Hurrikan und der Kubanische Sozialismus

Terrorbeat 31.08.2008 08:42
Bereits zum zweiten mal kann sich der "Sozialismus" (in wie fern dieser auf Kuba herrscht ist halt umstritten, auch bei mir persönlich) gegen die Naturgewalten durchsetzen. Zum zweiten mal wahr es in Kuba möglich ohne einen einzigen toten den Hurrikan „Gustav“ zu überstehen während die kapitalistischen Nachbarstaaten bis zur letzten Sekunde zögern mussten die Menschen in betroffenen Gebieten zu evakuieren und Hilfeleistungen zu stellen.
In den USA werden wieder viele Menschen sterben wie bei Katrina da dieses Land einfach nicht in der Lage ist, sich selbst zu helfen.
Castro in einer Rede dazu, nachdem ihn Amerikanische Medien lächerlich gemacht haben:
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Beim Schreiben dieser Zeilen erinnere ich mich daran, dass uns inmitten der Olympiade ein Wirbelsturm, Fay, heimsuchte. Zur gleichen Uhrzeit, als gestern das Gros unserer Sportdelegation ankam, erschien die Nachricht, dass eine weitere Wirbelsturm-Störung sich auf unsere Ostprovinzen hinbewegte. Heute hat sie einen größeren Stärkegrad erreicht und ihre wahrscheinliche Route ist gefährlicher. Man muss nicht nur die Muskeln des Körpers stählen, sondern ebenso die des Geistes.

Zum Glück haben wir eine Revolution! Es ist abgesichert, dass niemand ins Vergessen gerät. Wenn es Verluste an Menschenleben gibt, dann werden es nicht hunderttausende aufgrund des Ansteigens des Meeresspiegels sein, wie es am 9. November 1932 in Santa Cruz del Sur geschehen ist bzw. wie beim Wirbelsturm Flora am 3. Oktober 1963, wo das Herz der kubanischen Ostprovinzen überschwemmt wurde, als es noch keinen einzigen der jetzigen Stauseen zur Regulierung gab, die außerdem als Quellen für Bewässerung und Leitungswasser dienen. Eine starke, energische und voraussehende Zivilverteidigung schützt unsere Bevölkerung und bietet ihr mehr Sicherheit bei Katastrophen als in den Vereinigten Staaten. Jedoch darf keine Gefahr ausgeschlossen werden.

Man darf sich auch nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Die zunehmende Häufigkeit und Intensität dieser Naturphänomene zeigt, dass sich das Klima durch Verschulden des Menschen ändert. Die heutige Zeit erfordert immer mehr Aufopferung, mehr Standhaftigkeit und mehr Bewusstsein. Es macht nichts, dass die Opportunisten und Vaterlandsverräter auch Nutzen daraus ziehen, ohne etwas zur Sicherheit und zum Wohlbefinden unseres Volkes beizutragen.
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Im letzten Satz des zweiten Absatzes seiner Ansprache war er noch nicht einmal selbst davon überzeugt, ob es die Gemeinschaft geschafft hat so dicke Staudämme zu bauen, wie es in den USA unmöglich war. Bei dem Sturm „Katrina“ sind etwa 1800 Menschen ums Leben gekommen überwiegend weil die Staudämme gebrochen und überschwemmt wurden. Amerikanische "Qualitätsarbeit" zu Sonderpreisen konnten sich nicht gegen diese Natur Gewalt durchsetze. Zwar sind Gestern sehr viele Kubaner Obdachlos geworden, doch sie wissen genau das es nicht so sein wird wie in Amerika, wo sogar nach drei Jahren noch über 30.000 Menschen Obdachlos in New Orleans leben. Nachdem nun Hurrikan "Gustav" Kuba verlässt und die USA erneut herausfordert, wollen diese diesmal ihren Job gut machen. Bereits vor zwei Tagen wurde der Not stand ausgerufen (ist so ne form Sache das das Land ab nun solidarisch dem betroffenen Bundesstaat gegenüber stehen muss) und die Menschen werden diesmal schon früher aus den Fabriken evakuiert, natürlich muss das jeder Bewohner aus eigene Tasche zahlen. Doch letztendlich ist auch ihnen bewusst, das ihr Reichtum nichts dem Kubanische Volk endgegenzusetzen hat. Ein Staat, der um einiges Reicher ist als Kuba kann es sich nicht leisten, eine groß Stadt und seine umliegenden Städte so abzusichern, das es zumindest unwahrscheinlich ist das Menschen sterben. Den tot kann man nicht verhindern, niemand kann das und eventuell sterben in Kuba noch nachträglich Menschen (wobei dies dann wahrscheinlich in Guantánamo sein wird) und man kann auch niemanden bei so einer Katastrophe dafür verantwortlich machen, wen jemand stirbt obwohl alles möglich unternommen wurde. Doch die Sache ist die, dass es die USA zwar leisten könnte die Leben vieler Menschen zu retten, aber nicht leisten will. Kapitalismus verliert eben in jeder Hinsicht da können seine Befürworter keine Argumente bringen. Auch wen Kuba weniger Einwohner hat, und somit unwahrscheinlicher ist das jemand stirbt, auch wen in Kuba die Stürme noch nicht so stark wie in den USA sind und Havanna hör über den Meeresspiegel liegt wie die Stadt new Orleans, kann man sagen das der Sozialismus mehr getan hätte und getan hat Schweine vom Bauernhof zu retten als die USA Menschen. Hoffen wir das beste für die Amerikanischen Bewohner. Hoffen wir das sie sich ein Beispiel an Kuba nehmen und sie sich nicht ganz so von ihrer Regierung verarschen lassen.
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Ergänzungen

Nur zwei?

ich 31.08.2008 - 20:00
Bereits zum zweiten mal kann sich der "Sozialismus" (...) gegen die Naturgewalten durchsetzen.

Zum zweiten Mal? Das passiert doch jedes Jahr. Die Arbeit der KubanerInnen scheint gut zu sein, denn es gibt so gut wie nie Tote.

Windstärke

Terrorbeat 01.09.2008 - 00:22
Dieser Hurrikan traf Kuba mit einer Windstärke von 340 Stundenkilometern. Katrina hatte 150 Stundenkilometer! Good bye new Orleans!