Warum Schule krank machen kann
Wenn man den Suchbegriff ' Schule macht krank' eingibt, stößt man bei Yahoo auf 4.340.000 !!! Suchergebnisse. Über das Problem wird seit Jahren von diversen Medien berichtet und da die Berichte nicht enden wollen, geht man das Problem anscheinend nicht genügend an. Schule kann sowohl die Kinder, als auch die Lehrkräfte krank machen.
Die Kultusministerien waren wohl zu sehr mit dem Schreckgespenst PISA-Studie beschäftigt. Anstatt das Problem von Grund auf anzugehen und die jahrelangen Fehler der Bildungspolitik erkennen und sie beseitigen zu wollen, haben sie aus der PISA-Hysterie heraus, -wir wollen schließlich im internationalen Vergleich besser abschneiden- dafür gesorgt, dass mehr Druck auf Schüler und Lehrer erfolgt. G8 wurde eingeführt. Man nennt es auch das Turbo-Abi. Aus 13 Schuljahren wurden 12. Ein Jahr muss aufgeholt und in den anderen Schuljahren untergebracht werden. Den schulischen Überfliegern macht es wenig aus, aber die Kinder mit normalem Lerntempo können in Schwierigkeiten geraten. Mehr Schulstunden, mehr Hausaufgaben, mehr Pauken, wenig Freizeit.
Die Kultusministerien waren wohl zu sehr mit dem Schreckgespenst PISA-Studie beschäftigt. Anstatt das Problem von Grund auf anzugehen und die jahrelangen Fehler der Bildungspolitik erkennen und sie beseitigen zu wollen, haben sie aus der PISA-Hysterie heraus, -wir wollen schließlich im internationalen Vergleich besser abschneiden- dafür gesorgt, dass mehr Druck auf Schüler und Lehrer erfolgt. G8 wurde eingeführt. Man nennt es auch das Turbo-Abi. Aus 13 Schuljahren wurden 12. Ein Jahr muss aufgeholt und in den anderen Schuljahren untergebracht werden. Den schulischen Überfliegern macht es wenig aus, aber die Kinder mit normalem Lerntempo können in Schwierigkeiten geraten. Mehr Schulstunden, mehr Hausaufgaben, mehr Pauken, wenig Freizeit.
In den Grundschulen ist zu beobachten, dass die Lehrer ab der 4. Klasse das Lerntempo anziehen. Begründung: wir wollen das die Schüler an den weiterführenden Schulen bestehen können, weil dort der Leistungsdruck erhöht wird. Eine Grundschullehrern sagte: "Ich will das 'meine' Kinder im Schulsystem nicht untergehen und es so viele wie möglich schaffen, sonst haben sie später wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt." Sicher hat sie Recht und ihre Intention ist gut gemeint, aber damit werden schon die Grundschüler nach drei Jahren Schule unter 'Strom' gesetzt. Die Klassenstärken müssen zwingend gesenkt und mehr Lehrer eingestellt werden. Aber das kostet Geld und das wird zu schwindelerregenden Summen u.a. in die maroden Banken gepumpt. Steuergelder und Subventionen für verschwenderische Banken und Firmen, die später Mitarbeiter entlassen und/oder ins Ausland abwandern.
Der aktuellste Beitrag, den ich finden konnte, ist von der Sendung 'Monitor'.
Viele Kinder leiden unter Angst, Schlafstörungen und Stress. Überforderung, Leistungsdruck, Überbeansprachung, Zeitmangel bzgl. Freizeitaktivitäten können sie krank machen, physisch und psychisch. Psysisch kann Schulangst entstehen. Physisch können Kopf- und Bauchschmerzen die Folge sein, meist bedingt durch ihre Angst zu versagen.
Lehrer fühlen sich ausgebrannt und erschöpft. Man bescheinigt ihnen mehr und mehr das Burnout-Syndrom. Viele gehen frühzeitig in Pension. Sie sind täglich einem hohen Lärmpegel ausgesetzt. Man hat auf Schulhöfen 90 Dezibel gemessen. Zusätzlich sind sie konfrontiert mit pöbelnden, aufsässigen, und lauten Schülern in den Klassenräumen. Bei ihnen kommen zu den Folgen bei den Schülern, Depressionen, Schuldgefühle, Berufsversagen hinzu.
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=985&sid=186
Zu den Zahlen, die heute vermutlich noch höher liegen, braucht man keinen Kommentar zu schreiben. Der Link ist heute noch so aktuell, wie vor vier Jahren:
http://www.homeschooling.de/schulemachtkrank.htm
Lt. Forsa-Umfrage von Anfang 2008 leidet jedes 5. Schulkind unter körperlichen Beschwerden.
Auch das belastende Mobbing ist nicht zu verachten. Die Schüler mobben sich untereinander, die Schüler die Lehrer, die Lehrer die Schüler und Originalton meines Sohnes: "Und die Lehrer die Lehrer." Es mangelt an gegenseitigem Respekt. Gegenseitige Achtung der Bedürfnisse des anderen, könnte ein guter Beginn sein, um das Mobbing und das Verhalten allseitig in den Griff zu bekommen. Dabei spielen die Eltern und alle Erwachsenen eine wichtige Rolle. Wer Kindern vermittelt, Lehrer haben alle einen lauen Lenz und verdienen sich ihr Geld im Schlaf, sorgt für Respektlosigkeit. Lehrer, die einem Kind vermitteln, du taugst nichts oder das lernst du nie, haben ihren Beruf verfehlt.
Das Wichtigste ist die Kooperation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern. Erzieherinnen in den Kindergärten beklagen, dass von ihnen immer mehr erwartet wird, dass sie den Kindern Werte vermitteln und ihre Erziehung übernehmen sollen. Die Lehrer beklagen es ebenfalls. Erzieherinnen und Pädagogen sind erzieherische Begleitpersonen. Es ist nicht ihre Aufgabe komplett zu übernehmen, was in den Familien versäumt wurde. Wenn man ein 'Problemkind' hat, sind die meisten bereit Tipps, Hilfestellungen, Anregungen zu geben, hilfreiche Institutionen oder Anti-Aggressionsmöglichkeiten zu empfehlen.
Der aktuellste Beitrag, den ich finden konnte, ist von der Sendung 'Monitor'.
Viele Kinder leiden unter Angst, Schlafstörungen und Stress. Überforderung, Leistungsdruck, Überbeansprachung, Zeitmangel bzgl. Freizeitaktivitäten können sie krank machen, physisch und psychisch. Psysisch kann Schulangst entstehen. Physisch können Kopf- und Bauchschmerzen die Folge sein, meist bedingt durch ihre Angst zu versagen.
Lehrer fühlen sich ausgebrannt und erschöpft. Man bescheinigt ihnen mehr und mehr das Burnout-Syndrom. Viele gehen frühzeitig in Pension. Sie sind täglich einem hohen Lärmpegel ausgesetzt. Man hat auf Schulhöfen 90 Dezibel gemessen. Zusätzlich sind sie konfrontiert mit pöbelnden, aufsässigen, und lauten Schülern in den Klassenräumen. Bei ihnen kommen zu den Folgen bei den Schülern, Depressionen, Schuldgefühle, Berufsversagen hinzu.
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=985&sid=186 Zu den Zahlen, die heute vermutlich noch höher liegen, braucht man keinen Kommentar zu schreiben. Der Link ist heute noch so aktuell, wie vor vier Jahren:
http://www.homeschooling.de/schulemachtkrank.htm Lt. Forsa-Umfrage von Anfang 2008 leidet jedes 5. Schulkind unter körperlichen Beschwerden.
Auch das belastende Mobbing ist nicht zu verachten. Die Schüler mobben sich untereinander, die Schüler die Lehrer, die Lehrer die Schüler und Originalton meines Sohnes: "Und die Lehrer die Lehrer." Es mangelt an gegenseitigem Respekt. Gegenseitige Achtung der Bedürfnisse des anderen, könnte ein guter Beginn sein, um das Mobbing und das Verhalten allseitig in den Griff zu bekommen. Dabei spielen die Eltern und alle Erwachsenen eine wichtige Rolle. Wer Kindern vermittelt, Lehrer haben alle einen lauen Lenz und verdienen sich ihr Geld im Schlaf, sorgt für Respektlosigkeit. Lehrer, die einem Kind vermitteln, du taugst nichts oder das lernst du nie, haben ihren Beruf verfehlt.
Das Wichtigste ist die Kooperation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern. Erzieherinnen in den Kindergärten beklagen, dass von ihnen immer mehr erwartet wird, dass sie den Kindern Werte vermitteln und ihre Erziehung übernehmen sollen. Die Lehrer beklagen es ebenfalls. Erzieherinnen und Pädagogen sind erzieherische Begleitpersonen. Es ist nicht ihre Aufgabe komplett zu übernehmen, was in den Familien versäumt wurde. Wenn man ein 'Problemkind' hat, sind die meisten bereit Tipps, Hilfestellungen, Anregungen zu geben, hilfreiche Institutionen oder Anti-Aggressionsmöglichkeiten zu empfehlen.
SPAMVERMEIDUNG.kinderalarm@gmail.com
http://kinder-alarm.blogspot.com/2008/09/warum-schule-krank-machen-kann.html
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Ergänzungen
Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 1.280 für "sc
Mit Anführungszeichen steht da zu lesen: Ergebnisse 1 - 10 von ungefähr 1.280 für "schule macht krank"
Ohne Anführungszeichen hast du natürlich Millionen hits, weil alles was entweder "Schule" "macht" oder "krank" enthält miteinbezogen wird.
Schule macht krank !!!
Diese Berichte werden zunehmend von Reportagen begleitet, welche über Selbstmorde und Amokläufe frustrierter und am Bildungssystem gescheiterter Jugendlicher berichten, oder über ausgebrannte Lehrer, die ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Ebenso häufen sich Berichte über Eltern, die völlig verzweifelt, stundenlang mit ihren Kindern an Hausaufgaben sitzen, zudem oft hunderte von Euro in die aus dem Boden schießenden Lerninstitute tragen und oft keinen anderen Rat mehr wissen, als Psychologen und Kinder und Jugendpsychiater aufzusuchen. Die Vielzahl dieser privaten Dramen, macht schon lange deutlich, dass es sich hier nicht um Einzelschicksale sondern um ein ernst zunehmendes gesamtgesellschaftliches Problem handelt. - Das zeigt wie krank Schule wirklich macht
Immer wieder heißt es, dass es an zu wenig Personal (Planstellen), zu wenig Schulpsychologen und an zu wenig Geld liegt, dass das Bildungssystem in einer Sackgasse angelangt sei. Dass es allerdings weniger an Geld und Personal, als an verkrusteten, undemokratischen und kinder- und familienfeindlichen Strukturen liegen könnte, dass das System „Schule“ in Deutschland versagt hat, wird nur ungern diskutiert.
Das hieße nämlich, dass eine grundlegende Diskussion zum Thema „Lernen und Bildung in Freiheit“ überhaupt geführt werden müsste: Eine Diskussion, in der die lernenden Kinder, Jugendlichen und die, sie begleitenden, Erwachsenen, im Mittelpunkt stünden. Eine Diskussion um Respekt und Gleichberechtigung in der Schule.
Diese Diskussion führt zwangsweise zur Infragestellung der gängigen Schulpraxis. Eine Praxis, in der ein 45 Minuten Takt, eng gefasste Lehrpläne, zu große und nach Altersstufen getrennte Klassen, entwürdigende Leistungsbeurteilungen, Hausaufgaben, Klassenarbeiten, Strafarbeiten, Nachsitzen, Sitzenbleiben u.s.w. zum Alltag gehören. Eine Praxis die, wenn man genau hinschaut - nicht wirklich mit motiviertem Lernen und gewollter Wissensaneignung / Wissensvermittlung zu tun hat. Vor allem eine Praxis, die dem Grundsatz „die Würde das Menschen ist unantastbar“ zuwider läuft und auch weitere grundlegende Menschenrechte missachtet. (
Eine wie auch immer gerichtete emanzipatorische Antwort auf das Bestehende Schulsystem kann und darf sich nicht an Reparaturarbeiten am Gegenwärtigen erschöpfen. Dieses krankmachende, hierarchisch strukturierte Zwangssystem, das auf Domestizierung und Unterordnung/Unterdrückung menschlicher Bedürfnisse und Fähigkeiten aufgebaut ist (
die "Einheitsschule", die dem DGB und Teilen der Sozialdemokratie (SPD, "Die Linke" usw.) fordern (
Dazu ist es notwendig Erziehung als ganzes in Frage zu stellen und auf Dauer zu überwinden.
dazu folgende Lesetipps:
... unser Beitrag zur Abschaffung der Schulpflicht -
... es gibt Alternativen -
und auch Publikationen zum Thema -
und als Bestätigung für den Autoren des Artikels:
Schule als pathogener Ort -
Sehr gute Studie des Sigmund Freud Instituts über krankmachende Faktoren in der Schule (Broschüre als PDF) :
Erfahrung
Ich hab noch das Glück, in G9 zu sein, doch die Fünftklässler, die beinahe täglich bis nach 2 in der Schule sind, tun mir leid. 7 Stunden ist für einen 11-jährigen ne ganze Menge. Bei mir kamen erst in der Neunten sieben Stunden am Tag. Und in der Fünften waren Sechs Stunden schon viel.
Aber der Grund der Profile ist doch nicht der "ökonimischere Einsatz der Lehrstunden" und "Mehr fächerübergreifendes Lernen wegen Klassenverband". Man wird in ein Korsett gedrängt, um für den Arbeitgeber besser vergleichbar zu sein. Um eine standardisierte Bildung zu haben.
Die Tiefe geht bei 15 Fächer verloren, dafür kommt die Breite rein, Halbwissen mit sich bringt. Und auch Abi nach 12 Jahren. Der gleiche Stoff in kürzereraZeit, das kann nur schief gehen. Und man ist schneller für den Arbeitsmarkt bereit. Kapitalismus olé! Oder Das Zentralabi. Standardisierte Abiturprüfungen für alle! Da freut das gestresste Schülerherz sich, denn vielleciht kommt ganz anderer Stoff als gelernt drann, denn alle müssen das Gleiche schreiben, und jede Schule unterrichtet anders, die individuelle Förderung eines Kursen geht flöten ("Wir müssen den Stoff schaffen, keine Zeit für einzelne Idioten, die es nicht sofort verstehen!").
Vllt sollte man G5 einführen, Abi nach der 9 Klasse. Gleichzeitig auch noch R5, Realschule auch nach der 9. zu Ende. Und da dann alles gleich ist, Scheißen wir auf die drei Schularten, und tun alles in einen Pott: Die neue Schule ist geboren! Den Letzten fressen die Hunde, Abi mit 15, Doktortitel mit 20! Rente mit 75! Jaaa! Gleiches Recht für alle!
andere Erfahrung
Ich, selbst noch Schülerin (Sachsen), kann mich z.B. nicht über zu große Klassen beschweren. Die Klassenstärke darf maximal 24 betragen. Außerdem passen auch gar nicht mehr Schüler in ein Fachkabinett. Des Weiteren habe ich auch Kurse, in denen nur 8 oder 11 Leute sitzen.
Abi in 12 Jahren? In Sachsen noch nie ein Problem. ICh habe jetzt in der 12. Klasse 36 Wochenstunden, komme meist erst gegen um 5 nach Hause. Und ich habe trotzdem noch genügend Zeit für andere Aktivitäten.
Wir haben Blockunterricht - also 90 min ohne Pause- in dem man wesentlich mehr schafft, als in nur 45 min. Dadurch hat man auch weniger Hausaufgaben. Also weniger Stress.
Es wird gesagt, dass alle Abiture gleichwertig sind. Da wundert es doch schon, dass einige dafür 13 Jahre brauchen, wenn doch eigentlich nicht mehr Stoff behandelt wird als bei Abitur in 12 Jahren.
Auch in Sachsen ist man vom PISA-Wahn erfasst. Man darf in der 11 und 12 keine Fächer mehr abwählen. Ist doch eigentlich in Ordnung. Schießlich möchte man ja die "allgemeine Hochschulreife" erhalten und nicht die "Deutsch-Kunst-Lk-und-Physik-abgewählt Hochschulreife". Wenn sie allgemein sein soll, dann muss auch die Ausbildung in der Schule allgemein sein.
Man kann von Glück sagen, dass einige Bundesländer durch Pisa auf die Idee kamen, eine Art Zentralabitur einzuführen. In anderen Ländern ist ein Zentralschulsystem standart. Da haben alle die gleichen Chancen. Da wird keiner benachteiligt, nur, weil er in einem "schlechten" Schulsystem-gebiet zur Schule geht.
ein paar worte eines hamburger schülers
schule macht krank, denn es gibt keine staatlich/behördliche essensausgabe. bei uns an der schule wurde eine familie eingesetzt, die sich um die essensversorgung der schule kümmert. die verdienen damit ihren lebensunterhalt. ich habe auch kein problem damit, dass sie das tun. aber ich denke ein ort wie eine schule ist dafür einfach falsch. es soll profit gemacht werden - die schülerInnen dafür zahlen. und dann kommen so sachen vor, dass schülerInnen der 5. oder 6. klasse um viertel vor 10 morgens schockoriegel oder chips essen und dazu cola trinken. ich denke, dass da doch irgend etwas falsch läuft. es sind zwar auch gesunde und gute sachen zu bekommen, aber ich denke das thema kinder und süssigkeiten ist doch eigentlich jeder/m bekannt. vor allem da die kinder hier völlig frei elterlicher aufsicht konsumieren. zur zeit liegt es völlig in der intiative der schulen selbst, ob und wie essen verkauft wird etc.
schwere schulranzen. vor allem in grundschulen haben kinder ranzen zu schleppen, die von solch einem gewicht sind, dass doch eigentlich jede ärztin aufspringen würde. mehrere schwere bücher müssen geschleppt werden etc. das lässt meiner meinung nach mit dem erreichen der mittel/oberstufe nach. aber doch vor allem kleine kinder sind doch besonders schützenswert.
schule ist lang. das ist ungesund. kinder im alter von 13 jahren habens teilweise schon 30-37 wochenstunden unterricht. zusätzlich hausaufgaben. das ist mehr als so mancher mensch arbeitet. die kinder werden vollkommen gestresst und haben auch so gut wie keine zeit für ausreichende sportliche aktivitäten am nachmittag. geschweige denn die möglichkeit persönliche kontakte ausreichend zu pflegen.
ich persönlich habe auch die beobachtung gemacht, dass jeder neue jahrgang, den ich so miterlebe, immer dickere kinder hervor wirft!
über andere aspekte, die eher mit der gesundheit der persönlichkeit zu tun haben, werde ich nochmal ein paar worte loswerden.
schule ist streng hierachisch. es gibt kaum möglichkeiten sich fernab der begrenzten, hervorgesehenen möglichkeiten zu bewegen. die möglichkeit kritisch zu sein, existiert fast überhaupt nicht. geschweige denn, dass es einblicke in entscheidungsprozesse für schülerInnen gibt, oder gar möglichkeiten mit zu entscheiden, oder entscheidungen zu hinterfragen.
dann wird schule auch immer weiter vom freien markt eingenommen - eine schleichende privatisierung findet statt. so durften wir uns im rahmen des politik-gesellschaft-wirtschafts-unterricht mehrere wochen mit der hamburger sparkasse und ihren tarifen und angeboten beschäftigen. das thema war schülerbanking. nein, kein vergleich verschiedener banken. auswendiglernen von haspa-tarifen. oder immer wieder machen mitarbeiterInnen der haspa vorträge zu themen wie "bewerbung". ganz offen wird während solcher vorträge werbematerial verteilt und alles mögliche über die haspa erzählt und uns ein bankkonto angeboten.
schrecklich ist auch das schülerInnenregister, auf das die polizei unter anderem zugriff hat. dort kann eigentlich nur aufgenommen werden, wer hier legal gemeldet ist. das heißt: sofern schulleiterInnen nicht einfach mehrere kinder "zu viel" aufnehmen, die kein bleiberecht, staatsbürgerschaft oder wie auch immer haben, gibt es für solche eigentlich keine möglichkeit bildung zu erhalten. was passiert also: diese kinder werden von ihren familien arbeiten geschickt. und es ist eigentlich kein geheimnis in was für milieus und unter welchen bedingungen jenes geschieht. solche schulleiterInnen soll es in hamburg zwar einige geben. aber was ist mit den restlichen tausenden kindern??
büchergeld: ich zahle in einem jahr 100€ an büchergeld und habe dafür zugriff auf ca. 10 bücher, die teilweise 10 jahre alt sind. das grundgesetzt verspricht mir aber freie bildung.
es gibt noch viele andere sachen, die ich zu bemängeln hätte. zu genannten themen konnte ich aber gerade am besten meine worte finden.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Schule macht krank?! — -
keine schule macht dumm — egals
abi in 12 jahren ist doch normal — pete
egal — egal