Personenkult in der PKK
Diese Artikel soll keine Anti-PKK Propaganda darstellen, sondern vielmehr auf Tatsachen beruhend ein Faktum innerhalb der „Kurdischen Freiheitsbewegung“ beleuchten.
Diese Artikel soll keine Anti-PKK Propaganda darstellen, sondern vielmehr auf Tatsachen beruhend ein Faktum innerhalb der „Kurdischen Freiheitsbewegung“ beleuchten.
Es handelt von dem unverkennbaren Personenkult um die Person Abdullah Öcalans innerhalb der Arbeiterpartei Kurdistans. Einen Kult über den es innerhalb der Kurdischen Bewegung keinen freien Diskurs gibt. Die Angst physische Schäden davon zutragen oder als Person non grata abgestempelt zu werden wenn man kritisch im Umgang mit Öcalan ist, verbarrikadieren jede freie Meinungsäußerung. Die Worte des erhabenen ,,Serok“ sind Gesetz.
Für viele Kurdische Intellektuelle und Künstler steht die eigene Existenz auf dem Spiel, so hüten sie sich besser über ihn kritisch zu schreiben, wollen sie nicht als Verräter gebrandmarkt im Abseits der Kurdischen Öffentlichkeit landen. Deshalb ist das Thema innerhalb dieser Strukturen tabu. Für andere aber bedeutet die Verherrlichung des ,,Führers“ ein lukratives Geschäft das zur Erhaltung von Privilegien und zur Sicherung der eigenen Position beiträgt. Alle anderen Kreise sind entweder verblendet von den wirren Erzählungen über den großen erhabenen Führer oder sind einfach nur Mitläufer, die nichts von Öcalan gelesen haben, nicht wirklich wissen wofür er steht, aber trotzdem mit rufen wenn auf einer Demo die allseits bekannte Chöre ,,Biji Serok Apo“1 aus dem Megaphone schallt.
Er wird in unzähligen Liedern besungen, sein Geburtstag wird als der Tag der Wiedergeburt des Kurdischen Volkes begangen, sein Porträt ist Pflicht auf jeder Aktivität, sei es eine Demo oder eine kleine Unterschriftensammlung, ohne ihn geht nichts. Wie er wohl Jahre Lang Unterschlupf gefunden hat in Damaskus, ohne eine Kooperation mit dem autoritären Assad Regime, das die Kurden im eigenen Land selber als Bürger zweiter Klasse behandelt hat, interessiert wohl die wenigsten. Seine Feststellung dass nicht mal für einen Propheten sich über 70 Menschen verbrannt hätten, sagt viel über sein Selbstbild aus.
Die Parteiinternen Morde die begangen worden sind, um Öcalans Macht auszubauen und zu festigen, zeigen andererseits das wahre Verständnis von einer freiheitlich emanzipatorischen Gesellschaft, dieser Bewegung. Wenn man sich mit der Vergangenheit dieser Bewegung auseinandersetzt, kommt man nicht an der Erkenntnis vorbei das Öcalans Parteiinterner Weg, seine Position und Macht zu institutionalisieren, mit unzähligen Menschenleben gepflastert ist. Genau aber diese Auseinandersetzung scheut immer noch das kurdische Volk sowie auch ein Teil der Linken in Deutschland.
Sie solidarisieren sich anscheinend ohne zu hinterfragen, inwieweit tragen sie damit zur Verwirklichung einer Linken Politik bei? Helfen sie dem Kurdischen Volk tatsächlich wenn sie zum Erhalt und zur Verbreitung eines solchen Politikverständnis verhelfen? Rosa Luxemburg hat einmal gesagt,, Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ und hat damit einen Satz ausformuliert der zur Leitlinie Linker Politik werden sollte. Organisationen die innerhalb ihrer Strukturen kein kritisches Denken zu ihrem ,,Führer“ dulden, werden wohl kaum dem kurdischen Volk die Freiheit bringen, die es verdient hat. Eine „Entstalinisierungs“ wie in der Sowjetunion damals unter Chruschtschow geschehen, die den Personenkult in seinem ganzen Ausmaß anprangert und all die begangenen Verbrechen aufdeckt sollte die Vorbedingung für eine Unterstützung dieser Organisation sein.
1 Es lebe Präsident Apo
Es handelt von dem unverkennbaren Personenkult um die Person Abdullah Öcalans innerhalb der Arbeiterpartei Kurdistans. Einen Kult über den es innerhalb der Kurdischen Bewegung keinen freien Diskurs gibt. Die Angst physische Schäden davon zutragen oder als Person non grata abgestempelt zu werden wenn man kritisch im Umgang mit Öcalan ist, verbarrikadieren jede freie Meinungsäußerung. Die Worte des erhabenen ,,Serok“ sind Gesetz.
Für viele Kurdische Intellektuelle und Künstler steht die eigene Existenz auf dem Spiel, so hüten sie sich besser über ihn kritisch zu schreiben, wollen sie nicht als Verräter gebrandmarkt im Abseits der Kurdischen Öffentlichkeit landen. Deshalb ist das Thema innerhalb dieser Strukturen tabu. Für andere aber bedeutet die Verherrlichung des ,,Führers“ ein lukratives Geschäft das zur Erhaltung von Privilegien und zur Sicherung der eigenen Position beiträgt. Alle anderen Kreise sind entweder verblendet von den wirren Erzählungen über den großen erhabenen Führer oder sind einfach nur Mitläufer, die nichts von Öcalan gelesen haben, nicht wirklich wissen wofür er steht, aber trotzdem mit rufen wenn auf einer Demo die allseits bekannte Chöre ,,Biji Serok Apo“1 aus dem Megaphone schallt.
Er wird in unzähligen Liedern besungen, sein Geburtstag wird als der Tag der Wiedergeburt des Kurdischen Volkes begangen, sein Porträt ist Pflicht auf jeder Aktivität, sei es eine Demo oder eine kleine Unterschriftensammlung, ohne ihn geht nichts. Wie er wohl Jahre Lang Unterschlupf gefunden hat in Damaskus, ohne eine Kooperation mit dem autoritären Assad Regime, das die Kurden im eigenen Land selber als Bürger zweiter Klasse behandelt hat, interessiert wohl die wenigsten. Seine Feststellung dass nicht mal für einen Propheten sich über 70 Menschen verbrannt hätten, sagt viel über sein Selbstbild aus.
Die Parteiinternen Morde die begangen worden sind, um Öcalans Macht auszubauen und zu festigen, zeigen andererseits das wahre Verständnis von einer freiheitlich emanzipatorischen Gesellschaft, dieser Bewegung. Wenn man sich mit der Vergangenheit dieser Bewegung auseinandersetzt, kommt man nicht an der Erkenntnis vorbei das Öcalans Parteiinterner Weg, seine Position und Macht zu institutionalisieren, mit unzähligen Menschenleben gepflastert ist. Genau aber diese Auseinandersetzung scheut immer noch das kurdische Volk sowie auch ein Teil der Linken in Deutschland.
Sie solidarisieren sich anscheinend ohne zu hinterfragen, inwieweit tragen sie damit zur Verwirklichung einer Linken Politik bei? Helfen sie dem Kurdischen Volk tatsächlich wenn sie zum Erhalt und zur Verbreitung eines solchen Politikverständnis verhelfen? Rosa Luxemburg hat einmal gesagt,, Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“ und hat damit einen Satz ausformuliert der zur Leitlinie Linker Politik werden sollte. Organisationen die innerhalb ihrer Strukturen kein kritisches Denken zu ihrem ,,Führer“ dulden, werden wohl kaum dem kurdischen Volk die Freiheit bringen, die es verdient hat. Eine „Entstalinisierungs“ wie in der Sowjetunion damals unter Chruschtschow geschehen, die den Personenkult in seinem ganzen Ausmaß anprangert und all die begangenen Verbrechen aufdeckt sollte die Vorbedingung für eine Unterstützung dieser Organisation sein.
1 Es lebe Präsident Apo
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Veranstaltaltungstip
KURDISCHE BEWEGUNG: Kämpfe. Ziele. Perspektiven
vor 2 Wochen in Allgemein 0 Kommentare
KURDISCHE BEWEGUNG
Kämpfe. Ziele. Perspektiven
Seminar und Podiumsdiskussion:
4.-5.Oktober 2008
Statthaus BöcklerparkU-Bhf. Prinzenstraße (U1)
Berlin-Kreuzberg 36
In Deutschland leben rund 800.000 KurdInnen. Die Bundesregierung beteiligt
sich mit Waffenlieferungen und dem Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans
PKK sowie des Fernsehsenders Roj TV am Krieg gegen die kurdische
Bevölkerung in der Türkei. Gleichzeitig ist hierzulande auch unter Linken
und der Friedensbewegung wenig über die Hintergründe der kurdischen Frage
und die Ziele der kurdischen Freiheitsbewegung bekannt. Auf einem Seminar
wollen wir uns mit der Entstehung der kurdischen Frage seit Gründung der
Republik Türkei 1923, dem rassistischen Wesen der kemalistischen
Staatsideologie, der Entwicklung der kurdischen Freiheitsbewegung seit den
70er Jahren und den Vorstellungen der PKK zu Selbstbestimmung, Sozialismus
und Frauenbefreiung beschäftigen. Den Abschluss bildet eines
Podiumsdiskussion mit kurdischen, türkischen und deutschen TeilnehmerInnen
über die Perspektiven für eine demokratische Lösung der kurdischen Frage.
Samstag 4.10. 12-18h (Seminar)
Sonntag 5.10. 17-20h (Podiumsdiskussion)
Im Statthaus Böcklerpark, Prinzenstr.1, 10969 Berlin
Teil 1: Kemalismus und Entstehung der kurdischen Frage
Referent: Demir Kücükaydin / Hamburg (Schriftsteller und Journalist)
Die Gründung der Republik Türkei 1923, die Entstehung der kurdischen
Frage, Unterdrückung und Widerstand unter Mustafa Kemal “Atatürk” und
seinen Nachfolgern und das Wesen der kemalistischen Staatsideologie bis
heute.
Teil 2: Geschichte des kurdischen Freiheitskampfes
Referent: Nick Brauns, Berlin (Historiker, Autor und Journalist “junge Welt”)
Die Entwicklung der kurdischen Freiheitsbewegung von der revolutionären
türkischen Studierendenbewegung der 70er Jahre über die Gründung der
Arbeiterpartei Kurdistans PKK, den Beginn des bewaffneten Kampfes 1984,
Volksaufstände und den Spezialkrieg in den 90er Jahren und die
Überlegungen der PKK zu Sozialismus und Frauenbefreiung.
Teil 3: Demokratische Republik und Demokratischer Konförderalismus
Referent: Reimar Heider, Köln (Publizist, Mitarbeiter “Internationale
Initiative Freiheit für Abdullah Öcalan – Frieden in Kurdistan”)
Von der Verschleppung Abdullah Öcalans durch ein internationales
Geheimdienstkomplott und der Einstellung des bewaffneten Kampfes 1999 zum Strategiewechsel der PKK und dem Lösungskonzept des Demokratischen
Konföderalismus
Teil 4: Podiumsdiskussion “Lösungsperspektiven zur kurdischen Frage” mit:
· Murat Cakir, Berlin (Europäischer Friedensrat Türkei)
· Brigitte Kiechle, Karlsruhe (Rechtsanwältin und Publizistin, mit N.
Brauns Autorin des Buches: “Edi bese! Kurdistan - Schachbrett der
internationalen Politik” 2008)
· Songül Karabulut, Düsseldorf (Ceni – Kurdisches Frauenbüro für Frieden,
angefragt)
· Moderation Nick Brauns (Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin)
Veranstalter: Kurdistan-Solidaritätskomitee Berlin
Korrektur!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
xgfjsr — ydfhjsr
Der Widerstand ist legitim, aber... — malsehen
nicht nur hier,,,, — soso
Kann die Geschichte auf Henry Ford verzichte — Ernie