Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Ladenschluss für Naziläden auch in Bremen
Demonstration gegen Rechts angekündigt
Nicht nur in Hamburg, Berlin oder Leipzig lässt sich Geld mit ‚Mode für Rechte’ verdienen.
Nicht nur in Hamburg, Berlin oder Leipzig lässt sich Geld mit ‚Mode für Rechte’ verdienen.
Ladenschluss für Naziläden auch in Bremen
Demonstration gegen Rechts angekündigt
Nicht nur in Hamburg, Berlin oder Leipzig lässt sich Geld mit ‚Mode für Rechte’ verdienen. Auch in Bremen betreiben Neonazis Versände und Geschäfte. „Einer dieser Läden ist der ‚Sportsfreund’ in der Faulenstraße“, berichtet Raimund Gaebelein. Er ist Sprecher des Bremer Bündnis gegen Rechts, das zusammen mit anderen Organisationen und Einrichtungen die Kampagne
„Ladenschluss“ ins Leben gerufen hat. Eines ihrer Ziele ist die Aufklärung über die Infrastruktur der Bremer Neonazi-Szene. Über die Herausgabe einer Broschüre und eine Veranstaltungsreihe hat die Kampagne bereits viele Menschen informiert. Jetzt soll mehr öffentliche Aufmerksamkeit durch eine Demonstration erreicht werden.
Die Schaufensterfront des Geschäfts im Faulenquartier wirkt eher harmlos. Doch das ist rechte
Strategie, meint Gaebelein. Martialisches Aussehen mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln ist out. Stattdessen entwickeln Neonazis neue Dresscodes, die auf den ersten Blick fast alltäglich wirken. Die rechten Inhalte vermitteln sich oft erst bei genauerem Hinsehen. „Der Laden ist mehr als ein Geschäft mit rechtem Lifestyle“, ist Tobias Helfst vom Arbeitskreis für Antifaschismus des AStA überzeugt. „Der Inhaber zählt zur Szene der Nazihooligans. Mit dem ‚Sportsfreund’ hat sich beinah unbemerkt mitten in Bremen ein Neonazi-Treffpunkt etabliert.“ Ermutigende Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass man das nicht hinnehmen muss. In Magdeburg, Leipzig, Berlin und jüngst in Hamburg haben die Hauseigentümer den Ladengeschäften mit rechtem Modesortiment die Mietverträge erfolgreich gekündigt.
Dass sich in Bremen in zentraler Lage eine rechtsextreme Infrastruktur entwickeln konnte zeigt das gewachsene Selbstbewusstsein der Szene und weist gleichzeitig auf die Normalisierungsstrategie der Neonazis hin. „Sie wollen sich in der Mitte unserer Stadt etablieren, um in der Mitte der Gesellschaft anzukommen“, zeigt sich Gaebelein überzeugt. „Bremen als weltoffene Stadt muss sich dagegen wehren.“ Die Demonstration unter dem Motto „Ladenschluss“, die am 15.11.2008 um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz beginnt, bietet dazu Gelegenheit.
Demonstration gegen Rechts angekündigt
Nicht nur in Hamburg, Berlin oder Leipzig lässt sich Geld mit ‚Mode für Rechte’ verdienen. Auch in Bremen betreiben Neonazis Versände und Geschäfte. „Einer dieser Läden ist der ‚Sportsfreund’ in der Faulenstraße“, berichtet Raimund Gaebelein. Er ist Sprecher des Bremer Bündnis gegen Rechts, das zusammen mit anderen Organisationen und Einrichtungen die Kampagne
„Ladenschluss“ ins Leben gerufen hat. Eines ihrer Ziele ist die Aufklärung über die Infrastruktur der Bremer Neonazi-Szene. Über die Herausgabe einer Broschüre und eine Veranstaltungsreihe hat die Kampagne bereits viele Menschen informiert. Jetzt soll mehr öffentliche Aufmerksamkeit durch eine Demonstration erreicht werden.
Die Schaufensterfront des Geschäfts im Faulenquartier wirkt eher harmlos. Doch das ist rechte
Strategie, meint Gaebelein. Martialisches Aussehen mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln ist out. Stattdessen entwickeln Neonazis neue Dresscodes, die auf den ersten Blick fast alltäglich wirken. Die rechten Inhalte vermitteln sich oft erst bei genauerem Hinsehen. „Der Laden ist mehr als ein Geschäft mit rechtem Lifestyle“, ist Tobias Helfst vom Arbeitskreis für Antifaschismus des AStA überzeugt. „Der Inhaber zählt zur Szene der Nazihooligans. Mit dem ‚Sportsfreund’ hat sich beinah unbemerkt mitten in Bremen ein Neonazi-Treffpunkt etabliert.“ Ermutigende Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass man das nicht hinnehmen muss. In Magdeburg, Leipzig, Berlin und jüngst in Hamburg haben die Hauseigentümer den Ladengeschäften mit rechtem Modesortiment die Mietverträge erfolgreich gekündigt.
Dass sich in Bremen in zentraler Lage eine rechtsextreme Infrastruktur entwickeln konnte zeigt das gewachsene Selbstbewusstsein der Szene und weist gleichzeitig auf die Normalisierungsstrategie der Neonazis hin. „Sie wollen sich in der Mitte unserer Stadt etablieren, um in der Mitte der Gesellschaft anzukommen“, zeigt sich Gaebelein überzeugt. „Bremen als weltoffene Stadt muss sich dagegen wehren.“ Die Demonstration unter dem Motto „Ladenschluss“, die am 15.11.2008 um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz beginnt, bietet dazu Gelegenheit.
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