Antifademonstration in Herzogenaurach
Antifademonstration in Herzogenaurach (Mittelfranken) war ein voller Erfolg!
Über 200 Personen aus den verschiedensten politischen und jugendkulturellen Spektren beteiligten sich, bei schönem Wetter, an der Demonstration. Das alles trotz relativ kurzer Mobilisierungszeit.
Über 200 Personen aus den verschiedensten politischen und jugendkulturellen Spektren beteiligten sich, bei schönem Wetter, an der Demonstration. Das alles trotz relativ kurzer Mobilisierungszeit.
Am Samstag, den 27. September, fand eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto "Rechte Strukturen bekämpfen! Kein Fußbreit den Faschisten!" in der mittelfränkischen Kleinstadt Herzogenaurach statt.
Die Demonstration hatte sich zum Ziel gesetzt die von Neonazis frequentierte und eher als ihr Rückzugsgebiet im Raum Erlangen-Höchstadt betrachtete Kleinstadt zu besuchen und auf verstärkte neonazistische Umtriebe aufmerksam zu machen.
Die Demonstration begann kurz nach 16 Uhr vor dem örtlichen Jugendhaus "Rabatz" und zog zu einer Zwischenkundgebung in das Wohngebiet, in dem der NPD-Kreisvorsitzende von Erlangen-Höchstadt, Martin Paulus, seinen Wohnsitz hat.
Zum Auftakt der Demonstration wurde ein Redebeitrag der Erlanger Gruppe banda sinistra verlesen, der das Anliegen der Demonstration thematisierte.
So wurde auf besagte Umtriebe bzw. Vorkommnisse eingegangen, die von NPD-Aufklebern und Aufklebern sogenannter "Freier Kräfte" (und das in großer Anzahl) über gesprayte Hakenkreuze, Keltenkreuze und Schwarze Sonnen (in Herzogenaurach und Umland) bis hin zur Beleidigung, Auflauern/Verfolgung und Gewaltandrohung gegenüber vermeintlich linken Jugendlichen, aktiven Antifaschisten und Antifaschistinnen und anderen Menschen, die nicht in das menschenverachtende und beschränkte Weltbild der Neonazis passen, reichen.
So wurden auf der Herzogenauracher Kirchweih besagte Personen von Neonazis beschimpft und mit Teleskopschlagstöcken bedroht. Ähnliche Szenen spielten sich auch schon vor dem Jugendhaus "Rabatz" ab. Dort lauerten die Neonazis ihren Opfern auf, verfolgten sie und bedrohten sie anschließend mit Waffen, u.a. Holzprügeln und Teleskopschlagstöcken.
Zuletzt wurde noch die bayerische Landtagswahl angesprochen und auf die NPD, welche trotz ihres vieler Orts biederen und bürgerlichen Images, immer noch rechtsextremes Gedankengut vertritt, eingegangen. Auch wurden die Einwohner und Einwohnerinnen über die Republikaner informiert, einer Partei mit der Mensch hier in Bayern meistens keinen Rechtsextremismus, sondern eine konservative und patriotische Partei assoziiert.
Bei der Zwischenkundgebung, die leider nicht vor dem Anwesen des Herrn Paulus stattfinden durfte, klärte man die Anwohner und Anwohnerinnen über den ach so bürgerlichen und braven Nachbarn auf und sagte klipp und klar was er ist: nämlich ein Neonazi!
Die Abschlusskundgebung fand dann auf dem Herzogenauracher Marktplatz statt. Hier wurden mehrere Redebeiträge, u.a. von der Antifaschistischen Linken Fürth (ALF) verlesen.
In der Nähe des Markplatzes kam es dann noch zu einem kurzen Aufeinandertreffen zwischen AntifaschistInnen und örtlichen Neonazis (richtige Bauern!). Eventuell daraus resultierende Handgreiflichkeiten wurden von der Staatsmacht verhindert, indem man sich schnell dazwischen warf und die Neonazis in einem kleinen Kessel wegeskortierte. Die Polizei verhielt sich während des Demonstrationsverlaufes zurückhaltend.
Die Demo selbst war bunt gemischt, laut, entschlossen und gut drauf.
Lag bestimmt auch an dem schönen Wetter und der guten Musik.
Sehr erfreulich war, dass sich der Demonstration spontan Einwohner und Einwohnerinnen aus Herzogenaurach anschlossen. Generell hatte die Demonstration ein sehr positives Feedback. Es wurden viele Haushalte und Personen mit Flyern erreicht, die während der Demonstration verteilt wurden.
Fazit: Die Demonstration war ein voller Erfolg und dürfte den Neonazis klar gezeigt haben, dass sie nirgends vor berechtigter, antifaschistischer Gegenwehr sicher sind!
In diesem Sinne:
GESTERN WAR NICHT ALLER TAGE, WIR KOMMEN WIEDER, KEINE FRAGE!
KEIN RÜCKZUGSRAUM FÜR NEONAZIS!
GEMEINSAM GEGEN FASCHISMUS, RASSISMUS UND ANTISEMITISMUS!
banda sinistra erlangen (bse)
Die Demonstration hatte sich zum Ziel gesetzt die von Neonazis frequentierte und eher als ihr Rückzugsgebiet im Raum Erlangen-Höchstadt betrachtete Kleinstadt zu besuchen und auf verstärkte neonazistische Umtriebe aufmerksam zu machen.
Die Demonstration begann kurz nach 16 Uhr vor dem örtlichen Jugendhaus "Rabatz" und zog zu einer Zwischenkundgebung in das Wohngebiet, in dem der NPD-Kreisvorsitzende von Erlangen-Höchstadt, Martin Paulus, seinen Wohnsitz hat.
Zum Auftakt der Demonstration wurde ein Redebeitrag der Erlanger Gruppe banda sinistra verlesen, der das Anliegen der Demonstration thematisierte.
So wurde auf besagte Umtriebe bzw. Vorkommnisse eingegangen, die von NPD-Aufklebern und Aufklebern sogenannter "Freier Kräfte" (und das in großer Anzahl) über gesprayte Hakenkreuze, Keltenkreuze und Schwarze Sonnen (in Herzogenaurach und Umland) bis hin zur Beleidigung, Auflauern/Verfolgung und Gewaltandrohung gegenüber vermeintlich linken Jugendlichen, aktiven Antifaschisten und Antifaschistinnen und anderen Menschen, die nicht in das menschenverachtende und beschränkte Weltbild der Neonazis passen, reichen.
So wurden auf der Herzogenauracher Kirchweih besagte Personen von Neonazis beschimpft und mit Teleskopschlagstöcken bedroht. Ähnliche Szenen spielten sich auch schon vor dem Jugendhaus "Rabatz" ab. Dort lauerten die Neonazis ihren Opfern auf, verfolgten sie und bedrohten sie anschließend mit Waffen, u.a. Holzprügeln und Teleskopschlagstöcken.
Zuletzt wurde noch die bayerische Landtagswahl angesprochen und auf die NPD, welche trotz ihres vieler Orts biederen und bürgerlichen Images, immer noch rechtsextremes Gedankengut vertritt, eingegangen. Auch wurden die Einwohner und Einwohnerinnen über die Republikaner informiert, einer Partei mit der Mensch hier in Bayern meistens keinen Rechtsextremismus, sondern eine konservative und patriotische Partei assoziiert.
Bei der Zwischenkundgebung, die leider nicht vor dem Anwesen des Herrn Paulus stattfinden durfte, klärte man die Anwohner und Anwohnerinnen über den ach so bürgerlichen und braven Nachbarn auf und sagte klipp und klar was er ist: nämlich ein Neonazi!
Die Abschlusskundgebung fand dann auf dem Herzogenauracher Marktplatz statt. Hier wurden mehrere Redebeiträge, u.a. von der Antifaschistischen Linken Fürth (ALF) verlesen.
In der Nähe des Markplatzes kam es dann noch zu einem kurzen Aufeinandertreffen zwischen AntifaschistInnen und örtlichen Neonazis (richtige Bauern!). Eventuell daraus resultierende Handgreiflichkeiten wurden von der Staatsmacht verhindert, indem man sich schnell dazwischen warf und die Neonazis in einem kleinen Kessel wegeskortierte. Die Polizei verhielt sich während des Demonstrationsverlaufes zurückhaltend.
Die Demo selbst war bunt gemischt, laut, entschlossen und gut drauf.
Lag bestimmt auch an dem schönen Wetter und der guten Musik.
Sehr erfreulich war, dass sich der Demonstration spontan Einwohner und Einwohnerinnen aus Herzogenaurach anschlossen. Generell hatte die Demonstration ein sehr positives Feedback. Es wurden viele Haushalte und Personen mit Flyern erreicht, die während der Demonstration verteilt wurden.
Fazit: Die Demonstration war ein voller Erfolg und dürfte den Neonazis klar gezeigt haben, dass sie nirgends vor berechtigter, antifaschistischer Gegenwehr sicher sind!
In diesem Sinne:
GESTERN WAR NICHT ALLER TAGE, WIR KOMMEN WIEDER, KEINE FRAGE!
KEIN RÜCKZUGSRAUM FÜR NEONAZIS!
GEMEINSAM GEGEN FASCHISMUS, RASSISMUS UND ANTISEMITISMUS!
banda sinistra erlangen (bse)
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Ergänzungen
zwei Bilder..
Transpi
Transpi richtigstellung
.
Kommt zahlreich, bringt gute Stimmung mit...
banda sinistra erlangen
ergänzung