Sind das etwa Zionazis?"
"Warum löschen uns denn jetzt die Mods? Sind das etwa Antisemiten?"
Vielleicht könnten die Mods ja ans Postingformular einen IQ-Test anschliessen, das würde schon mal diese Deppen fernhalten. Wäre doch für alle besser, wenn die das unter sich (mit Holzlatten auf der Dorfwiese?) austragen würden.
Satire von Extra 3
Haus eines Arztes bombadiert
Stoppt den Krieg !
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
krass — one two
warum gibt es zwei Demos? — s
dafür, dass... — dr. seltsam
@dr. seltsam — s
@dr.seltsam — egal
@egal — asdfaf
@egal - der deutsche gruß — das sollte dir zu denken geben
@muhmu — entschlossen
haha — ave
@ entschlossen — Hansi