Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Kommentar, ein Diskussionsbeitrag oder eine Stellungnahme einer Gruppe reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein umfassendes Infoportal incl. Forum für die Verlautbarungen politischer Gruppen anzubieten. Indymedia will ein Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Indymedia will nicht als virtueller Flugblattständer für die Verbreitung, Kritik und Diskussion konkurrierender teilweise dogmatischer Ideologien herhalten. Das Veröffentlichen von Gruppenstellungnahmen und Flugblatttext gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen darüber, warum sich Indymedia nicht zum Diskutieren von politischen Texten eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Online-Diskussionsforen.
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Rechtsoffenes Oi!-Konzert im Conne Island
Rechtsoffenes Oi!-Konzert im Conne Island Mitte am 15.11.2008/Längst überfällige Dokumentation über die rechtsoffene Grauzone
Im folgenden geht es um die rechtsoffene Grauzone, Condemned 84, Stomper 98, Templars & Co.
Das ZK Knülle im Politbüro – ROCK AGAINST CONDEMNED 84 hat in den letzten Monaten eine umfangreiche Dokumentation zu dem oben genannten Themenkomplex erarbeitet download unter
http://redgreyarea.files.wordpress.com/2008/11/1_rotes_hetzpamphlet_29_10_2008.pdf
Ziel ist/war es, das geplante 10-Jahres Konzert der rechtsoffenen Grauzonenbands Stomper 98, Templars im Conne Island zu verhindern und sowohl über die Bands als auch über die rechtsoffene Grauzone aufzuklären.
Im folgenden geht es um die rechtsoffene Grauzone, Condemned 84, Stomper 98, Templars & Co.
Das ZK Knülle im Politbüro – ROCK AGAINST CONDEMNED 84 hat in den letzten Monaten eine umfangreiche Dokumentation zu dem oben genannten Themenkomplex erarbeitet download unter
http://redgreyarea.files.wordpress.com/2008/11/1_rotes_hetzpamphlet_29_10_2008.pdf Ziel ist/war es, das geplante 10-Jahres Konzert der rechtsoffenen Grauzonenbands Stomper 98, Templars im Conne Island zu verhindern und sowohl über die Bands als auch über die rechtsoffene Grauzone aufzuklären.
Ohne das vom ZK Knülle im Politbüro verfasste „Rote Hetzpamphlet“ wäre der Stein nicht ins Rollen gekommen. Es hätte keinerlei ernstzunehmende Diskussion im Vorfeld des Konzertes ohne diese Dokumentation gegeben. Das Conne Island war bislang zu faul/ignorant/lahmarschig oder schlichtweg zu dumm, eigenständig zu den Verstrickungen von Stomper 98, Templars & Co. mit der rechtsoffenen Grauzone zu recherchieren. Auf der einen Seite behauptet das Conne Island, dass das Rote Hetzpamphlet und seine Verfasser absolut unglaubwürdig seien, auf der anderen Seite zitiert das Conne Island in abgewandelter Form bereitwillig einige der belegten Fakten dieser Dokumentation in ihrem Brief an Stomper 98.1 Ohne das „gehasste“ Rote Hetzpamphlet hätten sich auch Stomper 98 niemals in Eigeninitiative (pseudo-) selbst“kritisch“ zu ihren Songs „Päderast“ und Evilskins-Cover und ihrem sonstigen Verhalten geäußert. Der Kelch wäre somit auch am Conne Island vorüber gegangen, weil ohne diese schon längst fällige Dokumentation alle so weiter gemacht hätten wie bisher: Nämlich Schwamm drüber!
Eine weitere antifaschistische Initiative hat das gerade erst angelaufene Webblog-Projekt Oi! The Greyzone ins Leben gerufen:
Oi! the greyzone – Warum? Weshalb? Wieso?
Seit langem tragen wir die Idee mit uns herum, Informationen zur Thematik der „Grauzone“ innerhalb der unpolitischen Skinhead-Szene öffentlich zu machen und damit eine breite bzw. längst überfällige Diskussion auszulösen, um ihr weiteres Vordringen zu verhindern. Dieser Blog soll ein erster Schritt sein. Wir wollen ihn in Zukunft mehrsprachig gestalten, da wir mit vielen verschiedenen internationalen ProtagonistInnen der Szene zusammenarbeiten, die exakt die gleichen Probleme vor Ort haben und die Faktenlage endlich öffentlich präsentieren wollen. Wir übersetzen zur Zeit einen fetten Reader zur Entwicklung der Skinhead-Szene im Baskenland und in Spanien. Solltet ihr Material haben (egal über wen und was auch immer), daß ihr uns zur Verfügung stellen könnt: Immer her damit!!!
Ergänzend sei noch erwähnt, dass dieses Projekt nur die sogenannte Grauzone getrifft, d.h. die Schnittstelle zwischen unpolitscher und rechter bzw. rechtsoffener Skinhead-Szene. Ihr werdet hier keinen Bericht über das letzte NPD-Fest mit Bonehead-Band xy finden, es sei denn wir erspähen vor Ort die ein oder andere Blitzbirne aus der Oi! Ecke bei ihrer „unpolitischen“ Bildung.
Dieses Projekt beschränkt sich also auf die unpolitische Skinheadszene und ihre Verstrickungen.
Beginnen möchten wir mit einer unglaublichen Geschichte aus Leipzig und der Kampagne des ZK Knülle im Politbüro, die uns ihr Material netterweise zur Verfügung gestellt haben und letztlich dadurch den Anstoß gegeben haben unser Projekt etwas flotter als geplant zu verwirklichen. Eine krasse Nummer die dort in Leipzig rund um das Konzert der Grauzonen Kapelle Stomper 98 im Conne Island passiert. Krass deshalb, weil die Leute vom ZK Knülle mehr mit der Antifaszene vor Ort zu kämpfen haben, als mit Stomper 98 und seinen teilweise mehr als rechtsoffenen Fans. Alle Fakten und Briefwechsel sind hier nun online, damit ihr Euch ein klares Bild machen könnt. Wir unterstützen absolut die Forderungen des ZK Knülle: Stomper 98 und Templars haben in alternativen Freiräumen nix verloren und sollten sich endlich mal argumentativ statt relativierend den vorgebrachten Fakten stellen.
Unter
http://oithegreyzone.wordpress.com/ werden wir in Zukunft über die rechtsoffene Grauzone berichten. Auf dieser Blogseite kann neben dem «Roten Hetzpamphlet» auch der wesentliche Teil des Schriftverkehrs von und mit dem Conne Island und Stomper 98 verfolgt werden. Bislang ist das Ganze noch in der Anfangsphase, die genannte Blogseite wird jedoch in den nächsten Tagen technisch besser funktionieren.
Also schaut öfter hier rein – hier geht einiges!!!
Kick stupidity out of the Skinhead Culture – smash the greyzone – brainusers welcome!!!
Was ist denn eigentlich die Grauzone?!
Während SHARP (Skinheads Against Racial Prejudice) sich seit Mitte der 90er in Deutschland langsam verabschiedete, aufgrund eines Generationswechsels und weil die Problematik mit anwesenden Nazis auf Konzerten und anderen Veranstaltungen zurückging, konnte die diffus-unpolitische Grauzone hingegen in den letzten Jahren zunehmend mehr Terrain innerhalb der nicht-rechten Szene erobern (und damit vor allem auch geschaffene klare antifaschistsiche Werte innerhalb der Szene verklären und verschwinden lassen). Konzerte bei den es früher nur so gerappelt hätte sind beispielhaft für diese neue Form der Toleranz gegenüber rechtsoffenen bis klar rechten KonzertbesucherInnen mit Thorshämmern, über RAC-Glatzen im stylischen 80er Jahre Gewand bis hin zu Thor Steinar tragenden rechten Prolls aus der Hool-Ecke. Alles natürlich vollkommen unpolitisch! Allerdings macht sich unter der Oberfläche der unpolitschen Szene die sogenannte Grauzone weiter schön breit, deren Übergänge von „unpolitisch“ zu „patriotisch“ bis hin zu „nationalistisch“ fließend sind. In dieser Szene gibt es keine klare nachvollziehbare Abgrenzung nach rechts.
Generell lassen sich grob drei Kategorien von rechten Konzerten unterscheiden, deren Grenzen ebenfalls fließend sein können:
● Nazikonzerte mit Nazi-Bands, Nazi-Publikum und Nazi-Veranstaltern
● Konzerte mit Beteiligung rechter Bands, mit einem Besucherspektrum von
„unpolitisch“ - rechtsoffen bis hin zu neonazistisch und rechtsoffenen bis
rechten Veranstaltern
● Rechtsoffene Konzerte, auf denen „unpolitische“ bis rechte Bands auftreten mit
einem Publikum von unpolitisch bis rechts (neonazistisch und Hitlergrüße sowie
NS-Symbolik sind eher verpönt, werden jedoch geduldet, solange sie den Ball flach halten). Die Veranstalter kommen in den meisten Fällen aus der sogenannten Grauzone.
Federführend bei der Förderung dieser Szene durch Oi!/RAC-Musik sind hierbei Musik-Labels wie Dim-Records, rechte Erlebniswelten wie die zur Zeit heimatlose Location Skinhouse Menfis in Ostthüringen, Fanzines wie das Stolz und Stil und zahlreiche Bands, die zwar in vielen Fällen scheinbar nur über den „Skinhead way of life“, Spass, Gewalt und Saufen, etc. singen. Die direkte Glorifizierung des Nationalsozialismus spielt bei diesen Bands oftmals keine Rolle. Viele dieser „patriotischen“ Bands haben jedoch überhaupt kein Problem mit explizit rechten Bands oder in rechten Locations zusammen aufzutreten.Von den meisten wird jedoch gebetsmühlenartig wiederholt, dass sie zwar „patriotisch“ aber an sich vollkommen unpolitisch seien (toller Widerspruch - Als ob „patriotisch sein“ kein politisches Bekenntnis ist). Solche schwammigen, in ihrer Tendenz jedoch eindeutig rechtsorientierten Bands stehen stellvertretend für die Grauzonen-Szene, die von ihrer Mentalität einem CDU/CSU Stammtisch mit kurzen Haaren in nichts nach stehen. Da die Bands selbst Teil der Szene sind, sind sie Gradmesser für ihre Offenheit gegenüber dem rechtem Spektrum. Nationalistisches,rassistisches und antisemitisches Gedankengut und rechte/rechtsextremeIdeologiefragmente werden somit auch außerhalb der sich explizit verstehenden neonazistischen Skinhead-Szene wie Blood & Honour und Hammerskins transportiert und hoffähig gemacht. In der sogenannten Grauzone tummeln sich sowohl „Un- bzw. Apolitische“ als auch Rechtsextreme, die somit die Gelegenheit haben, auch mal auf anderen Hochzeiten mit zu tanzen um sich neue Vergnügungs- und Rekrutierungsfelder zu erschließen („Ich mag auch Soul und Laurel Aitken“). Die damit einhergehende schleichende Akzeptanz gegenüber rechten Positionen und rechten Personen wird von der „unpolitischen“ Fraktion somit gefördert und/oder billigend in Kauf genommen, da es keine klare Abgrenzung gibt.
Wir meinen ganz klar: Es ist nach den Erfolgen und angenehmen Zeiten der 90er, ein deratig negativer Rückschritt erfolgt, daß es Zeit wird die Scheisse beim Namen zu nennen und dagegen tätig zu werden. Es geht darum die klare Grenze wieder zu ziehen, die es einst gab und jede/r aus der Szene hat verdammt nochmal die Pflicht zu sagen auf welcher Seite er/sie steht. Diese trübe Unitysauce ist absoluter Dreck!!! Smash the greyzone!!!
Infos zu den Bildern:
1. Oi! ist unpolitisch: Sebi (Stomper 98) in inniger Umarmung mit Brandy (Endstufe) im April 2008 während einem Konzert der “Ex“-RAC-und jetzigen “Oi!“-Band Indecent Exposure
2. Endless Summer Festival 2008 - Phil Templar (Stomper 98 und Templars) im Unterhemd der rechten Oi!/RAC Band Haircut
3. Ein rechtsextremes Weltbild ist in manchen Kreisen keine Frage der Hautfarbe - Vinylfroinde-Ron aus Berlin und Phil Templar aus New York
4. ''Konsequente'' Ansage gegen Politik beim Rechts-Rock-Konzert von Condemned 84 im August 2008 in Hildeheim
5. ''Konsequente'' Umsetzung des Politik-Verbots bei Condemned 84 im August 2008 in Hildesheim
weitere Fotos im „Roten Hetzpamphlet“ unter
http://oithegreyzone.wordpress.com/
6. youtube-Videoclip von Stomper 98:
Welch rechtsoffenes und unterirdisch-dummes Publikum Stomper 98 z.T. ziehen, stellte bis zum Abend des 11.11.2008 unterhaltsam ein Videoclip unter
http://de.youtube.com/watch?v=nM0j5_ZLttA (Stand 10.11.2008) unter Beweis. Dort wurde unter dem Titel „Stomper 98 in Eschwege“ lauthals von dem Stomper 98-Oi!-Birnen-Publikum in Anwesenheit der Band „Wir scheissen auf die Antifa – schalalalalaa“ inbrünstig intoniert. Und es ist keine „Jugendsünde“ von anno dazu mal, sondern ein Konzert im Frühjahr 2008. Laut bandeigener Homepage spielten Stomper 98 in Eschwege nur einmal und zwar am 15.03.2008 im JUZ. Da Stomper 98 zum Teil ziemliche Blitzbirnen sind, wurde der Clip schloinigst entfernt (Man(n) will ja nix anbrennen lassen...;-) , nachdem er explizit auf der Egotronic-nahen Website
http://torsun.blogsport.de/2008/11/10/egotronic-vs-stomper-98-conne-island/ am frühen Nachmittag des 11.11.2008 indirekt abrufbar war.
Eine weitere antifaschistische Initiative hat das gerade erst angelaufene Webblog-Projekt Oi! The Greyzone ins Leben gerufen:
Oi! the greyzone – Warum? Weshalb? Wieso?
Seit langem tragen wir die Idee mit uns herum, Informationen zur Thematik der „Grauzone“ innerhalb der unpolitischen Skinhead-Szene öffentlich zu machen und damit eine breite bzw. längst überfällige Diskussion auszulösen, um ihr weiteres Vordringen zu verhindern. Dieser Blog soll ein erster Schritt sein. Wir wollen ihn in Zukunft mehrsprachig gestalten, da wir mit vielen verschiedenen internationalen ProtagonistInnen der Szene zusammenarbeiten, die exakt die gleichen Probleme vor Ort haben und die Faktenlage endlich öffentlich präsentieren wollen. Wir übersetzen zur Zeit einen fetten Reader zur Entwicklung der Skinhead-Szene im Baskenland und in Spanien. Solltet ihr Material haben (egal über wen und was auch immer), daß ihr uns zur Verfügung stellen könnt: Immer her damit!!!
Ergänzend sei noch erwähnt, dass dieses Projekt nur die sogenannte Grauzone getrifft, d.h. die Schnittstelle zwischen unpolitscher und rechter bzw. rechtsoffener Skinhead-Szene. Ihr werdet hier keinen Bericht über das letzte NPD-Fest mit Bonehead-Band xy finden, es sei denn wir erspähen vor Ort die ein oder andere Blitzbirne aus der Oi! Ecke bei ihrer „unpolitischen“ Bildung.
Dieses Projekt beschränkt sich also auf die unpolitische Skinheadszene und ihre Verstrickungen.
Beginnen möchten wir mit einer unglaublichen Geschichte aus Leipzig und der Kampagne des ZK Knülle im Politbüro, die uns ihr Material netterweise zur Verfügung gestellt haben und letztlich dadurch den Anstoß gegeben haben unser Projekt etwas flotter als geplant zu verwirklichen. Eine krasse Nummer die dort in Leipzig rund um das Konzert der Grauzonen Kapelle Stomper 98 im Conne Island passiert. Krass deshalb, weil die Leute vom ZK Knülle mehr mit der Antifaszene vor Ort zu kämpfen haben, als mit Stomper 98 und seinen teilweise mehr als rechtsoffenen Fans. Alle Fakten und Briefwechsel sind hier nun online, damit ihr Euch ein klares Bild machen könnt. Wir unterstützen absolut die Forderungen des ZK Knülle: Stomper 98 und Templars haben in alternativen Freiräumen nix verloren und sollten sich endlich mal argumentativ statt relativierend den vorgebrachten Fakten stellen.
Unter
http://oithegreyzone.wordpress.com/ werden wir in Zukunft über die rechtsoffene Grauzone berichten. Auf dieser Blogseite kann neben dem «Roten Hetzpamphlet» auch der wesentliche Teil des Schriftverkehrs von und mit dem Conne Island und Stomper 98 verfolgt werden. Bislang ist das Ganze noch in der Anfangsphase, die genannte Blogseite wird jedoch in den nächsten Tagen technisch besser funktionieren. Also schaut öfter hier rein – hier geht einiges!!!
Kick stupidity out of the Skinhead Culture – smash the greyzone – brainusers welcome!!!
Was ist denn eigentlich die Grauzone?!
Während SHARP (Skinheads Against Racial Prejudice) sich seit Mitte der 90er in Deutschland langsam verabschiedete, aufgrund eines Generationswechsels und weil die Problematik mit anwesenden Nazis auf Konzerten und anderen Veranstaltungen zurückging, konnte die diffus-unpolitische Grauzone hingegen in den letzten Jahren zunehmend mehr Terrain innerhalb der nicht-rechten Szene erobern (und damit vor allem auch geschaffene klare antifaschistsiche Werte innerhalb der Szene verklären und verschwinden lassen). Konzerte bei den es früher nur so gerappelt hätte sind beispielhaft für diese neue Form der Toleranz gegenüber rechtsoffenen bis klar rechten KonzertbesucherInnen mit Thorshämmern, über RAC-Glatzen im stylischen 80er Jahre Gewand bis hin zu Thor Steinar tragenden rechten Prolls aus der Hool-Ecke. Alles natürlich vollkommen unpolitisch! Allerdings macht sich unter der Oberfläche der unpolitschen Szene die sogenannte Grauzone weiter schön breit, deren Übergänge von „unpolitisch“ zu „patriotisch“ bis hin zu „nationalistisch“ fließend sind. In dieser Szene gibt es keine klare nachvollziehbare Abgrenzung nach rechts.
Generell lassen sich grob drei Kategorien von rechten Konzerten unterscheiden, deren Grenzen ebenfalls fließend sein können:
● Nazikonzerte mit Nazi-Bands, Nazi-Publikum und Nazi-Veranstaltern
● Konzerte mit Beteiligung rechter Bands, mit einem Besucherspektrum von
„unpolitisch“ - rechtsoffen bis hin zu neonazistisch und rechtsoffenen bis
rechten Veranstaltern
● Rechtsoffene Konzerte, auf denen „unpolitische“ bis rechte Bands auftreten mit
einem Publikum von unpolitisch bis rechts (neonazistisch und Hitlergrüße sowie
NS-Symbolik sind eher verpönt, werden jedoch geduldet, solange sie den Ball flach halten). Die Veranstalter kommen in den meisten Fällen aus der sogenannten Grauzone.
Federführend bei der Förderung dieser Szene durch Oi!/RAC-Musik sind hierbei Musik-Labels wie Dim-Records, rechte Erlebniswelten wie die zur Zeit heimatlose Location Skinhouse Menfis in Ostthüringen, Fanzines wie das Stolz und Stil und zahlreiche Bands, die zwar in vielen Fällen scheinbar nur über den „Skinhead way of life“, Spass, Gewalt und Saufen, etc. singen. Die direkte Glorifizierung des Nationalsozialismus spielt bei diesen Bands oftmals keine Rolle. Viele dieser „patriotischen“ Bands haben jedoch überhaupt kein Problem mit explizit rechten Bands oder in rechten Locations zusammen aufzutreten.Von den meisten wird jedoch gebetsmühlenartig wiederholt, dass sie zwar „patriotisch“ aber an sich vollkommen unpolitisch seien (toller Widerspruch - Als ob „patriotisch sein“ kein politisches Bekenntnis ist). Solche schwammigen, in ihrer Tendenz jedoch eindeutig rechtsorientierten Bands stehen stellvertretend für die Grauzonen-Szene, die von ihrer Mentalität einem CDU/CSU Stammtisch mit kurzen Haaren in nichts nach stehen. Da die Bands selbst Teil der Szene sind, sind sie Gradmesser für ihre Offenheit gegenüber dem rechtem Spektrum. Nationalistisches,rassistisches und antisemitisches Gedankengut und rechte/rechtsextremeIdeologiefragmente werden somit auch außerhalb der sich explizit verstehenden neonazistischen Skinhead-Szene wie Blood & Honour und Hammerskins transportiert und hoffähig gemacht. In der sogenannten Grauzone tummeln sich sowohl „Un- bzw. Apolitische“ als auch Rechtsextreme, die somit die Gelegenheit haben, auch mal auf anderen Hochzeiten mit zu tanzen um sich neue Vergnügungs- und Rekrutierungsfelder zu erschließen („Ich mag auch Soul und Laurel Aitken“). Die damit einhergehende schleichende Akzeptanz gegenüber rechten Positionen und rechten Personen wird von der „unpolitischen“ Fraktion somit gefördert und/oder billigend in Kauf genommen, da es keine klare Abgrenzung gibt.
Wir meinen ganz klar: Es ist nach den Erfolgen und angenehmen Zeiten der 90er, ein deratig negativer Rückschritt erfolgt, daß es Zeit wird die Scheisse beim Namen zu nennen und dagegen tätig zu werden. Es geht darum die klare Grenze wieder zu ziehen, die es einst gab und jede/r aus der Szene hat verdammt nochmal die Pflicht zu sagen auf welcher Seite er/sie steht. Diese trübe Unitysauce ist absoluter Dreck!!! Smash the greyzone!!!
Infos zu den Bildern:
1. Oi! ist unpolitisch: Sebi (Stomper 98) in inniger Umarmung mit Brandy (Endstufe) im April 2008 während einem Konzert der “Ex“-RAC-und jetzigen “Oi!“-Band Indecent Exposure
2. Endless Summer Festival 2008 - Phil Templar (Stomper 98 und Templars) im Unterhemd der rechten Oi!/RAC Band Haircut
3. Ein rechtsextremes Weltbild ist in manchen Kreisen keine Frage der Hautfarbe - Vinylfroinde-Ron aus Berlin und Phil Templar aus New York
4. ''Konsequente'' Ansage gegen Politik beim Rechts-Rock-Konzert von Condemned 84 im August 2008 in Hildeheim
5. ''Konsequente'' Umsetzung des Politik-Verbots bei Condemned 84 im August 2008 in Hildesheim
weitere Fotos im „Roten Hetzpamphlet“ unter
http://oithegreyzone.wordpress.com/ 6. youtube-Videoclip von Stomper 98:
Welch rechtsoffenes und unterirdisch-dummes Publikum Stomper 98 z.T. ziehen, stellte bis zum Abend des 11.11.2008 unterhaltsam ein Videoclip unter
http://de.youtube.com/watch?v=nM0j5_ZLttA (Stand 10.11.2008) unter Beweis. Dort wurde unter dem Titel „Stomper 98 in Eschwege“ lauthals von dem Stomper 98-Oi!-Birnen-Publikum in Anwesenheit der Band „Wir scheissen auf die Antifa – schalalalalaa“ inbrünstig intoniert. Und es ist keine „Jugendsünde“ von anno dazu mal, sondern ein Konzert im Frühjahr 2008. Laut bandeigener Homepage spielten Stomper 98 in Eschwege nur einmal und zwar am 15.03.2008 im JUZ. Da Stomper 98 zum Teil ziemliche Blitzbirnen sind, wurde der Clip schloinigst entfernt (Man(n) will ja nix anbrennen lassen...;-) , nachdem er explizit auf der Egotronic-nahen Website
http://torsun.blogsport.de/2008/11/10/egotronic-vs-stomper-98-conne-island/ am frühen Nachmittag des 11.11.2008 indirekt abrufbar war.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Mal ein Sachlicher Beitrag:
Link zu den Statements
Darüber hinaus bleibt festzuhalten, dass Conne Island bleibt ein antifaschistischer Laden, Nazis werden an diesem Abend nicht da sein und die Auseinandersetzung mit Musik/Kultur und deren Sparten wird im Island auch weiterhin intensiver geführt als Anderenorts!
Oi! Shalom
ein Leipziger Antifaschist
Stomperstatements:
Statements auf der Hompage von Stomper 98
In diesem Teil der homepage werden wir uns in regelmäßigen Abständen zu Dingen die uns & unsere Band betreffen äußern. Immer wieder machen Mißverständnisse, Gerüchte & Geschichten die Runde. Hier schreiben wir über diese Sachen!
Noch im Anfangsstadium passiert hier (noch) nicht viel, in den nächsten Tagen kommt mehr dazu. Wird sicher spannend werden!
So wie es aussieht, konnten wir mit dem Text „Über uns“, den Ihr seit ein paar Wochen auf unserer Homepage findet, doch nicht alle Fragen zur Haltung von Stomper 98 klären. Da wir alle keinen Bock mehr auf Missverständnisse haben und in eine Ecke gedrängt zu werden, in die wir nicht gehören, wollen wir an dieser Stelle ein bis zwei Sachen klarstellen...
Erstmal grundsätzlich: Alles was wir in unserem Statement geschrieben haben bleibt so stehen und wird auch von uns als Meßlatte gesehen. Wir nehmen diese Fragen sehr ernst und darum werden wir natürlich auch weiterhin unsere Sicht der Dinge vertreten und zum Ausdruck bringen.
Wir haben das Gefühl, dass unsere Identität als Skinhead-Band komplett falsch verstanden wird. Diese Identität und der Hintergrund unserer Band sind auf der Straße, in den Wurzeln der Skinheadbewegung festgelegt. Das bedeutet aber nicht, dass wir einfach jeden Scheiss tolerieren, nur weil das angeblich zum „Skinheadsein“ dazugehört. In erster Linie sind wir sechs Individuen, die ihre eigene Meinung haben und niemandem Rechenschaft darüber schuldig sind. Erst recht nicht Leuten, die sich den größten Rassisten- und Nazischeiß reinziehen und das auch noch als den „wahren Skinheadweg“ verkaufen wollen. Wir sind nicht „Grauzone“ und werden das auch niemals sein. Dagegen kämpfen wir an!
Die Ausdrucksweise und Ausdrucksform unserer Musik ist sicherlich nicht jedem geläufig und verständlich. Das ist auch so gewollt. Provokation, Rebellion, Tradition, Gesellschaftskritik usw. sind wesentlicher Bestandteil in den Texten und dem Lebensstil der Skinheadszene. Dass wir damit anecken wissen wir. Das ist natürlicher Bestandteil dieser Szene.
Auf unserer Jubiläumsplatte „Tage Deiner Jugend“ beschäftigen wir uns stark mit dem Hintergrund unserer Band, der Szene und unserer eigenen Sicht auf den „Way of Life“. In dem Song „Viel zu viele“ heißt es: „Die Ketten die wir sprengen, ja die
legten wir uns selber an und so könnt Ihr sicher sein, dass man sich davon
auch befreien kann“. Ja, wir haben in der Vergangenheit Sachen gemacht, die wir heute nicht mehr machen würden. Unser Werdegang, unsere Geschichte haben uns als Band geprägt, trotzdem verändert man sich natürlich über die Jahre.
Wir haben z.B. auf unserer Split-7“ mit Haircut aus Frankreich 2003 einen Song der Evilskins gecovert. Zu dem Zeitpunkt, als wir den Song machten wussten wir einfach nicht, was für Texte diese Band hat. Keiner in der Band sprach damals französisch.
Wir hätten die Band nie gecovert, wenn wir gewusst hätten, dass in anderen Texten der Band „Menschen vergast werden sollen“, weil das ganz einfach nicht mit unserer Haltung zusammengeht. Grund genug für uns zu sagen, dass wir auf solchen Dreck keinen Bock haben und auch nicht auf Leute, die so was ernsthaft für „Skinhead“ halten.
Das Label Bords de Seine, bei dem die 7“ erschienen ist, und auch die Band Haircut haben sich uns nie als rassistisch oder als Nazis gezeigt bzw. geäußert.
Ein weiteres Beispiel ist unsere Combat84-Coverversion „Päderast“. Wir haben als Band nie einen Hehl aus unserer Abneigung gegen solche Taten wie Kindesmissbrauch, Vergewaltigungen sowie seelischer Gewalt gegen Schwache und Schutzbefohlene gemacht. Im Song „Päderast“ vermitteln wir Gefühle wie Angst, Wut, Ohnmacht und vollkommene Hilflosigkeit angesichts solcher Taten in unserer unmittelbaren Umgebung und in der Gesellschaft allgemein. Wir sind ausdrücklich GEGEN die Todesstrafe! „Knüpft den Bastardganz schnell auf“ und „Führt den Pranger wieder ein“ sind als Metaphern zu verstehen für das, was in einem vorgeht. In unserer Band haben wir mittlerweile(fast) 5-mal Nachwuchs und als junge Familienväter sind diese Dinge leider einfach Thema. Wir werden nicht, nur weil Nazibands versuchen populäre gesellschaftliche Probleme zu besetzen, solche Themen tabuisieren (wie z.B. auch Umweltschutz, Jugendförderung etc.). Die harte Ausdrucksweise ist ein Teil unserer Musik und wir versuchen der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Es ist 2008 und wir wollen uns nicht an einem 10 Jahre alten Song, der aus einer persönlichen emotionalen Katastrophe heraus entstanden ist , messen lassen. Nicht weil das Thema für uns erledigt, sondern weil auch die Wortwahl schwer nachzuvollziehen ist haben wir uns entschlossen, den Song nicht mehr zu spielen.
Wir haben uns zu vielen Vorwürfen immer und immer wieder geäußert und werden das auch weiterhin tun. Der Kampf gegen einen Ruf als „Grauzonenband, die Grenzen aufweicht“ ist schwierig für uns, aber wir werden ihn weiterhin führen. Uns war als Hintergrund immer wichtig, NICHT in rechten Kreisen gemocht zu werden. Die Abgrenzung war da schon von Anfang an gegeben und wird immer Grundsatz von Stomper 98 bleiben.
Wir haben als Band eine Identität, an der wir festhalten!
STOMPER 98, November 2008
*******************************************************
ÜBER UNS
Zu aller erst und grundsätzlich ist STOMPER 98 ganz einfach eine Skinhead-Rock´n´Roll-Band. Mit dieser Selbsteinschätzung verbinden wir, jeder einzelne von uns, dass wir uns als Teil einer Szene betrachten, die über die Grenzen von Ländern, Kontinenten, Staatszugehörigkeiten und Hautfarben ein Lebensgefühl, ein oft beschworener Way of Life verbindet.
Diese Tatsache beinhaltet die Grundeinstellung, dass Rassismus, Nationalismus und überhaupt jede Art von Diskriminierung das genaue Gegenteil von diesem, von unserem Way of Life darstellen.
UM ES KLAR ZU SAGEN: STOMPER 98 WAREN IMMER UND SIND EINE ANTIRASSISTISCHE BAND. Wir wollen keine Nazis und Rassisten auf unseren Konzerten, und wir wehren uns gegen den Vorwurf, eine „Grauzonenband“ zu sein. Wir sind schwarz, wir sind weiß, wir sind alles Mögliche, aber wir haben einen Standpunkt, und er ist definitiv nicht „grau“!
Dementsprechend verstehen wir uns selbst auch nicht als „unpolitische“ Band. Die Bezeichnung „unpolitisch“ mag eine Zeit lang nützlich gewesen sein, um sich bzw. die Szene vor Vereinnahmung durch extreme Ideologien zu schützen. Wir denken, dass die Skinhead-Szene das heute nicht mehr nötig hat. Wir haben von Anfang an versucht, politische und damit auch antirassistische Inhalte in unseren Texten und auf Konzerten rüber zu bringen. Das für uns untrennbar mit unserem Verständnis von Skinhead verbundene Bekenntnis zur Arbeiterklasse ist an sich schon politisch und widerspricht rechten Tendenzen.
Die Tatsache, dass wir fünf außerhalb unseres Skinhead-Daseins vollkommen unterschiedlich kulturelle Wurzeln haben, wirkt sich natürlich auf die Haltung der Band gegenüber anderen Kulturen aus. Unsere Musik hat uns die Möglichkeit gegeben, in viele unterschiedliche Länder zu reisen und dort die jeweilige Szene, aber eben auch die Kultur außerhalb kennen zu lernen. Wir haben bisher jeden Auslandsaufenthalt als Bereicherung erlebt. Eine Haltung, die aufgrund rassistischer Vorurteile und nationalistischer Blindheit nicht erkennen lässt, was für eine Bereicherung der Kontakt mit anderen Kulturen darstellt widerspricht allem, was den Skinhead-Kult für uns zur Richtschnur unseres Lebens macht.
In letzter Zeit, genau genommen seit April 2008, hat ein Foto im Internet und später auch in anderen Formen für eine Menge Wirbel um STOMPER 98 gesorgt. Auf dem Foto ist unser Sänger Sebi mit Jens B., dem Sänger der Band Endstufe zu sehen, und zwar nicht zufällig im Vorbeigehen, sondern „in Pose“. Entstanden ist das Foto am 12. April 2008 bei einem Konzert in der Nähe von Hildesheim, bei dem unter anderem Indecent Exposure und die 4Skins aus England aufgetreten sind und zwei Mitglieder von Stomper 98 zugegen waren.
Nun, es ist ziemlich schwierig jemandem außerhalb der Skinhead-Szene oder auch Skinheads, die jünger sind als wir zu erklären, wie dieses Foto entstehen konnte. Natürlich war uns in dem Moment, als das Bild mehr oder weniger öffentlich im Internet auftauchte klar, dass es uns als Band Vorwürfe einbringen wird. Wir sind nicht so blauäugig oder ignorant als dass wir nicht nachvollziehen könnten, wie dieses Foto auf jemanden wirken muss, der die Hintergründe seiner Entstehung nicht kennt.
Sebi stammt aus Delmenhorst in der Nähe von Bremen, wo Endstufe herkommen. Er ist Ende der achtziger Jahre Skinhead geworden, einem Zeitpunkt, zu dem die Szene vollkommen anders aussah als heute. Das auch heute noch gängige Klischee „Skins = rechts“ hatte zu diesem Zeitpunkt in Deutschland sicherlich noch eine größere Berechtigung. Darüber hinaus war die Szene um ein Vielfaches kleiner, sodass eine Fraktionierung, wie sie heute üblich ist, damals nicht gegeben war. Auf den wenigen Konzerten war eigentlich alles anzutreffen, was kurze Haare und schwere Schuhe trug.
Die regionale Nähe von Delmenhorst und Bremen sowie die Beschaffenheit und Überschaubarkeit der Szene damals sorgten dafür, dass Sebi und Jens B. sich kennenlernten und auch zusammen unterwegs waren.
Etwa drei Jahre später zog es Sebi dann nach Göttingen, was mit einer Loslösung von der rechten Skinhead-Szene einherging. Es war ein Zeitpunkt, zu dem viele diesen Schritt taten. Zum einen saß der Schock der Ereignisse von Mölln und Solingen bei vielen tief, zum anderen öffnete ein Revival der Ska-Musik vielen Skins die Augen über die Wurzeln des Kultes.
In Sebi´s Fall ging die Loslösung von der rechten Skinhead-Szene nicht reibungslos vonstatten. Er hatte mit massiven Anfeindungen und Drohungen zu kämpfen, zum Teil bis heute. Dementsprechend war sein Schritt ziemlich radikal, er brach die Kontakte zur Bremer/Delmenhorster Szene ab. Das bedeutet, dass er Jens B. seit 15 Jahren nicht mehr getroffen hat. Bis zu dem Konzert in Hildesheim.
Die Stimmung an dem Abend lässt sich schwer vermitteln. Für alle über 30-jährigen fühlte sich das Konzert im Grunde an wie eine Zeitreise in die eigene Jugend. Als dann sogar noch überraschend die 4Skins einige Songs zum Besten gaben, gab es kein Halten mehr. Jeder Skinhead wird nachvollziehen können was es bedeutet, Songs wie „Chaos“ oder „A.C.A.B.“ oder „Evil“ oder, oder, oder live und von Original-Bandmitgliedern zu hören.
Das war das Umfeld, in dem das Foto von Sebi und Jens B. im Pogo-Pit entstanden ist. Ein Schnappschuss in einer alles anderen als alltäglichen, sehr emotionalen Atmosphäre von zwei ehemals Bekannten, die sich seit 15 Jahren nicht gesehen hatten und die sich in den nächsten 15 Jahren höchstwahrscheinlich nicht wiedersehen werden. Fünf Sekunden aus 15 Jahren...
Wir wollen das nicht relativieren oder unter den Teppich kehren. Was wir wollen ist, dass dieses Foto als genau das angesehen wird, was es ist: ein Schnappschuss eben. Und nicht als das, was es ganz sicher eben NICHT ist: ein politisches oder subkulturelles Statement, das die Haltung der Band Endstufe in irgendeiner Weise mit der von STOMPER 98 verbindet.
Möglicherweise sind wir, im Nachhinein betrachtet, nicht offensiv genug mit dem besagten Bild umgegangen. Nichtsdestotrotz halten wir es mit der Band, die bei der Entstehung des Fotos im Hintergrund spielte: „We won’t say sorry to anyone!“
Wir haben hier unseren Standpunkt zu Rassisten und rückgratlosen „Unpolitischen“, die rechte Tendenzen tolerieren klargestellt. Wie eingangs erwähnt sehen wir uns jeder für sich und auch als Band in der Tradition der Ursprünge unseres Kultes: Voller Stolz aber ohne Vorurteile!
Wer damit nicht klarkommt hat nicht verstanden, was STOMPER 98 bedeuten.
In diesem Sinne, für die nächsten zehn Jahre. Oder vielmehr: Für die Ewigkeit!
STOMPER 98, Juli 2008
nachgereicht die Links:
der Linkt zu den Aussagen von Stomper:
hoffe jetzt wird einiges klarer
Mal was dazu
Es gibt halt überall Idioten...
@... 12.11.2008 - 14:29:
Eine Band an den Äußerungen wirklich dummer Forenbeiträge, von noch dümmeren Menschen zu kategoriesieren ist fast so dumm wie die Äußerungen selbst!
oh Mann...
z.B.
16.05.03 - Konzert mit Haircut (rechts)
01.11.03 - Konzert mit Haircut (rechts)
22.11.03 - Konzert mit Haircut (rechts), The Veros (rechts), Backstreet Firm (rechts), Spy Kids (rechts) (mitorgansiert u.a. von einem der "bootboys hildesheim" auf deren Konzert das Foto mit Sebi und Brandy entstand)
03.06.05 - Konzert u.a. mit Lumpex75 (äußerste Grauzone, lustigerweise im CI!!!!!)
12.05.07 - Konzert mit Haircut (rechts), The Young Ones (rechts), Spy Kids (rechts) (wieder in Hildesheim)
über einen Zeitraum von ingesamt vier Jahren. Stomper haben mit Haircut eine Split-Single veröffentlich (auf der sie die franz. Nazi-Kultband Evil Skins covern), angeblich haben sie nichts von deren rechter Attitüde gemerkt (vier Jahre lang????). Immer wieder sind sie in Hildesheim aufgetreten, für Veranstalter von Rechtsrockkonzerten (auch jahrelang nichts gemerkt???). und da glauben manche echt noch den Äußerungen von Stomper98, daß sie nicht rechts sind?
Stomper? Grauzone?
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
richtig und wichtig.... — ----
SoSo — echt
mein Hirn — explodiert
... — ...
KRASS — egal
KRASS — nachtrag
@............. — muss nicht sein
"Schnappschüsse".... — Grüße nach Absurdistan
Ahnungslosigkeit... — Krawallschwester
spieglein, spieglein — mirrorball
tja — leser
wie bitte: keine inhaltliche ergänzung? — mirrorball
hm — bertus
der vollständigkeit halber... — Trojan
oh mann die zweite — @surfer
@bertus — Linker
"Sebi in inniger Umarmung mit Brandy" — 1. Dezember
haircut/young ones... — h.m.kh