Köln: Griechisches Konsulat verschönert
Köln: Direkte Aktion gegen das griechische Konsulat auf grund des Mordes an einem Anarchisten in Athen
In der Nacht von Sonntag den 7. Dezember auf Montag den 8. Dezember wurde dem Gebäude in dessen 7. Stock sich das griechische Konsulat befindet einen farblichen Akzent gegeben. So wurden das Konsulatschild und das Gebäude selbst mit roten Farbeiern beworfen.
Mit dieser Aktion wollten die AktivistInnen auf die Situation in Griechenland aufmerksam machen und ihre Wut und Trauer über den Mord an Andreas Grigoropoulos ausdrücken. Andreas wurde durch Polizisten am Samstagabend in Eksarchia in Athen erschossen. Dies löste nicht nur in Griechenland eine Welle von heftigen Demonstrationen und direkten Aktionen aus.
Weitere Artikel hierzu:
http://de.indymedia.org/2008/12/234985.shtml
http://de.indymedia.org/2008/12/234980.shtml
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Ergänzungen
Köln: Solidemo Montag, 8. Dezember, 16:00 Uhr
Wo? Bahnhofsvorplatz, Köln
Am Samstagabend wurde in Athen ein 15jähriger Anarchist bei einer Auseinandersetzung mit der Staatsmacht von einem Polizisten erschossen. Seitdem gibt es in ganz Griechenland heftige Proteste, sodass der Innenminister schon seinen Rücktritt angeboten hat, der aber vom Regierungschef abgelehnt wurde. Mehrere Universitäten sind besetzt und auf den Straßen mehrerer Städte gibt es Demos und direkte Aktionen. Näheres ist über die Medien zu erfahren, auch bei de.indymedia.org.
Wir wollen von Köln aus die Proteste in Griechenland unterstützen und unsere Solidarität mit dem getöteten Genossen ausdrücken, der im Kampf gegen die tägliche staatliche Gewaltherrschaft starb.
Treffpunkt hier in Köln ist am Montag, 8.12., ab 16 Uhr die Kundgebung des "Bündnisses für eine Gesellschaft ohne Knäste" auf dem Bahnhofsvorplatz (Hbf.), die wegen der hungerstreikenden Gefangenen in den griechischen und italienischen Knästen sowieso stattfindet. Die Demo geht dann !pünktlich! um 17.30 Uhr von dort los.
Bisher zur Demo aufrufende Gruppen:
- SSK-Salierring
- SSK-Ehrenfeld
- Bündnis für eine Gesellschaft ohne Knäste
- Autonomes Knastprojekt
- Antifa-AK (www.no-racism.mobi)
Blog mit detaillierten Infos
Für Leute, die Spanisch lesen können, schließt vielleicht
ALEXANDROS DAS WAR MORD, WIDERSTAND AN JEDEM
Uebersicht ueber Solidemos
Lasst es krachen, lasst es knallen...
,
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
...
no nation - no border - fight law and order!
Solidemo Bremen
SOLIDEMO auch in BREMEN!!!
ERSCHEINT ZAHLREICH!!!
Va Kritik der Arbeit
19 Uhr Alte Feuerwache Köln (Melchiorstr.3)
Für jeden ist Arbeit selbstverständlich. Sie nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Es wird mehr Arbeit gefordert, Arbeit soll sich lohnen und ein sicherer Arbeitsplatz sei eine gute Aussicht. Aber wir sollen uns auch für die Arbeit lebenslänglich bilden, „Chancen erkennen“ und „Herausforderungen annehmen“.
Arbeit scheint also indiskutabel. Aber warum arbeiten wir?
Wieso beschäftigen wird uns selbst so sehr damit uns in Arbeit zu bringen? Wieso soll man sich seit dem 6. Lebensjahr möglichst gut bilden um später eine Arbeit zu finden? Und wieso soll man nicht sagen, dass Arbeit scheiße sei?
Mit dem Wandel der Arbeitsorganisation in den 70er Jahren hat die Krise der Arbeitsgesellschaft eingesetzt. Ihre Folgen sind Massenarbeitslosigkeit und Prekarisierung. Seit dem wird man von Ideen zur Arbeit erschlagen. Die einen wollen die Arbeit retten, damit wir nicht arm werden. Die anderen uns das Elend der Verhältnisse mit Werten und Leuchtreklame schönreden. Arbeitnehmern wird eine Bringschuld eingeredet um nicht „selbstverschuldet“ arbeitslos zu werden. Hauptsache alles wird getan, dass die Zahnräder in der kapitalistischen Maschine weiterlaufen. Geradezu irrelevant erscheint es dabei, dass es überhaupt nicht so viel Arbeit gibt wie nötig und welches Elend durch die neuen Arbeitsformen zugemutet wird.
Referent von der Gruppe Krisis
Donnerstag, der 11. Dezember, 19 Uhr
Alte Feuerwache Köln (Melchiorstr.3)
Hannover 20 Uhr Solidemo Steintor
Kommt Alle!
Solidarität mit griechischen Anarchist_innen!
Wut und Trauer zu Widerstand!
Polizeigewalt zurückschlagen überall!
Soli Dortmund