Steinbrücks Plan B und G-7 Rettungsfloskeln
Gie G-7-Staaten wollen "alle nötigen Schritte" gegen die Finanzkrise unternehmen, die Bundesregierung will per Eilgesetz ein Rettungspaket beschließen
Ratlosigkeit herrscht derzeit in den Regierungssitzen weltweit und trotz allem wird hektisch an immer neuen Rettungsplänen gearbeitet. Dabei haben die bisherigen Billiardenhilfen, Finanzspritzen und Leitzinssenkungen nicht verhindert, dass die Börsen nun chronisch abstürzen und es schon zu einer ganzen Schwarzen Woche an den Finanzmärkten kam. Die sieben führenden Industrienationen wollen nun "alle zur Verfügung stehenden Mittel" einsetzen und die Bundesregierung will per Eilgesetz ein weiteres Rettungspaket beschließen, das einen Umfang von 300-400 Milliarden Euro haben soll. Die Maßnahmen werden vermutlich ebenfalls weitgehend verpuffen, weil sie nur an Wirkungen ansetzen.
Ratlosigkeit herrscht derzeit in den Regierungssitzen weltweit und trotz allem wird hektisch an immer neuen Rettungsplänen gearbeitet. Dabei haben die bisherigen Billiardenhilfen, Finanzspritzen und Leitzinssenkungen nicht verhindert, dass die Börsen nun chronisch abstürzen und es schon zu einer ganzen Schwarzen Woche an den Finanzmärkten kam. Die sieben führenden Industrienationen wollen nun "alle zur Verfügung stehenden Mittel" einsetzen und die Bundesregierung will per Eilgesetz ein weiteres Rettungspaket beschließen, das einen Umfang von 300-400 Milliarden Euro haben soll. Die Maßnahmen werden vermutlich ebenfalls weitgehend verpuffen, weil sie nur an Wirkungen ansetzen.
Am Freitag trafen sich in Washington die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrienationen, um über das Debakel an den Finanzmärkten zu beraten, nachdem der IWF zuvor verklausuliert vor einer Weltwirtschaftskrise gewarnt hat. Ähnlich wie dessen Vorschläge fielen auch die geplanten Maßnahmen der G-7 Staaten aus. Schaut man sich die Maßnahmen an, dann ist dabei nicht neues. Mit den unklaren Formulierungen sollen wohl auch die Ratlosigkeit und die Inkompetenz verschleiert werden. Nähere Infos dazu hier:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28897/1.html
Beim G-7-Zirkus wurde doch tatsächlich behauptet, die geplanten Maßnahmen sollten so ergriffen werden, dass Steuerzahler geschützt werden. Dabei ist allen klar, dass Hilfen aus dem Staatssäckel voll vom Steuerzahler finanziert werden. Wegen der Leitzinssenkungen werden sie über die Inflation ohnehin noch einmal zur Kasse gebeten, denn von Seiten derer, die stets gut verdient haben, werden die Arbeitenden erneut zur Lohnzurückhaltung angehalten Anzeige. Die Bundesregierung will per Eilgesetz nun einschreiten. Bis zum Börsenstart am Montag soll das geschehen, die Kosten sollen zwischen 300 und 400 Milliarden Euro liegen.
Doch sowohl die G7-Maßnahmen und das Rettungspaktet Steibrücks wird nichts helfen. Es ist erstaunlich, dass noch immer niemand wenigstens die schlimmsten Spitzen eines absurden Systems kappt, das für die Krise verantwortlich ist. Vergessen wird immer, dass der Auslöser der Krise die zweifelhaften Hypothekenkredite und die Immobilienblase in den
USA und anderswo waren. Solange die Immobilienpreise nicht stabilisiert werden, werden die steigenden Kreditausfälle immer neue Löcher in die Bilanzen reißen.
Deshalb müsste, systemimmanent gedacht, wemigstens das absurde System variabler Immobilienkredite abgeschafft werden. Doch davon spricht niemand. Ganz besonders in den USA, Großbritannien, Irland, Spanien … wird üblicherweise den Verbrauchern das gesamte Kreditrisiko aufbürdet. Ist es ein Zufall, dass die Krise in diesen Ländern besonders wütet, weil Banken hier jahrelang Rekordgewinne gesichert wurden? Hier liegt kein Risiko, dass Kredite in großem Stil faul werden, sondern die Krise ist im System angelegt. Starke
Zinsschwankungen bei Kreditlaufzeiten von 30 bis 50 Jahren sind etwas ganz normales und damit war klar, dass die Finanzinstitute irgendwann in die Lage kommen, in der sie sich nun befinden. Die Politik hat zugeschaut und breitet nun das Fallnetz aus, das sie Hunderttausenden Familien verwehrt.
Hätte die USA bei den ersten Krisenzeichen eingegriffen, statt danach die angeschlagenen Immobilienfinanzierer zu verstaatlichen (
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28677/1.html) und wenigstens eine gesetzliche Obergrenze für die variablen Zinsen eingezogen,
hätten viele Familien ihre Häuser nicht verloren, wären die Hauspreise nicht derartig abgestürzt, weil massig Häuser auf dem Markt geschwemmt wurde. Das wiederum bedeutete, dass andere Kredite nicht mehr über die Immobilien gedeckt sind, weitere Kredite faul
werden, die Bauwirtschaft einbricht, viele Menschen ihren Job verlieren, die Kreditraten nicht mehr bezahlen können, weitere Kredite faul werden, der Konsum geht zurück, weitere Arbeitsplätze gehen verloren, weitere Kredite werden faul… Doch damals wäre das als
Staatsdirigismus von denen bezeichnet worden, die heute laut nach dem Staat schreien.
Solange sich aber diese Spirale dreht, werden immer größere Löcher ins Finanzsystem gerissen, die bald nicht mehr zu stopfen sind. Ein Beispiel dafür ist die US-Bank Morgan Stanley. Zunächst wollte sie sich die Investmentbank in die rettenden Arme einer bisher verpönten Geschäftsbank werfen (
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28747/1.html). Doch die ging dann selbst Pleite, aber zuvor nahm Morgan Stanley Abstand von dem Deal, und verwandelte sich mit staatlicher Duldung selber in eine Geschäftsbank um (
http://www.heise.de/tp/blogs/8/116307), damit sie unter die Einlagerungssicherung und an günstige Notenbankkredite kommt. Doch nun ist die Bank schon wieder in Not. Obwohl sie angeblich einen hohen Quartalsgewinn verbucht haben soll, musste sie nun eine Krisensitzung mit Investoren einberufen, während ihre Aktie dramatisch abstürzt.
Nun dürfte auch eine Zinsbeschränkung kurzfristig keine Stabilisierung mehr bringen und sie müsste, um eine Wirkung zeigen zu können, deutlich radikaler ausfallen. Zu weit fortgeschritten ist der Prozess schon. Systemimmanent wäre genau das aber der Schritt, mit
dem Hilfsaktionen für das Finanzsystem trotz allem sekundiert werden müssten. Alles andere führt zu keiner Stabilisierung, sondern es staut sich eine ungemeine Wut bei denen auf, die ihre Häuser und Jobs verlieren, während Banken mit Billionen gerettet werden und Banker
mit Millionenabfindungen frühzeitig verabschiedet werden.
Es wird stets so getan, als handele es sich beim Kapitalismus um eine Art Naturgesetz, der mit der Volks- und Betriebswirtschaft zu greifen ist. Doch weit gefehlt. Es ist nichts anderes als eine Art Religion, deshalb bestimmen auch Schlagworte, wie Vertrauen, Panik und Angst (
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28894/1.html) die Debatte.
Anders als Naturgesetze hören Religion, weil sie auf Glaubensätzen beruhen, allerdings auf zu existieren, wenn viele nicht mehr an sie glauben.
© Ralf Streck, den 12.10.2008
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28897/1.html Beim G-7-Zirkus wurde doch tatsächlich behauptet, die geplanten Maßnahmen sollten so ergriffen werden, dass Steuerzahler geschützt werden. Dabei ist allen klar, dass Hilfen aus dem Staatssäckel voll vom Steuerzahler finanziert werden. Wegen der Leitzinssenkungen werden sie über die Inflation ohnehin noch einmal zur Kasse gebeten, denn von Seiten derer, die stets gut verdient haben, werden die Arbeitenden erneut zur Lohnzurückhaltung angehalten Anzeige. Die Bundesregierung will per Eilgesetz nun einschreiten. Bis zum Börsenstart am Montag soll das geschehen, die Kosten sollen zwischen 300 und 400 Milliarden Euro liegen.
Doch sowohl die G7-Maßnahmen und das Rettungspaktet Steibrücks wird nichts helfen. Es ist erstaunlich, dass noch immer niemand wenigstens die schlimmsten Spitzen eines absurden Systems kappt, das für die Krise verantwortlich ist. Vergessen wird immer, dass der Auslöser der Krise die zweifelhaften Hypothekenkredite und die Immobilienblase in den
USA und anderswo waren. Solange die Immobilienpreise nicht stabilisiert werden, werden die steigenden Kreditausfälle immer neue Löcher in die Bilanzen reißen.
Deshalb müsste, systemimmanent gedacht, wemigstens das absurde System variabler Immobilienkredite abgeschafft werden. Doch davon spricht niemand. Ganz besonders in den USA, Großbritannien, Irland, Spanien … wird üblicherweise den Verbrauchern das gesamte Kreditrisiko aufbürdet. Ist es ein Zufall, dass die Krise in diesen Ländern besonders wütet, weil Banken hier jahrelang Rekordgewinne gesichert wurden? Hier liegt kein Risiko, dass Kredite in großem Stil faul werden, sondern die Krise ist im System angelegt. Starke
Zinsschwankungen bei Kreditlaufzeiten von 30 bis 50 Jahren sind etwas ganz normales und damit war klar, dass die Finanzinstitute irgendwann in die Lage kommen, in der sie sich nun befinden. Die Politik hat zugeschaut und breitet nun das Fallnetz aus, das sie Hunderttausenden Familien verwehrt.
Hätte die USA bei den ersten Krisenzeichen eingegriffen, statt danach die angeschlagenen Immobilienfinanzierer zu verstaatlichen (
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28677/1.html) und wenigstens eine gesetzliche Obergrenze für die variablen Zinsen eingezogen, hätten viele Familien ihre Häuser nicht verloren, wären die Hauspreise nicht derartig abgestürzt, weil massig Häuser auf dem Markt geschwemmt wurde. Das wiederum bedeutete, dass andere Kredite nicht mehr über die Immobilien gedeckt sind, weitere Kredite faul
werden, die Bauwirtschaft einbricht, viele Menschen ihren Job verlieren, die Kreditraten nicht mehr bezahlen können, weitere Kredite faul werden, der Konsum geht zurück, weitere Arbeitsplätze gehen verloren, weitere Kredite werden faul… Doch damals wäre das als
Staatsdirigismus von denen bezeichnet worden, die heute laut nach dem Staat schreien.
Solange sich aber diese Spirale dreht, werden immer größere Löcher ins Finanzsystem gerissen, die bald nicht mehr zu stopfen sind. Ein Beispiel dafür ist die US-Bank Morgan Stanley. Zunächst wollte sie sich die Investmentbank in die rettenden Arme einer bisher verpönten Geschäftsbank werfen (
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28747/1.html). Doch die ging dann selbst Pleite, aber zuvor nahm Morgan Stanley Abstand von dem Deal, und verwandelte sich mit staatlicher Duldung selber in eine Geschäftsbank um (
http://www.heise.de/tp/blogs/8/116307), damit sie unter die Einlagerungssicherung und an günstige Notenbankkredite kommt. Doch nun ist die Bank schon wieder in Not. Obwohl sie angeblich einen hohen Quartalsgewinn verbucht haben soll, musste sie nun eine Krisensitzung mit Investoren einberufen, während ihre Aktie dramatisch abstürzt. Nun dürfte auch eine Zinsbeschränkung kurzfristig keine Stabilisierung mehr bringen und sie müsste, um eine Wirkung zeigen zu können, deutlich radikaler ausfallen. Zu weit fortgeschritten ist der Prozess schon. Systemimmanent wäre genau das aber der Schritt, mit
dem Hilfsaktionen für das Finanzsystem trotz allem sekundiert werden müssten. Alles andere führt zu keiner Stabilisierung, sondern es staut sich eine ungemeine Wut bei denen auf, die ihre Häuser und Jobs verlieren, während Banken mit Billionen gerettet werden und Banker
mit Millionenabfindungen frühzeitig verabschiedet werden.
Es wird stets so getan, als handele es sich beim Kapitalismus um eine Art Naturgesetz, der mit der Volks- und Betriebswirtschaft zu greifen ist. Doch weit gefehlt. Es ist nichts anderes als eine Art Religion, deshalb bestimmen auch Schlagworte, wie Vertrauen, Panik und Angst (
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28894/1.html) die Debatte. Anders als Naturgesetze hören Religion, weil sie auf Glaubensätzen beruhen, allerdings auf zu existieren, wenn viele nicht mehr an sie glauben.
© Ralf Streck, den 12.10.2008
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Nun muss der Staat den Banker geben
Die gefährlichen Produkte der Finanzbranche
Europas Überheblichkeit
iwf
Paar Erklärungen dazu finden sich hier:
Insbesondere wichtig für linke Aktions- und Zukunftsplanung:
"Die Graphik U.S. Loan Charge-Off Rates zeigt, dass erst im ersten Quartal 2009 die Spitze des Abschreibungsberges für alle Arten von Darlehen bei den US-Banken (wahrscheinlich auch in Europa) erreicht wird."
Soviel zum Thema, daß der IWF/G7 da irgendetwas reißen werden. (Ich bin jetzt einfach mal bös und lehne mich aus dem Fenster: wahrscheinlich wurde am Wochenende eh mehr über Details der Notfallgesetzgebung der einzelnen Staaten geredet, und daß der BW-Einsatz im Inland grad noch rechtzeitig genehmigt wurde...)
Aber es sind so die zeitlichen Eckdaten die mensch braucht, um zu antizipieren, wann welche Aktion, wann welche Parole am besten ankommt. Wir können ja nur im Heute arbeiten, aber wenn es sich nicht auf die Zukunft bezieht - wenn wir nicht bessere "Propheten" sind als die Etablierten - , dann bringt es alles nix.
Auch sehr interessant: die letzten Bilanzen der Fed
1. Tabelle, 3.Spalte: Die Fed ist pleite. Total. Wenn es ein Rennpferd wäre, müßte man es allein schon deshalb erschießen, um die Wettmafia zu bezahlen bei der man sich blödverschuldet hat. Braucht 44+ Milliarden Dollar an Einlagen zum Bankenretten, die Fed - hat MINUS 363+ Milliarden Dollar (auch keine *wirklich* aktuellen Zahlen in diesem Bericht; die zu "rettenden" Banken sind ja längst nur noch die Hälfte wert). Seit März geht das schon so mit der Fed, aber ich glaube, die meisten hier haben das grad zum zum ersten Mal gehört.
Noch ein Tipp, der mir in den letzten Tagen sehr geholfen hat: wenn die wirtschaftlichen Zusammenhänge zu schwer zu überschauen sind, einfach die alte Regel anwenden: "es gibt keinen Kredit, es gibt nur Schulden". Zahle ich 20 Euro bei der Bank ein, verschuldet sich die Bank bei mir dadurch mit 20 Euro (plus Zinsen evtl).
Letzten Endes hat sich alles und jedeR bei der Weltbank verschuldet, dem ultimativen Kreditgeber. Da die Weltbank aber kein wirkliches Eigenkapital hat, sondern sich nur auf den globalen Wohlstand stützt und damit letzten Endes selber bei Staaten/Volkswirtschaften (primär der G20) über alle Maßen in der Kreide steht, haben wir uns bei uns selbst verschuldet. Große teile des globalen Schuldenunwesens sind simple Rechenfaulheit, sonst nichts. Wenn die Weltbank eine richtige Bank wäre, wäre sie seit ewig und drei Tagen zahlungsunfähig und müßte Konkurs anmelden.
Dieser gordische Knoten muß durchschlagen werden, und moderne Linke (ohne nähere Betrachtung der spezifischen Ausrichtung) sind diejenigen, die es am ehesten schaffen können. Aber wenn nicht jetzt, dann womöglich nie.
Und als ganz praktische Bemerkung: viele hier werden, wie ein großer Teil der Menschen in dieser Altersklasse und diesem Land, derbst auf Pump gelebt haben in den letzten Jahren. Es kann nicht schaden, wenn ihr euch ein bißchen Gedanken macht, wie ihr jetzt mit eurem Dispo umgeht.
Kann nämlich sein, daß eure Bank euch irgendwann jemanden zum Pfänden vorbeischickt.
Solange wir nicht Anzeichen für einen drastischen Anstieg der Inflation haben, würde ich es mir sehr genau überlegen, mich bei einer Bank zu verschulden.
Ist ja generell eine Scheißidee.
400 Milliarden Euro
Zum Vergleich: Die Ausgaben des Bundeshaushaltes 2008 betragen gerade einmal 283,2 Mrd. Euro.
Widerstand dagegen ist unbedingt notwendig.
iwf2
anyways, re verschwörung (aus meinem eigenen artikel): diese leute, die jetzt "tötet ihn" schreien
verschwörung hin oder her schach kannste auch nicht ohne bauern spielen.
(ironischerweise waren es mexikanische bauern, die das als erste en masse kapiert haben. und wie wir sehen: es funktioniert.)
Rettungsplan und Verstaatlichung in GB
Euro-Staaten wollen heute ein Rettungspaket beschließen
die genannte summe
fast jedeR hier würde sich auf einmal um EUR 4865,12 reicher vorfinden. das weihnachtsgeschäft wird vorverlegt. tausende arbeitsplätze werden den winter überleben. dutzende menschen werden den winter überleben. produktion und alltäglicher betrieb kommen nicht zum erliegen. eine menge schuldfälle wären geregelt. "correcter" konsum könnte einen dicken kapitalzustrom erfahren. 75% der menschen in deutschland, wenn nicht viel mehr, hätten mit einem schlag einen haufen sorgen weniger: "geld macht nicht glücklich, es beruhigt nur die nerven/und man kann es nur besitzen um's zum fenster rauszuwerten". es würde wieder *aufwärts gehen*, frau dr. "erika" merkel! es gäbe ein bißchen mehr *zeit*, um eine umfassende buchprüfung vorzunehmen bzw im fall der banken mit harter sanktionsandrohung zu erzwingen (anders wird es hier nicht gehen :( ) und lose angelehnt an die alten zahlen einen neuanfang zu machen.
stattdessen verschuldet sich die bundesregierung (illegalerweise vermutlich, bei diesem volumen) in unser aller namen auf kosten unserer aller ärsche bei bundesbank, ezb, weltbank oder sonstwo. mit dem kredit werden pleitebanken aufgepäppelt, die natürlich das "irgendwann" mit zins zurückzahlen müssen oder auch nicht.
diese pleitebanken sollen uns dann, mit zins oder auch nicht, das geld leihen, damit wir unsere schulden bezahlen. und sie sollen damit ihre schulden untereinander begleichen.
dieses paket sollte besser nicht durchkommen. wenn es das tut, kann man die die dafür gestimmt haben aufs schafott schicken hinterher - aber wozu soll das gut sein?
ein kollektiver minimalkonsensaufruf von 50% des elektorats + 1? verbreitet über blogs, stasivz und so weiter? "schreibt eurem abgeordneten: kohle her, sofort, sonst bist du und deine partei auf ewig gefickt? und sagt es allen weiter!" (ich kann das nicht so gut formulieren)
Der Raubzug findet am Freitag satt
Proteste sind unbedingt notwendig!
Sonst geht einer der größten Raubzüge der herrscheden Klasse ohne Protest über die Bühne.
Auch am schon am Mittwochvormittag zur erstem Lesung sind Proteste notwendig.
Erste Lesung des Gesetzes am Dienstag
Nach den Informationen sollen die Koalitionsfraktionen bereits am Dienstag den Rettungsplan beschließen und dann an Stelle der Regierung in den Bundestag einbringen, um das Verfahren zu beschleunigen. Die erste Lesung ist bereits für Dienstag am Nachmittag oder frühen Abend
vorgesehen.
Termine
Mittwoch: erste Lesung
Freitag: zweite und dritte Lesung und Verabschiedung
Die Fraktionen aller im Bundestag vertretenen Parteien verständigten sich auf einen entsprechenden Zeitplan. Danach wollen die Fraktionen den Entwurf am (morgigen) Dienstag zunächst ausführlich beraten. Am Mittwoch werden die Koalitionsfraktionen das Gesetz dann in den Bundestag einbringen. Kanzlerin Merkel wird dazu voraussichtlich eine Regierungserklärung abgeben. Daran schließt sich die Beratung in den Ausschüssen an. Für Freitag ist die zweite und dritte Lesung geplant.
video
Aktionen jetzt
Diese Krise hat Ausmaße wie die von 1929 und wird uns im nächsten Jahr mit voller Wucht erreichen. Was das bedeutet, braucht hier wohl nicht erwähnt zu werden.
Normalerweise müßten für die Verschleuderung dieser gewaltigen Steuergelder Massenstreiks organisiert werden, doch dazu sind "unsere" Gewerkschaften nicht bereit. Folglich bleibt uns nichts anderes übrig, als eine Großdemo zu organisieren plus weitere reginale Aktionen.
Brechen wir also das Meinungsmonopol der Herrschenden, werden wir jetzt aktiv!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Wann? Wo? — Profemo
BushiWuschi — SpecialK