DFB-Pokal // 1.Hauptrunde
Eine Zusammenfassung der 1.Hauptrunde des DFB-Pokal mit Blick auf die "linken" Vereine.
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In linken Kreisen oft verpönt und sicherlich auch unter diesem Artikel verspottet und verflucht - das Thema Fußball. Für einen Teil innerhalb der Linken nur ein Mackersport, der zudem des Öfteren Tummelplatz für Neonazis ist und somit ein generell rotes Tuch.
Für einen anderen Teil allerdings gern gesehene spaßige Abwechslung vom Politalltag und mit unter auch Interventionsfeld, dass ganz und gar nicht frei von Politik ist und indem es stetig antisexistische und antirassistische Freiräume zu erkämpfen gilt.
Am vergangenen Donnerstag stand also der Auftakt der Saison 2008/2009 mit dem 1.Spiel des DFB-Pokal an und wurde mit dem am Sonntag abend übertragenen Spiel des Titelverteidigers FC Bayern beendet. In 32 Spielen traten sich Profiteams und Amateurteams gegenüber und darunter waren letztlich mit dem 1.FC Köln, FC St.Pauli, Babelsberg 03, Tennis Borussia Berlin und dem FC Carl Zeiss Jena 5 Mannschaften, deren Fanszenen in der teils jüngeren Vergangenheit durch linkes und in der Regel auch explizit antirassistisches Engagement aufgefallen sind.
Es standen schließlich aber auch Vereine auf dem Spielplan, deren aktive Fanszenen (teilweise) mit rassistischen Statements aufwarten. Dabei sei unter anderen an den inzwischen Erstligisten Energie Cottbus erinnert, dessen Fans vor wenigen Jahren im sogenannten Ostderby gegen Dynamo Dresden mit einem "JUDEN"-Transparent für Negativschlagzeilen sorgten. Außerdem sollten mit dem Halleschen FC, dem Chemnitzer FC und dem FC Rot-weiß erfurt ebenfalls keine unbescholtenen Blätter antreten.
In den kleinen Nordderbys am Sonnabend konnten sich die jeweils höherklassigen Vereine durchsetzten. Während Werder Bremen mit einem klaren 9:3 gegen Eintracht Nordhausen die Reise nach Hause antreten konnte, brauchte es im Spiel zwischen den Teams aus den Ostseestädten Kiel und Rostock einen 2:0-Arbeitssieg für die höherklassigen Rostocker zum Weiterkommen.
In den Nordrhein-Westfählischen Derbys zwischen Essen und Dortmund, Oberhausen und Leverkusen, Fichte Bielefeld und Mönchengladbach, Münster und Bochum, sowie Wegberg-Beeck und Aachen gab es keine Überraschungen und so setzten sich die Profiteams durch.
Von den Mennschaften mit überwiegend linkem Anhang gelang es lediglich dem FC Carl-Zeiss Jena und dem 1.FC Köln sich gegen ihr Kontrahenten durch zu setzen. Die Jenenser besiegten gar die eine Liga höher spielenden Kaiserslauterer aus Rheinland-Pfalz.
Dem SV Babelsberg 03 war es im Laufe eine packenden Partie mit Verlängerung allerdings nicht vergönnt gewesen in die nächste Runde vor zu stoßen und so kassierten sie kurz vor dem Elfmeterschießen das 1:2 durch den Mainzer Spieler Bogavac.
Auch der FC St.Pauli verlor unglücklich mit 4:5 im Elfmeterschießen gegen Erzgebirge Aue.
Beim Spiel Tennis Borussia Berlin gegen Energie Cottbus, sowohl also einem Berlin/Brandenburg-, als auch mehr oder weniger links/rechts-Derby konnten sich erwartungsgemäß die Lausitzer durchsetzen. Für Aufsehen hatten die Fans hier gesorgt, als eine Gruppe von Cottbussern, mit befreundeten Fans aus Frankfurt/Oder und vom italienischen Erstligisten Lazio Rom des Stadions verwiesen werden sollte. Sie hatten nicht nur bei Tennis Borussia verbotene Kleidung an, sondern skandierten ebenfalls rechtsradikale Parolen.
In der Folge kam es zu einer Prügelei mit Polizisten in deren Folge 15 Beamte verletzt und mindestens 9 Personen festgenommen wurden.
Auch gab es beim Halleschen FC im Spiel gegen Hannover 96 Auseinandersetzungen zwischen Gruppen der beiden Fanszenen. Hier wurde das Spiel deshalb vom Schiedsrichter Lutz Wagner für 8 Minuten unterbrochen. Eingeläutet wurden die Auseinandersetzungen durch Feuerwerkskörper, die von Hannoveraner Fans zum Ende des Spiels auf den Rasen geworfen wurden. Als Konsequenzen daraus hat der Heimverein angekündigt im Regionalligaspiel gegen Sachsen Leipzig nur 1500 Karten zu verkaufen, wovon 1/3 an die Gäste ginge.
Das Spiel hatte letztlich Hannover mit 5:0 gewonnen.
Auch der unter anderem für die Gruppierungen HooNaRa und NS-Boys bekannte Chemnitzer FC schied in der 1.Runde des DFB-Pokal gegen den Neu-Erstligisten Hoffenheim mit 0:1 aus.
Am Sonntag abend konnten die Fußballbegeisterten schließlich noch die Partie des Titelverteidigers und 14-maligen Gewinners FC Bayern München gegen den FC Rot-Weiß Erfurt auf ZDF verfolgen, in der sich beide Mannschaften ein packendes Duell lieferten, sich der thüringische Drittligist allerdings mit 3:4 geschlagen geben musste.
Somit bleibt fest zu halten, dass es erstmals seit der Saison 98/99 allen Erstligisten gelang die 2.Hauptrunde zu erreichen. Die Teams der 2.Bundesliga müssen sich nach dieser Runde bereits von 8 Konkurrenten aus der selben Spielklasse verabschieden. Echte Überraschungen blieben somit trotz manch einem knappen Ergebnis aus.
Für einen anderen Teil allerdings gern gesehene spaßige Abwechslung vom Politalltag und mit unter auch Interventionsfeld, dass ganz und gar nicht frei von Politik ist und indem es stetig antisexistische und antirassistische Freiräume zu erkämpfen gilt.
Am vergangenen Donnerstag stand also der Auftakt der Saison 2008/2009 mit dem 1.Spiel des DFB-Pokal an und wurde mit dem am Sonntag abend übertragenen Spiel des Titelverteidigers FC Bayern beendet. In 32 Spielen traten sich Profiteams und Amateurteams gegenüber und darunter waren letztlich mit dem 1.FC Köln, FC St.Pauli, Babelsberg 03, Tennis Borussia Berlin und dem FC Carl Zeiss Jena 5 Mannschaften, deren Fanszenen in der teils jüngeren Vergangenheit durch linkes und in der Regel auch explizit antirassistisches Engagement aufgefallen sind.
Es standen schließlich aber auch Vereine auf dem Spielplan, deren aktive Fanszenen (teilweise) mit rassistischen Statements aufwarten. Dabei sei unter anderen an den inzwischen Erstligisten Energie Cottbus erinnert, dessen Fans vor wenigen Jahren im sogenannten Ostderby gegen Dynamo Dresden mit einem "JUDEN"-Transparent für Negativschlagzeilen sorgten. Außerdem sollten mit dem Halleschen FC, dem Chemnitzer FC und dem FC Rot-weiß erfurt ebenfalls keine unbescholtenen Blätter antreten.
In den kleinen Nordderbys am Sonnabend konnten sich die jeweils höherklassigen Vereine durchsetzten. Während Werder Bremen mit einem klaren 9:3 gegen Eintracht Nordhausen die Reise nach Hause antreten konnte, brauchte es im Spiel zwischen den Teams aus den Ostseestädten Kiel und Rostock einen 2:0-Arbeitssieg für die höherklassigen Rostocker zum Weiterkommen.
In den Nordrhein-Westfählischen Derbys zwischen Essen und Dortmund, Oberhausen und Leverkusen, Fichte Bielefeld und Mönchengladbach, Münster und Bochum, sowie Wegberg-Beeck und Aachen gab es keine Überraschungen und so setzten sich die Profiteams durch.
Von den Mennschaften mit überwiegend linkem Anhang gelang es lediglich dem FC Carl-Zeiss Jena und dem 1.FC Köln sich gegen ihr Kontrahenten durch zu setzen. Die Jenenser besiegten gar die eine Liga höher spielenden Kaiserslauterer aus Rheinland-Pfalz.
Dem SV Babelsberg 03 war es im Laufe eine packenden Partie mit Verlängerung allerdings nicht vergönnt gewesen in die nächste Runde vor zu stoßen und so kassierten sie kurz vor dem Elfmeterschießen das 1:2 durch den Mainzer Spieler Bogavac.
Auch der FC St.Pauli verlor unglücklich mit 4:5 im Elfmeterschießen gegen Erzgebirge Aue.
Beim Spiel Tennis Borussia Berlin gegen Energie Cottbus, sowohl also einem Berlin/Brandenburg-, als auch mehr oder weniger links/rechts-Derby konnten sich erwartungsgemäß die Lausitzer durchsetzen. Für Aufsehen hatten die Fans hier gesorgt, als eine Gruppe von Cottbussern, mit befreundeten Fans aus Frankfurt/Oder und vom italienischen Erstligisten Lazio Rom des Stadions verwiesen werden sollte. Sie hatten nicht nur bei Tennis Borussia verbotene Kleidung an, sondern skandierten ebenfalls rechtsradikale Parolen.
In der Folge kam es zu einer Prügelei mit Polizisten in deren Folge 15 Beamte verletzt und mindestens 9 Personen festgenommen wurden.
Auch gab es beim Halleschen FC im Spiel gegen Hannover 96 Auseinandersetzungen zwischen Gruppen der beiden Fanszenen. Hier wurde das Spiel deshalb vom Schiedsrichter Lutz Wagner für 8 Minuten unterbrochen. Eingeläutet wurden die Auseinandersetzungen durch Feuerwerkskörper, die von Hannoveraner Fans zum Ende des Spiels auf den Rasen geworfen wurden. Als Konsequenzen daraus hat der Heimverein angekündigt im Regionalligaspiel gegen Sachsen Leipzig nur 1500 Karten zu verkaufen, wovon 1/3 an die Gäste ginge.
Das Spiel hatte letztlich Hannover mit 5:0 gewonnen.
Auch der unter anderem für die Gruppierungen HooNaRa und NS-Boys bekannte Chemnitzer FC schied in der 1.Runde des DFB-Pokal gegen den Neu-Erstligisten Hoffenheim mit 0:1 aus.
Am Sonntag abend konnten die Fußballbegeisterten schließlich noch die Partie des Titelverteidigers und 14-maligen Gewinners FC Bayern München gegen den FC Rot-Weiß Erfurt auf ZDF verfolgen, in der sich beide Mannschaften ein packendes Duell lieferten, sich der thüringische Drittligist allerdings mit 3:4 geschlagen geben musste.
Somit bleibt fest zu halten, dass es erstmals seit der Saison 98/99 allen Erstligisten gelang die 2.Hauptrunde zu erreichen. Die Teams der 2.Bundesliga müssen sich nach dieser Runde bereits von 8 Konkurrenten aus der selben Spielklasse verabschieden. Echte Überraschungen blieben somit trotz manch einem knappen Ergebnis aus.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
schickes bild vom pauli spiel
Bericht von TeBe-Spiel
podcast
Kopfstoss.fm - Über Uns:
außerden
HANSA
Schöner Artikel
Von mir aus kann jede Woche ein Fußballbericht auf Indy stehen, mit der Ergänzungsfunktion ist es dann ja auch möglich Fehleinschätzungen, Verbesserungen oder aber auch weitere Berichte anzufügen.
Ich würde es klasse finden, insbesondere auch in Hinblick auf die Regionalliga, mehr über das Fangebahren zu erfahren. Die Mischung ist besonders explosiv :-(
Wen Fußball nicht interessiert, der/die kann ja dann einfach weiterblättern und gut ist ...
Antirassistische Fußballgruppierung
Schublade
Selbstverständlich gehört somit auch der Fußball in einen Bereich der "linken Politik". Freiräume und Agitationsfelder von Nazis muss sich konsequent entgegengestellt werden!
Was mich wundert ist diese Meldung aus dem „Berliner Kurier“. Ich dachte die Mainzer hätten auch eine alternative Fanszene: "Beim Spiel Babelsberg gegen Mainz (1:2) schritt die Polizei beim Angriff von Babelsbergern auf einen Fan-Bus der Mainzer sogar mit Pfefferspray ein.
Berliner Kurier, 11.08.2008"
Weitere Vereine...
In Zukunft werde ich versuchen, die unter dem Artikel aufgeführten Vereine ebenfalls zu beachten.
Zum Spiel Babelsberg gegen Mainz
8. antirassistisches Stadionfest
6. September, Karl-Liebknecht-Stadion, Babelsberg
ab 10.00 Uhr Fußballturniere
ab 15.00 Uhr Konzert mit MC Kahki, Les Refugés, Los atletas campesinos und la calzada de los muertos.
Blau Weiss Linz Die Fans machen den Verein
In Österreich zieht sich die Teilung der Gesellschaft in Rot - Schwartz aus der Politik bis in den Sport. Ist nicht mehr so krass wie vor Jahrzehnten, doch gerade im Fussball hält es sich beständig.
Der SK Voest, heute Blau-Weiss Linz, war früher der "rote" Verein gegenüber dem "schwarzen" LASK und die Fussballderbys legendär. Heute spielt der Lask unter dessen Umfeld sich viele Faschos befinden in der Bundesliga, Blau Weiss Linz in der Regionalliga und SK Voest ist immer noch Kult.
Schon der Weg zum Stadion ist eindeutig, wenn man die Stencils und Pickerl (Aufkleber) in Massen betrachtet, die die Ultras der Blau-Weissen angebracht haben. Im Stadium Donaupark ist die Pyro-Show der Ultras der Hammer und auch sonst sind die Ultras lässig und antifaschistisch drauf und aktiv.
Die beiden wichtigsten Ultragruppen des Blau-Weiss Linz sind: Pyromanen Linz und Blauhelme.
www.pyromanenlinz.com
www.linzer-blauhelme.at
Hannover 96 vs. Halle
De facto gingen besagte "Ausschreitungen" keineswegs von uns aus, sondern mitten im Spiel, kurz nach dem 4:0 für uns, hingen auf einmal die maskierten HFC-Hools an den Zäunen und versuchten, unseren Block zu stürmen.
Auf ein Transpi "Fans gegen Rassismus" reagierten sie besondern aggressiv und schmissen u.A. mit zertreten Sitzen und Fahnenstangen - Wovon eine einen unserer Fans IM Auge traf, welcher dann blutend auf den Platz getragen werden musste als das SPiel unterbrochen war.
Soviel dazu, erst informieren, dann posten.
NS-Boys bei Energie Cottbus
Bei den Cottbussern waren auch die "infernos" mit einem Transparent anwesend. Diese Gruppierung war für das "Juden" Transparent gegen Dynamo Dresden verantwrtlich.
Was linke Fussballvereine angeht ist das Alerta Network sehr interessant: www.alerta-network.tk Dies ist ein zusammenschluss europäischer Ultras die sich gegen Nazis usw engagieren. Dort gibt es auch einige deutsche Vereine.
Zum Spiel Halle gegen 96
Bei den 96-Fans gab es im Gegensatz dazu ein großen Transparent gegen Rassismus, was nicht heißen soll, dass dort alle "lammfromm" sind. Aber sicherlich handelt es sich bei 96 aber um KEINEN rechten Verein.
Interessant und einmalig im deutschen Fußball finde ich die Reaktion der haller Mannschaft und Vereinsführung auf "ihre" Hools!!! Demnach wird das kommende Spiel nur von der Haupttribüne aus zu verfolgen sein. Die Mannschaft hat im Internet angekündigt, in Zukunft bei rassistischen Schmährufen oder Ansätzen von Randale sofort das Spielfeld verlassen zu wollen - meinen Respekt für die konsequente Reaktion!
Halle-Homepage mit Erklärung von Vorstand und Mannschaft:
kicker.de zu Halle:Hannover
HFC-Spieler empört über "Ultra-Quatsch"
Linker Fussballverein
Chemie Premnitz vs Stahl Brandenburg
Während und nach dem Fußballspiel Chemie Premnitz gegen Stahl Brandenburg im Landespokal ist es am heutigen Nachmittag zu mehreren Provokationen und tätlichen Angriffen durch die (neo)nazistischen Anhänger und Hooligans des FC Stahl gekommen.
Bereits beim betreten des "Stadions der Chemiearbeiter" in Premnitz wurden so Chemie Fans mit Parolen wie "Hasta La Vista Antifascista" und ähnlichem begrüßt.
In der Halbzeitpause bewegten sich dann mehrere Stahlhools in den Premnitzer Heimblock um dort - letztendlich erfolglos - eine handfeste Auseinandersetzung mit dem Chemieanhängern zu suchen. Als Rädelsführer tat sich dabei insbesondere der einschlägige Gewalttäter Marco Barsch (Kameradschaft Brandenburg/Havel) hervor, bevor die Truppe um ihn durch die in ihrem Sonnenbad gestörte Polizei zurückgedrängt wurde.
Spätestens seit diesem Zeitpunkt war klar, dass es heute überhaupt nicht um Fußball ging, sondern um eine handfeste Auseinandersetzung mit den "Zecken" von Premnitz. Diesbezüglich waren auch regionale Nazischläger aus den verbotenen Kameradschaften "Hauptvolk" und "Sturm 27", wie beispielsweise Michél Müller, nebenbei auch Vorsitzender des NPD Kreisverband Havel Nuthe, angereist.
So kam es nach Abpfiff des Spiels vor dem Stadion zu weiteren Provokationen der auswärtigen und heimischen Nazischläger, die schließlich in Schlagabtauschen mit den anwesenden Polizisten endeten.
Durchbruchsversuche zu den Chemieanhängern scheiterten aber, so dass der Frust der Nazihools über die ausgebliebene Massenschlägerei letztendlich größer war als die Freude über den Sieg ihrer Mannschaft auf dem Spielfeld.
Quelle: Antifa Westhavelland / Inforiot
nordhorn, nicht nordhausen!!!
nordhorn liegt in der grafschaft bentheim, im südwesten niedersachsens an der grenze zu den niederlanden.
nordhausen hingegen liegt im harz, und zwar auf der thüringer seite!
Differenzierung
Jena: Fans (2005)
Eintracht Nordhorn
Interessanter Artikel,..
RE
Die Ostseestadion GmbH & Co. KG spricht sich gegen jedes herabwürdigende, diskriminierende oder verunglimpfende Verhalten, insbesondere gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Gewaltverherrlichung, Antisemitismus sowie links- und rechtsextreme Tendenzen und Verhaltensweisen aus. Aus diesem Grund können Zuschauer, die insbesondere nach ihrem Erscheinungsbild eine extreme Haltung – wie zuvor dargestellt – erwecken, von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. Zum Erscheinungsbild gehört insbesondere auch eine typische Bekleidung, die die Haltung des Trägers – z.B. aufgrund von themenbezogenen Schriftzeichen, wie Buchstaben- und/ oder Zahlenkombinationen – verdeutlicht.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Emanzipation des Alltags,...or what?
Es gilt in dieser Hinischt noch viel zu tun, um den rechten Konsens zu durchbrechen (ob da die Fahne der Antifaschistischen Aktion helfen mag???).........
Subordination als Zwangshandlung! (...ist kein Kult)
vergessen
der autor
Mach mit - Machs nach - Machs Besser!
Statt rumzumeckern, hättet ihr den Artikel auch mal sinnvoll ergänzen können, wenn ihr soviel mehr Ahnung habt.
vielleicht sollten diese....
Schon witzig, wenn man gegen Nazis kämpft, aber zum Teil den selben Ideologien anhängt.
Danke
ja gut, ich sag mal
das vorweggenommen, bleibt die frage, an welchen teil davon ein emanzipatorischer gedanke anknüpfbar sein soll. ein blick auf die realen begebenheiten in den rängen der stadien zeigt, dass kaum etwas anderes so geeignet dafür ist, bestehende widersprüche einzuebnen, wie der kollektive taumel einer fussballinteressierten masse.
fraglos gibt es sie dort, die menschen mit einem fortschrittlichen anspruch an ihre umwelt und sich selbst, welche die größten und offensichtlichsten widersprüche auch im stadion aufgreifen. und dennoch sind sie diesem grundprinzip anhängig, stellen es nicht in frage, weil sie es nicht in frage stellen können - es würde sie einen teil ihrer identität berauben. diese identität wird durch die vereinsfarben mitbegründet, die gleichen farben, die sich auch hunderte und tausende andere gesucht haben und ihre identität bestimmen - und die ansonsten für alles das stehen, was wir nicht wollen.
und ja, sie haben sich diese farben gesucht - dieses ganze pseudomystische geschwätz von "man sucht sich seinen verein nicht aus, er wird einem (sic!) gegeben"... religiöse ersatzhandlungen, die abgehalten werden in fussballtempeln, bei denen fussballgöttern gehuldigt wird und zaubertore bejubelt werden.
fussball hat sich längst zu einer ersatzreligion entwickelt, mit allen facetten, den guten wie den schlechten. und was zur hölle hat dies mit einem linken anspruch zu schaffen, ausser dass marx seine ausführungen zur religion um ein paar absätze ergänzen sollte?
ich weiß es nicht, und am besten lass ich das alles nochmal paroli laufen - und auf keinen fall jetzt den sand in den kopf stecken!
im übrigen wundert natürlich dennoch die aufzählung der 'fünf linken vereine' des autors - was sind denn die kriterien für einen 'linken verein'? ein schwuler ex-GAL-Bundestagsspitzenkandidat, der es sich während eines polizeieinsatzes gegen die fans des eigenen vereins auch mal gerne im sessel eines wasserwerfers bequem macht, als präsident? ein stadion, welches noch immer nach einem kpd-mitbegründer benannt ist? die geschichte eines vereins, welche eng mit dem jüdischen leben in berlin verknüpft war? ein paar fangruppierungen, welche sich einen antirassistischen grundkonsens auf die zaun- und blockfahnen geschrieben haben?
bei der aufzählung der fünf vereine (fc st. pauli, babelsberg 03, tennis borussia berlin, 1. fc köln, fc carl zeiss jena) vermute ich mal vor allem letzteres (wobei es dort auch relative quantitative unterschiede gibt). und wo sind die vielen anderen vereine, in denen sich fans jeden spieltag aufs neue kritisch mit rassismus und anderem dreck auseinandersetzen? mittlerweile hat doch fast jedes bundeligateam eine ultrà-gruppierung in der gefolgschaft, welche sich irgendwie als 'links' verstehen.
nun, das ist fussball. es gibt immer irgendwelche gründe, warum x gut ist, y aber schlecht. und z sowieso das beste, weil es das eigene team, die eigene stadt ist. das eigene zuerst, einhergehend mit einer abwertung der anderen - ein automatismus, der immer dabei ist. an was erinnert mich das bloß?
egal - was fehlt? ein sportlicher hinweis: am sonntag, den 24.8. gastiert der chemnitzer fc in hamburg, diesmal beim altonaer fc. um 14 uhr soll die partie im viktoria-stadion an der hoheluftchaussee angepfiffen werden. wie bei den partien zuvor darf sich auch dieses mal die frage gestellt werden: warum eigentlich drängt sich gerade der eindruck auf, alle mitgereisten fans aus chemnitz sind nazis oder haben zumindest überhaupt kein problem mit diesen?
Wettkampf verboten?
Ich gehe gerne ins Stadion und auch auf Auswärtsfahrten, dort bin ich zuallererst aber mal Mensch und dann Fußballfan.
Ich trinke gerne auch nach einem verloren gegangenen Spiel mit den Fans der siegreichen Mannschaft ein Bier und unterhalte mich mit ihnen über das Spiel, den Verein, das Leben oder was sonst gerade ansteht.
Aus dieser Teilzeit-Gegnerschaft von in der Regel 90ig Minuten jetzt ein antiemanzipathorische Haltung abzuleiten ist kurzsichtig und unterschlägt auch die ungemein integrative Leistung von Sport.
Richtig ist, dass es Gruppen in Vereinen gibt, die sich (fast) unabkehrbar in einer Art "Feindschaft" mit anderen Vereinen wähnen, weil sie mit einzelnen Gruppen dort beschissene Sachen erlebt haben. Verbale Ausfälle (oder innerhalb einer Choreo)im Stadion werden aber auch nicht selten von den eigenen Fans mit Unmutsbekundungen und spätere Diskussionen in Foren oder auch Aug in Aug geführt. Hier wird Verhalten reflektiert, diskutiert und nicht selten auch Vorurteile revidiert.
Was in Fußballstadien wohl in ganz Westdeutschland vorhanden ist, ist die Anti-Ostvereine Stimmung. Das ist tatsächlich alles andere als emanzipathorisch, deswegen gibt es aber auch Fans, die sich gegen die verbale Ostvereinausgrenzung stellen und immer wieder darufhinweisen, dass diese Gleichmacherei dem rassistischen Prinzip folgt und sich wenn überhaupt nur marginal davon abgrenzen läßt.
Es ist noch viel zu tun in den Stadien dieser Erde und auch in "meinem";-) Das anzugehen, mit vielen anderen Menschen, die sich nicht selten auch erst dort kennenlernen und Verbindendes über den Fußball hinaus bei sich feststellen. Das werde ich als Mensch, Antirassist und Fußballfan mir auch nicht nehmen lassen.
@ Harlekin und macht frei
Ähm?? Köln??
bzgl köln
Definition
Soll 96 aufgrund folgenden Links jetzt auch in die Liste „linker“ Clubs aufgenommen werden?:
An den Autor:
Gerne würde ich auch weiterhin Artikel zu Entwicklungen im Fußball auf Indymedia lesen (auch sportliche). Allerdings solltest Du zuvor eine Definition für Deiner Meinung nach „linker“ Vereine abgeben (besonders im Profi-Fußball). Bisher scheint bei Dir ja auszureichen, dass in den Fangruppen ein antirassistischer bzw. antifaschistischer Konsens herrscht oder ein alternativer Lebensstil dominiert. Wenn Du das als „links“ definierst, bestätigst Du doch nur gängige Stereotypen. Und dann hilft es auch nicht, wenn Du „linke Vereine“ in Anführungszeichen setzt.
Super
1. jemand hier mal nen fussball-thread jenseits der mondiali aufmacht (wenn auch leider mit heisser Tastatatur und echten mängeln gestrickt)
2. so viele, z.T. auch kompetente (und begeisterte) Leute darauf einsteigen.
ich wundere mich schon lange, dass in der "Szene" (was auch immer das sein mag) schon seit mitte der 90er langsam und immer schneller das protestantische Fussball-Tabu der 80er fällt, und sich das z.T. ÜBERHAUPT NICHT in linken emanzipatorischen Medien niederschlägt.
eine kollektive kompetente (gegen)berichterstattung hier zu
-fussball und (Anti)rassismus
-fans gegen repression und kommerzialisierung
-gegen homophobie im fussball (bei St.PAuli gabs da vor nem jahr ne nette aktion von Fan-Clubs UND Spielern, was im Fussball normalerweise eher gar nicht stattfindet)
- fascho-hool bestrebungen in diversen ligen und vereinen
fände ich mehr als sinnvoll und überfällig. ich denke, da käme auch ganz schön was zusammen
rote grüsse an alle und die 96er hier im forum besonders, vielleicht solltet ihr mit ner reportage zur hannoi-fanszene gleich mal anfangen, nach der scheisse, die einige 'unserer' ultras gegen St.PauliII im Sommer mit einigen HSVern abgezogen haben. Damit auch mal was anderes rüberkommt.