Nazikader Mario Matthes exmatrikuliert
Es hat sehr lange gedauert, bis die Unileitung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz Konsequenzen aus dem Treiben des hessischen Nazikaders zog. Mario Matthes beging auf dem Campus mehrere Straftaten, zuletzt eine gefährliche Körperverletzung an einem antifaschistischem Kommilitonen vor 1 Jahr, für die er bis heute 2 mal verurteilt wurde (
http://de.indymedia.org/2008/08/224436.shtml). Der einberufene Exmatrikulationsausschuss ermittelte Anfangs nur zögerlich und wurde zwischenzeitlich sogar ganz eingestellt, nun wurde Matthes, wohl auch aufgrund des öffentlichen Drucks, endlich von der Unileitung rausgeworfen!
http://de.indymedia.org/2008/08/224436.shtml). Der einberufene Exmatrikulationsausschuss ermittelte Anfangs nur zögerlich und wurde zwischenzeitlich sogar ganz eingestellt, nun wurde Matthes, wohl auch aufgrund des öffentlichen Drucks, endlich von der Unileitung rausgeworfen!
Laut einer Pressemeldung der Universität Mainz wurde Mario Matthes, seines Zeichens 2. Vorsitzender der NPD Hessen, von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit Wirkung zum endenden Wintersemester Exmatrikuliert.
Als Gründe für den Rauswurf gab die Universität die Störung einer Asta-Veranstaltung mit dem antifaschistischen Referenten Hannes Heer an, welche Matthes mit einem dutzend vermummter Kameraden vor einigen Semestern angriff. Im Januar letzten Jahres setzte er seine Gewaltserie dann fort und schlug einen Kommilitonen krankenhausreif.
Die Ermittlungen des Exmatrikulationsausschusses waren von Pannen und teilweise auch von kleinen Skandalen überzogen. So wurde z.B. dem Opfer geraten, nur noch in Begleitung zur Uni zu gehen, die widersprüchlichen Aussagen des Täters wurden weitgehend ignoriert und lange Zeit setzte sich die Unileitung nicht mit dem Opfer ausseinander. Letztendlich musste der Ausschuss sogar umgebildet werden, weil – laut Unipress – eines der Mitglieder in einem Interessenskonflikt stand und das Gremium von Anfang an gar nicht beschlussfähig war. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der neuerdings einberufene Ausschuss auf die Beteiligten durchaus den Eindruck machte, dass er an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Problem interessiert war, auch wenn dazu erst ein großer öffentlicher Druck und ein enormes Medienecho erforderlich waren. Deshalb soll an dieser Stelle unser herzlicher Dank aller Beteiligten und Kommoliton_Innen an die Unileitung ausgesprochen werden.
Für die Student_innen der Universität bedeutet die Exmatrikulation des Schlägers vor allem eine große Erleichterung. Wie heute oder morgen in der Landesschau im SWR (18:45 Uhr) zu sehen sein wird, reagierten die meisten positiv auf die Meldung. Somit ist es seit einigen Semestern – nicht nur für das Opfer – wieder Möglich, den Campus ohne das gewisse Unbehagen zu betreten, plötzlich einem Nationalsozialist (O-Ton Matthes) gegenüberzustehen und angegriffen zu werden.
Für Matthes bliebe jetzt nur noch der Weg, gegen den Beschluss der Unileitung Klage einzureichen. Sollte die NPD-Hessen für das sinkende Schiff noch genug Kohle zusammenkratzen können, wären ihm vielleicht noch ein paar Monate mehr an der Uni gesichert. Retten könnte ihn das aber auch nicht mehr, da für die Entscheidung genügend Bedenkzeit aufgewendet wurde und sie juristisch auf gefestigtem Boden steht.
Gegen den zweiten (inzwischen ehemaligen) NPD-Kader der Uni, Sascha Söder, wurde vom Universitätspräsidenten in anderer Sache inzwischen Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt (
http://www.youtube.com/watch?v=iPv_NIQ7QfI). Wie diese Sache weitergeführt werden wird ist z.Z. noch unklar, allerdings könnte Söder einer für ihn ähnlichen negativen Entwicklung einen Riegel vorschieben, indem er die Uni möglichst bald freiwillig verlässt.
Als Gründe für den Rauswurf gab die Universität die Störung einer Asta-Veranstaltung mit dem antifaschistischen Referenten Hannes Heer an, welche Matthes mit einem dutzend vermummter Kameraden vor einigen Semestern angriff. Im Januar letzten Jahres setzte er seine Gewaltserie dann fort und schlug einen Kommilitonen krankenhausreif.
Die Ermittlungen des Exmatrikulationsausschusses waren von Pannen und teilweise auch von kleinen Skandalen überzogen. So wurde z.B. dem Opfer geraten, nur noch in Begleitung zur Uni zu gehen, die widersprüchlichen Aussagen des Täters wurden weitgehend ignoriert und lange Zeit setzte sich die Unileitung nicht mit dem Opfer ausseinander. Letztendlich musste der Ausschuss sogar umgebildet werden, weil – laut Unipress – eines der Mitglieder in einem Interessenskonflikt stand und das Gremium von Anfang an gar nicht beschlussfähig war. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der neuerdings einberufene Ausschuss auf die Beteiligten durchaus den Eindruck machte, dass er an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Problem interessiert war, auch wenn dazu erst ein großer öffentlicher Druck und ein enormes Medienecho erforderlich waren. Deshalb soll an dieser Stelle unser herzlicher Dank aller Beteiligten und Kommoliton_Innen an die Unileitung ausgesprochen werden.
Für die Student_innen der Universität bedeutet die Exmatrikulation des Schlägers vor allem eine große Erleichterung. Wie heute oder morgen in der Landesschau im SWR (18:45 Uhr) zu sehen sein wird, reagierten die meisten positiv auf die Meldung. Somit ist es seit einigen Semestern – nicht nur für das Opfer – wieder Möglich, den Campus ohne das gewisse Unbehagen zu betreten, plötzlich einem Nationalsozialist (O-Ton Matthes) gegenüberzustehen und angegriffen zu werden.
Für Matthes bliebe jetzt nur noch der Weg, gegen den Beschluss der Unileitung Klage einzureichen. Sollte die NPD-Hessen für das sinkende Schiff noch genug Kohle zusammenkratzen können, wären ihm vielleicht noch ein paar Monate mehr an der Uni gesichert. Retten könnte ihn das aber auch nicht mehr, da für die Entscheidung genügend Bedenkzeit aufgewendet wurde und sie juristisch auf gefestigtem Boden steht.
Gegen den zweiten (inzwischen ehemaligen) NPD-Kader der Uni, Sascha Söder, wurde vom Universitätspräsidenten in anderer Sache inzwischen Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt (
http://www.youtube.com/watch?v=iPv_NIQ7QfI). Wie diese Sache weitergeführt werden wird ist z.Z. noch unklar, allerdings könnte Söder einer für ihn ähnlichen negativen Entwicklung einen Riegel vorschieben, indem er die Uni möglichst bald freiwillig verlässt.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Quelle
Hier der Link zur Pressemeldung:
AM
Re: Webber
@ Kevin S.
Ich bin mir sicher,dass wir zu gegebener Zeit erfahren werden,wie es um Matthes steht und wo es Ihn als nächstes hinzieht.
Wie Du (?) es treffend auf der Internetseite(
Konkret bedeutet das vermehrte Neonazipropaganda in der Region Wiesbaden/Rheingau-Taunus-Kreis.
Aber nun ist der ´´Wahlkampf´´ der Hessischen NPD anlässlich der LTW gelaufen und da hat der ein oder andere Nazi sicherlich auch nicht so die Lust,weiter sinnlos NPD-Flugblätter verteilen zu gehen...
Schauen wir mal,was die Nazis in der Region so machen...
Antifa is watching You!
@webber
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
"Danke"!
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da wurde die prügelei abgemacht kan jemand was dazu sagen ?
@asd
Wie geht es weiter?
da rechtsextremes und allgemein nationalsozialistisches Gedankengut weder auf der Uni noch sonst wo toleriert werden sollte.
Was aber passiert nun?
Wo wird Matthes sein Studium nun fortsetzen können?
Ich gehe mal davon aus,dass er es sein lassen wird in FFM zu studieren...
Sein ´´Kamerad´´ Sören Brühl(Schwarze Division Germania Sektion Wiesbaden/Taunus) wurde kurz vor seinem Abschluss zum Sozialpädagoge vor einigen Jahren an der Uni geoutet,
woraufhin er keinen Fußbreit mehr in die Uni(trotz seines muskulösen Körpers) setzen konnte...
Welche Uni-Orte in der Umgebung gäbe es noch?
Er könnte nach Gießen fahren(dort studiert der ehem. Mainz-Bingen Nazi Felix Vymazal(noch ?,aber das wäre vermutlich zu weit.
Also müsste er die Koffer packen und aus dem Kaff Niedernhausen forziehen,was natürlich auch vermutlich zur Folge hätte,
dass die Pappnasen aus der Region Wiesbaden/Taunus vermutlich nicht mehr allzuviele Aktionen machen werden,
da bislang alles oder ein Großteil der Aktionen(Flugblätterverteilen,Demonstrationen,Kundgebungen,Schulungen etc)vom selbsternannten Kader Matthes ausgingen bezw. er das alles organisiert(e).
Sobald Matthes irgendwo von einem Kreis wegzog,schliefen die dortigen Strukturen ein,
siehe Heilbronn,Otterstadt und Mainz.
In letzterer Stadt riss er mit aller Gewalt die dortige NPD-Führung des Kreisverbandes MZ-Bingen an sich und vertrieb den als politisch wirr geltenden ehem. NPD-Kreisverbandsvorsitzenden H.J. Zeitzmann aus der Partei.
Matthes baute die Strukturen im Kreis auf und schaffte es so bis zu 20 Nazis(plus ca 15 Anhänger) zu mobilisieren und an sích zu binden.
Nachdem er aber von Mainz nach Niedernhausen zog und auch fast im selben Zeitraum weitere Nazi-Kader(Vymazal und eine weitere Person)den Kreis verließen,schlief der bislang aktive Kreisverband ein und damit fehlte es den Nazis im Raum Mainz-Bingen an Führungspersonal. Seit dem sind kaum noch Aktionen zu verzeichnen.
Mittlerweile jedoch gibt es ein neues Betätigungsfeld der Nazis im Raum Mainz-Bingen:
Der Skandal um den Ortsvorsteher Frank Nauheimer(welcher 360.000 Eur unterschlagen haben soll) wird von den Nazis im Raum Bad Kreuznach/Bingen/Nahetal ausgeschlachtet und so hat sich eine harmlos daherklingende Gruppe namens ´´Grolsheim wehrt sich´´ gegründet,
welche über den Skandal und die Aktionen gegen Nauheimer berichten wird.
Diese Initiative kann man getrost als weiteres Betätigungsfeld der Nazis ansehen und diese Initiative wird weitgehends von Nazis geleitet.
Wie sieht es im Kreis Wiesbaden/RTK aus?
In Wiesbaden kann er noch den ein oder anderen an sich binden,
weitgehend aber kann man sagen,dass schon so manch einer keinen bock mehr auf Matthes und seine Aktionen hat und sich an den Aktionen nicht mehr beteiligt(siehe Dülger,er ist -laut eigenen Angaben- Mitglied in der CDU...).
Die Reste der Schwarzen Division Germania(5-7 Leute) beteiligen sich mehr oder weniger an den Aktionen von Matthes.
Wenn Matthes also wegziehen sollte,dann wird Wiesbaden/Rheingau-Taunus-Kreis ´´einschlafen´´ und es wird nicht mehr viel von der NPD zu hören sein.
Sehe ich das falsch oder was meint Ihr dazu?
@webber
Wenn ich die Uni-Entscheidung richtig lese, dann besteht für MM in einem Jahr wieder die Möglichkeit der Immatrikulation. Er könnte jetzt also die Uni wechseln und gleich weitermachen - vielleicht in Ostdeutschland wo seine Arbeit mehr Früchte tragen würde - dann würde hier womöglich wirklich erstmal alles einschlafen, das ist wohl eher schwer einzuschätzen. Sicherlich ist er hier ein wichtiger Kader. Er könnte aber auch die Strafzeit abwarten und danach wieder in Mainz weitermachen. In der Zwischenzeit hätte er dann sogar noch mehr Luft für seine Spielchen.
Bitte zur Nachhilfe gehen! ;)
Oder soll es ein kreativer Protest gegen die "deutsche Sprache" sein? Alles was "deutsch" ist, ist ja schlecht...
Regentropfen