Antifaschistischer Spaziergang Duisburg

Ruhrpott Antifaschist 27.08.2008 01:28 Themen: Antifa
Nazistrukturen zu entarnen, um sie dann zu zerstören, gehört zu den wichtigsten Aufgaben jeder antifaschistischen Gruppierung.So haben Antifaschisten aus Duisburg den Neonazis den Kampfangesagt. Ein antifaschistischer Spaziergang sollte den Startschuss für weitere Aktionen liefern, um die Neonazis schon im frühem Stadium, in ihre politische Aktivität zu stören.Weitere Aktion folgen!!
Nachdem es in Duisburg zu einem Überfall von Neonazis kam, bei dem 2 Menschen im April 2008 verletzt wurden, versammelten sich Duisburger Antifaschisten um den Neonazis eine klare Ansage zu machen: Nie wieder Faschismus!!

Nach einer Solidaritätskundgebung mit den Opfern neonazistischer Gewalt, kurze Zeit nach dem Überfall, an dem sich auch zahlreiche Initiativen und Organisationen beteiligten, wurde mit der Recherche begonnen, um Neonazistische Strukturen hier in Duisburg aufzudecken.

Dabei wurde klar, wie sehr sich doch ein rechter Lifestyle in Duisburg verbreitet hatte. Neben den klassischen Zahlencodes der Neofaschisten, wie die 18, 88, oder 28, ist die Verbreitung von eindeutig rechtsradikalen Modemarken, wie zb. Thor Steinar voll im Gange.


Bei ihrer Recherche wurden sie zudem auf immer mehr und mehr rechtsradikale Propaganda an Laternen und Häuserwänden aufmerksam, welche die Idee eines Antifaschistischen Spaziergang ins Leben rief.

So trafen sich Antifaschisten am Abend des 11.08.09 um 21 Uhr an der U-Bahn Haltestelle „Auf dem Damm“, um von dort durch den Stadtteil zu ziehen um die rechtsradikale Propaganda zu entfernen. Hakenkreuze und NSDAP Schriftzüge wurden hierbei entfernt. Außerdem wurde mit Parolen auf ansässige Neonazis im Stadtteil Meiderich aufmerksam gemacht.

Gegen Ende des Spazierganges wurde auf der Kreuzung Gabelsbergerstr/Sommerstr eine kleine Kundgebung gehalten, wobei eine Rede verlesen wurde die sich an die Bewohner in der näheren Umgebung richtete, um darauf aufmerksam machen, dass Neonazis in ihrer Nachbarschaft wohnen. Neonazis die nicht mehr unbedingt im klassischen Stil mit Glatze und Springerstiefeln erkennbar sind, sondern vielerlei Gewänder tragen.


Informationen unter:

www.dasversteckspiel.de

http://www.inforiot.de/red/infos.php

http://kampagne.servmax.de/


Melden sie Neonazi Aktivitäten unter:

www.rote-antifa.org

www.netzwerk.gegen-rechts.org


FÜR DIE FREIHEIT FÜR DAS LEBEN NAZIS VON DER STRAßE FEGEN

ANTIFASCHISTISCHE ABWEHR ORGANISIEREN

NIE WEIDER KREIG NIE WIEDER FASCHISMUS


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Ergänzungen

Naziproblem in Meiderich

Antifada 27.08.2008 - 11:50
Neonazis in Duisburg-Meiderich.

Nicht nur neonazistische Fussball-Fans und Anhänger der rechten Gabber-Szene treffen sich fast jedes Wochenende auf dem Marktplatz, in Duisburg-Meiderich wohnen auch bekannte Nazi-Kader.

Thorsten W. (Bahnhofstr. XX)

W. (35) ist seit über 15 Jahren in der organisierten Rechten aktiv. NF, FAP, Freie Kameradschaften, JN, NPD. W. ist bis heute Mitglied der NPD und darüber hinaus in der extrem rechten Gothik- u. Neofolk-Szene aktiv. So trifft man W. auch schonmal im "Kultkeller" (ehemals Old Daddy) wo er Flyer des neonazistischen Denkerkreises "Thule-Seminar" verteilt oder Aufkleber der extrem rechten Internet-Plattform "Neo Form" hinterlässt.

Ralf P. (Bahnhofstr. XXXa)

Ralf P. (46) war Chef der FAP Duisburg. P. gehörte neben dem Dortmunder Siegfried "SS Siggi" Borchart und dem Duisburger Michael Thiel (die rechte Hand des verstorbenen Nazi-Kaders Michael Kühnen) zu den bundesweit bekanntesten Nazikadern. P. ist mehrfach wegen Körperverletzungs-, Landfriedensbruch- und Volksverhetzungsdelikten vorbestraft. Im Juni 2000 wurde im Rahmen einer bundesweiten Grossrazzia auch die Wohnung von Ralf P. durchsucht. Es wurden Kistenweise rechte CD's, Bücher, Hakenkreuzfahnen sowie scharfe Munition sichergestellt.

28 blood honour

info 27.08.2008 - 13:13
steht für die verbotene blood & honur!!

know your local nazikader

duisburch 27.08.2008 - 14:05
euer engagement in allen ehren, denn gerade in meiderich kann eine antifaschitische intervention sicherlich nicht schaden. aber in sachen recherche scheint es doch noch einige lücken zu geben. thorsten w. z.b. ist kein "klassischer" nazi sondern ein lupenreiner querfrontler, so versuchte er z.b. ende der 90er jahre bei der mlpd einzusteigen. er bewundert nicht nur die "linke" baskische "befreiungsbewegung"(er trägt gerne baskische flaggen als aufnäher etc.) sondern ist auch in querfrontforen- und gruppen im internet aktiv. aus der npd dürfte er schon vor jahren ausgetreten sein, mit seinem alten kumpel steffen pohl(mitlerweile wohnhaft in dortmund) hat er sich ebenfalls schon vor jahren überworfen. danach war er wahrscheinlich nicht mehr in der extremen rechten aktiv, sondern hing nur noch mit einer clique von duisburger und moerser querfrontlern rum. doch ein auge muß auf den herrn natürlich auch weiterhin haben! etwas obskur wird es aber wenn ralf p. als beispiel herrangezogen wird, hat sich dieser doch seit jahren von der szene verabschiedet. solte dies nicht (mehr) der fall sein wäre es nett wenn die rechercheergebnisse bei gelegenheit veröffentlicht würden.

es geht mir nicht darum die rechte gefahr in meiderich kleinzureden, doch scheint es mir so zu sein das von organisierten nazis in duisburg momentan kaum eine gefahr ausgeht, das problem sind vielmehr unorganisierte nazicliquen. diesen wird man aber alleine mit "outingaktionen" nicht beikommen. das soziale umfeld aus stumpfdeutschen assis im duisburger norden wird solche exemplare immer wieder auf neue hervorbringen. antifaschimus muß deswegen mehr sein als die jagd auf vermeintliche oder tatsächlcihe nazikader, viellmehr sollte der rassitische und antisemitische deutsche mob im ganzen stärker ins zielkreuz genommen werden. dafür bedarf es reflektierter, kontinuierlicher und orgnisierter antifaschistischer und kommunistischer kritik. in diesem sinne: organisiert die antifa!!





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