Castor-Soli-Malen in Wien
Am Nachmittag, 9. November, machten sich vier Menschen bewaffnet mit Kreide auf den Weg zur deutschen Botschaft um etwas Farbe ins triste Straßenbild zu bringen. Nach nur 10min bekamen sie von der Polizei Gesellschaft.
Der Castor geht alle was an!
Unter diesem Motto sind am Nachmittag, 9. November, vier Menschen zur deutschen Botschaft in Wien aufgebrochen. Mit Kreide bewaffnet bemalten sie den Gehsteig, die Straße und die Mauer. Nach ungefähr 10 Minuten tauchte das erste Polizeiauto auf. Kurz darauf noch ein zweites. Die Viere wurden gefragt, was sie da tun würden und ihre Personalien wurden aufgenommen. Nebenbei wurden sie wüst beschimpft! Was ihnen denn einfallen würde! Das ist die Botschaft! Sie seien noch nicht mal in der Pubertät! Sie sollen lieber arbeiten gehen! usw. Das Transpi, was sie noch dabei hatten, konnten sie nun leider doch nicht mehr spannen.
Fünf Minuten später kamen zwei weitere Einsatzautos und kurz darauf noch zwei weitere, also insgesamt 6 Streifenwagen mit 12 Polizist_innen. Die Straße wurde abgesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet. Wegen VIER Menschen und ein bisschen Kreide! Eine sichere Stadt!
Das Personalienaufnehmen hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert. In dieser Zeit machten es sich die Viere auf der Straße bequem, tranken heißen Tee und aßen erstmal Frühstück. Unterdessen machten sich die Polizist_innen darüber Gedanken, ob die Botschaften auf dem Gehweg politisch sein... tja...
Nachdem denn endlich die Ausweise wieder zurückgegeben wurden, war das Spielchen ja noch nicht vorbei! Sie wurden gefragt, wer denn das alles wieder sauber macht. "Der Regen natürlich!" Doch damit war die Wiener Polizei offensichtlich nicht zufrieden. Die Vier sollten solange da bleiben, bis das "mit den Reinigungskosten" geklärt wäre. Daraufhin sagte keine_r mehr ein Wort. Nach 10 Minuten Schweigen (von beiden Seiten), bekam einer der Beamten einen Anruf mit dem Okay sie gehen zu lassen. Sie würden dann Post bekommen.
Unter diesem Motto sind am Nachmittag, 9. November, vier Menschen zur deutschen Botschaft in Wien aufgebrochen. Mit Kreide bewaffnet bemalten sie den Gehsteig, die Straße und die Mauer. Nach ungefähr 10 Minuten tauchte das erste Polizeiauto auf. Kurz darauf noch ein zweites. Die Viere wurden gefragt, was sie da tun würden und ihre Personalien wurden aufgenommen. Nebenbei wurden sie wüst beschimpft! Was ihnen denn einfallen würde! Das ist die Botschaft! Sie seien noch nicht mal in der Pubertät! Sie sollen lieber arbeiten gehen! usw. Das Transpi, was sie noch dabei hatten, konnten sie nun leider doch nicht mehr spannen.
Fünf Minuten später kamen zwei weitere Einsatzautos und kurz darauf noch zwei weitere, also insgesamt 6 Streifenwagen mit 12 Polizist_innen. Die Straße wurde abgesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet. Wegen VIER Menschen und ein bisschen Kreide! Eine sichere Stadt!
Das Personalienaufnehmen hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert. In dieser Zeit machten es sich die Viere auf der Straße bequem, tranken heißen Tee und aßen erstmal Frühstück. Unterdessen machten sich die Polizist_innen darüber Gedanken, ob die Botschaften auf dem Gehweg politisch sein... tja...
Nachdem denn endlich die Ausweise wieder zurückgegeben wurden, war das Spielchen ja noch nicht vorbei! Sie wurden gefragt, wer denn das alles wieder sauber macht. "Der Regen natürlich!" Doch damit war die Wiener Polizei offensichtlich nicht zufrieden. Die Vier sollten solange da bleiben, bis das "mit den Reinigungskosten" geklärt wäre. Daraufhin sagte keine_r mehr ein Wort. Nach 10 Minuten Schweigen (von beiden Seiten), bekam einer der Beamten einen Anruf mit dem Okay sie gehen zu lassen. Sie würden dann Post bekommen.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
"Terrorgefahr"
bitte, bitte, bitte