[FFM] Fraport beginnt mit Flughafenausbau
+++Fraport beginnt mit Einzäunungsmaßnahmen+++Tag X Alarmkette ausgelöst+++Spontandemonstration im Wald+++
Nachdem der Flughafenbetreiber Fraport am heutigen Dienstag begonnen hat, einen Bauzaun im Kelsterbacher Wald aufzustellen, wurde die Tag X Alarmkette ausgelöst. Die Polizei hatte einen Standort bei der Picknick-Hütte (Kreuzung Klarabergschneise/Sandhügelschneise) eingerichtet. Mit dem Aufstellen des Zaunes wurde nördlich der Klarabergschneise begonnen. Der Zaun ist die erste Baumaßnahme im Wald und dient der Eingrenzung und Abriegelung des Waldgebiets, das bis Ende Februar gerodet werden soll. Das Waldgebiet ist erst gestern in den Besitz der Fraport übergegangen. Der Zaun ist einige hundert Meter vom Waldcamp aufgestellt worden und wurde zuvor von einer Polizeihundertschaft durchsucht. Das Hüttendorf selbst ist also von der Einzäunung noch nicht betroffen.
Bereits am Vormittag war eine Hunderschaft im Waldcamp aufgetaucht und hatte das Camp durchsucht. Die Durchsuchungen können als Vorbereitung zur Räumung angesehen werden, denn die Polizei vermaß einzelne Bereiche und machte Fotoaufnahmen. Nach der Durchsuchung patroullierten Beamte in Fahrzeugen und zu Fuß durch das angrenzende Waldgebiet.
Zur selben Zeit hatten sich auf der anderen Seite der Okrifteler Straße an einer Wanderhütte verschiedene Ingenieursfirmen gesammelt, die später Vermessungen und Markierungen am einzuzäunenden Wald vornahmen. Die Firmenschilder der Fahrzeuge waren abgeklebt, den Kennzeichen nach zu urteilen kamen die Firmen aus Darmstadt und Aschaffenburg. Die Bauarbeiter, die 200 Meter Zaun aufstellten, wurden die gesamte Zeit von ca. 100 PolizistInnen bewacht.
Um 18 Uhr kamen mehr als hundert Menschen zu einer Spontandemonstration im Wald zusammen. Mit Fackeln ging es durch den Wald zum Zaun, der Gerüchten zu Folge teilweise demontiert wurde. Eine ständige Bewachung des Zauns war nicht auszumachen, die Polizei war inzwischen wieder aus dem Wald verschwunden.
Laut Medienberichten will die Fraport mit der Rodung des 300 Hektar großen Waldstücks noch so lange warten, bis der Hessische Verwaltungsgerichtshof über einen Eilantrag der Stadt Kelsterbach gegen den Flughafenausbau entschieden hat. Allerspätestens Anfang Februar muss die Fraport aber mit der Rodung beginnen, da Baumfällarbeiten wegen der Vegetationsperioden nur noch bis Ende Februar möglich sind.
Für eine genaue Einschätzung der Ereignisse besucht bitte in den nächsten Tagen die Internetseiten www.waldbesetzung.blogsport.de oder www.flughafen-bi.de
Es wird in den nächsten Tagen weitere Aktionen geben. Morgen um 18 Uhr werden AusbaugegnerInnen gemeinsam mit sozialen, antifaschistischen und anderen Initativen gegen die hessischen Verhältnisse und für sozialen und ökologischen Fortschritt demonstrieren. Treffpunkt ist der Paulsplatz in Frankfurt.
Voraussichtlich nächsten Samstag findet eine Demonstration am Flughafen statt - checkt dazu die oben angegebenen Web-Seiten.
Es werden voraussichtlich weitere Tag X Alarmketten ausgelöst, wenn die Rodung beginnt oder das Hüttendorf geräumt werden soll. Deshalb tragt euch in die Alarmliste ein (Wenn Ihr noch auf die Alarmliste wollt, schreibt eine Mail mit Handy-Nummer und/oder Mail-Adresse an
landewahn@gmx.de)und besucht das Hüttendorf im Kelsterbacher Wald.
Treffpunkte bei Alarmen bleiben weiterhin:
http://bbi.unser-forum.de/Archiv/2009/Treffpunkte_TagX.pdf
Der Widerstand gegen den Flughafenausbau wird nicht mit der Einzäunung, nicht mit der Rodung, nicht mit der Räumung des Hüttendorfs enden - Wir werden weiterhin Widerstand gegen den Flughafen als Klimakiller, als Verursacher von Lärm und Umweltverschmutzung und als wichtiges Element der europäischen Abschiebemaschinerie und des rassistischen Abschottungssystems leisten.
The fence will fall - Smash Fraport!
Bereits am Vormittag war eine Hunderschaft im Waldcamp aufgetaucht und hatte das Camp durchsucht. Die Durchsuchungen können als Vorbereitung zur Räumung angesehen werden, denn die Polizei vermaß einzelne Bereiche und machte Fotoaufnahmen. Nach der Durchsuchung patroullierten Beamte in Fahrzeugen und zu Fuß durch das angrenzende Waldgebiet.
Zur selben Zeit hatten sich auf der anderen Seite der Okrifteler Straße an einer Wanderhütte verschiedene Ingenieursfirmen gesammelt, die später Vermessungen und Markierungen am einzuzäunenden Wald vornahmen. Die Firmenschilder der Fahrzeuge waren abgeklebt, den Kennzeichen nach zu urteilen kamen die Firmen aus Darmstadt und Aschaffenburg. Die Bauarbeiter, die 200 Meter Zaun aufstellten, wurden die gesamte Zeit von ca. 100 PolizistInnen bewacht.
Um 18 Uhr kamen mehr als hundert Menschen zu einer Spontandemonstration im Wald zusammen. Mit Fackeln ging es durch den Wald zum Zaun, der Gerüchten zu Folge teilweise demontiert wurde. Eine ständige Bewachung des Zauns war nicht auszumachen, die Polizei war inzwischen wieder aus dem Wald verschwunden.
Laut Medienberichten will die Fraport mit der Rodung des 300 Hektar großen Waldstücks noch so lange warten, bis der Hessische Verwaltungsgerichtshof über einen Eilantrag der Stadt Kelsterbach gegen den Flughafenausbau entschieden hat. Allerspätestens Anfang Februar muss die Fraport aber mit der Rodung beginnen, da Baumfällarbeiten wegen der Vegetationsperioden nur noch bis Ende Februar möglich sind.
Für eine genaue Einschätzung der Ereignisse besucht bitte in den nächsten Tagen die Internetseiten www.waldbesetzung.blogsport.de oder www.flughafen-bi.de
Es wird in den nächsten Tagen weitere Aktionen geben. Morgen um 18 Uhr werden AusbaugegnerInnen gemeinsam mit sozialen, antifaschistischen und anderen Initativen gegen die hessischen Verhältnisse und für sozialen und ökologischen Fortschritt demonstrieren. Treffpunkt ist der Paulsplatz in Frankfurt.
Voraussichtlich nächsten Samstag findet eine Demonstration am Flughafen statt - checkt dazu die oben angegebenen Web-Seiten.
Es werden voraussichtlich weitere Tag X Alarmketten ausgelöst, wenn die Rodung beginnt oder das Hüttendorf geräumt werden soll. Deshalb tragt euch in die Alarmliste ein (Wenn Ihr noch auf die Alarmliste wollt, schreibt eine Mail mit Handy-Nummer und/oder Mail-Adresse an
landewahn@gmx.de)und besucht das Hüttendorf im Kelsterbacher Wald. Treffpunkte bei Alarmen bleiben weiterhin:
http://bbi.unser-forum.de/Archiv/2009/Treffpunkte_TagX.pdf Der Widerstand gegen den Flughafenausbau wird nicht mit der Einzäunung, nicht mit der Rodung, nicht mit der Räumung des Hüttendorfs enden - Wir werden weiterhin Widerstand gegen den Flughafen als Klimakiller, als Verursacher von Lärm und Umweltverschmutzung und als wichtiges Element der europäischen Abschiebemaschinerie und des rassistischen Abschottungssystems leisten.
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Ergänzungen
Fraport will vorzeitig aussteigen
Fraport will sich von dem seit Jahren Verluste schreibenden Hunsrück-Flughafen Hahn vorzeitig trennen.
Der Frankfurter Flughafenbetreiber spreche mit der Landesregierung von Rheinland-Pfalz über einen Verkauf seines 65-prozentigen Anteils, sagte ein Fraport-Sprecher am Dienstag. Mit dem Engagement will das Land Ryanair als wichtigsten Kunden in Hahn halten. Der irische Billigflieger rückte prompt von Überlegungen ab, einen Teil seiner Flotte aus dem Hunsrück abzuziehen.
Rheinland-Pfalz schließt auch eine vollständige Übernahme des ehemaligen Militärflughafens gut 100 Kilometer westlich von Frankfurt nicht aus, weil sich auch der dritte Eigentümer, das Land Hessen, von seiner 17,5-Prozent-Beteiligung trennen will. Bislang hatte Fraport nur dann einen Verkauf von Hahn erwogen, wenn der Airport nicht wie geplant bis 2010 die Gewinnschwelle erreichen sollte.
Anlass für den möglichen Eigentümerwechsel ist ein Streit über die Einführung einer Passagiergebühr von drei Euro. Der mit Abstand wichtigste Kunde Ryanair hatte gegen die von Fraport geforderte Gebühr protestiert und mit einem Abzug von dem Provinzflughafen gedroht, was nach Einschätzung der Mainzer Landesregierung tausende Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region gefährdet hätte. Um dies zu verhindern, machte das Land von seinem Vetorecht Gebrauch und sperrte sich gegen die Pläne.
Ohne die Gebühr fehle Fraport jedoch die Grundlage, um den Flughafen wie geplant bis 2010 in die schwarzen Zahlen zu führen, sagte der Unternehmenssprecher. Der Flughafenbetreiber hatte in den vergangenen Jahren mehr als 100 Millionen Euro in den Standort investiert und das Gewinnziel bereits verschoben. Analysten sehen in den Verkaufsgesprächen mit Rheinland-Pfalz eine gute Gelegenheit für Fraport, sich von Hahn zu trennen. Die politisch motivierte Übernahme wäre eine gute Nachricht" für Fraport und könnte auch der Aktie Auftrieb geben, schrieben die Analysten von Sal. Oppenheim.
RYANAIR BLEIBT IN HAHN
Der Billigflieger Ryanair sicherte zu, nach dem Einlenken von Rheinland-Pfalz seine größte Deutschland-Basis in Hahn zu belassen. Die Fluggesellschaft fliegt vom Hunsrück aus derzeit mit elf Maschinen zu 48 Zielen in ganz Europa. Rund 95 Prozent aller Fluggäste fliegen dort mit Ryanair. In einigen Jahren hält der Billigflieger von Hahn aus auch Langstreckenflüge in die USA für möglich.
Um dem Bundesland bei der Übernahme von Hahn beizuspringen, kann sich das Unternehmen sogar eine Minderheitsbeteiligung an dem Flughafen vorstellen. Das zähle zwar nicht zum Kerngeschäft des Billigfliegers, "aber wir würden darüber nachdenken", sagte Vizechef Michael Cawley. Dafür müsse allerdings Rheinland-Pfalz auf die Fluggesellschaft zukommen.
Waldbesetzung-Kelsterbach
Seit Ende Mai gibt es im Wald bei Kelsterbach ein Hüttendorf gegen den weiteren Ausbau des Frankfurter Flughafens. Dieses Hüttendorf liegt genau auf dem Gebiet der geplanten Nordwest-Landebahn. Es steigt die Gefahr des Beginns der Rodung von über 250 ha Bannwald (entspricht ca. 350 Fußballfelder) und der Räumung des Camps im Januar. Mit Sascha Friebe, dem Haupt-Initiator, Mitbegründer und Mitbewohner des Hüttendorfes sprach ich über folgende Themen: - Besitzeinweisung durch das Regierungepräsidium Darmstadt - Haltung des Regierungepräsidium Darmstadt - Rodungspläne - Was ist, wenn das Widerstandscamp zwangsgeräumt wird? - Nächste Aktivitäten und Termine - Mobilisierung - Beschluß des Verwaltungsgerichtshofes in Kassel - Möglichkeiten der Rettung des Waldes - Was wird zunächst gerodet? (Länge: 06:13 Minuten) Weitere Infos und Kontakt: Internat:
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Neues vom Zaun
Zaunstellungsarbeiten wurden heute nicht fortgesetzt. Es gibt Einschätzungrn das es noch einige Wochen dauern kann, bis weitergebaut wird.
Baumbesetzung im Kelsterbacher Wald
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