Demo gegen staatliche Morde in Hannover
Heute, am 14.12. fand in Hannover eine Demonstration gegen mörderische Staatsgewalt statt,die sich nicht nur auf den aktuellen Fall Alexandros Grigoropoulis in Athen, sondern auch auf den skandalösen Freispruch der für den Tod Oury Jallohs in Dessau verantwortlichen Bullen bezog. Weiterhin wurde an den am 29.6.94 in Hannover beim Plakatieren von einem SEK-Beamten in zivil erschossenen kurdischen Jugendlichen Halim Dener erinnert (auch dessen Mörder wurde freigesprochen).
Die Demo begann um 15 Uhr am Schillerdenkmal in der Georgstr. und setzte sich nach einer Auftaktkundgebung durch die von KonsumbürgerInnen bevölkerte Innenstadt in Bewegung.
Die TeilnehmerInnenzahl würde ich nach einer überschlägigen Zählung auf etwa 150 schätzen. (korrigiere mich, wer genauer gezählt hat, die verbreitete propagandistische Schönbeterei ist mir zuwider).
Etwa eine Hundertschaft Bullen in Anti-Riot-Ausrüstung, zunächst mit Helm am Gürtel, und mehrere Einsatzfahrzeuge begleiteten den -diesmal angemeldeten- Demonstrationszug. Die von den Bullen verhängte "Auflagen" (kein Transparent breiter als 2m., verbinden von
Transpas verboten, maximaler Durchmesser von Transpa- Fahnenstangen 3cm usw.) wurden zu Anfang aus dem Lauti verlesen und von uns im technischen Sinne eingehalten. Aus der Innenstadt zog die Demo dann durch die "Lister (Konsum-) Meile" Richtung griechisches Konsulat. Auf dem Weg fanden mehrere Zwischenkundgebungen statt, in denen
neben der galoppierenden Zunahme innerer Repression (etwa die neuerliche Verschärfung des Versammlungsgesetzes in einigen Bundesländern, der uferlose Einsatz von Telefon- und Videoüberwachung) auch die Militarisierung der BRD-bzw. EU-Aussenpolitik thematisiert wurde. Die Rezeption der inhaltlichen Ansagen der Demo ist schwer einzuschätzen, da etliche
"WeihnachtsmarktkonsumentInnen" zwar gafften und den Redebeiträgen lauschten, aber sich nur wenige Jugendliche zeitweise der Demo anschlossen. Nachdem die Demo ihren Endpunkt 50m vor dem griechischen Konsulat erreicht hatte, wurde versucht die Strasse, in der sich selbige befindet, In "Alexandros-Strasse" umzubenennen, was die Bullen, die sich um das Strassenschild gruppierten, jedoch unterbanden. Gegen 17 Uhr wurde die Demo schliesslich vom Lauti aus aufgelöst.
Inhaltlich hat vielleicht die Würdigung der Riots in Griechenland als sozialer Aufstand, für den dieser neuerliche polizeiliche Todesschuss der Tropfen war der das Fass zum Überlaufen brachte, aber keineswegs alleinige Ursache, sowie der Zusammenhang zwischen neoliberaler Brutalisierung der Profitmaximierung und der zunehmend repressiveren Durchsetzung dieser Verhältnisse gefehlt.
Kalinichta Oligarchia
Kalinichta Policia
Kalimera Anarchia
Die TeilnehmerInnenzahl würde ich nach einer überschlägigen Zählung auf etwa 150 schätzen. (korrigiere mich, wer genauer gezählt hat, die verbreitete propagandistische Schönbeterei ist mir zuwider).
Etwa eine Hundertschaft Bullen in Anti-Riot-Ausrüstung, zunächst mit Helm am Gürtel, und mehrere Einsatzfahrzeuge begleiteten den -diesmal angemeldeten- Demonstrationszug. Die von den Bullen verhängte "Auflagen" (kein Transparent breiter als 2m., verbinden von
Transpas verboten, maximaler Durchmesser von Transpa- Fahnenstangen 3cm usw.) wurden zu Anfang aus dem Lauti verlesen und von uns im technischen Sinne eingehalten. Aus der Innenstadt zog die Demo dann durch die "Lister (Konsum-) Meile" Richtung griechisches Konsulat. Auf dem Weg fanden mehrere Zwischenkundgebungen statt, in denen
neben der galoppierenden Zunahme innerer Repression (etwa die neuerliche Verschärfung des Versammlungsgesetzes in einigen Bundesländern, der uferlose Einsatz von Telefon- und Videoüberwachung) auch die Militarisierung der BRD-bzw. EU-Aussenpolitik thematisiert wurde. Die Rezeption der inhaltlichen Ansagen der Demo ist schwer einzuschätzen, da etliche
"WeihnachtsmarktkonsumentInnen" zwar gafften und den Redebeiträgen lauschten, aber sich nur wenige Jugendliche zeitweise der Demo anschlossen. Nachdem die Demo ihren Endpunkt 50m vor dem griechischen Konsulat erreicht hatte, wurde versucht die Strasse, in der sich selbige befindet, In "Alexandros-Strasse" umzubenennen, was die Bullen, die sich um das Strassenschild gruppierten, jedoch unterbanden. Gegen 17 Uhr wurde die Demo schliesslich vom Lauti aus aufgelöst.
Inhaltlich hat vielleicht die Würdigung der Riots in Griechenland als sozialer Aufstand, für den dieser neuerliche polizeiliche Todesschuss der Tropfen war der das Fass zum Überlaufen brachte, aber keineswegs alleinige Ursache, sowie der Zusammenhang zwischen neoliberaler Brutalisierung der Profitmaximierung und der zunehmend repressiveren Durchsetzung dieser Verhältnisse gefehlt.
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Ergänzungen
Morgen, kommt auch nach Minden!