Gedenkdemo für Anton Josef Gera in Bochum

Antifaschistische Jugend Bochum 18.10.2008 20:21 Themen: Antifa
Klein, aber fein.
Heute den 18.10.2008 demonstrierten wir mit ca 60 Antifaschisten durch die Bochumer Innenstadt, um an den faschistischen und homophoben Mord an Josef Anton Gera zu erinnern. Josef Gera wurde am 14. Oktober 1997 von zwei rechtsradikalen Obdachlosen zusammengeschlagen und verstarb einige Tage später an seinen gravierenden Verletzungen.
Die Demonstration verlief gewollt ohne Musik und trotz der geringen Teilnehmerzahl war sie sehr lautstark. Einen gewissen Teilbereich, nach der Zwischenkundgebung auf dem Husemannplatz, legte die Demonstration bewusst schweigend zurück.
Wir führten vier Transparente mit und versorgten die Passanten mit 2000 Flugbättern, die über die Hintergründe des Mordes aufklärten.
Es waren ausschließlich Jugendantifas aus Bochum und den umliegenden Städten erschienen.
Die geringe Beteiligung erklären wir uns nicht mit dem (vielleicht) geringen Interesse, sondern darüber, dass in den letzten Jahren Kundgebungen der NRW-Antifas fast ausschließlich Gegenkundgebungen zu den Nazis waren. Viele können sich eine eigenständige Artikulation ihrer antifaschistischen Interessen und Meinungen nicht mehr vorstellen.
Gerade aus diesen mangelhaften inhaltlichen Diskussionen und fehlenden Perspektivdebatten, finden wir solche eigenständigen Aktionen wichtig und bedanken uns hiermit nochmal bei allen die Erschienen sind.
Das die schwul/lesbische Szene, sowie die komplette Alt-linke, Parteien-linke, Studi- und Alternativszene trotz weitreichender Mobilisation fehlte, spricht für sich.

Die Gera-Gedenkdemo war unabhängig von dem „Siempre Antifascista“-Kongress im November in Berlin geplant. Wir stellen sie aber genau in diesen Kontext: Antifascista Siempre!
Www.siempreantifascista.tk

Antifaschistische Jugend Bochum (ajb.blogsport.de)




P.S.: Andre Z...., was musstest Du denn die ganze Zeit um unsere Demo rumstreichen?
Solltest Du nicht lieber in Wattenscheid Höntrop bei Mami sein? Du hast doch in Köln schon eine Anzeige wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung, Verstoß gegen das Waffengesetz, etc. p.p. bekommen. Bleib also besser zu Hause bei Mami.

P.P.S.:
Aufruf zur Demo:
 http://ajb.blogsport.de/2008/09/10/antifaschistische-demo-in-bochum-am-181008/
Verteiltes Flugblatt als pdf liegt dem Artikel bei.
Gera-Dokumentation liegt als pdf bei.
Rede wird später angehängt.
Und dann noch die obligatorischen Fotos.
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Ergänzungen

Redebeitrag

Antifaschistische Jugend Bochum 19.10.2008 - 01:08
Der Redebeitrag von der Zwischenkundgebung am Husemannplatz-
des weiteren wurden das Bereits dokumentierte Flugblatt über den Mord an Josef Gera, sowie der Aufruf zur Demo gegen den Naziaufmarsch am 25.10. in Bochum als Reden verlesen.

Getroffen hat es einen – gemeint waren alle!
Liebe Mitdemonstrantinnen und Mitdemonstranten,
Der Mord an Josef Gera ist kein Einzelfall. Homophobe Gewalttaten gehören in Deutschland und Europa zur Normalität. In Form von verbalen und körperlichen Überfällen, Angriffen auf
Straßenparaden und Morden findet Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender regelmäßig statt. In einer Umfrage aus dem Jahr 2007 gaben 2,8 % der befragten Homosexuellen an, in den letzten 12 Monaten Opfer körperlicher Gewalt aus homophober Motivation gewesen zu sein. 32,2 % waren überdies Opfer verbaler und psychischer Gewalttaten aus homophober Motivation. Aufsehen erregte der Überfall von Anhängern der faschistischen Grauen Wölfe auf eine Gruppe lesbischer Frauen, die von einem Drag-Festival in Kreuzberg kamen. Zwei Tage darauf, am 9. Juni 2008, reagierten 1600 Menschen mit einer Demonstration gegen homophobe Gewalt auf den Angriff. Dennoch bleibt Gewalt gegen Homosexuelle oftmals unter der Oberfläche. Laut einer Umfrage werden nur 12 % der homophoben Übergriffe in Deutschland zur Anzeige gebracht. Ursache hierfür ist vor allem die Angst als Homosexuelle von der Polizei nicht korrekt behandelt zu werden, oder gar die Angst davor als Homosexuelle aktenkundig zu werden. Viele Opfer bagatellisieren auch ihre eigenen Fälle – der Druck auf Homosexuelle ist in unserer Gesellschaft nach wie vor groß, ein Selbstbewusstsein aufzubauen fällt angesichts von Gewalt und Hetze schwer. In Deutschland laufen die Paraden zum Christopher Street Day mittlerweile störungsfrei ab. Demgegenüber steht der Alltag von geouteten Lesben und Schwulen in Schulen, an den Arbeitsplätzen, in den Vororten und in der Familie. Mobbing, Gewalt und Diskriminierung gegen Homosexuelle sind auf der Straße, im Beruf verbreitet. Oftmals folgen auf ein Outing familiäre Probleme, bis hin zum Rauswurf on zu Hause und körperlicher Gewalt seitens der Eltern, ist alles möglich. In Osteuropa sind bekennende Homosexuelle und antihomophobe AktivistInnen auch bei Straßenparaden schweren Angriffen ausgesetzt. Dieses Jahr wurde der Christopher Street Day in Budapest von Rechtsradikalen mit Eiern, Flaschen und Molotowcocktails attackiert, in der Vorwoche wurde eine schwule Sauna in Budapest mit Molotowcocktails beworfen. In Brünn fand dieses Jahr der erste Christopher Street Day in der tschechischen Geschichte statt – dieser wurde ebenfalls von Rechtsradikalen angegriffen, 20 der 500 CSD-TeilnehmerInnen erlitten Verletzungen. Es gibt ein breites Spektrum an Personen, die homophobe Gewalt in Europa ausführen, gutheißen und begünstigen. Von Rechtsradikalen ging zu Zeiten Josef Geras wie heute die größte Gefahr aus. Nationalistische und faschistische Gruppierungen greifen in Osteuropa regelmäßig CSD-Paraden mit lebensgefährlichen Mitteln an. Unterstützt werden sie dabei von konservativen Parteien und Religionsgemeinschaften, die gegen Lesben und Schwule hetzen und sich dabei nicht von rechtsradikaler Gewalt distanzieren. Die alltägliche homophobe Gewalt ist in Deutschland kaum ein Thema. Auf geoutete Homosexuelle wird täglich ein hoher Druck durch Verbalattacken und psychische Gewalt ausgeübt, der schnell in körperliche Gewalt umschlagen kann. Die Täter sind meist keine ideologisch gefestigten Gesinnungstäter, sondern “ganz normale Menschen” aus der Mitte der Gesellschaft. Genährt wird die Homophobie durch die die homosexuellenfeindliche Propaganda von Religionsgemeinschaften wie der katholischen Kirche oder den Evangelikalen. Auch der Staat distanziert sich nicht immer eindeutig von homophobem Gedankengut. Das Bundesfamilienministerium finanzierte dieses Jahr das sogenannte “Christival” in Bremen mit 500.000 Euro. Beim “Christival” handelt es sich um ein evangelikales Jugendtreffen, an dem auch Vereinigungen beteiligt sind, die eindeutig homophobe Politik machen. So zum Beispiel der Wüstenstrom e.V., der versucht Homosexuelle zu “heilen”, in dem sie umgepolt werden sollen. Ursprünglich war auch ein Seminar auf dem “Christival” angedacht, bei dem es um genau solche Umpolungen gehen sollte. Das zweifelhafte Seminar unter dem Titel “Homosexualität verstehen – Chancen auf Veränderung” wurde allerdings im Vorfeld auf öffentlichen Druck hin abgesagt – jedoch ohne eine Distanzierung der Christival-Veranstalter. Die Grenzen zwischen dem Schüren von homophoben Vorurteilen, der psychischen Gewaltausübung gegen Homosexuelle und dem körperlichen Übergriff sind fließend. Sowohl von rechts außen, als auch aus der Mitte der Gesellschaft droht Homosexuellen in Deutschland und in Europa homophobe Gewalt. Aber nicht nur sie sind Opfer der Unterdrückung von Minderheiten. Gemeinsam mit MigrantInnen, Obdachlosen, sozial schwachen Menschen, alternativen Jugendlichen, Behinderten und allen anderen angegriffenen Minderheiten, sollten sich Homosexuelle zur Wehr setzen. Leider ist die Lesben- und Schwulenszene selbst auch nicht frei von Vorurteilen und Rassismus und auch eben nicht durchweg solidarisch mit anderen Minderheiten. Oft wird Pauschal Menschen mit Migrationshintergrund die Schuld für homophobe Übergriffe in die Schuhe geschoben. MigrantInnen, insbesondere Muslimen, wird oftmals undifferenziert und generalisierend Homophobie unterstellt. Einige AktivistInnen der Lesben- und Schwulenbewegung interessieren sich nur für die Gleichstellung und Selbstbestimmung der Homosexuellen. Ein Blick über den Tellerrand finden nicht immer statt, Solidarität wird viel zu oft – wenn überhaupt – nur den “eigenen” Leuten zuteil. Wir rufen auf zu einer gemeinsamen und solidarischen Gegenwehr gegen eine Gesellschaft, die Hass auf Minderheiten hervorbringt, schürt und es möglich macht, dass dieser Hass praktisch wird und gegen den gemeinsamen Feind, die Nazis, die eine permanente Bedrohung für all das darstellen, was in ihren Augen minderwertig ist und auf die gefährlichste und mörderischste Art und Weise ihre Homophobie und andere menschenfeindliche Ideologien ausleben.
Für einen antihomophoben und antifaschistischen Widerstand!

Aufruf zur Demo gegen den Naziaufmarsch in BO

Antifaschistische Jugend Bochum 19.10.2008 - 01:14
Gegen Rassismus, Volksgemeinschaft und nationale Identität
Den Naziaufmarsch in Bochum verhindern!


Der NPD-Landesverband NRW hat für Samstag, den 25. Oktober 2008, eine Demonstration unter dem Motto „Deutsche wehrt Euch - Gegen Überfremdung, Islamisierung und Ausländerkriminalität !“ angemeldet. Das Motto der NPD-Demo ist der nationalsozialistischen Parole „Deutsche wehrt euch, kauft nicht bei Juden“ nachempfunden. Einer Parole zum sogenannten „Aprilboykott“ aus dem Jahr 1933, dem Boykott jüdischer Geschäfte. Dieser stellte die erste reichsweite antisemitische Maßnahme im Dritten Reich dar. Was darauf folgte, ist bekannt. In ihrem Aufruf hetzt die NPD gegen MigrantInnen, stigmatisiert diese aufgrund ihrer nichtdeutschen Herkunft als potenzielle Kriminelle und führt als Argumente in ihrem Aufruf Einzelfälle an, in denen “Ausländer” Straftaten an Deutschen verübt haben (sollen) und stellt darüber hinaus rassistische Übergriffe als Konstrukte der deutschen Medien dar. Es werden der Mord an einem 19-jährigen in Stolberg, der von Migranten verübt wurde, sowie ein Fall aus dem Kölner Fasching, bei dem angeblich Migranten einen Menschen ins Koma geprügelt haben sollen, als Beleg dafür herangezogen, dass Immigration zu Kriminalität führe und MigrantInnen potenzielle GewalttäterInnen seien. Empirisch versucht man erst gar keinen Nachweis über den konstruierten Zusammenhang zwischen „Ethnizität“ und „Kriminalität“ zu führen. Der rassistische Übergriff auf Ermyas M. in Potsdam, sowie die ebenfalls rassistisch motivierte Hetzjagd von 50 jungen Deutschen auf acht indische Migranten in Mügeln werden als Konstrukte von „Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen“ dargestellt.

Dieser kulturelle Rassismus dient den Nazis als Zugpferd, um die Bevölkerung aufzuhetzen und Wählerstimmen zu gewinnen. Mit der Ethnisierung gesellschaftlicher Probleme und Konflikte wird ein Feindbild konstruiert, das man als Bedrohung für die Sicherheit, sowohl für die der Sozialsysteme als auch für die vor Kriminalität und Terrorismus, die Kultur, die nationale Identität und auch die ethnische Zukunft der deutschen Bevölkerung brandmarken kann. MigrantInnen werden als zersetzendes Element auf 'deutschem' Territorium beschrieben und als Lösung wird die „Rückführung“ der MigrantInnen in ihre „Herkunftsländer“ und die Idee einer deutschen „Volksgemeinschaft“ propagiert, die durch „gelebte Traditionen, gemeinsame Werte und gemeinsame Kultur“ Heimat schaffe. Das Konzept der „Volksgemeinschaft“ entstand Anfang des 20. Jahrhunderts und war später ein zentrales theoretisches und propagandistisches Element der nationalsozialistischen Ideologie. Die Volksgemeinschaft sollte eine rassisch definierte Gemeinschaft des deutschen Volkes darstellen, die Klassengegensätze und andere Widersprüche in der kapitalistischen Gesellschaft nivelliert. Real wurden diese Widersprüche im Nationalsozialismus nie aufgehoben, aber sie wurden der Volksgemeinschaft und der Nation untergeordnet. Die „Volksgemeinschaft“ ist für die NPD zwar immer noch unter anderem rassisch definiert, wie biologistisch-rasstische Zitate führender NPD-Funktionäre immer wieder belegen, allerdings kann die (wissenschaftlich widerlegte) „Rassenlehre“ aus rechtlichen und auch aus propagandistischen Gründen nicht der Legitimation der Volksgemeinschaft dienen. Hauptsächlich wird die Volksgemeinschaft kulturell definiert und legitimiert. So auch im Demo-Aufruf der NPD: „Eine lebenswerte Umgebung ist die Grundlage für Wertevermittlung und Volksgemeinschaft. Nur gelebte Traditionen, gemeinsame Werte und gemeinsame Kultur können Heimat schaffen.“ Kultureller Rassismus ist gesellschaftlich wesentlich besser anschlussfähig als der klassische Rassismus. Das liegt zum einen daran, dass seit dem Ende der NS-Zeit der auf Rassenlehre begründete Rassismus in Deutschland geächtet ist, zum anderen, dass das Konstrukt von verschiedenen kulturellen Gemeinschaften breit in der Gesellschaft verankert ist. Dies ist auch der bürgerlichen Presse und den bürgerlichen Parteien zu “verdanken”. Antimuslimische Hetze, Panikmache vor einer real kaum vorhandenen „Terrorgefahr“, Gefasel von „deutscher Leitkultur“, „Kampf der Kulturen“ und ähnliches, was mensch tagtäglich von DemokratInnen zu hören bekommt, schließt nahtlos an den radikaler formulieren kulturellen Rassismus der NPD an. Ihren praktischen Ausdruck findet die Ideologie des kulturellen Rassismus sowohl in Ereignissen wie 1992 in Rostock-Lichtenhagen als Nazis und Zivilbevölkerung unter den Augen der Polizei ein Asylbewerberheim in Brand steckten, als auch in der mörderischen Abschiebepraxis des deutschen Staates.

Dass die bürgerlichen Parteien den völkischen und rassistischen Positionen nicht immer fern stehen, ist auch in Bochum sichtbar. Im letzten Jahr wurden rechtsextreme Verstrickungen von verschiedenen Funktionären der Bochumer Jungen Union, sowie der CDU öffentlich. Der CDU-Stadtrat Dirk Schmidt und der Schatzmeister der Jungen Union Bochum betrieben eine Homepage, die unter dem Titel “Bochum gegen Links” nationalkonservative bis offen völkisch-rassistische Ideologie verbreitet und sich offen auf Neonaziwebsites bezog. Schäfer hätte auch einem Einzug der NPD in den Bundestag 1969 positives abgewonnen, da dieser den “Ausverkauf der deutschen Ostgebiete” verhindert hätte und ist unter anderem deswegen Gegner eines NPD-Verbotes. Doch die Bochumer Union steckt noch viel tiefer im braunen Sumpf. Auf eineam Bayernabend der JU in Bochum ließ sich der JU-Funktionär Jens Buschkamp mit einem T-Shirt der Nazimarke Thor Steinar zusammen mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Lother Hegemann fotografieren. Auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), der seinen Wahlkreis in Bochum hat, war an diesem Abend anwesend. Lammert selbst steht offenbar rechtsextremem Gedankengut nicht fern: zu einer Veranstaltung mit dem Titel “Dialektik der Säkularisierung” lud Lammert unter anderem Roberto de Mattei, den Berater des Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Alleanza Nazionale aus Italien im Jahr 2007 an die Bochumer Ruhr Universität als Redner ein.

Sowohl dieser Staat, der selbst mit seiner Politik gegen MigrantInnen Rassismus praktisch ausführt, als auch bürgerliche Medien und PolitikerInnen, die mit kulturell rassistischen Argumentationsmustern kapitalistische Widersprüche erklären, als eben auch die Nazis, die den Rassismus am radikalsten zuspitzen und ihm mit Gewalt, Mord und Totschlag Gesicht verleihen, sind unsere erklärten Feinde. Die Behauptungen, die die NPD in ihrem Demonstrationsaufruf aufstellt sind auf der empirischen Ebene falsch und auf der begrifflich-ideologischen Ebene rassistisch. Wir stellen der Ethnisierung des Sozialen den Kampf gegen soziale Zumutungen entgegen und der Idee der „Volksgemeinschaft“ die Idee einer Welt ohne Grenzen und Nationen. Anstatt Angst vor Minderheiten zu schüren und Sündenböcke für Phänomene zu suchen, die in erster Linie auf die sozialen Ungerechtigkeiten im Kapitalismus zurückzuführen sind, machen wir uns für einen breiten und transnationalen antikapitalistischen Widerstand stark. Rassismus, egal von welcher Seite er kommt, muss bekämpft werden. Lasst uns am 25.10. unsere kompromisslose Ablehnung gegenüber jeder Form von Rassismus auf die Straße tragen!


Kampf dem Rassismus!
Den Naziaufmarsch verhindern!
Kommt zur Antifa-Demo!

Datum: 25. Oktober 2008
Ort: Bochum Hauptbahnhof (Vorplatz)
Zeit: 10 Uhr


Antifaschistische Jugend Bochum (http://ajb.blogsport.de)
Azzoncao, ein Polit-Café
Antifaschistische Jugend Hattingen/Sprockhövel
Autonome Antifa Castrop-Rauxel
Antifa Witten
Attac Campus Bochum
FAU Dortmund
Freiraumtanz Bochum
Rote Antifa Duisburg

(National-, Partei- und Religionsfahnen sind natürlich nicht erwünscht)

Termine gegen den Naziaufmarsch in BO

- 19.10.2008 - 13:43
Die Demo fand im Rahmen der Vorbereitung gegen den Naziaufmarsch in Bochum statt. Hier alle Termine auf einem Blick:

* 24.10., 19:00, HBF:
Vorabenddemo /  http://kommunistischegruppebochum.blogsport.de
* 25.10., 10:00, HBF:
Antifa-Demo /  http://ajb.blogsport.de
* 25.10., 10:30, DR-Platz:
DGB-Kundgebung /  http://www.bochumgegenrechts.de
* 25.10., 12:00, HBF:
Naziaufmarsch / verhindern!

Das verteilte Flugblatt

Antifaschistische Jugend Bochum 19.10.2008 - 14:04
hatten wir nicht gepostet. Anbei die pdf.

Andre Z.

GE 19.10.2008 - 19:14
Andre Z. wurde auch bei einem NPD-Stand in der Gelsenkirchener Innenstadt vor 2 Wochen gesichtet.

Andre Zimmer

Kevin 19.10.2008 - 19:56
Den hab ich auf den Fotos aus Bonn gesehen kenn ihn aber nicht weiter

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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ohne — ohne

was für ein blödes gemöpper — rechenkünstlerIn

@ohne — AntifascistRuhrpott

Andre Z — Stefan.S