Dubioser Sicherheitsdienst
"Wir sind seit mehr als 13 Jahren im Sicherheitsgewerbe ein flexibles und diskret arbeitendes Team" eröffnet der Einleitungstext auf der Internetseite des Premnitzer Sicherheitsdienstes "Security Zarnikow" dem interessierten Besucher, um ihm vertiefend auf das "Thema Sicherheit" aufmerksam zu machen, welches, so Zarnikow auf seiner Webside, aufgrund "rapide zunehmender krimineller Delikte" einen "immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft" einnimmt und deshalb ein Unternehmen mit "höchste(r) Qualität" erfordert.
Erstaunlicherweise hat dieses so anspruchsvolle Unternehmen jedoch keine Probleme damit gewalttätige (Neo)nazis, die seit Jahren im regionalen Kameradschaftsmilieu aktiv sind, aufzunehmen und für den "Schutz" öffentlicher Veranstaltungen abzustellen.
Am Samstag, den 9. August 2008, waren so beispielsweise Maurice K. und Jörgen C. während der Fußballlandespokalbegegnung Chemie Premnitz gegen Stahl Brandenburg als Ordner im Gästeblock eingesetzt. Ihr Auftrag: Ausschreitungen gewaltbereiter Fans des FC Stahl Brandenburg zu unterbinden. Trotzdem oder gerade deswegen gelangten gewaltbereite Stahlhools und (Neo)nazis in den Heimblock der als "rot" geltenden Chemiefans um dort Auseinandersetzungen zu provozieren. Erst die Polizei beendete die Situation, während die Zarnikow - Ordner sich abseits des Geschehens sonnten.
K. und C. sowie die "Security Zarnikow" selber waren bereits im Jahr 2002 ins Gerede gekommen, da das Unternehmen damals Mitglieder der Kameradschaft "Hauptvolk" beschäftigte und unter anderem den Auftrag für den "Schutz" des Flüchtlingsheims in Rathenow inne hat. Nach öffentlichem Druck musste sich Zarnikow schließlich vom Heim zurückziehen und die "Hauptvolk" - Mitglieder, darunter Maurice K., offiziell entlassen. C. wurde nicht entlassen, da er sich angeblich vom Milieu gelöst hatte.
Tatsächlich wurde jedoch weder K. wirklich aus dem Unternehmen zurückgezogen, noch hatte sich C. aus der (neo)nazistischen Szene verabschiedet.
Zarnikow täuschte vielmehr wissentlich die Öffentlichkeit um die (Neo)nazis für seine Zwecke im Unternehmen zu halten.
Bemerkenswert ist diesbezüglich auch das Stillschweigen der Premnitzer Stadtverwaltung, trotz des "Skandals" aus dem Jahr 2002 wurden keine Sanktionen gegen die Freiheiten, die sich Herr Zarnikow in "seiner" Stadt herausnimmt, verhängt.
Kein Wunder - Zarnikow ist einer der angesehendsten Unternehmer in Premnitz, da er in der wirtschaftlich schwachen Kleinstadt ungefähr 70 Arbeitnehmer beschäftigt und sich neben seinem "Sicherheitsdienst" durch eine Zweigfirma auch noch für den Brandschutz im Stadtgebiet zuständig fühlt.
Da ist es dann auch möglich, dass selbst verurteilte Gewalttäter und Angehörige verbotener Kameradschaften - entgegen den geltenden Vorschriften - im Wachschutzbereich tätig sein dürfen.
Erstaunlicherweise hat dieses so anspruchsvolle Unternehmen jedoch keine Probleme damit gewalttätige (Neo)nazis, die seit Jahren im regionalen Kameradschaftsmilieu aktiv sind, aufzunehmen und für den "Schutz" öffentlicher Veranstaltungen abzustellen.
Am Samstag, den 9. August 2008, waren so beispielsweise Maurice K. und Jörgen C. während der Fußballlandespokalbegegnung Chemie Premnitz gegen Stahl Brandenburg als Ordner im Gästeblock eingesetzt. Ihr Auftrag: Ausschreitungen gewaltbereiter Fans des FC Stahl Brandenburg zu unterbinden. Trotzdem oder gerade deswegen gelangten gewaltbereite Stahlhools und (Neo)nazis in den Heimblock der als "rot" geltenden Chemiefans um dort Auseinandersetzungen zu provozieren. Erst die Polizei beendete die Situation, während die Zarnikow - Ordner sich abseits des Geschehens sonnten.
K. und C. sowie die "Security Zarnikow" selber waren bereits im Jahr 2002 ins Gerede gekommen, da das Unternehmen damals Mitglieder der Kameradschaft "Hauptvolk" beschäftigte und unter anderem den Auftrag für den "Schutz" des Flüchtlingsheims in Rathenow inne hat. Nach öffentlichem Druck musste sich Zarnikow schließlich vom Heim zurückziehen und die "Hauptvolk" - Mitglieder, darunter Maurice K., offiziell entlassen. C. wurde nicht entlassen, da er sich angeblich vom Milieu gelöst hatte.
Tatsächlich wurde jedoch weder K. wirklich aus dem Unternehmen zurückgezogen, noch hatte sich C. aus der (neo)nazistischen Szene verabschiedet.
Zarnikow täuschte vielmehr wissentlich die Öffentlichkeit um die (Neo)nazis für seine Zwecke im Unternehmen zu halten.
Bemerkenswert ist diesbezüglich auch das Stillschweigen der Premnitzer Stadtverwaltung, trotz des "Skandals" aus dem Jahr 2002 wurden keine Sanktionen gegen die Freiheiten, die sich Herr Zarnikow in "seiner" Stadt herausnimmt, verhängt.
Kein Wunder - Zarnikow ist einer der angesehendsten Unternehmer in Premnitz, da er in der wirtschaftlich schwachen Kleinstadt ungefähr 70 Arbeitnehmer beschäftigt und sich neben seinem "Sicherheitsdienst" durch eine Zweigfirma auch noch für den Brandschutz im Stadtgebiet zuständig fühlt.
Da ist es dann auch möglich, dass selbst verurteilte Gewalttäter und Angehörige verbotener Kameradschaften - entgegen den geltenden Vorschriften - im Wachschutzbereich tätig sein dürfen.
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Ergänzungen
Sturm 27
Zarnikow in Berlin-plus markt Security
Plus Supermärkte gehören zur Tengelmann_gruppe.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Wo arbeiten die?
Sicherheit
Das Problem...
You pay peanuts you get monkeys!