Empörung über Gorleben-Lobby
Auf große Empörung stößt bei Bürgerinitiativen die jüngste
Stellungnahme der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
(BGR) zu Gorleben, "nach bisherigen Untersuchungen gebe es aus
geowissenschaftlicher Sicht «keine Erkenntnisse», die gegen eine
Eignung des Salzstocks (Gorleben) für die Endlagerung radioaktiver
Abfälle sprächen". Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow
Dannenberg setzt die BGR mit "dieser platten Aussage" ihre
wissenschaftliche Reputation aufs Spiel und boykottiert alle
Bemühungen um Öffentlichkeitsbeteiligung in der Endlagerfrage.
Stellungnahme der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
(BGR) zu Gorleben, "nach bisherigen Untersuchungen gebe es aus
geowissenschaftlicher Sicht «keine Erkenntnisse», die gegen eine
Eignung des Salzstocks (Gorleben) für die Endlagerung radioaktiver
Abfälle sprächen". Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow
Dannenberg setzt die BGR mit "dieser platten Aussage" ihre
wissenschaftliche Reputation aufs Spiel und boykottiert alle
Bemühungen um Öffentlichkeitsbeteiligung in der Endlagerfrage.
"Das Endlagersymposium in Berlin war ein erster Versuch,
Transparenz, Glaubwürdigkeit und Öffentlichkeitsbeteiligung in die
Endlagerdebatte zu bringen. Nur drei Tage später konterkariert die dort
auch vertretene BGR alle Bemühungen und bringt sich damit selbst um
die Glaubwürdigkeit. Die BGR verschweigt, dass Geologen seit den
80er Jahren vor der Untauglichkeit des Gorlebener Salzstocks warnen.
Die dem Wirtschaftsministerium unterstellte BGR scheint nur noch die
Interessen der Atomindustrie vorantreiben zu wollen", fasst BI-Sprecher
Francis Althoff den Unmut zusammen.
Auch die Bürgerinitiative in Ahaus reagiert völlig verstimmt: Deren
Sprecher Felix Ruwe nahm in Berlin an der "Arbeitsgruppe Transparenz
und Glaubwürdigkeit" teil:
"Als Mitglied der Arbeitsgruppe 2 der Tagung, "Transparenz und
Glaubwürdigkeit" ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass eine
teilnehmende Behörde drei Tage nach dem Symposium eine Erklärung
zur Tauglichkeit des Salzstockes in Gorleben abgibt", so sein Fazit. Die
Initiativen hoffen, dass sich durch diese "platte Propaganda-Show der
Atomlobby" noch mehr Menschen auf den Weg zur bundesweiten
Demonstration gegen Atomkraft am 8. November in Gorleben machen.
Francis Althoff 05841 971875
Felix Ruwe 02561 6577
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20 29439 Lüchow
www.bi-luechow-dannenberg.de
Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
büro@bi-luechow-dannenberg.de
Pressesprecher: Francis Althoff 05841 971875
presse@bi-luechow-dannenberg.de
Transparenz, Glaubwürdigkeit und Öffentlichkeitsbeteiligung in die
Endlagerdebatte zu bringen. Nur drei Tage später konterkariert die dort
auch vertretene BGR alle Bemühungen und bringt sich damit selbst um
die Glaubwürdigkeit. Die BGR verschweigt, dass Geologen seit den
80er Jahren vor der Untauglichkeit des Gorlebener Salzstocks warnen.
Die dem Wirtschaftsministerium unterstellte BGR scheint nur noch die
Interessen der Atomindustrie vorantreiben zu wollen", fasst BI-Sprecher
Francis Althoff den Unmut zusammen.
Auch die Bürgerinitiative in Ahaus reagiert völlig verstimmt: Deren
Sprecher Felix Ruwe nahm in Berlin an der "Arbeitsgruppe Transparenz
und Glaubwürdigkeit" teil:
"Als Mitglied der Arbeitsgruppe 2 der Tagung, "Transparenz und
Glaubwürdigkeit" ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass eine
teilnehmende Behörde drei Tage nach dem Symposium eine Erklärung
zur Tauglichkeit des Salzstockes in Gorleben abgibt", so sein Fazit. Die
Initiativen hoffen, dass sich durch diese "platte Propaganda-Show der
Atomlobby" noch mehr Menschen auf den Weg zur bundesweiten
Demonstration gegen Atomkraft am 8. November in Gorleben machen.
Francis Althoff 05841 971875
Felix Ruwe 02561 6577
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
RAGE AT AGENCY’S SUITABILITY CLAIM
Kundgebung gegen den Castortransport