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Ladenschluss für Naziläden auch in Bremen

Kommunist_in 12.11.2008 08:31
Demonstration gegen Rechts angekündigt
Nicht nur in Hamburg, Berlin oder Leipzig lässt sich Geld mit ‚Mode für Rechte’ verdienen.
Ladenschluss für Naziläden auch in Bremen
Demonstration gegen Rechts angekündigt
Nicht nur in Hamburg, Berlin oder Leipzig lässt sich Geld mit ‚Mode für Rechte’ verdienen. Auch in Bremen betreiben Neonazis Versände und Geschäfte. „Einer dieser Läden ist der ‚Sportsfreund’ in der Faulenstraße“, berichtet Raimund Gaebelein. Er ist Sprecher des Bremer Bündnis gegen Rechts, das zusammen mit anderen Organisationen und Einrichtungen die Kampagne
„Ladenschluss“ ins Leben gerufen hat. Eines ihrer Ziele ist die Aufklärung über die Infrastruktur der Bremer Neonazi-Szene. Über die Herausgabe einer Broschüre und eine Veranstaltungsreihe hat die Kampagne bereits viele Menschen informiert. Jetzt soll mehr öffentliche Aufmerksamkeit durch eine Demonstration erreicht werden.
Die Schaufensterfront des Geschäfts im Faulenquartier wirkt eher harmlos. Doch das ist rechte
Strategie, meint Gaebelein. Martialisches Aussehen mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln ist out. Stattdessen entwickeln Neonazis neue Dresscodes, die auf den ersten Blick fast alltäglich wirken. Die rechten Inhalte vermitteln sich oft erst bei genauerem Hinsehen. „Der Laden ist mehr als ein Geschäft mit rechtem Lifestyle“, ist Tobias Helfst vom Arbeitskreis für Antifaschismus des AStA überzeugt. „Der Inhaber zählt zur Szene der Nazihooligans. Mit dem ‚Sportsfreund’ hat sich beinah unbemerkt mitten in Bremen ein Neonazi-Treffpunkt etabliert.“ Ermutigende Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass man das nicht hinnehmen muss. In Magdeburg, Leipzig, Berlin und jüngst in Hamburg haben die Hauseigentümer den Ladengeschäften mit rechtem Modesortiment die Mietverträge erfolgreich gekündigt.
Dass sich in Bremen in zentraler Lage eine rechtsextreme Infrastruktur entwickeln konnte zeigt das gewachsene Selbstbewusstsein der Szene und weist gleichzeitig auf die Normalisierungsstrategie der Neonazis hin. „Sie wollen sich in der Mitte unserer Stadt etablieren, um in der Mitte der Gesellschaft anzukommen“, zeigt sich Gaebelein überzeugt. „Bremen als weltoffene Stadt muss sich dagegen wehren.“ Die Demonstration unter dem Motto „Ladenschluss“, die am 15.11.2008 um 11.00 Uhr auf dem Marktplatz beginnt, bietet dazu Gelegenheit.
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Ergänzungen

Oder kommt nach Esens!

Antifa OL 12.11.2008 - 10:04
Es ist genauso wichtig nach Esens zu schauen, wo die Faschos aufmarschieren wollen am 15.11. daher freuen wir uns das alle, denen Bremen zu weit oder zu harmlos ist in den Norden zu fahren! Es lohnt sich ;)

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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AUF NACH BREMEN! — antifa

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