Tag der Erinnerung und Mahnung 2008
Der alljährliche Gedenk- und Erinnerungstag wird traditionell an jedem zweiten Sonntag im September zu Ehren der Opfer des Faschismus auf dem Marx-Engels-Forum in Berlin-Mitte begangen. Er ist mittlerweile auch ein kraftvoller Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg.
Das Marx-Engels-Forum an der Karl-Liebknechtstraße, nahe dem Roten Rathaus, wurde nach der Einverleibung der DDR im allgemeinen Siegesrausch von der reaktionären Westberliner Politikerclique in Zusammenarbeit mit ostdeutschen Wendehälsen ebenso bezeichnender- wie geistloserweise in Heiliggeistkirchplatz umbenannt. Das eindrucksvolle Marx-Engels-Denkmal, ein 1986 von Ludwig Engelhardt geschaffenes Ensemble, welches Marx und Engels als Begründer der wissenschaftlichen Weltanschauung der Arbeiterklasse in Bronze gegossen zeigt, wagte der damalige CDU/SPD-Senat, anders als den Palast der Republik, aber nicht abzureißen. So hat sich der Name Marx-Engels-Forum in der Mitte Berlins nicht nur bei politisch interessierten Menschen erhalten, auch wenn der Name auf keinem offiziellen Stadtplan verzeichnet ist, daran vermochte die politisch erzwungene, religiös verbrämte Umbenennung des Platzes auch nichts zu ändern.
Am vergangenen Sonntag, den 14. September, fand dort in über 100 Info-Ständen verschiedenster linker Organisationen, in Diskussionsrunden und Ausstellungen zwischen 13 und 18 Uhr das traditionelle Gedenken und Erinnern statt.
"Vor 75 Jahren paralysierten die Nazis gemeinsam mit konservativen Eliten und unterstützt von der Großindustrie in wenigen Wochen die Weimarer Demokratie. Millionen ließen sich gleichschalten, die Mehrheit der Deutschen schaute zu, als jüdische Geschäfte boykottiert, Juden, Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Sozialisten, Liberale und andere ihre Arbeit verloren, aus Deutschland verjagt und ins Exil getrieben, Zehntausende verhaftet und Hunderte ermordet wurden. Inmitten Berliner Wohnviertel errichtete die SA in Kellern und Lokalen wilde Konzentrationslager. Protest regte sich vor allem aus der Arbeiterschaft. Antifaschist_innen leisteten vielfältigen Widerstand. An sie alle wollen wir erinnern, an die Unbeugsamen, die Verfolgten und Ermordeten. Doch wir müssen auch die Täter benennen und fragen, warum so viele Menschen zusahen und den Verfolgten nicht beistanden.
Wir treten ein für eine lebendige Erinnerung an die Millionen Opfer des Faschismus und ein Gedenken, das jede Relativierung und Gleichsetzung mit der Zeit nach 1945 ausschließt. Die Verbrechen des Naziregimes bleiben für alle Generationen ein immerwährender Stolperstein." (Quelle:
http://buendniskeinvergessen.blogsport.de/2008/08/20/tag-der-erinnerung-und-mahnung-2008/ )
Meine Eindrücke vom Marx-Engels-Forum habe ich wie die Jahre zuvor wieder in Fotoimpressionen festgehalten. Sämtliche 32 Fotos befinden sich in
http://www.carookee.com/forum/WISP/4/22540010.0.30115.html und
http://www.carookee.com/forum/freies-politikforum/22/22540097.0.30115.html
Bernd Kudanek alias bjk
Unterschichtler und Ungültigwähler
Foren:
http://freies-politikforum.carookee.com
und
http://wisp.carookee.com
Monatsbroschüre WISP-spezial:
http://www.carookee.com/forum/WISP/10
Am vergangenen Sonntag, den 14. September, fand dort in über 100 Info-Ständen verschiedenster linker Organisationen, in Diskussionsrunden und Ausstellungen zwischen 13 und 18 Uhr das traditionelle Gedenken und Erinnern statt.
"Vor 75 Jahren paralysierten die Nazis gemeinsam mit konservativen Eliten und unterstützt von der Großindustrie in wenigen Wochen die Weimarer Demokratie. Millionen ließen sich gleichschalten, die Mehrheit der Deutschen schaute zu, als jüdische Geschäfte boykottiert, Juden, Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Sozialisten, Liberale und andere ihre Arbeit verloren, aus Deutschland verjagt und ins Exil getrieben, Zehntausende verhaftet und Hunderte ermordet wurden. Inmitten Berliner Wohnviertel errichtete die SA in Kellern und Lokalen wilde Konzentrationslager. Protest regte sich vor allem aus der Arbeiterschaft. Antifaschist_innen leisteten vielfältigen Widerstand. An sie alle wollen wir erinnern, an die Unbeugsamen, die Verfolgten und Ermordeten. Doch wir müssen auch die Täter benennen und fragen, warum so viele Menschen zusahen und den Verfolgten nicht beistanden.
Wir treten ein für eine lebendige Erinnerung an die Millionen Opfer des Faschismus und ein Gedenken, das jede Relativierung und Gleichsetzung mit der Zeit nach 1945 ausschließt. Die Verbrechen des Naziregimes bleiben für alle Generationen ein immerwährender Stolperstein." (Quelle:
http://buendniskeinvergessen.blogsport.de/2008/08/20/tag-der-erinnerung-und-mahnung-2008/ ) Meine Eindrücke vom Marx-Engels-Forum habe ich wie die Jahre zuvor wieder in Fotoimpressionen festgehalten. Sämtliche 32 Fotos befinden sich in
http://www.carookee.com/forum/WISP/4/22540010.0.30115.html und
http://www.carookee.com/forum/freies-politikforum/22/22540097.0.30115.html Bernd Kudanek alias bjk
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
dieser Artikel berichtet leider wenig vom Tag
Z.B. wurden dort Reden gehalten, viele Infostände berichteten über antifaschistische und antirassistische Arbeit, Gefangenensolidarität und Unterstützung weltweiter Projekte.
Leider konnte ich bei den Veranstalter_innen, der VVN/BDA nichts auf ihrer Webseite
kann nicht mal jemand, der/die da ar, was dazu schreiben?
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Ja die schöne DDR! — Molle
@Molle — egal
Molle hat doch recht — egal
Freiheit — egaler
Ich kann nicht mehr... — FuckYou
@egaler — ehemaliger
hach, wie mir det jefällt, — wie die Wendehälse
die heutige Diktatur des Kapitals — auch ehemaliger
so isses! — isses nich so?
Unbankrott — Nö, war sie nich
an alle die meinen — ddr