Wie geht's weiter mit Indymedia?
Wie das globale Indymedia-Netzwerk ("IMCN") ist auch das Indymedia Center ("IMC") Germany nicht mehr das jüngste Projekt - in den sieben Jahren seitdem die Website als nach wie vor wichtigster Medienkanal von IMC Germany online ging hat sich vor allem das Internet stark gewandelt, Indymedia aber kaum. Angetreten war IMC Germany unter anderem mit dem als wichtig empfundenen Ziel, jeder und jedem eine non-kommerzielle Plattform zu bieten um Nachrichten verbreiten zu können. Zwar wurde dieses Ziel schnell erreicht und es ist auch heute noch ein Dienst den Indymedia Germany bietet, aber das Netz selbst hat sich seitdem extrem verändert und es wird höchste Zeit zu evaluieren ob sich Indymedia vor diesem Hintergrund nicht auch verändern sollte, und wenn ja, wie.
Vom 21. bis 23. November diesen Jahres fand in Nürnberg eines der seit der Gründung IMC Germany's etwa im Jahresrhythmus einberufenen bundesweiten Treffen ("BWT") statt. Hier trafen sich mal wieder einige Indymedia-Aktivisten die dieses Wochenende nutzen um sich grundlegend mit dem IST und SOLL von Indymedia zu beschäftigen. Es wurde, diesmal leider nur von sieben Leuten, grundsätzlich darüber diskutiert wie Indymedia heute zu sehen ist und welchen Wandel es durchlaufen sollte um auch weiterhin ein Grassroots-Medium sein zu können dass es ermöglicht Nachrichten, so wie sie heute üblicherweise gestaltet sind, entsprechend den ursprünglichen Ideale Indymedias zu verbreiten.
Auf dem Wiki des Indymedia Dokumentation-Projekts (docs.indymedia.org) wurde inzwischen das Protokoll des letzten bundesweiten (Indymedia-) Treffens ("BWT") veröffentlicht:
https://docs.indymedia.org/view/Local/ImcDeBwt200811P - wer sich für Projekte zu freier Medienarbeit und repressionsfreier Veröffentlichung und Verbreitung von Nachrichten interessiert sollte einen Blick darauf werfen, es ist bei weitem lesenswerter als der Ausdruck 'Protokoll' vermuten lässt.
Indymedia braucht nach wie vor Deine Unterstützung in Form von Mitarbeit (
http://de.indymedia.org/static/mitmachen.shtml) und Spenden (
http://de.indymedia.org/static/support.shtml). Wenn Ihr mehr über Indymedia erfahren möchtet gibt es dazu z.B. beim nächsten Chaos Communication Congress (
http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Indymedia) eine Möglichkeit. Natürlich stehen aber auch weiterhin die Mailinglisten (
http://lists.indymedia.org) für Eure Kontaktaufnahme offen (bitte denkt dabei aber daran dass die wenigen Leute die Indymedia derzeit am Laufen halten das auch immer nur in Ihrer Freizeit machen und dann auch nicht ständig am Computer hängen).
Auf dem Wiki des Indymedia Dokumentation-Projekts (docs.indymedia.org) wurde inzwischen das Protokoll des letzten bundesweiten (Indymedia-) Treffens ("BWT") veröffentlicht:
https://docs.indymedia.org/view/Local/ImcDeBwt200811P - wer sich für Projekte zu freier Medienarbeit und repressionsfreier Veröffentlichung und Verbreitung von Nachrichten interessiert sollte einen Blick darauf werfen, es ist bei weitem lesenswerter als der Ausdruck 'Protokoll' vermuten lässt. Indymedia braucht nach wie vor Deine Unterstützung in Form von Mitarbeit (
http://de.indymedia.org/static/mitmachen.shtml) und Spenden (
http://de.indymedia.org/static/support.shtml). Wenn Ihr mehr über Indymedia erfahren möchtet gibt es dazu z.B. beim nächsten Chaos Communication Congress (
http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Indymedia) eine Möglichkeit. Natürlich stehen aber auch weiterhin die Mailinglisten (
http://lists.indymedia.org) für Eure Kontaktaufnahme offen (bitte denkt dabei aber daran dass die wenigen Leute die Indymedia derzeit am Laufen halten das auch immer nur in Ihrer Freizeit machen und dann auch nicht ständig am Computer hängen).
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
passt doch
ich sehe schlicht kaum anpassungsnotwendigkeiten, weil es seinen zweck super erfüllt; daher vielleicht auch die geringe beteiligung bei dem treffen. der handlungsbedarf besteht derzeit wahrlich woanders: versammlungsgesetz, gentrifikation, repression... alles universelle themen, die eben nicht kleinteilig zu lösen sind
und zu etwaigen dezentralisierungsstrategien kann ich nur sagen: das dient der fragmentierung und verinsellung von aktionen (im deutschsprachigen raum) mehr als dass es kleineren aktionen zu mehr aufmerksamkeit verhilft.
weiter so indy!!
indymedia, web 2.0 und so
Indymedia sollte unbedingt und ohne Rücksicht auf Verluste den neuesten Trends des Web 2.0 folgen, um auch wirklich das allerjüngste Publikum zu erreichen.
Also IndyTube, Deutschland sucht den SuperAktivisten, Die Hitparade der 10 tollsten Naziaufmischungen, Antfaschistische Haar- und Modetrends, Desperate Riotgirls, usw.
Ne. Bleibt wie Ihr seid.
Weiter so.
wichtigstes Portal
Was die Gestaltung der Seite angeht, das kann man vielleicht noch besser machen, aber real ist so, dass die meisten jetzt noch nicht mal die Möglichkeiten ausnutzen, die sich per html bieten. Das einzige was man ernsthaft überlegen könnte, wäre das Einbinden von Videos.
Insgesamt ist sicher eine Mehrbeteiligung nicht schlecht. Vielleicht werd ich auch mal vorstellig bei den mods. Mein Eindruck ist aber auch, dass sich viele garkeine Gedanken mehr über das Konzept Gegenöffentlichkeit machen, uns sich in ihrer bloggernische, beispielsweise bei blogsport ganz wohl fühlen. Da hat man zwar auch ordentlich hits, wird aber außerhalb eines engeren Szenekreises kaum gelesen.
Verändern...
Das Problem der Mitarbeit anderer kann ich nachvollziehen. Diese Konsumentenhaltungen ist eben auch in der Linken zu verzeichnen, allem DoItYourSelf-Hype zum Trotz.
Vielleicht sollten die, die aktiv an indymedia mitarbeiten, also technisch wie auch redaktionell, mal überlegen, andere freie Projekte mit einzubeziehen. Somit können verschiedene Schwerpunkte vereint werden und zum Beispiel mehr Themengebiete besetzt werden. Ein gutes Projekt, mit etwas anderen Inhalten, aber mit einem gewissen journalistischem Anspruch und dem Ziel der wirklich freien Berichterstattung ist z.B. uebergebuehr.de. Leider ist dort ein so freies Schreiben wie auf Indy nicht möglich, aber wie gesagt, der Anspruch ist etwas anders.
Also weiter so IndyTeam, nicht weiterso Ihr Lesenden und Schreibenden!
Das Wachstum des Indymedia-Netzwerks
Indymedia wird zu Recht von vielen als erstes global agierendes alternative Mediennetzwerk angesehen. Das rasante Wachstum Indymedias wird bereits bei der Betrachtung der Website deutlich. Hier sind 165 Medienkollektive, die offiziell Teil des Netzwerks sind, aufgelistet - in mehr als 70 Ländern und auf allen Kontinenten. Das Wachstum des Netzwerks vollzog sich bisher vor allem in der westlichen Welt und Lateinamerika(...)
Weiterlesen auf:
was soll das denn
als ob hier zum abgesang gerufen würde.
mitmachen hört sich gut an,doch leider ist mir das ganze procedere viel zu kompliziert.
Gute Ideen
Die zweite positive Geschichte wäre eine Aufwertung der Blog-Beiträge. Viele Beiträge sind ja Post von Autoren, die den Text schon auf Ihrem Blog veröffentlicht haben - aber eben auch nur dort. Die nicht mehr als Zweitveröffentlichung zu brandmarken wär schon ein Anfang. Zur Not eben erstmal mit einer eigenen Kategorie. Perspektivisch wärs natürlich schön, wenn man Blogs bei Indy "anmelden" könnte, so dass die Beiträge automatisch übernommen werden.
An Youtube oder Myspace braucht man sich übrigens nicht orientieren, das geht dann doch zu weit. Was man aber stärker beachten könnte: viele Leute laden Bilder, Videos und Audiodateien lieber bei anderen Anbietern hoch, sei es aus Gewohnheit, oder weil die besseren Komfort, bessere Features usw. bieten. Indy könnte das respektieren, in dem sich zukünftig Videos, Bildergalerien usw. von anderen Anbietern einbinden lassen.
Am Layout und an der Bedienung hab ich persönlich jetzt nicht viel auszusetzen. Andere Leute würden aber wahrscheinlich einen anständigen WYSIWYG-HTML-Editor vorziehen.
Grundsätzlich wärs echt eine gute Sache, wenn sich die Mods zukünftig auf das herausstellen besonders gelungener Beiträge als Kernaufgabe konzentrieren können. Also nix mehr mit Kästen vor Beiträgen plazieren und Kommentaren moderieren, sondern für Top-Beiträge auf der Startseite sorgen. Was im Open Posting und in der Kommentarspalte abgeht, werden die User dann selber per Rating bestimmen. Einen Versuch wärs auf jeden Fall wert!
Rating...
interessanter artikel zum thema (en)
Titel
gute Ideen
Von einem rating-System halte ich auch absolut nichts. Erstens können dann wie schon erwähnt, die Nazis hier ihre Beiträge hochvoten, und das sind nicht wenig. Da reichts, dass ein link bei thiazi reingesetzt wird und schon hast du hundert clicks von denen. Dazu kommt, dass ich befürchte, dass nicht mehr der Inhalt zählt, sondern, es zählt, wer mehr Leute zum Voten mobilisieren kann. Das wäre dann quasi Szenebattle 2.0 auf indymedia.
Was die blogs angeht. Es gibt schon heute die Möglichkeit seinen beitrag auf indymedia reinzustellen, ohne eine crosspost-box drüber zu bekommen. Es gibt inzwischen die interne Absprache des "Parallelpostings" unter uns mods, die wir immer noch nicht verbindlich nach außen kommuniziert haben... Das heißt, wenn ersichtlich ist, dass ein Blogautor seinen Beitrag zeitnah (das heißt nicht erst eine Woche nach der Veröffentlichung auf seinem blog) den Beitrag selbst auf indymedia gepostet hat, dann wird der Beitrag wie jedes andere indymediaposting auch behandelt. Kommt also auch ins Newswhire, wenn die dafür üblichen Kriterien erfüllt sind. Zusätzlich wird auch über ein indy-blogwhire nachgedacht. Allerdings ist da noch unklar wie das konkret aussieht. Man kann nicht einfach alle möglichen blogplanets dafür abonnieren, sondern muss auswählen. Entweder die Leute können selbst ihre Beiträge dafür vorschlagen, oder jemand durchforstet regelmäßig die planets nach guten Beiträgen, oder es gibt blogs, die regelmäßig gute Sachen schreiben (z.B. annalist.noblogs.org) die dann automatisch drin wären. Das muss im Detail eben noch diskutiert werden, und wird wahrscheinlich nicht vor der Umstellung auf das neue CMS umgesetzt werden.
Bewertungssysteme
Ich finde die Bewertungssystem Idee nicht gar nicht so schlecht,
es ist viel "demokratischer" und verschiebt Entscheidungen die
vormals von Moderatoren getroffen werden mussten auf die Nutzer.
Ich mag deshalb deine Befürchtung bzgl. eines Missbrauchs nicht ganz
teilen, denn die Gesamtbewertung wird ja durch die Masse der Leser
gebildet, so dass Bewertungen von einzelnen "Störern" in dieser
untergehen werden. Und wenn es wirklich nicht klappt, was solls,
dann kann man das Verfahren immer noch abschalten.
verbesserungsvorschlag
mehr Demokratie & Qualität, weniger Arbeit
Klar gibts Nazi-Kommentare, und die kann man auch weiter löschen. Aber dieser ganze Quatsch mit der Grauzone ist viel zu viel Arbeit und viel zu sehr Willkür, als dass man da länger dran festhalten müsste. Außerdem kann man die Mehrheit primitiver Nazi-Kommentare ja mit schon mit einfachen Wortfiltern auf ne Moderationsliste setzen. Natürlich würde dann die Moderation der Kommentare nicht ganz wegfallen, aber sich imemrhin auf das Aussortieren eindeutiger Nazi-Postings reduzieren.
Die Blog-Beiträge-Praxis ist ein Anfang, am besten mal eindeutige Regeln definieren und publik machen!
Was den Blogwire angeht: ich würde weder bestehende Planeten abonnieren, noch Blogs per se draufsetzen. Man kann sich anmelden, dann werden neue Beiträge automatisch zu Moderation vorgelegt. Sind sie interessant & relevant, schaltet man frei. Das wäre dann wieder ein Rauspicken der besten Beiträge, und damit ein Plus an Qualität.
Beim Blogwire könnte man die Kommentarfunktion auch ganz abschalten und auf die Originalseiten verweisen. Dann spart man sich noch mehr Arbeit, und die Blog-Autoren freuts auch.
Vorschau
es gibt für Artikel bereits eine Vor Anschau. Der Button nennt sich Vorschau.
Grüße von mir
Kategorien!
(und den Vorschau-Button finde ich hier auch nirgends)
Vorschau
Indymedia lokal
Die bundesweite Vernetzung von Indymedia ist weiter sinnvoll, aber wenn wir dabei stehen bleiben, ist das nur Ausdruck von personeller, konzenptioneller und politischer Schwäche. Eine Dezentralisierung (Lokalisierung) von Indymedia kann wohl nicht als Eins-zu-Eins-Übertragung des Indymedia-Apparats auf die Ortseben erfolgen. Ich meine, es gibt eine "schlanke" und technisch nicht aufwändige Lösung, die wenigen Aktiven in vielen Orten ermöglicht, ihr eigenes, lokales Indymedia zu betreiben.
Meine Vorstellungen dazu sehen ungefähr so aus:
1. Der bundesweite Newswire bleibt zentral und wird unverändert von der Lokalseite übernommen. Der Newswire wird weiter zentral moderiert.
2. Neben dem Newswire besteht eine inhaltlich gegliederte Lokalseite, die von den lokalen Leuten moderiert wird. Aus rechtlichen Gründen und um Indymedia-Deutschland vor juristischen Attacken zu schützen, muss die Lokalseite eine presserechtlich Verantwortlichen benennen.
3. Um die Lokalseite übersichtlich zu halten, ist sie nach sozialen Orten getrennt. Diese soziale Orte sind:
- Schule/Universität
- Betrieb
- Stadtteil
- Hinzu kommen die Themen:
- Kommentar/Blog
- Kalender
Die Sortierung nach Themen und sozialen Orten ist sinnvoll, damit einzelne Berichte zum Beispiel aus Betrieben nicht untergehen in einer Masse von Stadtteil- oder Schulberichten. Sie bleiben in ihrer Themensparte dokumentiert.
Die Kalenderspalte auf der Lokalseite dient den unvermeidlichen Ankündigungen. Eine solche Funktion wird von vielen gewünscht, also sollte Indymedia diesen Service auch bieten.
Gleiches gilt für Kommentare und Blogs. Sofern diese von den Meldungen und Berichten getrennt bleiben, zerstören sie auch nicht den Nachrichtencharakter der Lokalseite. "Ergänzungen" zu einem geposteten Artikel (die viel lästige Moderationsarbeit kosten), werden eventuell durch einen eigenen Themenbereich "Kommentare und Blogs" überflüssig.
Das sind so meine Gedanken. Ich bin auch bereit, bei so einem Projekt in Hannover mitzuarbeiten.
Gruß Wal Buchenberg
Gute Frage
Gegen Zersplitterung und Verantwortliche
Indymedia sollte Leuten auch Themen nahe bringen, die außerhalb ihres Umfelds stattfinden. Deswegen sollte der Trend m.E. eher dahin gehen, sich international besser auszutauschen, mehr zu übersetzen und die weltweiten Gemeinsamkaeiten stärker herauszustellen. Eine Regionalisierung würde nur der Scheuklappenmentalität Vorschub leisten. Mal abgesehen davon, dass viele wahrscheinlich die traditionsmarxistische Einteilung in Betrieb, Schule und Stadtteil als "Kampfzonen" wahrscheinlich ablehnen und sich da auch gar nicht vertreten fühlen, würde das die Zersplitterung ja nochmal verstärken! Es gibt doch die Möglichkeit, sich Themen-Channels anzuschaun (z.B. Bildung, Antifa, usw.), das reicht echt völlkommen. Es besteht einfach die Gefahr, dass - um beim Beispiel zu bleiben - sich Schüler aus Hannover nur noch die Seite Hannover/Schule anschaun. Das kann ja niemand wollen. Ich würde auch grundsätzlich die verschiedenen "Kampfzonen" nicht voneinander trennen, sondern wieder die Gemeinsamkeiten hervorheben wollen. Und das geht auch eher mit Themenchannels. Wenn noch ein Tag-System dazu kommt, werden auch die Querverbindungen offensichtlicher. So zeigt ein Klick auf "Neoliberalismus" evtl. dem "Arbeiter", dass auch Schüler, Studierende und viele andere durch neoliberale Umstrukturierungen betroffen sind. Anders herum natürlich genau so.
Richtig gefährlich wirds mit der vorgeschlagenen Einführung einer presserechtlich Verantwortlichen. Das hätte dann tatsächlich die Folge, dass es jemanden gibt, der beständig mit hunderten von Klagen überzogen wird. Sich damit zu befassen, setzt die vollkommene Professionalisiserung dieser Stelle voraus. Die Verantwortliche müsste von jeder anderen Tätigkeit freigestellt sein, für ihre Arbeit bei Indy bezahlt werden, bestimmte juristische Vorkenntnisse mitbringen, usw.. Das wäre außerdem das Ende des basis-demokratischen Ansatzes von Indy: um sich vor Klagen und Verurteilungen zu schützen, müsste die Verantwortliche die Inhalte auf Indymedia aussortieren und zensieren. Damit würden Richtung von und Inhalte auf Indymedia von einigen wenigen zentralen bezahlten Professionellen gesteuert.
Solche Konstruktionen führen auf Dauer normalerweise dazu, dass linksradikale Positionen Schritt für Schritt aufgegeben werden (siehe alle Versuche, linke Basisbewegungen in Parteien oder NGOs zu verwandeln), oder das Projekt scheitert, weil die Verantwortlichen eingeknastet werden und sich niemand mehr findet, der die Posten übernehmen will.
Gerade im Hinblick auf die Radikalisiserung des deutschen "Anti-Terror"-Kampfes wäre ein solcher Schritt unverzeilich. Wenn Indy hier kritische Positionen beibehalten will, wären offizielle Vertreter auf Dauer ständigem Terror der Repressionsorgane ausgesetzt.
Einfach ...
Indymedia heisst selber machen
Hiermit sind alle, die sich schon mit kreativen Ideen eingebracht haben oder mit dem Gedanken spielen, hier noch Vorstellungen preiszugeben, eingeladen an einer solchen Konferenz mitzuwirken und ein neues/andere/vielleicht das gleiche? Indymedia dort mit allen anderen zu entwickeln. Tragt Euch auf die imc-germany Liste ein, beteiligt Euch an den Vorbereitungen, bildet / sucht Euch Gruppen, bereitet Workshops vor, seid (weiter) kreativ....
@ eine
Ideen sammeln?
strenger moderieren wäre gut
strenger moderieren wäre gut
termine, die in den nachrichtenebreich gepostet wurden könnten vielleicht automatisch in den kalender verschoben werden. da machen die eher sinn. und der kalender könnte besser verlinkt werden.
querpostings rechter und konservativer presse könnten konsequent in den müllordner verschoben werden. zum einen passt das inhaltlich nicht und zum anderen setzt sich indymedia der gefahr aus, von springer-anwälten wegen urheberrechtsverletzung verklagt zu werden. ausserdem widerspricht das doch der idee der plattform.
auf der anderen seite könnten mehr artikel aus anderen indymedia-seiten übersetzt werden. ich kann leider kein französisch oder italienisch und würde mehr wissen wollen, was da passiert.
die idee mit web2.0 finde ich wichtig. tools wie podcasts und vernetzung können eine wichtige funktion erfüllen.
Stand der Dinge bei Indymedia
Medienkompetenz zugestehen
Es ist eben nicht alles wahr, was in den Medien kommt und das ist hier auch so.
Medienkompetenz und die Fähigkeit selbst zu denken sind durch nichts zu ersetzen.
Auch nicht durch Bewertungen durch das Publikum, die nur eine ganz normale Marktkonkurrenz aufkommen lassen würde, die sowieso eindeutig die "Bild" gewonnen hat.
kleine Anmerkung
evtl ja so ...
Kommentare & Co
Noch wichtiger als die Kommentar-Fragen find ich allerdings die Möglichkeit, Videos und Bilder-Gallerien von externen Anbietern komfortabel einbinden zu können.
Auf meine Wunschliste würd ich dann noch individuell konfigurierbare Feeds und Email-Benachrichtigungen über neue Beiträge mit bestimmten Stichworten setzen. Und Tags für Beiträge.
Rating ist doof
Rating = Beurteilung nach Leistung
Rating = gute Berurteilung für die meist gelesensten Themen = oberflächlich
Rating = zu schnelle "Urteile"
Wozu?
Obwohl ich bezüglich Rating verstehen kann, dass es natürlich eine Erleichterung wäre für die Mods.
Irgendwie hören sich die Gedanken zum Thema Veränderung für Indy so an,
als müsse man mithalten im WEB.
Das ist doch totaler Blödsinn.
Das Einzige was ich gut fände, wäre die Möglichkeit Videos zu posten.
Besser hier als woanders.
Bin ich mir aber auch nicht sicher.
S.
@ S.
ergänzung
ich lese schon so lange indymedia.
ich weiss net wie lange.
ewig.
und ich bin oftmals erstaunt gewesen, was hier so passiert.
und ich denke jetzt: es gibt tatsächlich leute, die monate gebraucht haben, bis sie überhaupt enddeckt haben, dass es hier ein "newswire" gibt.
was soll das sein, wenn mensch es nicht kennt?
damit sind selbst die, die sich szene_relevant verhalten anscheinend kaum in der lage, das projekt zu erfassen.
also mal die hirne offen machen und darüber nachdenken, dass eine perspektive auf das projekt von neunutzer_innen und "aussenstehenderen" eine VÖLLIG andere ist, als für insiders.
DAS wäre meiner meinung nach der erste schritt für eine wirkliche veränderung, bzw. verbesserung.
oder indy bleibt was für die ca. 0,1 promille der gesamtbevölkerung, die inside sind.
kann ja auch o.k. sein.
mir ist das eher nicht genung, aber besser, als wenn's indy nicht gäbe.
und das ist auch eine gute frage, ob nicht indy abschaffen mal ganz spannend wär.
nur für zwei oder drei monate.
und einfach mal sehen, was passiert!
viele grüße
ergänzender
ein paar anmerkungen
die diskussion hier ist interessant, doch ist es immer wieder wichtig darauf hinzuweisen, dass eine "qualitative" bewertung von beitraegen problematisch ist. schon geschieht es immer wieder, dass berichte "bewertet" werden und dann welche, die eigentlich fuer indy geschrieben bzw. gestaltet wurden, nicht auf der startseite freigeschalten werden. andere, oft einfache c&p ohne sich die muehe zu machen, auch die links zu uebertragen erscheinen auf der startseite. dies ist wohl auf eine offensichtlich unterschiedlich gehandhabte "interne Absprache des "Parallelpostings"" zurueckzufuehren. ist auch schon vorgekommen, dass eine artikel uebersehen wurde und erst nach einem treffen im chat freigeschalten wurde. wie auch immer, zeigt die derzeitige praxis, dass die bewertung von beitraegen nicht immer nachvollziehbar ist.
wenn zusaetzlich der bewertung der inhalte nach einem aussiebesystem eine nach "qualitaet" hinzukommr, dann hat dies moeglicherweise zu folge, dass mehrere ebenen der hierarchischen bewertung erfolgen - und diese ebene ist immer subjektiv und davon abhaengig ob mich ein artikel interessiert und ich die zeit finde, ihn dahingehend durchzulesen.
eine weitere auswirkung ist die, dass schon jetzt viele leute keine berichte schreiben, weil sie sich nicht "kompetent genug" finden. mit einer bewertung von "qualitaet" wird ein massstab gesetzt, der es nicht ermoeglicht, sich die entsprechende erfahrung des schreibens anzueignen, um "qualitativ hochwertige" artikel zu schreiben. es ist aber wichtig zu beachten, dass informationen wichtig sind und nicht immer von "profis" aufgearbeitet werden koennen. viel wichtiger ist es, wenn mehr leute dazu angeregt werden, was zu verfassen. jetzt kann aus der perspektive geantwortet werden, dass "die leute" schon genug erfahrung bei indymedia gesammelt haben und es an der zeit ist... aber: alle, die artikel schreiben fuehlen sich vielleicht so weit, andere schreckt dies vielleicht ab.
was also tun? das internet ist - neben vielen anderen funktionen - ein vor allem ort zur verbreitung von informationen. und diese moeglichkeit sollte moeglichst vielen (zu bedenken ist, dass es nicht alle nutzen) offen stehen. eine meinung zu einem beitrag abzugeben ist eine moeglichkeit - und schon jetzt via kommentar moeglich. bsp: "weg damit" oder "toller artikel" - solche kommentare sind aber bald "grau". artikel via bewertung zu qualifizieren bietet sich mitunter als loesung an, ist aber zu hinterfragen, wie das bereits in einigen kommentaren gemacht wurde. jedoch sollte das problem nicht auf nazis reduziert werden, da es viele beispiele gibt, wo schnell mal ein artikel aufgewertet wird. andere dagegen nicht, weil sich grad kein mensch fuer einen bestimmten winkel auf diesem planeten oder ein bestimmtes thema interessiert. also nicht nur dahingehend, wie "missbrauch" betrieben wird, sondern wie inhalte darueber manipuliert werden und populaere schreiber_innen schnell ein instrument entdecken koennten. dagegen spechen aber die grundsaetze von indymedia, die eine moeglichst unhierarchische teilnahme vorsehen.
ein beispiel, wie ein mittelweg zwischen gleichwertiger praesentation der beitraege und hervorheben von als lesens- hoerens oder sehenswert hervorgehobenen beitraegen bietet indymedia.org.uk - ausgewaehlte beitrage sind farblich hervorgehoben und der newswire kann mit einem klick aufgerufen werden. doch auch hier stellt sich die frage: wie leicht uebersehe ich dadurch interessante informationen, die - vom wem auch immer - nicht als lesenswert befunden werden.
deshalb ist die frage auch eine technische (siehe dazu auch den bereits verlinkten artikel auf
zu crosspostings und einbinden von blogs:
hier gibt es bereits einige loesungsansaetze, die aber zum teil kaum bekannt sind. so wurde eine seite einrichtet, die die inhalte der deutschsprachigen imc's zusammenfuehrt und bei einer dezentralisierung genutzt werden kann, um wieder alle inhalte zusammenzufuehren. darueber hinaus gibt es die moeglichkeit, inhalte von anderen seiten via rss-feed einzubinden. eingebunden werden koennten in dieses system auch die deutschsprachigen features des globalen www.indymedia.org - zu finden ist die syndikation seite unter:
ein aehnliches projekt gibt es im weltweiten indynetzwerk in ozeanien:
eine sammlung von informationen aus allen moeglichen bereichen ist sicher wuenschenswert, wobei es aber auch um die frage geht, ob und wie die inhalte kategorisiert werden sollen, so wie es derzeit mit den verschiedenen rubriken geschieht. zwar gibt es auch zahlreiche beitraege, die nur ansatzweise oder nicht zugeordnet werden oder werden uebermaessig vielen rubriken zugeordnet. in verbindung mit rss feeds wird eine zuordnung zu rubriken aber schwierig. eine loesung fuer dieses problem erfordert eine entsprechende bearbeitung der beitraege. als loesung bietet sich die rubrik otherpress auf at.indymedia.org an, wo leute haendisch beitraege, die auf anderen seiten erschienen sind, mit einer kurzen zusammenfassug verlinkt werden koennen. diese beitraege koennen den rubriken zugeordnet und von leser_innen via klick gefiltert werden.
ein weiteres beispiel fuer das zusammentragen von informationen ist planet.antira.info. das projekt beschreibt sich selbst folgendermassen: "planet.antira.info ist ein sogenannter feedreader. Die Seite zieht lediglich verschiedene rss-feeds von interessanten Seite zusammen, um so einen Überblick über deren Inhalte zu ermöglichen. Wir machen uns weder die Inhalte zu eigen noch sind wir für die Inhalte verantwortlich."
dort sind es jedenfalls nicht nur informationen von unabhaengigen medien, aber fuer informationen zu bleiberecht, dem grenz- und klimacamps, Oury Jalloh usw. finden sich dort viele inforkationen, die bei interesse zugegriffen werden kann.
doch eine frage wird immer zentral bleiben: je mehr kritische berichte geschrieben werden, desto mehr gibt es auch zu lesen. und es sich jetzt schon sehr viele. oft ist es schwierig, informationen zu finden. oft ist es schwierig, einen artikel zu schreiben. und genau da steht wieder die frage nach der beteiligung an medienprojekten zur diskussion. wenn aktivist_innen medienarbeit als teil ihrer politischen arbeit verstehen - so wie sie auch flugis schreiben, dann ist dies eine basis, auf der interessante beitraege entstehen koennten. da es oft schwer ist, sich aufzuraffen und was zu schreiben oder nach ausreden gesucht wird, warum eine information nicht weitergegeben werden soll, koennte versucht werden, leute zum schreiben anzuregen und eventuell workshops zu veranstalten, die zeigen, wie leicht ein beitrag veroeffentlicht - und dass sogar noch formatiert mit zwischentiteln, fotos und links...
es gibt sicher noch mehr zu diesem thema zu schreiben, aber das war jetzt eh schon mal einiges. vielleicht ist ja die eine oder andere anregung dabei.
digg, reddit
Lokalisierung ist auch gut, lässt sich alles durch abonnierbare Unterkategorien verwirklichen siehe reddit.com
Voting ist in diesem Fall übrigens nicht nur ein bewerten nach Leistung, sondern auch ein Bewerten nach Interesse, wodurch die Beiträge die für die Mehrzahl interessant sind weiter oben stehen als andere. Es ist auch nicht so, als ob irgendwelche Meinungen/Beiträge unterdrückt würden. Die erscheinen ja auch weiterhin, nur weiter unten (entspricht etwa dem heutigen "open posting") nur was in der newswire erscheint würde vom user bestimmt und nicht von einem Mod Team mit autoritätsanspruch...
..das find ich eh banane - passt überhaupt nicht zu einer linken Seite und karrikiert eher linke Ideale.
Noch ein Verbesserungsvorschlag
voting??? waaah!
das voting setzt viel zu viel voraus.
vor allem:
bei dem platzhirschgebaren, was die szenemackerInnen hier oft an den tag legen würde durch das voting eher noch mehr hierarchie entstehen.
siehe die angriffe gegen alle texte, die nicht 100% ins schema passen. die wurden von der moderation trotzdem ins nw gestellt - würden in zukunft aber fürchte ich dann von den szenemackerInnen einfach mal ins open-posting zurück gedrückt werden.
beispiele?
nun, die geschichten um die bmw-motorräder.
da hat indy funktioniert und schon kommen die szenemacker und hauen drauf ein -
nicht nur in kommentaren sondern ja auch schon auf der editorial-liste. obwohl es menschen gab, die das gerne als feature gehabt hätten (also startseite mittelspalte) ist das von szenemackern verhindert worden. war ja nicht "links" genug.
genauso jetzt unter der film-rezension:
"beschäftige dich lieber mit frauen wie ito noe oder emma goldmann, dann darfst du wieder mal was hier posten"
genau solches platzhirschgebären ists doch, was indy kaputt macht.
indymedia hatte sich mal entschieden, kein szenetool zu sein. würde solch eine art "voting" eingeführt, würde indy genau den weg gehen fürchte ich. denn die szenemackerInnen haben den längsten atem, nicht die, die neu sind und mal frischen wind in indy bringen.
was was bringen würde: moderation aufstocken, vor allem auch mit weiblichem personal, und dann stringenter moderieren. sprich: alles, was wirklich nicht eine ergänzung darstellt zumindest ins graue schieben (ist schwer zu entscheiden oft, ich weiß). mackerInnengehabe sofort ganz raus - sonst fühlen sich die leute davon weiterhin angepisst und schreiben womöglich nicht mehr. indymedia sollte leichter zugänglich sein als die szenevokü, wo sich erstmal bewiesen werden muss.
Rating
Villeicht
Und Indymedia soll und muss sich weiterenticklen, den das gehört doch zu einer alternativen Subkultur, immer neue Ideen/Medien/Wege zufinden und hier und da etwas zuverbessern, sonst wären wir heute noch auf dem Stand vom Mittelalter.
Ergänzg/Kommentar,Voting,kommerzielle Dienste
Wer wirklich was zum Thema beizutragen hat, schreibt eine Ergänzung, die weiterhin standadmäßig moderiert wird.
Was eine Bewertung von Artikeln und eine thematische oder Tag-basierte Gruppierung angeht:
Die Gegner/innen sollten bedenken, dass mit dem derzeitigen System sehr viele Artikel untergehen, weil sie sich in einer Masse gleichförmiger Posts verstecken. Ich meine damit zum Beispiel, dass am ersten Mai jeder zweite Artikel von Kreuzberg handelt ("Ecke Skalitzer steht eine Wanne") und ein vielleicht gut recherchierter Artikel aus Hinteroberhausen-West ganz hinten im Open-Posting auftaucht.
Vor dem Einbinden von Medien kommerzieller Anbieter kann ich nur warnen. Diese Dienste sind mehrheitlich Werbefinanziert und erstellen Nutzerprofile. Wenn nun auf einer Indymedia-Seite ein Bild eingebunden wird, erhält der Anbieter möglicherweise relevante Informationen: nämlich IP/Hostnamen des Lesenden, dazu Informationen, die der Browser liefert (System, Sprache), verknüpft mit der Tatsache, dass diese Person gerade einen Artikel bei Indymedia liest und auch die URL des Artikels (als Referrer).
Wenn ich also sagen wir als Fotograf/in einen bezahlten Flickr-Account habe und sich meine IP nicht ändert, kann Flickr/Yahoo, auch wenn ich gerade dort abgemeldet bin, meinen Datensatz zuordnen, also z.B. Namen, Kreditkartendaten, Email. Möglicherweise möchten manche Leute keine derartige Verknüpfung ihrer und auch kein Google Analytics übers Hintertürchen in Indymedia eingebaut haben.
Web 2.0
Die Seite kann in ihrem jetzigen Zustand problemlos von überall mit jedem Webbrowser betrachtet werden, ohne die ganzen Java/Flash/VideoCodec Plugins zu bestitzen, die nicht in jedem Internetcafe zu verfügung stehen. Außerdem das macht die Seite schlank und sie wird schneller geladen.
Zertifikat, Gleichberechtigung, Punktesystem
ne
Weiter so.
Änderungen
oder mal n neues Template für die komplette Seite?
Indymedia - zwischen Theorie und Praxis
Und da merkt man; Es wird höchste Zeit -nicht nur inhaltlich, sondern auch formal - zu schauen ob sich Indymedia nicht verändern sollte, und wenn ja, wie.
Vor einigen Tagen trafen sich deswegen in Nürnberg einige Indymedia-Aktivisten die sich grundlegend mit dem IST und SOLL von Indymedia zu beschäftigen.
Grund genug das auch im freien Radio zu thematisieren. Alex von Radio Corax sprach mit Markus und Georg.
ein Gedanke zur Weiterentwicklung
Innerhalb unserer Gruppe sind diese Themen nun mehrfach diskutiert worden, haben uns wichtiges dazu überlegt und würden uns freuen wenn man eventuell eine breite Diskussion anregen könnte. Die Vorstellung ist ein eigener TV Kanal... So etwas wie indymedia.tv.... da soviel Blödsinn läuft bei dem Mensch sich fragt wer das schaut und wie sich das finanziert kam uns die Frage in den Sinn was denn so ein Sendeplatz auf Astra kosten kann.
Die erste Recherche ergaben eine Miete von 600.000 € im Jahr. Klingt natürlich erst einmal gewaltig und müsste mal genau recherchiert werden sollte aber doch durch Spendenaufkommen finanzierbar sein.(Andersrum gesehen sinds nämlich nur ca 1644 €/ Tag und das klingt schon gar nicht mehr soviel...) Natürlich sind zusätzliche Kosten wie Studio, Kameras, Technik,Moderatoren,Beiträge usw., darin noch nicht enthalten. Bin aber der Meinung das es innerhalb unserer Zusammenhänge möglich sein muss dieses kostengünstig und durch freiwilligen Einsatz leisten zu können.
Aus unserer Gruppe ist keiner beruflich im wirtschaftlichen oder journalistischem Bereich und ich hoffe hier Menschen zu finden die an das Thema professioneller ran gehen können als wie wir es vermögen. Gehe davon aus das einige mit unser Idee sehr viel mehr anfangen können und mit vereinten Kräften eine Umsetzung in die Realität durchaus möglich ist. Denke es wäre wichtig nicht nur den Bürgern denen wir verschwiegen werden eine einfachere Möglichkeit zu bieten um unsere Ziele zu vermitteln. Auch für die gesamte Widerstandsbewegung wäre es ein enormer Fortschritt bezüglich der Koordination.
Der Aufbau der Standard Nachrichtensender dürfte so schwer in der Umsetzung nicht sein. Morgens bis mittags zwei Moderatoren die die „Neuigkeiten des Tages“ für Deutschland und Weltweit berichten. Ab und an mal ein Studiogast der Brennpunktthemen betrachtet. Tgl Bekanntgabe der Parlamentsthemen und die Möglichkeiten des Einzelnen sich zu beteiligen im Überblick.
Beiträge kann jeder einreichen. Alles mit free commons so wie bewährt... Nachmittags Reportagen über das was in der Welt wirklich los ist, Aufstände, Proteste, Menschenrechtsverletzungen der Regierungen dieser Welt, laufende Aktionen. Kulturell wichtige Beiträge. Interaktive Diskussionsrunden, Interviews... Abends Filme wie „Hotel Ruanda“ statt „Bauer sucht Frau“
Die Liste dessen was getan werden kann und muss ist lang. Wie Weit all diese Ziele umsetzbar sind ist fraglich doch wir sind der Meinung das eine breite Gegenöffentlichkeit zukünftig noch wichtiger werden wird als wie sie es heute schon ist. Denken auch das indymedia genau die richtige Basis für eine solche Bildungsinitiative darstellt und durch eine solche Möglichkeit Protestziele zukünftig besser definiert werden können.
Eventuell sollte man in einem der ersten Schritte schauen in wie weit die Ressourcen unserer Bewegung personell wie finanziell belastbar sind und ob ein Verein oder auch eine Genossenschaft für eine rechtlich sichere Form sorgen können. Wir können in der Bewegung auf eine breite Basis schauen in der sich sicherlich Produzenten, Redakteure und weite Profis befinden. In virtuellen Plenaren kann jeder sich beteiligen und dadurch die Vielseitigkeit des Senders wahren. Eventuell finden sich private Wohltäter die mit Spenden die Startphase finanzieren bis sich das Projekt durch Kontinuität bewährt hat???
Tausend Fragen gilt es zu stellen und zu diskutieren doch eventuell lässt sich ein gemeinsamer Entschluss fassen um wirklich durch Information etwas an den herrschenden Zuständen zu ändern.
Wir müssen etwas tun wenn in den Massenmedien die Verhaftung von hundert russischen Demonstranten die gegen die Regierung protestieren kommentiert wird mit undemokratisch und repressiv; im Gegenzug aber den deutschen Medien in Deutschland es keine Sekunde Sendeplatz wert ist wenn weitaus größere Massenverhaftungen in der erheblich kleineren BRD vonstatten gehen und prügelnde wie mordende Polizisten verschwiegen werden...
So, und nun freue ich mich über eine Nachricht von Euch falls ich mich mal wieder wirr und unstrukturiert ausgedrückt habe und etwas von dem Plan nicht verstanden wurde...;-)
Juli und das oTC
(offenes Toleranz Café)
Rating
Desweiteren halte ich auch eine - ebenso freiwillige - Bewertbarkeit von Schreibenden für sinnvoll; wenn jemand immer nur Müll schreibt, will ich das nicht jedesmal aufs Neue feststellen, sondern diese Person einfach ausblenden können; genauso hätte ich gerne die Möglichkeit, mir Artikel von in meinen Augen guten Schreibenden zuerst anzeigen zu lassen, unabhängig vom Themenfeld. Dafür müßte es aber die Option geben, sich als Schreibende Person einen festen Namen zu sichern, zwecks Wiedererkennung. Da hängen bestimmt auch datenschutztechnische Probleme dran, ich habe technisch keine Ahnung, wie sich diese umgehen lassen (IP-Verschlüsselungen, etc...), sollte aber möglich sein.
Ich lege Wert auf die Feststellung, daß dies NICHT einer Zensur gleichkäme, da jedeR Nutzende selbst entscheiden kann, nach welchen Kriterien gefiltert werden soll.
Oben wurde irgendwo eine "Konsummentalität" von Usern kritisiert; halte ich nicht für schlimm, wenn jemand glaubt, nix dazu zu sagen zu haben und sich einfach nur informieren will.
Zu Html: Praktisch fände ich über dem Editfenster, in welches ich grade schreibe, Buttons für Textdarstellung, um denen, die keine Ahnung von html-codes haben und haben wollen, dies zu erleichtern. Also sozusagen html für "doofe", Text markieren, auf den "fett"-button klicken und der Text erscheint in fett. Oder farbig. oder kursiv...
P.S.
Und noch ein P.S. - sorry
Außerdem könnte man dafür sorgen, daß Kommentare chronologisch korrekt erscheinen, mein P.S. ist schon vor dem Post davor da und dieser hier wird wahrscheinlich auch noch davor erscheinen.
Hier nochmal mein ursprünglicher Post
Ursprünglich habe ich was zum Rating gepostet, nämlich, daß ich durchaus Vorteile in einem freiwilligen Ratingsystem sehe, d.h., daß man (mensch...)sich sowohl als Schreibende mit freiwillig festem Schreibendennamen raten lassen kann, als auch freiwillig ihre Artikel einem rating unterziehen lassen kann. (Ich scheiß jetzt auf geschlechtsneutrale Schreibweise und benutz weiblich, wenn sich jemand diskriminiert fühlen sollte, sorry)
die Userin müßte dann selbst ihre Filterkriterien festlegen können, z.B. "nur geratete Artikel" oder "nur mit "gut" oder besser geratete Artikel" respektive "nur von gerateten Autorinnen" oder "nur von gut oder besser gerateten autorinnen".
Kann man auch kritisieren, allerdings will ich manchmal einfach nur unkritisch ein linkes Medium konsumieren (sic!), ohne die Perlen aus dem Müll klauben zu müssen...
Chronologie
Oft beziehen sich Kommentare mit inhaltlichen Ergänzungen auf welche, die inzwischen unten stehen, und man versteht den Zusammenhang nicht mehr.
Man könnte die doch einfach an der richtigen Stelle mit Titel anzeigen, und einem kleinen |+|-Kästchen davor zu auf- und einklappen. Dazu noch ein Button "Alle auf/einklappen" und fertig.
Probleme gibts auch bei at.indymedia.org
Barrierefreiheit
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Was fehlt? — Reiner Spam
Verändern?? — mircoo
=) — DJ Aerox
@ Martha 01 — WirsingenLaaLaLaLaa
@ Kugel 02 — Kommentator
1 anregung — egal
@ WirsingenLaaLaLaLaa — Martha
sdgf — sdfg
@ Martha — WirsingenLaaLaLaLaa
zusammenarbeit mit buergerlicher presse — kritik
ejalne — ejalne