internationaler Widerstandstag in Hamburg
Große Demo in Hamburg
In Hamburg gab es eine Demo mit ca. 1000 Teilnehmern. Die Polizei hielt sich auffallend zurück. Erst als ein paar idiotische Jugendliche Böller und Flaschenw arfen, wurde die Demo von der Leiterin aufgelöst und beendet. Schade.
Wasserwerfer wurden nicht eingesetzt. Nur eine kleine Rangelei ohne Knüppel. Keine verletzten GenossInnen.
Ansonsten eine friedliche und kraftvolle Demo. Die verteilten Flyer wurden von den Passanten auch gut angenommen und es entstanden interessante Diskussionen.
Genauer Bericht folgt.
Nie wieder Deutschland
ACAB
Wasserwerfer wurden nicht eingesetzt. Nur eine kleine Rangelei ohne Knüppel. Keine verletzten GenossInnen.
Ansonsten eine friedliche und kraftvolle Demo. Die verteilten Flyer wurden von den Passanten auch gut angenommen und es entstanden interessante Diskussionen.
Genauer Bericht folgt.
Nie wieder Deutschland
ACAB
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Ergänzungen
Bild
Krawalle aus Griechenland schwappen über
Wegen der Ausschreitungen stoppte der Einsatzleiter der Polizei die Veranstaltung und ordnete eine Änderung der angemeldeten Route an. Diese Auflage wurde von der Versammlungsleiterin nicht akzeptiert; sie erklärte den Aufzug für beendet.
Beim Abzug in kleinen Gruppen griffen Störer nach Polizeiangaben vereinzelt Polizisten an. Zwei seien nach Flaschenwürfen ins Krankenhaus gebracht worden. Ohne Zwischenfälle verlief indessen eine Kundgebung in der Nähe des griechischen Generalkonsulats mit etwa 250 Teilnehmern. Wegen der Demonstrationen waren etwa 1300 Polizisten im Einsatz.
NDR: Polizei stoppt Demo
Die Demonstranten bekundeten ihre Solidarität mit den Studenten in Griechenland. Rund 1.000 Menschen haben am Sonnabend in der Hamburger Innenstadt gegen "staatliche Repression" demonstriert. Unter dem Motto "Solidarität ist eine Waffe!" wollten sie ihre Solidarität mit den Studenten in Griechenland bekunden, teilten die Organisatoren mit. Die Demonstranten versammelten sich an der Universität und wollten über die Grindelallee, Dammtordamm, Lombardsbrücke bis zum Hauptbahnhof marschieren. Höhe Dammtorplatz stoppte die Polizei den Demonstrationszug jedoch, weil Flaschen und Knallkörper geworfen wurden.
Vier Polizeibeamte verletzt
"Die Demonstranten wurden aufgefordert, ihre Route zu ändern. Das wollten sie jedoch nicht. Daraufhin gab es eine Abschlusskundgebung und die Demonstration wurde aufgelöst", sagte eine Sprecherin der Polizei. Anschließend machten sich jedoch kleinere Gruppen der Demonstranten auf den Weg in die Innenstadt. Dort griffen sie vereinzelt Polizeibeamte an. In der Spitalerstraße wurden laut Polizei zwei Beamte durch Flaschenwürfe verletzt und mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Kundgebung in der Nähe des griechischen Generalkonsulates verlief mit etwa 250 Teilnehmern störungsfrei. Nach Polizeiangaben wurden neun Personen vorläufig festgenommen und eine Person in Gewahrsam genommen. Vier der insgesamt etwa 1.300 eingesetzten Beamten wurden verletzt.
Das schreibt die DDP
Demonstranten vermummt. Die Polizei stoppte daraufhin den Demonstrationszug durch die Innenstadt und verfügte eine Änderung der Marschroute. Wenig später löste sich die Versammlung den Angaben zufolge auf. Nur «hier und da» seien am frühen Abend noch kleinere protestierende Gruppen durch die Hamburger City gezogen. Die Kundgebung sollte sich gegen die aus Sicht der Demonstranten zunehmende Brutalität von Staat und Polizei gegenüber Bürgern richten. Als Indiz dafür sahen die Teilnehmer unter anderem den jüngst in Athen von einem Polizisten erschossenen Demonstranten an sowie einen Afrikaner, der im Bremer Polizeigewahrsam nach der zwangsweisen Einflößung eines Brechmittels ums Leben gekommen war.
Was war denn nun Sache?
Aber wegen ein paar Jugendlichen löst man doch nicht eine Demo auf, wenn der Rest mit dem Werfen nicht einverstanden ist: dann schmeissen Ordner die Jugendlichen raus.
Was war denn nun wirklich?
Teilnehmerzahl der Antirepressionsdemo letztes Jahr: 3000.
Nächstes mal mehr Richtung Weihnachtsmarkt!!
Vermummung als Grund, die Demo nicht weiter laufen zu lassen, ist in Hamburg Standart, wenn es ins Polizeikonzept passt. Dabei ist der Vermummungstatbestand selbst im Gesetz Auslegungssache. Normalerweise könnte man ja denken, ein Tuch "über der Nase" sei Vermummung, alles andere nicht. Aber dem ist nicht so.
"§ 17a Versammlungsgesetz:
(2) Es ist auch verboten,
1. an derartigen Veranstaltungen in einer Aufmachung, die geeignet und den Umständen nach darauf gerichtet ist, die Feststellung der Identität zu verhindern, teilzunehmen oder den Weg zu derartigen Veranstaltungen in einer solchen Aufmachung zurückzulegen,
2. bei derartigen Veranstaltungen oder auf dem Weg dorthin Gegenstände mit sich zu führen, die geeignet und den Umständen nach dazu bestimmt sind, die Feststellung der Identität zu verhindern."
Aus Wikipedia:
"Das Vermummungsverbot bereitet der Polizei mehrere Probleme bei der Umsetzung. Zum einen ist es dem Ermessensspielraum der Beamten überlassen und erst später gerichtlich überprüfbar, ab wann eine Person als vermummt gilt."
Die Sonnenbrille und ein eng anliegender Schal und/oder Kapuze kann für einen Bulleneinsatzleiter genug Vermummung sein, wenn es seinen Interessen dienlich ist. Wie, wenn es darum geht, eine Demo faktisch zu verhindern oder zu stoppen.
Also, es haben sich meiner Ansicht nach zu wenig Leute in die Bereiche Mönckebergstr./Rathausmarkt begeben. Da war zwar alles mit Bullen zugeschissen, aber die schiere Masse der KonsumentInnen eröffnet grosse Spielräume. Das hat die letzten Jahre besser geklappt. Also nächstes mal mehr an PLan B als an die Demo denken!!!
@koakl
Zum Demo-Verlauf: Nein, die Veranstalter haben sich nicht bei dem ersten Böller in die Hosen gemacht. Vielmehr war von vornherein klar, dass die Bullen nach nem Grund suchten, um die Demo nicht in die Innenstadt kommen zu lassen, die zu diesem Zeitpunkt voll braver KonsumentInnen war. Da waren das halbe Dutzend Vermummte und die paar Böller natürlich ein willkommener Anlass, um einzugreifen. Schade fand ich, wie schnell einige während der "Pause", die sich im Nachhinein als Ende herausstellte, die Demo verlassen haben und nach Hause gefahren sind. Zu begrüßen ist natürlich, dass ein paar Kleingruppen den Weg auf die Shopping-Malls gefunden haben, um dort Aufmerksamkeit zu erregen.
Die Kundgebung vor dem griechischen Konsulat war vollständig eingekesselt, an zwei von drei Seiten neben Bullenketten acuh mit Wasserwerfern. Nachher kam mehrmals BFE in die recht verstreute Versammlung, aufgrund des ungleichen Kräfteverhältnisses (1300 Hightech-Cops vs. 400 Kundgebungsteilnehmer) konnte dagegen wenig unternommen werden. Auch aus der U-Bahn wurde nachher noch fleißig Leute rausgegriffen.
@ kaokl
Ja, auf der Edmund-Siemers-Allee, nach ca. 500 m Demostrecke wurden vereinzelt Böller in Richtung Bullen geworfen, welche diesen auch herzlich egal war (wieso auch nicht, Verletzungsgefahr gibt es da keine). Das war auch kein Grund, irgendetwas zur Demo durchzusagen. Nein, es durfte weiter gegangen werden.
Nach dem Cinemaxx kurz vorm Stefansplatz dann wurde die Demo gestoppt. Als 1,2 Flaschen flogen (die genausowenig jemanden verletzt haben können, denn sämtliche Bullen, die ich da sah, waren behelmt und voll gepanzert) fuhr sofort erst ein, dann zwei Wasserwerfer auf. Danach gab es Durchsagen. Erst hiess es noch, es solle das Werfen von Gegenständen unterlassen werden, dann nur noch, dass TeilnehmerInnen die vermeintliche Vermummung ablegen sollten. Das wurde mehrmals wiederholt (ich habe beileibe niemanden gesehen, den ich als vermummt bezeichnen würde), dann schweigen, warten aussitzen. Bis der Wunsch der Bullerei erfüllt und die Demo als aufgelöst erklärt wurde (nach mind. 1 h Wartezeit).
Noch Fragen?
Die "Out Of Control" Antirep-Demo letztes Jahr hatte 3 Monate BUNDESWEITE Mobilisierungszeit...
Diese zum Vergleich 1 1/2 Wochen und nur norddeutschlandweite Mobilisierung. Trotzdem wären mehr sicher schöner gewesen. Ne Enttäuschung war die TeilnehmerInnenzahl dennoch nicht.
teilnehmer
Es ging laut allen Ansagen Wasserwerferwagen auch dezidiert nicht um Feuerwerkskörper, die wurden in der Stunde Kessel überhaupt nicht erwähnt, die Begründung war Vermummung!
Und das im Angesicht von schon vor der Demo filmenden Kamerawagen, der Tag war ne völlige Verarschung der Cops, im Sinne der Gewerbetreibenden, und für eine Antirepressionsdemo, die sich auf Griechenland beruft, war das Verhalten der Demo letztlich auch völlig für den Arsch, um das mal ganz vorsichtig zu formulieren!
verschiedene Zitate aus der griechisc. Presse
Nach Angaben aus Justizkreisen ist die tödliche Kugel "ein bißchen verformt, was darauf hinweist, dass sie auf einen harten Untergrund prallte", bevor sie in die Brust des Opfers einschlug. Die Polizei hatte von Anfang an von einem Querschläger gesprochen, Augenzeugen sprachen von einem gezielten Schuss.
Dem zudem ob seines harten Durchgreifens bekannten Schützen wird vorsätzliche Tötung, einem Kollegen Mittäterschaft vorgeworfen. Beide sind noch in Haft.
Offizielle Bestätigung fehlt
Eine offizielle Bestätigung des Gutachtens steht noch aus. Selbst wenn diese erfolgt, scheint unklar, ob die Demonstranten den Darstellungen der Behörden glauben werden. In der aufgeheizten Stimmung ist zu erwarten, dass von manipulierten Untersuchungen die Rede sein wird: Zu groß ist das Misstrauen gegenüber Justiz, Exekutive und Regierung, die in der Protestwelle zunehmend unter Druck geraten ist und um ihr Überleben kämpft.
Belastende Zement-Spuren
An dem Geschoss, so meldete das griechische Fernsehen, seien Rückstände von Außenverputz oder Zement gefunden worden, die von einer Ablenkung des Geschosses zeugen. Dieser Befund führt laut Staatsanwaltschaft zu der Erkenntnis, dass der Täter nicht, wie er bekräftigte, Warnschüsse in die Luft, sondern Schüsse in die Richtung des Schülers abgegeben hätte. Somit wird der angeklagte Polizist durch die Expertise belastet und nicht entlastet, wie es sein Rechtsanwalt vor einigen Tagen erklärt hatte.
Eine offizielle Erklärung seitens der Staatsanwaltshaft zum Gutachten gibt es nicht. Die griechische Justiz wird jetzt entscheiden, wann es zum Prozess gegen den 37jährigen Polizisten kommt, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt.
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Es geht niemals darum (deutsche) PolizistInnen zu verletzen
Die Schuesse auf Alexis Grigoropoulos waren vermutlich ungezielt aber in seine Richtug abgegeben worden.
Wichtig dabei ist auch die verbale Auseinandersetzung zwischen Bullen und Jugendlichen.
Keine Strafe Gottes, kein berechtigter Mord, kein Ausversehen oder Zufall,
Kein vergeben, kein vergessen
Bullen üeberfüehren
PolizistInnen üben schiezßen wer weizß mehr darüeber?
schöene Demo - frohe Ostern
Verletzte und Festnahmen
1300 für Repression
Hier hielten Einige noch eine Kundgebung ab (zur Huldigung des WaWe9000) während Andere in der gesamten City noch für Chaos unter den Weihnachtseinkäufern sorgten.
Mehr Fernreisen für die Polizei!
1300../part2
naja
2. naja
das verhalten an der flora war ja mal unter aller sau
die böller mögen ja noch vllt. ok gewesen sein, aber einen stein auf ein vorbeifahrendes auto zu werfen um das herbeieilen der bullen zu provozieren, geht ja wohl mal gar nicht. Es war sowieso sinnlos da ohne grund noch krawall anzuzetteln wenn da kaum jemand ist.
Bilder...Bilder...
Athen: Proteste vor Polizeipräsidium
Protestkundgebungen fanden auch vor dem Gefängnis Korydallos in der an Athen grenzenden Hafenstadt Piräus, sowie vor dem Gerichtsgelände von Athen statt. Hier sind die bei den Protesten der vergangenen Tage festgenommenen inhaftiert, beziehungsweise dem Haftrichter vorgestellt worden. In mehreren anderen Städten wurden Radiosender und Gemeindehäuser besetzt.
Auch für die nächsten Tage haben Schülerinnen und Schüler zahlreiche Aktionen, darunter Straßensperren, Demonstrationen und Proteste an den Gerichten angekündigt.
Weitere Griechenland Berichterstattung
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Unterstützt den Aufruf von Geh Denken – Ein klares Stopp zum Rechtsextremismus!
PM des studentischen Bündnises zur Demo
Grundrecht auf Versammlungsfreiheit in der Innenstadt faktisch aufgehoben.....!
riots in Athen gehen weiter
Krawalle in Hamburg und Athen
Die Beamten setzten Tränengas ein. Randalierer attackierten zwei Banken sowie zwei staatliche Gebäude. Sieben Polizeiautos gingen in Flammen auf. Die Unruhen dauerten bis zum frühen Sonntagmorgen. Berichte über Verletzte lagen nicht vor.
Gewalt bei Mahnwache
Die Krawalle begannen nach einer Mahnwache an der Stelle, an der am 6. Dezember ein 15-Jähriger von einer Polizeikugel getötet worden war. Bei der Mahnwache scherten rund 150 Demonstranten aus und zogen zur Technischen Universität. Von dort griffen sie die Polizei an.
Radiostationen besetzt
In der Hafenstadt Thessaloniki besetzten rund 40 Demonstranten ein Kino. Andere bewarfen den konservativen Bürgermeister der Stadt mit Tortenstücken, wie das Fernsehen zeigte. Landesweit kam es vorübergehend zu Besetzungen von lokalen Radiostationen, die jedoch alle friedlich verliefen. Die Besetzer sendeten Erklärungen, die Polizei, eine Konsumgesellschaft und Vetternwirtschaft anprangerten.
Polizei ging mit Tränengas vor
Am Samstagabend bewarfen Demonstranten den rund 18 Meter hohen künstlichen Weihnachtsbaum auf dem zentralen Athener Syntagmaplatz mit Müll und skandierten "Das haben eure Weihnachten verdient". Die Polizei ging mit Tränengas gegen die rund 200 Demonstranten vor.
Opposition legt bei Umfragen zu
Umfragen deuteten unterdessen auf einen Einbruch bei der Unterstützung für die regierende Nea Dimokratia und Ministerpräsident Karamanlis hin. Nach einer in der konservativen Zeitung "Kathimerini" veröffentlichten repräsentativen Umfrage, würden die oppositionellen Sozialisten unter Giorgos Papandreou bei Neuwahlen 38,5 Prozent der Stimmen erhalten. Die Nea Dimokratia würde dieser Umfrage zufolge nur 32,5 Prozent bekommen.
Bürger machen sich Sorgen über politischen Kurs
Zudem gilt Papandreou erstmals seit 2004 als der am besten geeignete Politiker, um das Land zu führen. Bei einer Umfrage erhielt Papandreou 35 Prozent und Karamanlis 34 Prozent. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Bürger sich parteiübergreifend große Sorgen über den politischen Kurs des Landes machen. 86 Prozent der Befragten waren der Ansicht, es gehe in die "falsche Richtung".
Regierungsumbildung wahrscheinlich
Angesichts der schlechten Umfrageergebnisse wird in Athen in den kommenden Tage mit einer umfangreichen Regierungsumbildung gerechnet.
Krawalle in Hamburg
Nach einer Demonstration gegen die griechische Polizei kam es auch in Hamburg am Samstag zu Krawallen. Vier Beamte wurden verletzt, 14 Menschen wurden festgenommen. Unter dem Motto "Solidarität ist eine Waffe!" wollten rund 950 Demonstranten, darunter laut Polizei 500 gewaltbereite Personen, ihre Solidarität mit den seit zwei Wochen in Griechenland demonstrierenden Studenten bekunden.
Müllcontainer im Schanzenviertel brannten
Nachdem die Demonstration in Hamburg zunächst friedlich verlief, stoppte die Polizei den Zug, weil Flaschen und Knallkörper geworfen wurden und Teilnehmer sich vermummten. Die Demonstration wurde daraufhin aufgelöst. Teilnehmer machten sich dann in kleinen Gruppen auf den Weg in die Hamburger Innenstadt. Dort griffen sie vereinzelt Polizisten an. Im Schanzenviertel setzten sich die Krawalle bis in den späten Abend fort: Müllcontainer wurden in Brand gesetzt und eine Bauabsperrung auf die Straße gezogen. Eine Mahnwache vor dem griechischen Generalkonsulat mit rund 250 Teilnehmern verlief nach Angaben der Polizei ohne Störungen.
Tod eines 15-Jährigen war Auslöser
Auslöser der Proteste in Griechenland war der Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel am 6. Dezember. Seitdem gibt es in Athen und anderen Städten immer wieder Ausschreitungen.
Efolgreiche dezentrale Aktionen nach der Demo
ACAB !
Eindrücke
ich bin einer von den geknasteten. Anscheinend haben die Bullen mal wieder wahllos Leude rausgezogen, denn wers glaubt oder nicht ich habe nichts getan.
Zum Glück ging es auf der Wache recht fix mit der Bearbeitung, das übliche gute Bulle böser Bulle.
"Du musst hier unterzeichnen" "Das ist wirklich besser für Dich" "Dann kommst du hier auch ganz schnell wieder raus" - "Ach scheiße, er verweigert"
Der letzte Satz hat mich nachdenklich gestimmt. Hatte mich bereits auf einen längeren Aufenthalt eingestellt wurde jedoch zu meinem erstaunen nach rund 2 Stunden wieder freigelassen. Es war keine Gewahrsamnahme, sondern Festnahme. Die Bullen hatten ebenfalls die Anweisung NUR Gefangennahmen zumachen, dass ergab sich aus einem Gespräch dem ich lauschen durfte, ebenso wie manch KAMERAD auf dem Revier Roland Kochs Arbeit in Hamburg als gut empfand. Tja.
Zur Demo: Welcher Depp hat die Flasche und die Böller geworfen? Den scheiß hättet Ihr euch bis zur Innenstadt sparen können! Gebt den Bullen doch nicht ständig lächerliche Gründe!!!
ein bisschen Presse
"Weihnachts-Shopping unter Polizeischutz
1000 Linke protestierten wegen Griechenland / 14 Festnahmen"
Abendblatt:
Video:
Artikel:
"Hälfte aller Teilnehmer gewaltbereit
Links-Demo gegen griechische Polizei
Rund 950 Menschen haben in der Innenstadt gegen die griechische Polizei demonstriert. Unter dem Motto „Solidarität ist eine Waffe!“ wollten sie ihre Solidarität mit den Studenten in Griechenland bekunden, teilten die Organisatoren mit."
BlöD:
" Aufmarsch der Autonomen in der City
Alle Jahre wieder marschieren Autonome im Advent in die City. Diesmal werden 13 festgenommen, vier Polizisten verletzt"
taz:
"Proteste nach Solidaritäts-Demo für griechische Studenten"
"Fest im Kurs
Man darf sich die Worte auf der Zunge zergehen lassen: Da bekräftigt Innensenator Ahlhaus im Vorfeld einer Demonstration, dass er am liebsten Rechtsbruch begehen würde: Die Solidaritäts-Demo "ganz verbieten", die Versammlungsfreiheit aushebeln - nur leider schiebe das Grundgesetz da "einen Riegel vor". "
PS: Mods, haut das Teil hier endlich auf die Startseite!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
schöne Demo
Die Bullen waren alerdings nicht ganz so entspannt. Teilweise aggressiv.
Demorecht wurde (mal wieder) durch unsinnige Auflagen eingeschränkt
Titel der Ergänzung
seid ihr bescheuert
An der Demo war blosz der Lautimensch klasse! Der hat solche Stimmung uebertragen und super Ansagen gemacht. Sowas wuenscht man sich immer! TOLL!!!! die Redebeitraege waren gut und die anfaenglich gute Stimmung... viele Dinge liefen scheisse... das sollte aber in einer Nachbereitung geklaert werden und nicht unbedingt hier.
na ja
einzelne teilnemer wurden angegriffen und in gewahrsam genommen (soweit ich weiß 7. genossen) das nur als kurze eischätzung meiner seits.
ps:ich hoffe das ihr über die rechtschreibfehler hinweglesen könnt
SOLIDARISCHE GRÜSSE AN ALLE DIE HEUTE AUF DER STRASSE WAREN IN HAMBURG UND ÜBERALL
die revolte ist gerechtfertigt!!!
MW
Die Demo wurde bewusst nicht in die Öffentlichkeit gelassen, alle vorgeschobenen (altbekannten) Gründe übernimmt MW ebenso wie die recht hoch angesetzte Zahl.
Die copz sind martialisch aufgelaufen, haben die ganze Innenstadt abgeriegelt, da sollten es schon mind 1000 sein und vermummt und Sachen werfend...Dies ist heute nicht der Fall gewesen! Ca 500 bis 800 Leute sind recht laut spazieren gegangen bis sie unter Bedrohung mehrerer hundert GewalttäterInnen sich in kleine Gruppen auflöste.
solidarische grüße
Danke
mw hört sich eher nach Sektenzeitung an
@autor
im wagen von dem einsatzleiter.haha
deine kollegen haben die demo am stephansplatz gestoppt weil sich leute vermummten.siehe bild
die flaschen flogen weil ein paar leute ihre biervorräte nach 20 min im standkessel nicht auffüllen konnten und so das leergut entsorgten.nichts weltbewegendes.wie schon auf der demo gesagt war es die absicht der bullen die demo nicht durch die stadt zu lassen.
es gab schon kleinere demos mit mehr bullen und mehr sachschaden.
Taktik der Militanz steht zur Debatte
For example, suppose a group of activists is meeting to organize a protest demanding that some policy recently instituted by city council be rescinded. One activist at the meeting proposes a confrontational and disruptive type of protest, such as trying to "shut down" a city council meeting. Another proposes a petition drive, supplemented by a rally with prominent speakers in a visible public location. A third activist proposes a series of meetings with sympathetic city councilors and a sustained publicity campaign. Assuming we can't do all three, either because we have limited resources or because they actually conflict with each other, how do we choose which tactic to adopt?
For some people, these decisions are made almost as an automatic reflex: they support the tactics they always support, and view other tactics with disdain. Perhaps they think that the only way to have a real impact is by working with elected officials, or that "direct action" is the only thing that ever works, or that being "too confrontational" just alienates potential supporters, which is always bad, or whatever. But, arguably, being guided by these "knee-jerk" responses is not the best way for a group of activists to make such a decision. I would suggest that the most pertinent criterion for making such a decision is: "which of these tactics can best advance our aims?"
A tactic is a method for implementing a strategy. A strategy is a fairly long-range plan, designed to overcome whatever opposition stands in the way of achieving some goal. A strategy, in other words, is a plan for winning; and a tactic is a measure taken to carry out that plan.
So, the first thing to do is to gain clarity about one's goals. What does "winning" mean, in this context? Do we want to defeat the policy we oppose, or just express our opposition to it? Are we trying to win support for an alternative policy, or just defeat the current one? Do we think a victory against the policy is possible, or do we think the best that we can hope to do is publicly register our disapproval of it?
Once we're clear about what we are trying to accomplish, it becomes much easier to develop a strategy for realizing that goal. We have to think about who opposes the realization of our aim, how much importance they attach to defeating our efforts, and what resources they can bring to bear against us. And we need to think about who sides with us, or could be made to side with us, how committed they are to our agenda, and what political resources we can mobilize to advance our cause. Once we have thought through these considerations, we should be in a position to put together a strategic plan for enhancing and strengthening our political resources, neutralizing or overcoming the political resources of our adversaries, and taking the steps necessary to achieve our goals.
There's a lot to say about developing a long-range, overall strategy for winning an activist campaign. But I want to focus on the issue of tactics (which, obviously, is closely related to the issue of strategy).
How do we pick and choose which tactics to deploy in our strategy?
The first thing to do is to consider the full array of effects that can be produced by protest tactics. Every tactic produces one or more effects or impacts. When choosing between tactics, we have to keep in mind the effects we need to produce in order to carry out our strategy.
I'm going to highlight six of the most prominent effects that protest actions can produce, but there are certainly others. Note that, depending on the circumstances, any given tactic can produce many different effects.
1. "Witnessing" effects. These effects are not really designed to have a major practical impact on what happens; rather, they are intended to assert a moral principle and highlight some wrong that might otherwise go undenounced. Witnessing effects are moral effects, rather than straightforwardly political-strategic ones. The sort of tactic that one might use to produce a witnessing effect might be a silent vigil, or possibly a hunger strike, or a refusal to pay taxes or serve in the military. In principle, it is usually not seen as important whether 5 people or 500 participate, because morality is not about numbers in this way. (In my experience, I have noticed that religiously motivated people tend to attach more importance to witnessing effects than do other activists.)
2. "Expressive" effects. When we protest to produce "expressive" effects, we are trying to "raise our voices" in order to vent our anger or to express our grief or indignation in a public way. A protest has expressive effects when it "makes our point" or gives us a chance to "speak up" and make our voices heard.
3. "Argumentative" effects. Whereas some protest tactics "make a point" by expressing rage or grief or indignation (expressive effects), others do something importantly different: they make arguments. When a protest has argumentative effects, it feeds arguments (by which I mean reasons for or against some policy or law) into the public debate. The key difference between "expressive" and "argumentative" protest effects is that argumentative protests are aimed at an audience that one hopes to convince or "win over." The L.A. Riots had expressive effects, insofar as they expressed feelings of rage and indignation, but they didn't try to win anyone over with convincing arguments. Few if any participants were trying to make a case to a wider audience for some proposed social change. But some protest actions do aim to make such a case. The effects they aim to produce, then, are "argumentative" effects. Because they are aiming their arguments at a wider audience, sympathetic media coverage is often sought by those trying to produce these effects (whereas coverage may be unnecessary to produce expressive effects).
4. "Community-Building" effects. Some protests have the effect of forging bonds of solidarity or community between people who might otherwise have felt isolated, like "a voice in the wilderness." Community-building effects foster a sense of common purpose and encourage participants to feel like they are part of "something bigger," a movement with which they can identify. These effects require relatively substantial numbers; generally, the more people, the better.
5. "Demonstrative" effects. Some protests, especially protests organized by large institutions, like the Canadian Labour Congress or the Canadian Federation of Students, are designed to produced "demonstrative" effects. By this I mean, they are designed to show that some agenda has mass support, usually with a view to trying to motivate elected officials to respond to that sentiment. Often, the main reason to produce demonstrative effects is to equip lobbyists with credibility when they seek to pressure politicians. The tactic most often used to produce demonstrative effects is the mass demonstration, especially the "National Day of Action." A large-scale petition campaign (such as those pursued on the internet by "Avaaz") can also aim to produce these effects. A campaign designed to produce demonstrative effects can backfire, if the numbers are disappointing. More generally, advocates of demonstrative protest tactics may sometimes overestimate the responsiveness of politicians to public sentiment. (Most people believe that elite political decision-makers are more responsive to elite opinion than to mass public opinion, and there is ample evidence to support that assessment.)
6. "Disruptive" effects. Some protest actions are designed to maximally disrupt (or, more generally, to impose costs on) some institution or practice. One produces disruptive effects by getting in the way of something in one way or another. The classic example is the general strike, which aims to shut down the economy. But one can also produce disruptive effects on a smaller scale by staging a sit-in in a welfare office, or by sabotaging a construction site, or (on a different level) by boycotting a product or brand. The idea behind disruptive protest tactics is to raise the costs (financial or otherwise) associated with carrying out policies opposed by protesters, i.e., to create an incentive for policy makers to change the policy.
With these different effects in mind, and with clarity about the goals we are trying to achieve, we are in a good position to begin evaluating particular tactics.
Schematically, one can represent the kind of thinking needed as a three-step process:
First, we identify the effects that we need to produce in order to achieve victory in our struggle.
Do we need to get the support of City Councilors? Or is it enough that they are intimidated by our capacity to impose costs on them (such as by making them seem incompetent, or by making it impossible for them to carry out their plans)? Do we need to mobilize thousands of people? Or do we really just need a few highly motivated people willing to engage in risky behavior? Or do we instead need broad public sympathy more than we need active participants in our campaign? Do we think we need to create a sense that there is a movement for people to join, to motivate wider participation? Or is it enough that a small number of us can use creative and "media-savvy" tactics to get a hearing in the public sphere for some of the arguments we think are being ignored by politicians and the mainstream media? And so on. There are thousands of things that we can do through protest. The question is: what things do we absolutely have to do, if our strategy is to be successful?
Second, once we know what effects we need to produce, we can rank them in importance from most important to least important.
For instance, we might think that the most important objective we need to attain is making implementation of a new policy seem to authorities like it is more trouble than it is worth. But we may also want to gain mass support, in terms of sympathetic public opinion. Because these may sometimes be incompatible (as when a strike is the best way to be disruptive, but not a good way to gain public sympathy), we need to know which of these effects is more important, and why, so that we know which one is worth sacrificing, if we can't do both at the same time.
Third, for each tactical decision we make (march? or rally? or both?; petition drive? or sit-in?; sabotage? or boycott?; etc.), we should be sure that we always shape our tactics in a way that is consistent with our actual priorities.
There is a natural tendency to want to be liked, but is being popular the best way to wage a successful struggle? Sometimes, yes; sometimes, no. If being disruptive turns public opinion against a group of activists, but ends up leading to victory (because, as they say, the squeaky wheel gets the grease), then serious activists should be ready to adopt disruptive tactics, and just accept that they are going to be subjected to some criticism and hostility. The most effective activists (like Martin Luther King, Jr.) are vilified and harassed during their lifetimes, and only get elevated to saintly status once their activism is no longer threatening to the powerful. On the other hand, if we cannot achieve victory unless we build a broad alliance of supporters, we have to choose tactics consistent with that aim, even if we personally think a more militant approach would be ideal. Again, tactics have to be tailored to maximize our chance of producing the effects we need to produce in order to carry out a winning strategy. There is no substitute for a realistic and sober analysis of the forces we are up against, and the means at our disposal for defeating those forces.
(In the course of a longer-term campaign, these steps will have to be cycled through again and again, adjusting goals, tactics, and strategy in light of experience, and in light of changes in the balance of forces.)
In conclusion, let me just point out that this kind of strategic analysis can be very complicated. The simple formulas I'm proposing here are just guides to help people get started on this kind of thinking, if it is new to them. But the best way to develop an effective strategy, and to identify effective tactics, is to enter into an explicit discussion of the strategical and tactical dilemmas confronting us. That kind of discussion can sometimes seem like a waste of time, but it seldom is. What's really a waste of time is embarking on an activist campaign without having put collective thought and discussion into formulating a strategy that has a realistic chance of winning.
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