Berlin: Schulden? Zahlt der Staat

Hannah 15.11.2008 06:47 Themen: Globalisierung Soziale Kämpfe
"Schulden? Zahlt der Staat" unter dem Motto fand gestern eine kleine Aktion in Berlin statt. Anlässlich des heute stattfindenden G-20 Treffen, wo sich die Staatsobrigkeit über Maßnahmen zur Regelung der Finanzkrise trifft, wurde ein Internationaler Aktionstag am heutigen Tag ausgerufen. In der BRD ruft u.a. die Interventionistische Linke zu dezentralen Aktionen auf. Die Aktion fand in dem Rahmen, ein Tag vorher statt.
Video:  http://kanalb.org/clip.php?clipId=2182

Gestern Mittag fanden sich einige AktivistInnen in Berlin zusammen um mit den Banken gemeinsam zu feiern. Getreu dem Motto "Schulden? Zahlt der Staat" wurde darauf aufmerksam gemacht, dass in der jetzigen Finanzkrise Schulden verstaatlicht werden. Den AktivistInnen war es ein Anliegen, darauf aufmerksam zumachen, dass der für die Rettung des Kapitalismus 500Mrd € zur Verfügung gestellt werden. Und wenn so grosse Summen an Geld da sind, dann muss es etwas zum verteilen geben. Nicht nur die Banken, auch wir, die Menschen hier, wollen etwas vom Kuchen abbekommen bzw. den ganzen Kuchen. Aus dem Grund wurde symbolisch den Angestellten ein Stück von dem 500 Mrd-Kuchen abgeben. Den Rest aßen die AktivistInnen selber. Es wurde zu guter Musik getanzt und ein Brief, zur Einforderung der Zahlung der eigenen Schulden, verteielt (s. wwww.milliardenhilfe.de).

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Ergänzungen

Der funktionierende Link zur Milliardenhilfe

Erich 15.11.2008 - 12:58

Berlin Schulden? Zahlt der Staat!

Gorby 16.11.2008 - 16:51
So? Der G20 Gipgel kommt in Washington wegen der Milliardenchulden der Westbanken und derer in Japan und Indonesien zusammen. Dann gibt es eine Aktion in Berlin. Wenn ein Anteil gefordert wird, dann handelt es sich nicht um Bettelei.Wenn ich bedenke wie Arbeitslose diskriminiert werden, daß sie sogar umsnsonst buckeln, bzw, für 1 Euro buckeln dürfen und gleichzeitig tarifliche Arbeitsplätze abgebaut werden, Kommt gleich bei mir Wut auf! Ma piano! Das Großkapital hat alle für seine Knechte gehalten ganz nach der Devise: "Das Kapital weiß,die Welt ist sein und ihr deren Knechte, und wenn ihr auch noch so laut schreit ,ihr bekommt keine Rechte!"Selbst so einem neoliberaler Arsch wie dem Finanzminister Steinbrück reicht es. Ich erinerre auch darann daß nach dem LandowskI Skandal und dem Skandal um der Berliner Bank die SPD/PDS Regierung an die Mcht kam, dieselbe Bundesregierung damit drohte, wenn Berlin die Schulden nicht in den Grff kriege, dann einen Sparkommissar aufs Auge gedrückt bekäme. Der neue Senat tobte sich seinerseits an den Sozialschwachen und den Schwächsten aus. Krankenhäuser wurden geschlossen und das Tagegeld für Obdachlose ganz abgeschafft. Finanzsenator Sarrazin forderte dazu auf, Arbeitslose auf den Lebenstandart von Deutschkland der ersten Jahreshälfte des Jahres 1944 zu drücken. Wie wäre es mit den Bankmanagern das Gleiche zu tun. statt den BänkerInnen nun Milliarden in den Arsch zu schieben und auf die Selbstheilung des Marktes zu bauen? Auch könnte die Deutsche Bank verstaatlicht werden Natürlich ist das noch lange nicht der Sozialismus. Damit kann mensch gerade so einen Staatsbankrott entgehen,wenn danach entsprechend hart durchgegriffen und die Strukturen bei der Deutschen Bank umgekrempelt werden.Lieber die DB zerschlagen, wie andere meinen?
Hier geht es ja um Grundfragen ! Ersteres tat das UK, das noch lange nicht sozialistisch ist. Hier gIng es eben darum einen Staatsbankrott zu meiden. Eine Marget Thatcher hätte die Bank von GB und die Bank von Schottland einfach untergehen lassen und einen Staatsbankrott in Kauf genommen.
Der Kampf gegen Verschuldung auf unsere Kosten und Verarmung ,sprich der soziale Kampf nmuß jetzt geführt werden. Das schreibe ich nicht,um einen blindwütigen Aktionismus zu frönen. Auch sollten wir bitte mehr zuhören, was Betroffene in Indien, Afrika oder Lartainamerika zu sagen haben, ohne sich von der angeblich guten Bilanz Indiens verblenden zu lassen oder aber durch die Politik in Bolivien und Venezuela in Euphorie zu verfallen. Der Kampf muß international gefhrt werden ,ohne die Strukturen vor Ort zuz zerstören, was den ortlichen Bewegungen angeht. Die Aktion war ein guter Anfang. Ach ja, Berlin darf wie auch die reichen Länder Bayern und Ba Wü für die Deutsche Bank bluten, trotz eigener Probleme.
Keine weitere Worte ,sondern jeder tue was er kann! Jetzt muß ich weiter!

Weiter Aktionen

ich 16.11.2008 - 17:11
Berichte von weiteren Aktionen aus anderen Städten:

Lübeck
 http://de.indymedia.org/2008/11/232872.shtml

Düsseldorf
 http://de.indymedia.org/2008/11/232899.shtml

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