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Antinationaler Jugendantifablock am 6.9.

Antifaschistische Jugend Bochum 30.08.2008 09:35
Aufruf zu einem antinationalen Jugendantifablock am 6. September 2008 in Dortmund
Wir haben keinen Lieblingsstaat
Gegen Staat, Nationalismus, Krieg und Kapital!

Aufruf zu einem antinationalen Jugendantifablock am 6. September 2008 in Dortmund

Am 6. September werden geschätzte 1000 Nazis zum Antikriegstag durch Dortmund marschieren. Eine Gegendemo ist bereits von Seiten der Linkspartei angemeldet worden und das antideutsche Spektrum mobilisiert mit einem eigenen Aufruf zu dieser Demo. Wir als Jugendantifas, die sich als antinational und antimilitaristisch definieren, möchten einen eigenen Beitrag zu dieser Demonstration leisten. Wir möchten unsere Inhalte mit in diese Demonstration tragen und es nicht einem einzelnen politischen Spektrum überlassen die Demonstration inhaltlich zu füllen. Wir sehen die Demonstration in Dortmund als allgemeine Antifa-Demo und nicht als Demonstration der Antideutschen. Um zu vermeiden, dass die Demonstration im Endeffekt doch eher zu letzterem wird und der antideutsche Versuch die Demonstration für sich zu vereinnahmen andere Antifas abschreckt, rufen wir für den 6.9. zu einem eigenen antinationalen Jugendantifablock in der Demonstration auf. Die Demo beginnt um 10 Uhr am Dortmunder Hauptbahnhof.

Antifaschistische Jugend Bochum (AJB)

 http://ajb.blogsport.de
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Ergänzungen

antifa radio

antifa medienzentrum 30.08.2008 - 12:03
netzradio berichterstattung am 05. und 06.09. unter  http://radio.nadir.org

stay tuned!

Oh Gott das Azzencafe

Jay 30.08.2008 - 12:43
ohje du liebes kleines azzencafe...

statt großspurig eigenen block anzukündigen und so die demo zu teilen wäre es sinnvoller einen großen geschlossenen antifablock zu haben.
wer das spalten will sollte zumindest mal vorher die organisierenden gruppen fragen. aber eine woche vorher bemerken dass in der nachbarstadt ein fies großer naziaufmarsch ist und dann auf einmal großspurig einen eigenen block ankündigen ist echt peinlich und vor allem taktisch sehr unklug. vor allem wenn man bedenkt, dass das azzencafe oder wie auch immer es sich gerade nennt nicht grad so die massen zieht (zumindest nicht zu den minidemos die von dem so gemacht worden sind...)

es sollte ziel aller aktivitäten sein die nazis effektiv zu stören und vorher eine geschlossene demo durchzusetzen. deshalb an das azzencafe die bitte sich dem nicht entgegenlaufend zu verhalten.

united & strong!

Wie peinlich

Dortmunder 30.08.2008 - 22:01
Da geht die "Antifa Union" hin und post ihren Aufruf, in dem sie mal wieder alle anderen Linken und Antifaschisten angreift, schon vor Wochen.
Sie verschweigt dabei, dass es "Die Linke" ist, die diese Demo veranstaltet, anmeldet, verantwortlich für diese zeichnet und dazu aufruft.
Mit diesem Vorgehen soll es so aussehen, als ob die Anti-Deutschen eine tragende Kraft der antifaschistischen Bewegung in Dortmund seien.
Das ist aber mehr als unwahr. Schon allein dies Vorgehen und der Inhalt des Aufrufs beweisen, dass sie die Arbeit gerne andere machen lassen, aber so tuen, als ob sie sie gemacht hätten. Es beweist weiterhin, dass sie an einer "Unity" kein, an einer Selbstdarstellung um so mehr Interesse haben.

Die Anti-Deutschen wollen es krachen lassen in Dortmund?
Schon sehr merkwürdig, dass sie solches sagen.
Auf jeden Fall haben sie nach dem 1.Mai 2007 alle verhafteten Antifas im Stich gelassen. Nicht nur, dass sie die von einem auswertigen EA gesammelten Ergebnisse "aus Sicherheitsgründen" (?!) vernichteten und somit eine Anti-Reppressions-Arbeit sehr erschwerten. Sie ließen sich bei der Antireppressions-Arbeit auch nicht blicken.
Also erst vollmundig alle Leute nach Dortmund einladen und dann in der Patsche sitzen lassen! Das ist die "Antifa Union".

Es waren unter anderem die AJB aus Bochum, die in dem letzten jahr versuchte die Reppression gegen die ihnaftierten Antifas aufzufangen. Sie machten Veranstaltungen, Flugis und organisierten Prozeßbesuche. Wo war da die Antifa-Union?
Don`t believe the "Antifa Union".

Und noch etwas:
Die angemeldete Antifa-Demo hat überhaupt nicht die Funktion, die Nazidemo anzugreifen. Sie ist eine Protestform angemeldet von einer sozialdemokratischen Partei. Nix weiter ist "Die Linke". "Die Linke" ermöglicht über ihre Anmeldung, dass überhaupt eine Demo stattfindet, es einen allgemeinen Ausdruck aller Linken geben kann. Das ist die Funktion dieser Demo.
Die Anti-Deutschen wollen es krachen lassen? Aus der Deckung der Demo "Der Linken" heraus? Ohja "Unity" wie es Anti-Deutsche verstehen.
Warum melden die Anti-Deutschen denn die Demo nicht an? Weil sie dann die Verantwortung zu tragen hätten? Weil dann wegen ihrer Diffamierungen linker Politik nur Anti-Deutsche kämen und man merken würde, was sie für ein kläglich kleiner verbalradikaler Haufen sind, die sich hinter der Masse jugendlicher Antifaschisten verstecken?

Wenn also diverse Antifas sich, angewidert von den Anti-Deutschen, in anderen Blöcken organisieren ist das gut und nicht schlecht!


»Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht. Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht länger geschieht..." ( http://www.ruhr-uni-bochum.de/bsz/516/516meinhoff.htm)
Wir werden sehen, was am 6.9.2008 in Dortmund gehen wird.
Auf eines wird man sich aber verlassen können: "unity" werden die Anti-Deutschen nicht produzieren.

Das Block-Transpi ist fertig

AJB 31.08.2008 - 18:23
So das Transparent für den antinationalen Jugendantifablock ist fertig.
Kommt zahlreich und bringt Eure Transparente mit.

Antifaschistische Jugend Bochum

Es gibt noch weitere Positionen

Ruhrpott Antifa 31.08.2008 - 18:51
zu dem leidigen Auseinandersetzungen. Mal hier nachlesen:  http://neonazifrei.blogsport.de/

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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KINDERSCHEISSE — ich komm wegen euch nicht!!!

Wunderbar — Anarcho

super sache! — xyz

A — B

@x — Antinationaler Block ist ne gute Idee

NAZIFAKE! — KAI NEANGABE

Wo liegt das Problem? — Realist

liebe indymods — allo

- — dein name - kein name

@Schutz der Strukturen — logo Alter

Geil — mal endlich

super — antinationalist