Neuerlicher Schuss auf Jugendlicher
Auch am 13. Tag nach dem Ausbruch der Unruhen in Griechenland halten die Proteste an. Für die heutige Demonstration, an welcher sich laut ap 7000 Menschen beteiligten, war seit Tagen vielfältig mobilisiert worden und auch in Thessaloniki gingen 300 Menschen auf die Strasse. Laut dem Nachrichtenticker von „occupiedlondon“ sei die Demonstration von der Polizei heftig mit Tränengas angegriffen worden. Im Umfeld der Demonstration sei es daraufhin immer wieder zu Angriffen auf Polizeieinheiten gekommen, welche nach Augenzeugenberichten, extrem aggressiv vorgegenagen seien.
Im Umfeld der Proteste halten auch die Besetzungen an. Heute seien diverse Lokalradios und TV- Stationen besetzt worden, darunter eine Radiostation in Tripoli, das TV-Unternehmen “Nea Tileorasi” in Chania so wie “Star FM” und “Imagine 897 FM” in Thessaloniki. Angaben von Personen vor Ort zu Folge seien gewisse Stationen gänzlich von den BesetzerInnen übernommen worden, andere nach kurzen Statements wieder verlassen worden.
Nachdem schon gestern in Athen eine Gruppe (General Assembly of Insurgent Workers) die Zentrale des Gewerkschaftsdachverband besetzt hatte, um ein Zeichen dafür zu setzten, dass die Proteste nicht nur von StudentInnen getragen würden, kam es heute zu einer Besetzung eines Gewerkschaftsgebäudes in Patras.
Gestern Nacht kam es in einem Vorort von Athen zu einem weiteren folgeschweren Zwischenfall. Erneut wurde ein Jugendlicher durch einen Schuss verletzt, offenbar aber glücklicherweise nur leicht an der Hand, wie der griechische Innenminister Prokopis Pavlopoulos erklärte. Vom Schützen ist bis jetzt nichts bekannt und allgemeine liegen bis anhin nur wenige Infos vor.
Nachdem schon gestern in Athen eine Gruppe (General Assembly of Insurgent Workers) die Zentrale des Gewerkschaftsdachverband besetzt hatte, um ein Zeichen dafür zu setzten, dass die Proteste nicht nur von StudentInnen getragen würden, kam es heute zu einer Besetzung eines Gewerkschaftsgebäudes in Patras.
Gestern Nacht kam es in einem Vorort von Athen zu einem weiteren folgeschweren Zwischenfall. Erneut wurde ein Jugendlicher durch einen Schuss verletzt, offenbar aber glücklicherweise nur leicht an der Hand, wie der griechische Innenminister Prokopis Pavlopoulos erklärte. Vom Schützen ist bis jetzt nichts bekannt und allgemeine liegen bis anhin nur wenige Infos vor.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Bitte nicht übertreiben!
Zitat: "kam es in einem Vorort von Athen zu einem weiteren folgeschweren Zwischenfall. Erneut wurde ein Jugendlicher durch einen Schuss verletzt"
Laut Spiegel-Online und anderen Portalen handelt es sich bei der Schußverletzung um die eines Druckluftgewehrs.
In diesem Sinne: "Don`t believe the hype"
Spiegel Online zu den heutigen Ausschreitungen
Welche Bevölkerungsgruppen plündern...?
Den Blog von "Occupied London"...
don`t believe "Der Spiegel"
"Der Spiegel" machte aus dieser medial gut iniziierten faschistischen Aktion eine Aktion von Anarchisten.
In diesem Sinne:
Don´t believe the hype, don`t believe "Der Spiegel".
Verletzungen des Jungen
Auch die DKP hetzt gegen die AnarchistInnen
DKP hetzt gegen griechische Anarchisten
Es war nur eine Frage der Zeit bis die Kommunisten die kämpfenden Menschen in Griechenland diffamieren und anfangen sie in ein schlechtes Licht zu rücken. Denn ein Großteil der Kämpfenden in Griechenland sind Anarchistinnen und Anarchisten. Ein Umstand, der den Kommunisten überhaupt nicht passt, konterkariert er doch ihr Glaubensbekenntnis von der „Partei“, die die Voraussetzung für einen gesellschaftlichen Wandel sei.
Es war schon immer das Mittel der Kommunisten unliebsame Bewegungen mit Dreck zu bewerfen. Doch nicht nur das: In den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts machten DKP-Ordner gezielt Jagd auf AnarchistInnen die Flugblätter auf Demonstrationen oder bei Streiks verteilten und schlugen diese nieder.
Anschliessend wurden die anarchistischen Flugblätter unbrauchbar gemacht. Ein Blick weiter zurück in die Geschichte: Nach Bulgarien, die Ukraine, Spanien, sowie in die DDR und in den 90er Jahren auch in Kuba zeigt, dass Kommunisten AnarchistInnen gezielt und geplant ermorden.
In der Ausgabe der DKP-Parteizeitung „Unsere Zeit“ vom 12.12.2008 schreibt der Hildesheimer Udo Paulus davon, dass die Anarchisten im Athener Stadtviertel Exarchio Verbindungen und Kontakte zu Neofaschisten hätten.
Wörtlich schreibt Udo Paulus: „Den 16-jährigen Schüler Alexandros Grigoropoulos, Sohn einer Mittelschichtsfamilie aus dem vornehmen Athener Stadtteil Psychiko, traf am letzten Samstag nach Augenzeugenberichten die Kugel eines Polizisten mitten in die Brust. Zwei Schüsse in die Luft und einen tödlich ins Herz beendeten ein völlig unpolitisches Treffen einer Gruppe Jugendlicher im Athener Stadtteil Exarchio, der für Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Gruppen bekannt ist, die sich als Anarchisten bezeichnen, denen allerdings Verbindungen zur neofaschistischen Szene nachgesagt werden. Selbst die Beteiligung geheimdienstlich gesteuerter Provokateure wird vermutet. Um angeblich diese "anarchistische" Szene angemessen zu kontrollieren, Brandstiftungen und Zerstörungen zu verhindern, hatte die sozialdemokratische PASOK-Regierung vor Jahren eine Sicherheits-Spezialeinheit geschaffen.“
Er entpolitisiert damit den Mord an Alexandros, er stellt die Anarchisten mit Neofaschisten auf eine Stufe, behauptet die Anarchisten seien vom Geheimdienst gesteuert und rechtfertigt die Aufstellung einer Polizei-Spezialeinheit gegen die Menschen im Viertel Exarchio.
Damit hat sich Udo Paulus disqualifiziert. Genauso wie die UZ und die DKP, die sich nicht scheuten diesen Dreck zu drucken und zu veröffentlichen. Dieser Artikel ist ein direkter Angriff auf die Integrität der AnarchistInnen. Doch wollen wir die DKP nicht überbewerten. Seit dem Ausbleiben der Gelder aus der DDR baut die Partei Jahr für Jahr merklich ab. Ihre Mitglieder vergreisen, der Nachwuchs ist minimal. Eine gute Entwicklung, die wünschenswerter Weise dem Ende dieser mit Unterstützung des Verfassungsschutzes gegründeten Partei, zuarbeitet.
Dennoch: Das eine und andere intensive Wort wird man mit Paulus führen müssen. Lügnern und Hetzern muss man deren Grenzen aufzeigen.
Screenshot UZ
Resistance Radio - Berlin
Pirat_innenradio aus Berlin! Infos aus und über Griechenland. Wir berichten über das Geschehen in Griechenland und werden live-interviews mit Aktivist_innen vor Ort haben. Desweiteren wird es Berichte über den heutigen Solidaritätsaktionstag geben. Dazu die passende Musik.
Berlin: 95,2 FM
live-stream: nettlau.indymedia.org:2323
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
antwort — an sum
Feature: — jkkj
--- — scheiß partein
@ Verlinker — leser