Präsident heißt Obama sonst ändert sich nix
Der 44. Präsident der USA wird Barack Obama (von den "Demokraten") heißen. Fast 300 Wahlleutestimmen sind ihm bereits eine Stunde vor Schließung der letzten Wahllokale siccher (270 sind nötig). Obama gewann kleine Staaten wie Hawaii, die nur 3 Wahlleuteentsenden, aber eben auch große Staaten wie z.B. California, das seit rund 40 Jahren am meisten Wahlleute entsendet (55). Sein stärkstzer Widersacher John Mc Cain ("Republikaner") hat bisher nur 145 Wahlleute gewonnen. Der "grüne" Berwerber R. Naider hat bislang - wie schon vor vier Jahren - keine wahlleute für sich gewinnen können. Im Dezember wählen die Wahlleute den Präsidenten, der am 20. Januar 2009 seine vierjährige Amtszeit beginnt.
Für Europa (EU) und die BRD heißt dieser Sieg, dass mehr eigene Soldaten nach Afghanistan geschickt werden müssen. Die US-Army soll laut Obama den Irak bald irgendwann mal verlassen (nicht sofort und auch nicht alle Soldaten). Die so frei gewordenen Soldatenkapazitäten sollen dann nach Afghanistan gesendet werden.
Es bleibt also beim weltweiten Krieg und hoher Verschuldung.
Es brach in Chicago bei der zentralen Feier der "Demokraten" bei Tausenden Menschen riesige Freude aus. Auch in europäischen Städten wird gefeiert. Es wird wohl eher mit dem bevorstehenden Ende der 8jährigen Regentschaft von George W. Bush ("Republikaner") zu tun haben, als mit einer Gewissheit, dass es nun friedlicher und ökologischer in der Welt zu gehen kann. Es wird Vieles einfach nur so bleiben, man wird nur anders darüber reden.
Es bleibt also beim weltweiten Krieg und hoher Verschuldung.
Es brach in Chicago bei der zentralen Feier der "Demokraten" bei Tausenden Menschen riesige Freude aus. Auch in europäischen Städten wird gefeiert. Es wird wohl eher mit dem bevorstehenden Ende der 8jährigen Regentschaft von George W. Bush ("Republikaner") zu tun haben, als mit einer Gewissheit, dass es nun friedlicher und ökologischer in der Welt zu gehen kann. Es wird Vieles einfach nur so bleiben, man wird nur anders darüber reden.
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Ergänzungen
Volksabstimmung
Die Mehrheit entschied demzufolge gegen Abtreibunsgrecht, gegen saubere Energie usw. Wirklich progressiv sind die Amis da also auch nicht.
Demokratensieg Senat und Repräsentantenhaus
Im Repräsentantenhaus wurden alle Abgeordneten neu gewählt. Hier ergab sich eine absolute Mehrheit der "Blauen" (Demokraten).
Im Senat wurde nur ein Drittel der insgesamt 100 Senatoren neu gewählt. Das Patt von 50 zu 50 ist beendet. Jetzt haben auch hier die Demokraten eine absolute Mehrheit.
Wahlen sind ein Placebo
Was deutsche Politik davon lernen kann:
einigermassen lesenswerter Kommentar dazu:
grüne
Demokraten und Obama gewinnen landesweit
Deswegen steht auch jetzt schon fest, dass Barack Obama auch im US-weiten Landesdurchschnitt die Wahl gewonnen hat (52 zu 47%).
Dies nur zur Erinnerung, da George W. Bush 2004 im Landesdurchschnitt knapp hinter dem "Demokraten" Al Gore blieb.
Hej Leute, wartet doch erstmal ab!
Ein somalischer Freund welcher in Kenia lebt, hat mir gestern nacht folgende SMS geschickt:
Das ist genau das Gefuehl, das auch die Leute in den USA hatten die gestern den Wahlsieg gefeiert haben.
Sicherlich wird schon bald die Realpolitik auch die neue Idolfigur Obama einholen, werden Republikaner, Neokons, rechte Zeitungen und Sender sowie Teile der Wirtschaft ihm das Leben schwer machen, aber die konservative Mauer der Bloedheit in den USA broeckelt und das alleine gibt Anlass zur Hoffnung.
Also, lasst uns abwarten was kommt und realisiert werden kann und gebt der neuen Regierung und den Menschen in den USA die Zeit auf dem Wechsel aufzubauen und und mit dem vernuenftigen Rest der Menschheit darueber freuen, dass der alte afrikanische Spruch auch fuer die USA gilt.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Doch, es ändert sich einiges
Free Mumia
Dann wird jetzt Mumia sehr bald freikommen, oder?
Und wie lange müssen wohl die "Native Americans" auf einen "roten" Präsidenten warten?
"We, the people ..." gilt erst seit 1924 offiziell auch für die so genannten "Indianer."
Die Hoffnung stirbt zwar bekanntlich zuletzt, aber sie stirbt.
Betroffenheit und Dekadenz
Was absolut Fakt ist, das der jetzige Amtsinhaber den 'neuen' Präsidenten eine enorme Sachzwangslage hinterlässt und sich das Politikfeld auf soziale Themen wie eben 'Rasse' und biologische Determiniertheit zu lenken sein wird.
Der Verwies auf den Themenentzug der Antideutschen ist in Ihrem Gehalt tendeziell schon als rassistisch zu bewerten.
Gute Nacht weisse Pracht!
@dd
Free Leonard
@frosch
@frosch:
zu dem antid-kommentar.
- korrekt: hardcore-antids sind hier (!) die neue mehrheit, denn sie argumentieren strukturell neoliberal-konservativ.
- in den usa sind sie jetzt eine minderheit, die den amerikanischen selbsthass anprangert.
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Wer sind eigentlich die millionen- oder milliardenschweren Geldgeber hinter "unserem" neuen Präsidenten?
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"We want change"..."what kinda change you want?"...."ähhh...change, fuck, change!".
Wer hat in Deutschland gewonnen wer verloren?
Die "Menschheit und deren Zivilisation, deren ideelle und wirkliche Hauptstadt New York heißt", hat gewonnen.
Jürgen Elsässer, der meint dass solche Menschheit sich ihre "Culture offensichtlich bei Frank Sinatra, dem Entertainer der Finanz-Mafiosi" holt, hat auch gewonnen. Ebenso Leute, die mindestens fünfmal im Jahr der Pate I anschauen, besonders die Szenen in der Al Martino den "Johnny Fontane" gibt. Also Leute, die wissen das Elsässer der Karl May der Gartenzwergsozialisten ist. Sinatra war zwar in dem Sinne "der Entertainer" der Mafia, dass er von ihr zeitweise gefördert wurde.("Johnny Fontane" ist eine Anspielung auf Sinatra). Aber, bitte, die "Corleones" waren doch keine "Hochfinanz"!
Also, ich sag mal "Kultur-Antideutsche" haben auch gewonnen, Gartenzwerg-ADs meinetwegen auch. Antiimps, Antiamerikaner, Linke, Indy-Leser haben natürlich sowieso gewonnen. Jedenfalls ist das alles ein sehr großer Fortschritt. Wir sollten - wem auch immer jeder in so einem Fall dankt - Danken.
yo
wo der mann recht hat...
We are the ones we've been waiting for.
We are the change that we seek."
-- B. H. Obama, 5.2.2008
Der deutschen Linken könnte mensch die miese Rübe mit dem katastrophisch absterbenden Kapitalismus einkloppen, und sie würde immer noch diskutieren, ob das Mindesthaltbarkeitsdatum "des Systems" denn abgelaufen sei, und daß man ohne "Einen Plan" zu haben besser inaktiv bleiben sollte.
Die Erde hat eine kleine aber meßbare Unwucht entwickelt in den letzten Wochen:
Erich Mühsam, der im Grab rotiert.
Lenins Kadaver hält natürlich ganz wacker dagegen; er hat's ja schon immer gewußt - Bahnsteigkarte und so.
Angeblich haben Lafontaine und Gysi sich neulich geeinigt, das "System" zu stützen statt zu stürzen; jedenfalls ist die Lnkspartei verdächtig leise. Soviel dann dazu.
Der Verdacht, daß die Atomlobby die hessischen SPD-UmfallerInnen gekauft hat, steht auch bloß häßlich im Raum und keiner will mit ihm flirten. Blöd gelaufen.
@ jamal und peltier
Nur, wenn wir politische Gefangene befreien wollen, muessen wir das schon selber tun. Obama hat zwar vor vielen Jahren Sympathie mit Peltier bekundet, mehr wird da aber jetzt nicht passieren.
Fuer Mumia gibt es z.B. im Dezember eine welteite Aktionswoche. In Berlin sogar eine (hoffentlich riesen) Demo am 13. Dezember zur neuen US-Botschaft.
Es waere an der Zeit, dort auch was fuer Leonard Peltier vorzubereiten. Ausserdem an alle die Bitte, diese Aktionswoche ueberall bekannt zu machen und so sozialen Bewegungen in den USA zu helfen.
Es steht naemlich ein aehnlicher Effekt wie damals unter der ersten Rot/Gruen Regierung hier zu befuerchten. Alle waren sich einig in der Ablehnung des konservativen Hardliners, danach zersplitterte sich alles. Das Ergebnis ist bekannt - Bundeswehr in Kriegseinsaetzen, Hartz IV, Militarisierung der Gesellschafft nach innen, Atomenergie bis in alle Zeiten vorausgeplant...
Aehnliche Ernuechterungen stehen der Mehrheit der US-Amerikanner/innen nun bevor. Wenn sie merken, dass sich nichts "veraendert" hat, wird niemand mehr laut fuer "Change" eintreten.
Ihre miesen Stundenloehne, Bausparvertraege, explodierenden Energiepreise etc. muessen sie selbst bezahlen, genauso wie die Armen generell das Kanonenfutter fuer eine kriegerische Aussenpolitik bleiben werden.
Der amerikanische Traum
Da gewinnt ein Mensch in den USA die Präsidentschaftswahl, der vor nicht alzu langer Zeit auf Grund einiger Hutpigmente zuviel vor nicht allzu langer Zeit in eben diesem Land noch hätte als Sklave, dann lange ohne Rechte hätte leben müssen, und die tollen achjasoweltoffenen Europäer machen da so was wie hier z. T. gescheiben steht drauß! Pfui Teufel!
Die USA haben endlich mal wieder gezeigt, warum sie so lange als Vorbild galten. Integration und Freiheit stehen nicht in dem europäischen Gegensatz. Minderheiten können zu Mehrheiten werden. FREIHEIT!!!
Würde in diesem Zusammenhang dann doch auch mal die Frage stellen, wann ihr denn glaubt, dass es in (dem tollen) Deutschland mal ein nicht in der 12000 Generation Deutscher schafft BundeskanzlerIn zu werden? ICh denke wir brauchen da noch so ca. drei Eiszeiten führ. Der Rassismus ist den USA ein große Problem in Europa ist er Staatsdoktrin!!!
Yes, he can!!!
Yes we can
Ein Hoch auf die Realpolitik!
Die eigentlichen Verlieren sind aber die Alteuropäer: Wie kann man da jetzt noch das Bild der verlogenen fiesen USA verteidigen, wenn die rassistischen Schweineamis jetzt so gar nen Afroamerikaner in das höchste Amt gewählt haben? Das muss den deutschen Volksgenossen und ihren Freunden in Old Europe schon zu schaffen machen. Ach, ich vergaß, die lassen sich ja nicht von der Realität von ihrem Weg abbringen.
Arme kleine Deutsche...
Antideutsche und Obama
Einige Änderungen