Bolivien wirft US-Botschafter aus dem Land
Evo Morales hat wegen der Vorgänge im Halbmond (siehe Hintergrundbericht
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28689/1.html) den US-Botschafter Philip Goldberg zur "Persona non grata" erklärt. Er sei unerwünscht, weil er die Opposition bei der Spaltung des Landes unterstütze. Er habe Außenminister David Choquehuanca beauftragt, dem Botschafter mitzuteilen, dass er das Land verlassen solle. "Wir wollen weder Separatisten noch Spalter, die gegen die Einheit des Landes konspirieren, wir wollen keine Leute, welche die Demokratie angreifen. "Dieser Mann ist ein Experte um separatistische Konflikte anzuheizen", erklärte Morales und wies auf die Rolle hin, die Goldberg im Kosovo bei der Abspaltung von Serbien gespielt hatte. (
http://abi.bo/index.php?i=noticias_texto_paleta&j=20080910201952&l=200809100088_Goldberg_(centro)_junto_al_empresario_Gabriel_Dabdoub,_y_John_Jairo_Venegas,_preso_en_Palmasola._(archivo)).
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28689/1.html) den US-Botschafter Philip Goldberg zur "Persona non grata" erklärt. Er sei unerwünscht, weil er die Opposition bei der Spaltung des Landes unterstütze. Er habe Außenminister David Choquehuanca beauftragt, dem Botschafter mitzuteilen, dass er das Land verlassen solle. "Wir wollen weder Separatisten noch Spalter, die gegen die Einheit des Landes konspirieren, wir wollen keine Leute, welche die Demokratie angreifen. "Dieser Mann ist ein Experte um separatistische Konflikte anzuheizen", erklärte Morales und wies auf die Rolle hin, die Goldberg im Kosovo bei der Abspaltung von Serbien gespielt hatte. (
http://abi.bo/index.php?i=noticias_texto_paleta&j=20080910201952&l=200809100088_Goldberg_(centro)_junto_al_empresario_Gabriel_Dabdoub,_y_John_Jairo_Venegas,_preso_en_Palmasola._(archivo)).
Mitte der 1990er Jahre im US-Außenministerium für Bosnien zuständig. Ab 2004 war er Chef der US-Mission in Pristina. Diverse Kommunikationsmedien (
http://de.youtube.com/watch?v=OCzio2b7ITU) hatten immer wieder auf die Tatsache hingewiesen, dass sich die rassistischen Übergriffe auf die indigene Bevölkerung im Halbmond deutlich mit der Ankunft von Goldberg zugenommen hätten und auch Bolivien in einen Bürgerkrieg gestürzt werden soll.
Letztes Jahr wurde Goldberg in Santa Cruz fotografiert, wie er sich mit dem rechten Unternehme Gabriel Dabdoub und dem Drogenhändler John Jairo Venegas getroffen hat, der inzwischen verhaftet wurde. Erst kürzlich war er mit Rúben Costas in Santa Cruz zusammengetroffen und danach begannen die Unruhen in dem Departement.
Die rechte Opposition in Bolivien hatte des angekündigt, in den reichen Regionen, die
den "Halbmond" im Tiefland bilden, das Referendum über die neue Verfassung zu verhindern. Straßen und Grenzen werden nun blockiert, Regierungsgebäude gewaltsam gestürmt und geplündert, sogar Kommunikationsmedien werden angegriffen und abgefackelt. Die Regierung spricht von einem "Putsch", in den auch die US-Botschaft verwickelt sei. Dabei hängt das für den 7. Dezember angesetzte Referendum wieder in der Luft, weil das höchste Wahlgericht die Pläne von Evo Morales vorerst gestoppt hat. Zuerst muss es vom Parlament verabschiedet werden. Der Präsident bildet derweil seine Regierung um, damit die Bekämpfung des Hungers schneller vorankommt.
Hintergrundtext:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28689/1.html
© Ralf Streck, den 11.09.2008
http://de.youtube.com/watch?v=OCzio2b7ITU) hatten immer wieder auf die Tatsache hingewiesen, dass sich die rassistischen Übergriffe auf die indigene Bevölkerung im Halbmond deutlich mit der Ankunft von Goldberg zugenommen hätten und auch Bolivien in einen Bürgerkrieg gestürzt werden soll. Letztes Jahr wurde Goldberg in Santa Cruz fotografiert, wie er sich mit dem rechten Unternehme Gabriel Dabdoub und dem Drogenhändler John Jairo Venegas getroffen hat, der inzwischen verhaftet wurde. Erst kürzlich war er mit Rúben Costas in Santa Cruz zusammengetroffen und danach begannen die Unruhen in dem Departement.
Die rechte Opposition in Bolivien hatte des angekündigt, in den reichen Regionen, die
den "Halbmond" im Tiefland bilden, das Referendum über die neue Verfassung zu verhindern. Straßen und Grenzen werden nun blockiert, Regierungsgebäude gewaltsam gestürmt und geplündert, sogar Kommunikationsmedien werden angegriffen und abgefackelt. Die Regierung spricht von einem "Putsch", in den auch die US-Botschaft verwickelt sei. Dabei hängt das für den 7. Dezember angesetzte Referendum wieder in der Luft, weil das höchste Wahlgericht die Pläne von Evo Morales vorerst gestoppt hat. Zuerst muss es vom Parlament verabschiedet werden. Der Präsident bildet derweil seine Regierung um, damit die Bekämpfung des Hungers schneller vorankommt.
Hintergrundtext:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28689/1.html © Ralf Streck, den 11.09.2008
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Ergänzungen
El Gobierno descarta declarar estado de sitio
"No vamos a declarar un Estado de sitio", afirmó el ministro de la Presidencia, Juan Ramón Quintana, argumentando que al hacerlo sólo se les daría a estos sectores una bandera política con la que justifiquen la multiplicación de los enfrentamientos con las fuerzas del orden.
Quintana, en declaraciones a la Red Patria Nueva, afirmó que el Gobierno no se dejará vencer con esta política de terror que están instalando en cada una de las regiones con la toma violenta de las instituciones del Estado.
Según denunció, esas "oscuras fuerzas políticas instaladas en algunas regiones" están buscando muertos para tenerlos como bandera para generar cohesión en las poblaciones, hecho que se les está resultando.
"Seguramente ellos están esperando que respondamos con armas, abriendo fuego. No vamos a abrir fuego, no vamos a usar armas de fuego bajo ninguna circunstancias. No vamos a poner en riesgo la vida del ciudadano", alertó.
Dijo, además, que las medidas asumidas por estos sectores, que han ocasionado el desabastecimiento de combustibles en esas regiones, está siendo rechazadas por la población.
"Prefieren sacrificar a sus sociedades a sus comunidades a su gente, en aras de sus mezquinos intereses. No quieren asistir al diálogo y quieren preservar este clima de violencia", advirtió.
Desde hace 16 días, los cívicos y prefectos de Santa Cruz, Pando, Beni y Tarija, con ayuda de los denominados unionistas, iniciaron las medidas de presión demandando del Gobierno la devolución del 30 por ciento de los recurso del Impuesto Directo a los Hidrocarburos (IDH) que el Ejecutivo destino al pago de la renta dignidad.
Un informe oficial de la Administradora Boliviana de Carreteras (ABC) señaló que ya son casi 30 los puntos cortados en el oriente y el sur donde hay varias ciudades incomunicadas por tierra.
De forma paralela, los unionistas en las capitales de los departamentos de Santa Cruz, Pando, Beni y Tarija, iniciaron la toma violenta de las instituciones dependientes del Estado.
Al igual se han interrumpido las operaciones en tres aeropuertos de los departamentos de Pando, Beni y Tarija, por la intervención de estos grupos radicales.
Quintana llamó a los prefectos y cívicos, si es que tienen diferencias políticas con el Gobierno, las diluciden en las urnas y no por los medios violentos.
En ese marco, es que instó al Fiscal General de la República a recuperar la sensatez para que ponga límite a estas acciones demenciales con la que están actuando los cívicos y prefectos.
Foto: Ministro Juan Ramón Quintana
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