Infos zum "Heldengedenken" und Gegenaktionen
Auch dieses Jahr treffen sich wieder RevisionistInnen auf dem Garnisionsfriedhof in Neukoelln, um ihre gefallenen Deutschen zu bejammern.
Dagegen gibt es jährlich Proteste, nun wurde der "Hererostein" an dem in gruseliger Regelmäßigkeit Gedenkkränze abgeworfen werden, untauglich gemacht.
Dagegen gibt es jährlich Proteste, nun wurde der "Hererostein" an dem in gruseliger Regelmäßigkeit Gedenkkränze abgeworfen werden, untauglich gemacht.
Auf dem ehemaligen Garnisonfriedhof in Berlin-Neukölln versammeln sich am Volkstrauertag alte und neue Nazis, Burschenschaftler und Bundeswehrsoldaten zum »Heldengedenken«.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Friedhof am Columbiadamm als Ruhestätte der Berliner Garnison gegründet, wo mittlerweile Reservisten, Traditionsvereine und ihre rechtsextremen Gäste mit der jährlichen Feier ein generationsübergreifendes »Heldengedenken« etabliert haben. über 6000 Soldaten, die meisten aus den beiden Weltkriegen, liegen hier begraben. Ein Ensemble aus über 20 Ehrenmälern, Grabplatten und Gedenktafeln erinnert an die »Gefallenen« des deutschen Militarismus seit den preußischen Befreiungskriegen. »Wir starben, auf dass Deutschland lebe, so lasset uns leben in euch!«, lautet die Inschrift auf dem Ehrenmal einer Eliteeinheit des Ersten Weltkriegs. Ein anderes Denkmal ehrt Soldaten der deutschen Einigungskriege 1866 und 1870/71 und ergänzt: »Unseren unvergessenen Kameraden der deutschen Wehrmacht zum Gedächtnis 1939«. Das Denkmal des Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiments ist mit mehreren Ehrentafeln von Infanterie- und Panzerdivisionen der Wehrmacht bestückt. Mit dem »Herero-Stein« gedenken der »Traditionsverband ehemaliger Schutz- und Überseetruppen« und die »Afrika-Kameradschaft Berlin« der Soldaten, die beim Vernichtungsfeldzug deutscher Kolonialtruppen in den Jahren 1904 bis 1907 in Deutsch-Südwestafrika ums Leben kamen. Alle diese nationalistischen Denkmäler zieren nach jedem Volkstrauertag frische Kränze und Gestecke. Eben dieser "Herero-Stein" ist aber Anfang dieser Woche von Gegner_innen unbrauchbar gemacht worden. Die Gegner_innen dazu: "Revisionistisches "Gedenken" rechtspopulistischer, rechtskonservativer, Nazis und sonstigem relativierendem Gesindel ob in Halbe, Dresden oder Mittenwald, werden wir weiterhin mit allen Mitteln entschlossen entgegentreten. Unsere Solidarität gilt den wirklichen Opfern deutscher Kolonial- und Vernichtungskriege".
»Jeder darf hier Kränze und Blumen ablegen«, sagte Armin Brenker am Volkstrauertag 2006, auf dem Friedhof am Columbiadamm klipp und klar. Und tatsächlich lagen Kränze des Reservistenverbands und des »Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge« einträchtig neben denen von NPD, DVU und »Stahlhelm« am zentralen »Eisernen Kreuz«.
Auch dieses Jahr wird wohl wieder Hinter der Friedhofsmauer vom »Heldentod« der deutschen Soldaten geschwafelt werden, welche bei den von Deutschland begonnenen Kriegen gestorben sind.
Es scheint so als wolle man zur nationalsozialistischen Tradition der Gefallenenehrung am Volkstrauertag zurückzukehren, der im Jahr 1934 in »Heldengedenktag« umbenannt worden war.
Diese Veranstaltung dient den Nazis und RevisionistInnen dazu sich als gewöhnliche Opfer gewöhnlicher Kriege verkaufen zu können.
Immer wieder nehmen auch bekannte Nazikader beim RevisionistInnentreffen auf dem Columbiadamm teil.
So zum Beispiel auch Sascha Kari (Neuköllner kameradschaftsaktivist) oder Jörg Hähnel (rechtsextremer Liedermacher und sitzt in der BVV in Lichtenberg, ist Mitglied des NPD Landesvorstandes).
Unter den teilnehmenden Traditionsverbänden waren immer wieder die Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger sowie die Hilfsgemeinschaft der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS. Und obwohl seit 1999 ein explizites Kontaktverbot zwischen der Bundeswehr und den Veteranenorganisationen der SS besteht, nahmen immer ebenso zahlreiche Bundeswehrangehörige in Uniform teil. Militaristische Vereine wie der Deutsche Marinebund, der Bund der Fallschirmjäger und der Kyffhäuserbund sowie Kameradschaften ehemaliger Wehrmachtseinheiten waren zum Kranzabwurf angetreten. Das Standortkommando Berlin der Bundeswehr steuerte zur musikalischen Begleitung einen Trompeter bei und betreute die ausländischen Militärattachäs. Dem unerträglichen Zustand das diese Gestalten, deutschtümelnd, herumopfernd und relativierend dieser Veranstaltung fröhnen können, muss endlich einhalt geboten werden
Um diesem widerlichen Treiben ein Ende zu bereiten, beteiligt euch alle an den Gegenaktivitäten am 16.11.am Columbiadamm Treffpunkt 10:00 Uhr vorm Friedhof.
Keine Träne für Deutschland!
Deutsche Täter sind keine Opfer!
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Friedhof am Columbiadamm als Ruhestätte der Berliner Garnison gegründet, wo mittlerweile Reservisten, Traditionsvereine und ihre rechtsextremen Gäste mit der jährlichen Feier ein generationsübergreifendes »Heldengedenken« etabliert haben. über 6000 Soldaten, die meisten aus den beiden Weltkriegen, liegen hier begraben. Ein Ensemble aus über 20 Ehrenmälern, Grabplatten und Gedenktafeln erinnert an die »Gefallenen« des deutschen Militarismus seit den preußischen Befreiungskriegen. »Wir starben, auf dass Deutschland lebe, so lasset uns leben in euch!«, lautet die Inschrift auf dem Ehrenmal einer Eliteeinheit des Ersten Weltkriegs. Ein anderes Denkmal ehrt Soldaten der deutschen Einigungskriege 1866 und 1870/71 und ergänzt: »Unseren unvergessenen Kameraden der deutschen Wehrmacht zum Gedächtnis 1939«. Das Denkmal des Kaiser-Alexander-Garde-Grenadier-Regiments ist mit mehreren Ehrentafeln von Infanterie- und Panzerdivisionen der Wehrmacht bestückt. Mit dem »Herero-Stein« gedenken der »Traditionsverband ehemaliger Schutz- und Überseetruppen« und die »Afrika-Kameradschaft Berlin« der Soldaten, die beim Vernichtungsfeldzug deutscher Kolonialtruppen in den Jahren 1904 bis 1907 in Deutsch-Südwestafrika ums Leben kamen. Alle diese nationalistischen Denkmäler zieren nach jedem Volkstrauertag frische Kränze und Gestecke. Eben dieser "Herero-Stein" ist aber Anfang dieser Woche von Gegner_innen unbrauchbar gemacht worden. Die Gegner_innen dazu: "Revisionistisches "Gedenken" rechtspopulistischer, rechtskonservativer, Nazis und sonstigem relativierendem Gesindel ob in Halbe, Dresden oder Mittenwald, werden wir weiterhin mit allen Mitteln entschlossen entgegentreten. Unsere Solidarität gilt den wirklichen Opfern deutscher Kolonial- und Vernichtungskriege".
»Jeder darf hier Kränze und Blumen ablegen«, sagte Armin Brenker am Volkstrauertag 2006, auf dem Friedhof am Columbiadamm klipp und klar. Und tatsächlich lagen Kränze des Reservistenverbands und des »Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge« einträchtig neben denen von NPD, DVU und »Stahlhelm« am zentralen »Eisernen Kreuz«.
Auch dieses Jahr wird wohl wieder Hinter der Friedhofsmauer vom »Heldentod« der deutschen Soldaten geschwafelt werden, welche bei den von Deutschland begonnenen Kriegen gestorben sind.
Es scheint so als wolle man zur nationalsozialistischen Tradition der Gefallenenehrung am Volkstrauertag zurückzukehren, der im Jahr 1934 in »Heldengedenktag« umbenannt worden war.
Diese Veranstaltung dient den Nazis und RevisionistInnen dazu sich als gewöhnliche Opfer gewöhnlicher Kriege verkaufen zu können.
Immer wieder nehmen auch bekannte Nazikader beim RevisionistInnentreffen auf dem Columbiadamm teil.
So zum Beispiel auch Sascha Kari (Neuköllner kameradschaftsaktivist) oder Jörg Hähnel (rechtsextremer Liedermacher und sitzt in der BVV in Lichtenberg, ist Mitglied des NPD Landesvorstandes).
Unter den teilnehmenden Traditionsverbänden waren immer wieder die Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger sowie die Hilfsgemeinschaft der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS. Und obwohl seit 1999 ein explizites Kontaktverbot zwischen der Bundeswehr und den Veteranenorganisationen der SS besteht, nahmen immer ebenso zahlreiche Bundeswehrangehörige in Uniform teil. Militaristische Vereine wie der Deutsche Marinebund, der Bund der Fallschirmjäger und der Kyffhäuserbund sowie Kameradschaften ehemaliger Wehrmachtseinheiten waren zum Kranzabwurf angetreten. Das Standortkommando Berlin der Bundeswehr steuerte zur musikalischen Begleitung einen Trompeter bei und betreute die ausländischen Militärattachäs. Dem unerträglichen Zustand das diese Gestalten, deutschtümelnd, herumopfernd und relativierend dieser Veranstaltung fröhnen können, muss endlich einhalt geboten werden
Um diesem widerlichen Treiben ein Ende zu bereiten, beteiligt euch alle an den Gegenaktivitäten am 16.11.am Columbiadamm Treffpunkt 10:00 Uhr vorm Friedhof.
Keine Träne für Deutschland!
Deutsche Täter sind keine Opfer!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
auch in München
Es wird vielfältige Gegenaktionen geben, haltet euch auf dem laufenden:
www.antifa-nt.de
www.myspace.com/ajmuenchen
www.aida-archiv.de
Zum Thema...
Infoveranstaltung:
Gruseln auf dem Garnisonfriedhof
veranstaltet von der Autonomen Neuköllner Antifa [ANA]
Jährlich treffen sich im November am Columbiadamm, Neukölln, aktive Bundeswehr- und ehemalige Wehrmachtsangehörige, soldatische Traditionsverbände, Burschenschafter, alte und neue Nazis und viele mehr zum "Volkstrauertag", um ihre gefallenen Deutschen zu beweinen und sie gleichzeitig als Opfer zu stilisieren. Wir möchten Euch einen geschichtlichen Überblick über das bisher Geschehene geben und Euch über unsere Kritik am sogenannten "Volkstrauertag", die prägnantesten Denkmäler, aber auch die bisherigen antifaschistischen Aktionen informieren.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der antifaschistischen Veranstaltungsreihe "beat up your brain".
Donnerstag, 23.10.08, 20.00 Uhr
Im Tristeza, Pannierstr. 5
Siehe
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Umkehrschluß — Sportsfreund
@Sportsfreund — Thorten Schneidar